Kleinigkeiten am Auto selbst reparieren/auswechseln

Defekte am Auto sind nervig und gehen oft ziemlich ins Geld. Doch nicht immer muss eine Werkstatt aufgesucht werden. Es gibt verschiedene Reparaturen oder einfache Tätigkeiten wie der Reifenwechsel, die auch in Eigenregie durchgeführt werden können, um dabei bares Geld zu sparen. Welche Eingriffe von Laien vorgenommen werden können und welches Werkzeug dafür benötigt wird, erläutert der folgende Ratgeber.

Abbildung 1: Reifenwechsel an einem Auto

Reifenwechsel

Zu den kleineren Reparaturen, die am Auto selbst durchgeführt werden können, gehört der Reifenwechsel. Hierfür wird ein Wagenheber benötigt, um den Wagen aufzubocken. Ein Drehmomentschlüssel im Onlineshop von Contorion bietet beim Wechseln der Pneus ebenso eine erhebliche Erleichterung. Doch auch bei vielen anderen Reparaturen ist er unbedingt erforderlich. Der Reifenwechsel wird in folgenden Arbeitsschritten durchgeführt: Gang einlegen, Handbremse anziehen, Radmuttern vorlösen, Fahrzeug aufbocken, Radmuttern komplett entfernen, Rad lösen, Ersatzrad in Laufrichtung montieren, Fahrzeug herunterlassen und die Muttern mit dem Drehmomentschlüssel final anziehen. Nach 100 Kilometern sollten die Schrauben noch einmal nachgezogen werden.

Glühlampen austauschen, Ölwechsel und Wischerblätter erneuern

Bei den meisten Autos muss für den Glühlampen-Wechsel keine Werkstatt aufgesucht werden. Es genügt häufig, genau wie bei der Deckenlampe, die alte Birne mithilfe des Bordwerkzeugs gegen eine neue auszutauschen, nachdem eine Abdeckung im Motorraum gelöst wurde. Bei Xenon-Scheinwerfern hingegen wird aufgrund der hohen Spannung eine Werkstatt benötigt. Auch ein Ölwechsel kann jeder selbst durchführen: Ölablassschraube unter dem Motor öffnen, Altöl in einer Wanne auffangen und fachgerecht entsorgen. Neue Wischerblätter lassen sich meist ebenfalls sehr einfach selbst einbauen: Hebel öffnen, altes Wischerblatt herausziehen, neues einsetzen und Hebel wieder schließen.

Kratzer im Autolack entfernen

Bei oberflächlichen Kratzern ist die Ausbesserung meist kein Problem. Hier hilft nach der Säuberung der betroffenen Stelle Politur. Doch Achtung: Hierbei sollte behutsam vorgegangen werden, denn sie entfernt den Kratzer, indem die Farbe abgeschliffen wird. Der Vorgang kann gegebenenfalls wiederholt werden. Ein Lackstift eignet sich, wenn schon Füller oder Grundierung sichtbar sind. Er löst den Altlack, sodass er sich mit dem neuen vermischt. Es ist wichtig, die genaue Farbbezeichnung des Fahrzeugherstellers zu kennen. Wenn die Schrammen tiefer sind, sollte die Angelegenheit einem Fachmann übergeben werden.

Folgende Teile sollte ein Fachmann reparieren:

  • Getriebe
  • Stoßdämpfer
  • Lenkung
  • eventuell Motor

Zusammenfassung

Früher war es nahezu normal, das defekte Auto selber zu reparieren. Doch vor allem neuere Modelle stellen heutzutage aufgrund der komplexen Elektronik viele Laien vor Schwierigkeiten, allerdings müssen auch sie nicht bei jeder Kleinigkeit in eine Werkstatt fahren. Dies ist immerhin oftmals sehr teuer. Verschiedene Reparaturen lassen sich mit etwas handwerklichem Geschick und dem richtigen Werkzeug in Eigenregie durchführen. Wer nicht jedes Mal aufgrund einer defekten Glühbirne oder eines Reifenwechsels in die Werkstatt fahren will, sollte dies selbst erledigen. Dadurch kann eine Menge Geld gespart werden. Tritt ein Schaden während der Garantie oder gesetzlichen Sachmängelhaftung ein, sollten Fahrzeughalter jedoch eine Fachwerkstatt aufsuchen, um keine Garantieleistungen zu verlieren.

