Worauf man beim Kauf von Tuningchips unbedingt achten sollte!

Tuning ist längst nicht mehr nur etwas für Rennsportler und Autoschrauber, sondern mittlerweile auch für die breite Masse interessant. Denn heutzutage gibt es Möglichkeiten des Tunings, die unkompliziert und preiswert sind und keine baulichen Veränderungen am Fahrzeug mit sich bringen – dazu gehört in erster Linie Chiptuning. Tuningchips sind für Benziner und Dieselfahrzeuge erhältlich und verhelfen Ihrem Fahrzeug zu mehr Power und Leistung und das ganz ohne Werkstattbesuch.

Abb. 1: ein getunter Audi

Bevor wir Ihnen erklären, wie Sie einen qualitativ hochwertigen Tuningchip erkennen und worauf Sie beim Kauf von Tuningchips sonst noch achten müssen, möchten wir kurz darauf eingehen, was Chiptuning eigentlich ist und wie es funktioniert.

Was ist Chiptuning?

Chiptuning ist eine Form des Motortunings, bei der es darum geht, das Leistungsspektrum des Motors voll auszuschöpfen. Moderne Fahrzeuge sind meist mit Serienmotoren ausgestattet, die über eingebaute Leistungsreserven verfügen, auf die beim Chiptuning zurückgegriffen werden kann. Hersteller versprechen eine Leistungssteigerung von bis zu 25%. Das bedeutet im Klartext ein erhöhtes Drehmoment, ein agileres Ansprechverhalten, eine schnellere Beschleunigung und eine neue Höchstgeschwindigkeit.

Wie funktioniert Chiptuning?

Mittels elektronischer Sensoren werden Daten über Einspritzmenge und Ladedruck zwischen dem Motor und dem Motorsteuergerät hin- und hergeschickt. Beim Chiptuning wird einfach ein Tuningchip zwischengesteckt, der diese Daten leicht modifiziert und dadurch die Leistung optimiert. In Echtzeit werden dabei die neuen Daten an das Originalsteuergerät weitergegeben, das diese, anhand der abgespeicherten originalen Kennfelder, an das Einspritzsystem weiterleitet.

Dadurch, dass die Daten weiterhin direkt vom originalen Motorsteuergerät weitergeleitet werden, wird der Toleranzbereich der originalen Fehlererkennung nicht überschritten und man kann in diesem Fall von einem schonenden Motortuning sprechen.

Ein großer Vorteil ist auch, dass für den Einbau keine Fachkenntnisse notwendig sind und der Tuningchip zuhause mit wenigen Handgriffen selbst eingesetzt werden kann. Er wird vom Hersteller bereits perfekt auf das jeweilige Fahrzeugmodell eingestellt und muss dann nur noch zwischengesteckt werden.

Worauf muss beim Kauf eines Tuningchips geachtet werden?

Chiptuning verspricht also nicht nur mehr Fahrdynamik durch eine deutliche Leistungssteigerung, sondern auch eine unkomplizierte Handhabung und einen vergleichsweise niedrigen Kostenaufwand. Es gibt aber einige Dinge, auf die Sie beim Kauf eines Tuningchips unbedingt achten müssen.

Kaufen Sie nur von seriösen Herstellern!

Der wichtigste Tipp in Zusammenhang mit Chiptuning lautet: Vertrauen Sie nur Profis! Ein hochwertiger Tuningchip wird in jahrelanger Entwicklungsarbeit hergestellt und optimal auf das jeweilige Fahrzeugmodell abgestimmt. Verlassen Sie sich also nur auf jene Hersteller, die über ausreichend Erfahrung verfügen und idealerweise sogar auf einen bestimmten Bereich spezialisiert sind. Einen seriösen Anbieter von Tuningchips erkennen Sie auch an seinem Kundenservice. Informieren Sie sich im Vorfeld darüber, ob es eine Produktgarantie und einen Online Support Service gibt. Ein großer Vorteil ist in diesem Zusammenhang sicher auch, wenn der Hersteller im deutschsprachigen Raum angesiedelt ist und nicht am anderen Ende der Welt.

Fallen Sie nicht auf Billiganbieter herein!