Bildquellen:

Abbildung 1: pixabay.com © HutchRock (CC0 Public Domain)

Weitere Links:

https://www.adac.de/infotestrat/…
https://www.contorion.de/handwerkzeug…
https://www.auto-motor-oel.de/ratgeber/reifen-richtig-wechseln…

Autozubehör – was ist Pflicht und was eher unnütz?

Unfälle, Pannen oder Staus: Es gibt verschiedene Situationen und Notfälle, in denen Sie wichtiges Autozubehör benötigen oder vorzeigen müssen, da es gesetzlich vorgeschrieben ist und zum anderen sogar lebensrettend sein kann. Daneben gibt es Zubehör, das eher Spielerei ist und daher nicht unbedingt vorhanden sein muss. Doch welches gehört auf jeden Fall ins Auto und worauf kann verzichtet werden? Antworten darauf liefert der folgende Ratgeber.

Welches Autozubehör muss im Auto vorhanden sein? 

Laut Statistik investieren immer mehr Autobesitzer in ihr Fahrzeug. Doch die Pflichtausstattung ist häufig nicht komplett. Manches Autozubehör sollte unbedingt mit an Bord sein. Dies gilt nicht nur aus rechtlicher Sicht, um ein Bußgeld zu vermeiden, sondern auch, da es im Notfall hilfreich sein kann.
Pflicht in Kraftfahrzeugen ist folgendes:

– Warnweste: Sorgt dank der leuchtenden Farbe und der Reflektorenstreifen zu jeder Tageszeit für gute Sichtbarkeit und somit für eine entsprechende Sicherheit bei Unfällen oder Pannen.

– Verbandskasten zur schnellen Versorgung von Wunden: Er muss der DIN-Norm 13164 entsprechen. Überprüfen Sie die Vollständigkeit und das Ablaufdatum regelmäßig. 

– Warndreieck: Damit bei Pannen oder Unfällen nachfolgender Verkehr gewarnt werden kann; dient der eigenen Sicherheit und der der anderen Verkehrsteilnehmer.

Folgende Abstände zum Unfallort müssen eingehalten werden:

– Innenstadt: 50 Meter 
– Landstraße: 100 Meter
– Autobahn: 150 bis 200 Meter 

Welches Autozubehör ist keine Pflicht?

Neben dem wichtigen Autozubehör gibt es auch Utensilien, die nicht verpflichtend sind, aber durchaus sinnvoll sein können: Beschädigte Reifen lassen sich nicht immer vermeiden und zum Teil machen sie eine Weiterfahrt unmöglich, falls kein Ersatzrad vorhanden ist. Auch wenn es laut Gesetz nicht vorgeschrieben ist, es mitzuführen, kann es empfehlenswert sein.

Beispiele für „unnützes“ Zubehör:

– Holzperlenauflage für den Sitz
– Wackeldackel auf der Kofferraumablage
– Duft-Wunderbaum
– Blendvorrichtungen gegen Blitzlichtgeräte, beispielsweise CDs, die am Innenspiegel angebracht werden und das Licht der Blitze reflektieren sollen: Sie sind unnütz, da das Nummernschild immer noch erkennbar ist. Zudem kann der Gegenverkehr geblendet werden.
– Anti-Rutsch-Matte auf dem Armaturenbrett für kleine Dinge wie Münzen
– Zu viele Aufkleber können die optimale Sicht auf die Straße behindern.