Der Preis ist ebenfalls ein wichtiges Qualitätsmerkmal von Tuningchips. Im Internet findet man mittlerweile immer mehr Billiganbieter, die Tuningchips zum Teil schon ab 15 Euro anbieten. In diesem Fall gilt ganz klar: Finger weg von Billigware! Der Preis eines hochwertigen Tuningchips beläuft sich mindestens auf 300 Euro.

Bleiben Sie innerhalb der Toleranzgrenze!

Einige Hersteller von Tuningchips versprechen eine Leistungssteigerung von 30% und mehr. Wenn Sie Wert auf ein schonendes Motortuning legen, sollten Sie sich von diesen Versprechungen nicht in Versuchung führen lassen. Tunen Sie Ihren Motor nämlich über seine Leistungsgrenze hinaus, kann das schnell zu einer Überlastung des Antriebsstranges (Kupplung, Getriebe, Antriebswellen, Reifen) und der Bremsen führen und im schlimmsten Fall droht sogar ein Motorschaden.

Denken Sie an TÜV-Gutachten, Versicherung und Kfz-Steuer!

Im Falle von TÜV-Gutachten, Versicherung und Kfz-Steuer ist viel Eigenverantwortung gefragt. Seriöse Hersteller weisen zwar in der Regel darauf hin, dass der Einbau eines Tuningchips der Meldepflicht unterliegt, aber darum kümmern muss sich der Fahrzeughalter selbst.

Jede Modifizierung des Fahrzeuges muss in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden, entweder über ein Teilegutachten oder mittels Einzeleintragung. Bei einigen Herstellern kann ein Teilegutachten direkt erworben werden.

Die Versicherungsprämie kann sich durch die Leistungssteigerung ebenfalls erhöhen, weshalb Ihre Versicherung unbedingt informiert werden muss. Es besteht außerdem eine Meldepflicht bei der Steuerbehörde, da sich auch die Höhe der Kfz-Steuer durch den Einbau verändern könnte.

Wenn ein Tuningchip nicht eingetragen wird, hat das zur Folge, dass die Betriebsgenehmigung des Autos und teilweise auch der Versicherungsschutz erlöschen. Das Teilegutachten und der Einbaubeleg müssen immer mitgeführt werden, ansonsten droht ein Bußgeld.

Der Spritverbrauch hängt von Ihrer Fahrweise ab!

Im Zusammenhang mit Chiptuning ist auch oft von einem geringeren Spritverbrauch die Rede. Das erhöhte Drehmoment erlaubt Ihnen zwar früher in den nächsten Gang zu schalten, aber das setzt natürlich eine entsprechend ökologische Fahrweise voraus. Wenn Sie sich auf mehr Fahrspaß und Fahrdynamik durch Chiptuning freuen und eine sportliche Fahrweise bevorzugen, können Sie natürlich mit keiner Kraftstoffersparnis rechnen. Chiptuning stellt sicher eine sehr lohnende Alternative zu einem Neukauf dar, vorausgesetzt Sie beachten unsere Tipps dazu.

Bildquellen:

Abbildung 1: pixabay.com © ElvisCZ (CC0 Public Domain)

Weitere Links:

https://www.tuev-sued.de/auto_fahrzeuge/aenderungen…

https://www.kueberl.com/ratgeber/…

https://www.umweltbundesamt.de/…

Anleitung zur Politur des eigenen KFZ

Im Laufe der Zeit wird der Autolack durch äußere Einflüsse immer matter und stumpfer, es kommt zu einem unansehnlichen Erscheinungsbild. Die Lackschicht ist extrem wichtig für das Auto, sie schützt das darunter liegende Metall vor schädlichen Umwelteinflüssen. Tagtäglich muss der Lack extrem viel einstecken. Starke Sonnenstrahlen führen zum Ausbleichen, darüber hinaus fressen sich Baumharz, Blütenstaub, Insektenreste und Vogelkot in die oberste Lackschicht hinein. Schläge durch Steine und andere Gegenstände verursachen kleine Kratzer und Schäden. Deshalb sieht der Lack oft verblasst aus und wirkt spröde. Bei diesem Problem schafft regelmäßiges Polieren des Autos eine zeitnahe Abhilfe. Auf diese Weise wird der Lack schnell erneut auf Hochglanz gebracht. Außerdem lassen sich dadurch tiefer gehende Schäden vermeiden, da diese irgendwann nicht mehr durch das Polieren entfernt werden können.

Abb. 1: ein auf Hochglanz polierter Ford Mustang

Das Auto in Eigenregie polieren


Dem Autobesitzer stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl, um das eigene KFZ zu polieren, entweder von Hand oder mit Hilfe einer Maschine. Das Polieren von Hand ist relativ mühselig und sehr zeitaufwändig. Im Vergleich dazu lässt sich die Politur mit einer Maschine deutlich schneller durchführen und erfordert einen geringeren Kraftaufwand. Um den Autolack dauerhaft zu schützen, muss das Auto regelmäßig gesäubert und im Anschluss gepflegt werden. Spätestens wenn der Lack ausgeblichen und verwittert ist oder kleine Kratzer aufweist, ist eine Politur erforderlich. Deshalb lohnt sich die Anschaffung einer leistungsfähigen Poliermaschine.

Im Anschluss glänzt der Lack wieder wie neu, außerdem ist er besser vor schädlichen Umwelteinflüssen geschützt und lässt sich viel leichter reinigen. Vor dem Polieren muss das Auto gründlich gereinigt werden, um den Lack komplett von Verunreinigungen zu befreien. Ansonsten dringt der Schmutz durch das Polieren in die obere Lackschicht hinein.

Politur mit einer Poliermaschine auftragen

Eine handliche Poliermaschine nimmt dem Autobesitzer einen großen Teil der Arbeit beim Polieren ab. Da das Gewicht der Maschine gering und in der Form ergonomisch ist, liegt sie gut in der Hand und erlaubt dem Nutzer eine komfortable Bedienung. Mit einem Stellrad lässt sich die Drehzahl nach Bedarf einstellen, sodass ein langsames Anlaufen möglich ist. Auf diese Weise lässt sich eine zu große Erhitzung des Mittels unterbinden. Um das Spritzen der Politur zu vermeiden, sollte die Maschine zuerst am Metall angesetzt und erst danach eingeschaltet werden. Die Politur am Anfang vorsichtig und mit leichtem Druck gleichmäßig auf den Oberflächen verteilen. Dabei die Poliermaschine immer gerade und ruhig halten. Das Polieren im sogenannten Kreuzgang durchführen, erst in vertikalen und anschließend in horizontalen Bewegungsabläufen.

Fehler beim Polieren vermeiden

Wenn die Politur ungleichmäßig aufgetragen wird, dann zeigt sich das in Form von Hologrammen. Deshalb am Anfang besser mit einer geringeren Drehzahl arbeiten, um eine sichere Handhabung mit der Maschine zu bewahren. Anschließend lässt sich die Drehzahl im weiteren Verlauf der Politur erhöhen. Die Maschine muss stets in Bewegung bleiben, sonst besteht die Gefahr, dass sich die Lackschicht an einer Stelle zu stark erhitzt und sich dann Schäden zeigen. Gegen Ende des Polierens den Druck und die Drehzahl noch einmal verringern. Beim Polieren mit der Maschine ist es empfehlenswert, erst einmal eine gröbere Politur zu benutzen. Zum Abschluss wird dann ein feineres Poliermittel eingesetzt.

Bildquellen:

Abbildung 1: pixabay.com © Tama66 (CC0 Public Domain)

Weitere Links:

https://www.strassenverkehrsamt.de/…
https://www.tectake.de/auto-motorrad/polierbedarf
https://www.auto-tipps.de/blog/2018/02/06/auto-richtig-reinigen…

Stahlfelgen online kaufen – Was muss ich beachten?

Wer sich für den Kauf von neuen Stahlfelgen entscheidet, trifft diese Entscheidung aus unterschiedlichen Gründen. Mal ist es die Anschaffung neuer Reifen, für die neue Felgen notwendig sind. Auch aus ästhetischen Gründen oder weil die vorhandenen Felgen beschädigt sind, wird sich zum Kauf neuer Stahlfelgen im Internet entschieden.
Stahlfelgen sind nicht gleich Stahlfelgen – das wird bei der Auswahl im Onlineshop schnell deutlich. Entscheidend ist, ob die ausgewählte Felge auch zum Fahrzeug passt. Was ist bei der Auswahl zu beachten?