Zusammenfassung

Achten Sie darauf, dass Sie die Pflichtausstattung im Auto haben und sie in einem fehlerfreien Zustand ist. Sonst drohen Bußgelder: Fehlen beispielsweise die Warnweste oder das Warndreieck, sind es 15 Euro. Ist der Verbandskasten abgelaufen oder unvollständig, müssen Sie bei einer Kontrolle ein Verwarnungsgeld von fünf Euro zahlen. Der Sinn des Mitführens liegt in erster Linie darin, im Falle einer Panne oder eines Unfalls schnell handeln zu können und weitere Gefahren zu verhindern. Daneben gibt es unnützes Autozubehör, das Autofahrer nicht wirklich benötigen, da es eher Spielerei und oftmals Geldverschwendung ist.

Bildquellen:

Abbildung 1: pixabay.com © StockSnap (CC0 Public Domain)
Abbildung 1: pixabay.com © 3dman-eu (CC0 Public Domain)
Abbildung 1: pixabay.com © Stux (CC0 Public Domain)
Abbildung 1: pixabay.com © stevepb (CC0 Public Domain)

Weitere Links:

https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/reparatur-pflege-wartung/wartung-inspektion/was-gehoert-ins-auto/
https://www.autodoc.lu/autozubehoer

Wenn die Radarfalle zuschnappt – was Sie wissen müssen

Ein Blitzer kann ein hinterlistiges Instrument der Verkehrsüberwachung sein. Wer schon einmal geblitzt wurde, der weiß, wie lästig das Prozedere ist, wenn die Radarfalle ihrem Namen wieder mal alle Ehre gemacht hat. Da bleibt oft nicht mal Zeit, um „Cheeeeese“ zu sagen!

Falls Sie Pendler sind, kennen Sie sicher das große Problem: Die Haus- und Hofstrecke könnte man auch mit verbundenen Augen fahren. Da kann es vorkommen, dass man nicht mehr mit hundertprozentiger Konzentration auf der Straße unterwegs ist. Schnappt die Radarfalle zu, ist das Ärgernis umso größer.

Bei hoher Verkehrsbeteiligung kann es von Vorteil sein, sich gelegentlich über die rechtlichen Rahmenbedingungen Gedanken zu machen, denn das Jahr 2019 hat wieder ein paar signifikante Neuerungen im Bußgeldkatalog gebracht. Entwickeln Sie eine Strategie, wie man am besten mit Radarkontrollen und deren Konsequenzen umgehen sollte. Nützliche Tipps und Infos zu den momentanen Richtlinien erfahren Sie hier.

Abbildung 1: Radarfalle

Blitzern zuvorkommen – aber wie?

Oberste Priorität ist und bleibt: Halten Sie sich an das Tempolimit! Einen besseren Schutz gegen Blitzer gibt es nun mal nicht. Leider sind Menschen aber nicht perfekt und gewisse Dinge passieren einfach. Mit diesen Vorher- und Nachher-Punkten behalten Sie die Kontrolle:

Vorher

Informieren Sie sich vorab über die Standorte von Radarfallen. Viele Radiosender bieten diesen Service an, bei dem Autofahrer anrufen und andere warnen können. Auch das Internet kann helfen. Werfen Sie einen Blick auf die gängigen Plattformen wie blitzer.de oder suchen sie ganz gezielt in speziellen Facebook-Gruppen. Das Vorab-Informieren ist nicht strafbar. Illegal wird es erst dann, wenn sie beispielsweise versuchen, den Polizeifunk abzuhören.

! VORSICHT !

Es gibt im Handel etliche Technik-Gadgets, die vor Radarkontrollen warnen. Das beginnt bei einfachen Handy-Apps und Navi-Plugins und hört bei äußerst preisintensiven Extrageräten auf. Das Problem dabei? Sie können davon kaufen, so viel Sie wollen: das Benutzen bleibt in hohem Maße strafbar. Die StVO bleibt hier knallhart: Wer Radarwarner besitzt, ob als POI-Gerät oder, noch heikler, als Lasererfassungssystem, riskiert Bußgelder zwischen 75-150€ und mindestens einen Punkt in Flensburg.