Abb. 1: eine Stahlfelge

Mit diesen Daten klappt es

Für die Auswahl der passenden Stahlfelgen sind einige Daten notwendig. Die meisten Daten sind in der Die Zulassungsbescheinigung Teil 1 zu finden, die umgangssprachlich als Fahrzeugschein bezeichnet wird.
Folgende Daten sind für die Auswahl entscheidend:

• Felgendurchmesser
• Felgenbreite
• Radnabenbohrung
• Lochzahl
• Lochkreisdurchmesser

Daten, die nicht aus der Zulassungsbescheinigung Teil 1 hervorgehen, können direkt beim Händler oder ebenfalls im Internet in Erfahrung gebracht werden.

Was hinter diesen Begriffen steckt

Mit den meisten Begriffen bei der Suche nach Stahlfelgen online können Laien wenig anfangen. Der Felgendurchmesser etwa beschreibt die Dimension der Felge, also ihre Größe. Damit die Felge auch für die Teilnahme am Straßenverkehr zugelassen wird, muss sie in das Radhaus passen und die korrekte Felgenbreite vorweisen. Die zugelassenen Dimensionen der Stahlfelge am Fahrzeug gehen aus der Zulassungsbescheinigung Teil 1 hervor. Ist die gewünschte Größe nicht eingetragen, ist sie beim Gutachter zu beantragen.
Für die sichere Befestigung sind die Lochzahl sowie der Lochkreisdurchmesser wichtig. Je nach Hersteller und Modell variiert die Lochzahl. Volkswagen hat die Lochzahl und den Lochkreisdurchmesser bei einigen Modellen sogar geändert. Der Lochkreis entscheidet darüber, ob die Stahlfelge sicher an der Radnabe des Fahrzeugs anliegt. Ein Abgleich dieser beiden Daten ist vor dem Kauf unerlässlich.

Nicht ohne ABE

Stahlfelgen sollten wie alle sicherheitsrelevanten Bauteile eines Fahrzeuges nur bei seriösen und anerkannten Händlern erworben werden. Für Stahlfelgen wie für viele andere Bauteile ist eine ABE für Fahrzeugteile vorgeschrieben. Die Allgemeine Betriebserlaubnis ist in Deutschland gefordert, europaweit gültig ist die EG-Typgenehmigung. Nur mit der ABE oder der Typgenehmigung ist eine Nutzung am Fahrzeug und eine Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr überhaupt möglich.
In den meisten Fällen kann die Stahlfelge mit ABE problemlos montiert werden. Die Betriebserlaubnis ist vom Hersteller der Felge auszuhändigen. Ist ein Umbau geplant, reicht die ABE nicht aus. In diesem Fall ist bei einem Sachverständigen ein Teilegutachten zu beantragen. Wer ohne ABE oder Gutachten am Straßenverkehr teilnimmt, riskiert hohe Strafen aus dem aktuellen Bußgeldkatalog.

Bildquellen:

Abbildung 1: pixabay.com © rkit (CC0 Public Domain)

Weitere Links:

https://www.kba.de/DE/Typgenehmigung…
https://www.reifendachs.de/stahlfelgen…
https://www.auto-tipps.de/rechtliches/bussgeldkatalog/

Kleinigkeiten am Auto selbst reparieren/auswechseln

Defekte am Auto sind nervig und gehen oft ziemlich ins Geld. Doch nicht immer muss eine Werkstatt aufgesucht werden. Es gibt verschiedene Reparaturen oder einfache Tätigkeiten wie der Reifenwechsel, die auch in Eigenregie durchgeführt werden können, um dabei bares Geld zu sparen. Welche Eingriffe von Laien vorgenommen werden können und welches Werkzeug dafür benötigt wird, erläutert der folgende Ratgeber.

Abbildung 1: Reifenwechsel an einem Auto

Reifenwechsel

Zu den kleineren Reparaturen, die am Auto selbst durchgeführt werden können, gehört der Reifenwechsel. Hierfür wird ein Wagenheber benötigt, um den Wagen aufzubocken. Ein Drehmomentschlüssel im Onlineshop von Contorion bietet beim Wechseln der Pneus ebenso eine erhebliche Erleichterung. Doch auch bei vielen anderen Reparaturen ist er unbedingt erforderlich. Der Reifenwechsel wird in folgenden Arbeitsschritten durchgeführt: Gang einlegen, Handbremse anziehen, Radmuttern vorlösen, Fahrzeug aufbocken, Radmuttern komplett entfernen, Rad lösen, Ersatzrad in Laufrichtung montieren, Fahrzeug herunterlassen und die Muttern mit dem Drehmomentschlüssel final anziehen. Nach 100 Kilometern sollten die Schrauben noch einmal nachgezogen werden.

Glühlampen austauschen, Ölwechsel und Wischerblätter erneuern

Bei den meisten Autos muss für den Glühlampen-Wechsel keine Werkstatt aufgesucht werden. Es genügt häufig, genau wie bei der Deckenlampe, die alte Birne mithilfe des Bordwerkzeugs gegen eine neue auszutauschen, nachdem eine Abdeckung im Motorraum gelöst wurde. Bei Xenon-Scheinwerfern hingegen wird aufgrund der hohen Spannung eine Werkstatt benötigt. Auch ein Ölwechsel kann jeder selbst durchführen: Ölablassschraube unter dem Motor öffnen, Altöl in einer Wanne auffangen und fachgerecht entsorgen. Neue Wischerblätter lassen sich meist ebenfalls sehr einfach selbst einbauen: Hebel öffnen, altes Wischerblatt herausziehen, neues einsetzen und Hebel wieder schließen.

Kratzer im Autolack entfernen

Bei oberflächlichen Kratzern ist die Ausbesserung meist kein Problem. Hier hilft nach der Säuberung der betroffenen Stelle Politur. Doch Achtung: Hierbei sollte behutsam vorgegangen werden, denn sie entfernt den Kratzer, indem die Farbe abgeschliffen wird. Der Vorgang kann gegebenenfalls wiederholt werden. Ein Lackstift eignet sich, wenn schon Füller oder Grundierung sichtbar sind. Er löst den Altlack, sodass er sich mit dem neuen vermischt. Es ist wichtig, die genaue Farbbezeichnung des Fahrzeugherstellers zu kennen. Wenn die Schrammen tiefer sind, sollte die Angelegenheit einem Fachmann übergeben werden.

Folgende Teile sollte ein Fachmann reparieren:

  • Getriebe
  • Stoßdämpfer
  • Lenkung
  • eventuell Motor

Zusammenfassung

Früher war es nahezu normal, das defekte Auto selber zu reparieren. Doch vor allem neuere Modelle stellen heutzutage aufgrund der komplexen Elektronik viele Laien vor Schwierigkeiten, allerdings müssen auch sie nicht bei jeder Kleinigkeit in eine Werkstatt fahren. Dies ist immerhin oftmals sehr teuer. Verschiedene Reparaturen lassen sich mit etwas handwerklichem Geschick und dem richtigen Werkzeug in Eigenregie durchführen. Wer nicht jedes Mal aufgrund einer defekten Glühbirne oder eines Reifenwechsels in die Werkstatt fahren will, sollte dies selbst erledigen. Dadurch kann eine Menge Geld gespart werden. Tritt ein Schaden während der Garantie oder gesetzlichen Sachmängelhaftung ein, sollten Fahrzeughalter jedoch eine Fachwerkstatt aufsuchen, um keine Garantieleistungen zu verlieren.

Bildquellen:

Abbildung 1: pixabay.com © HutchRock (CC0 Public Domain)

Weitere Links:

https://www.adac.de/infotestrat/…
https://www.contorion.de/handwerkzeug…
https://www.auto-motor-oel.de/ratgeber/reifen-richtig-wechseln…

Autozubehör – was ist Pflicht und was eher unnütz?