Nachher

Eine Großstadt wie Bielefeld kann allein mit Blitzer-Bußgeldern im Jahr einen zweistelligen Millionenbetrag erwirtschaften. Ist solch eine Summe zwar gut für die Kasse der Kommune, so zeigt sich doch, mit welcher Hartnäckigkeit gegen die Verkehrssünde der Geschwindigkeitsüberschreitung vorgegangen wird. Wer geblitzt wird, ärgert sich natürlich sehr darüber. Vor allem wenn es neben der Geldbuße auch noch zu einem Fahrverbot kommt. Aber muss man die Maßnahmen der Behörden eigentlich bedingungslos akzeptieren? Nicht unbedingt, denn ein spezialisierter Rechtsberater kann in vielen Fällen mehr tun, als man denkt.

Wann lohnt sich der Anwalt?

Natürlich ist nicht bei jedem Tempoverstoß gleich ein Rechtsbeistand von Nöten. Ein kontinuierlicher Blick auf den aktuellen Bußgeldkatalog zum Thema Geschwindigkeitsüberschreitung kann Aufschluss geben, wann es ernst wird und wann der Einspruch eigentlich unsinnig wäre. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Straßenentwicklung hat auch 2019 wieder die Richtlinien verschärft.

Innerorts verhält es sich mit der Missachtung des Tempolimits natürlich ein wenig anders als außerorts. Wer hier mit dem PKW ein bisschen zu schnell unterwegs ist, also bis zu 20 km/h über der Geschwindigkeitsbegrenzung liegt, der sollte grundsätzlich das Verwarngeld bezahlen, da es die Grenze von 30€ (außerorts) bzw. 35€ (innerorts) nicht übersteigen sollte. Ein anderer Fahrzeugtyp kann diese Richtlinien jedoch verschieben.

Überschreiten Sie das Tempolimit in erheblicherem Maße, fallen die Strafen deutlich empfindlicher aus. Spätestens wenn die Bußgelder auf einen dreistelligen Betrag klettern und ein Fahrverbot droht, sollten Sie darüber nachdenken, einen Rechtsanwalt zu kontaktieren. 2019 wird dieser Fall umso brisanter, da die Punktegrenze für einen Entzug der Fahrerlaubnis im Laufe der letzten Jahre erheblich verringert wurde. Mittlerweile muss mit acht Punkten der Führerschein abgegeben werden, während es 2014 noch 18 Stück waren. Bedenken Sie zudem, dass äußerliche Gegebenheiten wie schlechte Witterungsverhältnisse einen enormen Einfluss auf die Höhe eines Bußgeldes haben. Wer bei Nebel rast, braucht sich nicht wundern, falls es dann finanziell schmerzen wird.

Was kann der Rechtsberater für Sie tun?

Wer auf ein Auto angewiesen ist, sollte sich bei einem erhöhten Straftatbestand schnell um die Hilfe eines Spezialisten kümmern, also in der Regel einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht heranziehen. Dieser kann nach Einsicht der Bußgeldakte einigen Fragen nachgehen, welche das Verfahren beeinflussen und die Strafe sogar abwenden können. Zum Beispiel folgende:

● War die Radarfalle überhaupt richtig aufgebaut oder wurden technische Fehler bei der Bedienung gemacht?

● Kann der verantwortliche Fahrzeugführer überhaupt ermittelt werden?

● Wurde der Abstand zwischen der Blitzeranlage und dem Schild für die Geschwindigkeitsbegrenzung eingehalten?

● Gibt es Verfahrensfehler, die eventuell eine Verfolgungsverjährung legitimieren?

● Wurden bei der Messung gewisse Toleranzen berücksichtigt?

Die finanziellen Aspekte sind selbstverständlich stets zu berücksichtigen. Falls Sie keine Verkehrsrechtsschutzversicherung besitzen, raten die meisten Juristen, die Kosten und Erfolgschancen gegeneinander abzuwägen.