Unfälle, Pannen oder Staus: Es gibt verschiedene Situationen und Notfälle, in denen Sie wichtiges Autozubehör benötigen oder vorzeigen müssen, da es gesetzlich vorgeschrieben ist und zum anderen sogar lebensrettend sein kann. Daneben gibt es Zubehör, das eher Spielerei ist und daher nicht unbedingt vorhanden sein muss. Doch welches gehört auf jeden Fall ins Auto und worauf kann verzichtet werden? Antworten darauf liefert der folgende Ratgeber.

Welches Autozubehör muss im Auto vorhanden sein? 

Laut Statistik investieren immer mehr Autobesitzer in ihr Fahrzeug. Doch die Pflichtausstattung ist häufig nicht komplett. Manches Autozubehör sollte unbedingt mit an Bord sein. Dies gilt nicht nur aus rechtlicher Sicht, um ein Bußgeld zu vermeiden, sondern auch, da es im Notfall hilfreich sein kann.
Pflicht in Kraftfahrzeugen ist folgendes:

– Warnweste: Sorgt dank der leuchtenden Farbe und der Reflektorenstreifen zu jeder Tageszeit für gute Sichtbarkeit und somit für eine entsprechende Sicherheit bei Unfällen oder Pannen.

– Verbandskasten zur schnellen Versorgung von Wunden: Er muss der DIN-Norm 13164 entsprechen. Überprüfen Sie die Vollständigkeit und das Ablaufdatum regelmäßig. 

– Warndreieck: Damit bei Pannen oder Unfällen nachfolgender Verkehr gewarnt werden kann; dient der eigenen Sicherheit und der der anderen Verkehrsteilnehmer.

Folgende Abstände zum Unfallort müssen eingehalten werden:

– Innenstadt: 50 Meter 
– Landstraße: 100 Meter
– Autobahn: 150 bis 200 Meter 

Welches Autozubehör ist keine Pflicht?

Neben dem wichtigen Autozubehör gibt es auch Utensilien, die nicht verpflichtend sind, aber durchaus sinnvoll sein können: Beschädigte Reifen lassen sich nicht immer vermeiden und zum Teil machen sie eine Weiterfahrt unmöglich, falls kein Ersatzrad vorhanden ist. Auch wenn es laut Gesetz nicht vorgeschrieben ist, es mitzuführen, kann es empfehlenswert sein.

Beispiele für „unnützes“ Zubehör:

– Holzperlenauflage für den Sitz
– Wackeldackel auf der Kofferraumablage
– Duft-Wunderbaum
– Blendvorrichtungen gegen Blitzlichtgeräte, beispielsweise CDs, die am Innenspiegel angebracht werden und das Licht der Blitze reflektieren sollen: Sie sind unnütz, da das Nummernschild immer noch erkennbar ist. Zudem kann der Gegenverkehr geblendet werden.
– Anti-Rutsch-Matte auf dem Armaturenbrett für kleine Dinge wie Münzen
– Zu viele Aufkleber können die optimale Sicht auf die Straße behindern.

Zusammenfassung

Achten Sie darauf, dass Sie die Pflichtausstattung im Auto haben und sie in einem fehlerfreien Zustand ist. Sonst drohen Bußgelder: Fehlen beispielsweise die Warnweste oder das Warndreieck, sind es 15 Euro. Ist der Verbandskasten abgelaufen oder unvollständig, müssen Sie bei einer Kontrolle ein Verwarnungsgeld von fünf Euro zahlen. Der Sinn des Mitführens liegt in erster Linie darin, im Falle einer Panne oder eines Unfalls schnell handeln zu können und weitere Gefahren zu verhindern. Daneben gibt es unnützes Autozubehör, das Autofahrer nicht wirklich benötigen, da es eher Spielerei und oftmals Geldverschwendung ist.

Bildquellen:

Abbildung 1: pixabay.com © StockSnap (CC0 Public Domain)
Abbildung 1: pixabay.com © 3dman-eu (CC0 Public Domain)
Abbildung 1: pixabay.com © Stux (CC0 Public Domain)
Abbildung 1: pixabay.com © stevepb (CC0 Public Domain)

Weitere Links:

https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/reparatur-pflege-wartung/wartung-inspektion/was-gehoert-ins-auto/
https://www.autodoc.lu/autozubehoer