Bildquellen:

Abbildung 1: pixabay.com © manfredrichter (CC0 Public Domain)

Weitere Links:

https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/radarwarngeraete-kann-man-sich-vor-blitzern-schuetzen/

https://www.autobild.de/artikel/blitzer-app-radarwarner-14412521.html

https://www.flegl-rechtsanwaelte.de/geblitzt-worden-was-nun

https://www.autozeitung.de/bussgeld…

So benutzt man ein Car-Diagnostic Tool

Was die digitale Vernetzung betrifft, sind ältere Fahrzeuge eher schlecht ausgerüstet. Wlan sucht man sogar heute noch oft vergebens, USB-Anschlüsse und Bluetooth sind auch erst seit kurzem ein Selbstverständnis. Solche älteren Fahrzeuge können damit aber nachgerüstet werden, beispielsweise über ein modernes Autoradio – wobei man bei so manchem modernen Gerät eher Mediencomputer dazu sagen müsste. Moderne Fahrzeuge verfügen aber über Funktionen, die weit über dieses Maß hinausgehen: Per Tablet oder Smartphone lassen sich Daten wie Geschwindigkeit und Drehzahl ablesen. Ein virtueller Tacho sozusagen. Gleichzeitig ist eine Navigationsapp integriert und das automatische Einparken lässt sich ebenfalls per Smartphone steuern. Zu Wartungszwecken lassen sich Daten wie die Öltemperatur ablesen, Wartungsnotwendigkeiten und Fehlfunktionen werden ebenfalls angezeigt. Wie das funktioniert? Hinter der Steuerung all dieser Funktionen steckt eine wichtige Netzwerktechnologie: Der CAN-Bus bzw. die OBD/OBD2 Fahrzeugdiagnose.

Abbildung 1: Audi A1

Auch ältere Autos, etwa ab 1980/1990, verfügen über einen CAN-Bus. Dieser Bus ist eine Datenleitung, über welche die einzelnen Komponenten eines Autos miteinander kommunizieren. Selbstverständlich kann man ihn über eine Schnittstelle anzapfen und so Daten auslesen oder durch Einstellungsänderungen das Verhalten der Komponenten verändern. Früher war für eine solche OBD Diagnose der Besuch einer Fachwerkstatt notwendig, im Regelfall bei einer Vertragswerkstatt des Herstellers. Der Grund sind herstellerspezifische Protokolle. Man kann sich das in etwa so vorstellen, als dass jeder Hersteller seine Komponenten mit einer anderen Sprache miteinander sprechen lässt.

Die Auswahl des richtigen OBD2-Adapters

Heute ist das deutlich einheitlicher gestaltet: Viele Befehle sind von Hersteller zu Hersteller gleich, die Unterschiede sind kleiner. Zudem ist die IT soweit fortgeschritten, als dass die heute verfügbaren drahtlosen OBD2-Adapter bzw. die zugehörige App diese unterschiedlichen Befehle kennen – deshalb muss man vor dem Kauf eines solchen Systems nachschauen, ob das eigene Auto davon unterstützt wird. Dabei ist nicht nur auf den Hersteller, sondern auch auf das Modell und ggf. sogar die Modellvariante zu achten.

Den OBD Adapter anschließen

Die Auswahl eines passenden Adapters bzw. der richtigen App ist der schwierigste Teil. Von da an wird es einfacher: Der Adapter wird mit der OBD2-Schnittstelle verbunden. Dazu muss man den Adapter einfach nur in die OBD-Buchse stecken. Meist befindet sie sich unterhalb des Lenkrades oder unter einer Abdeckung in der Mittelkonsole. Das Auto muss für die volle Funktionsbereitschaft natürlich angeschaltet sein bzw. der Motor laufen. Die meisten Funktionen kann man aber bereits bei eingeschalteter Zündung nutzen – beispielsweise das Auslesen von Fehlercodes.

Was mit einem OBD Adapter möglich ist: Fehlercodes auslesen und mehr

Das funktioniert nun über die zum Adapter gehörende App. Damit diese mit dem Adapter kommunizieren kann, muss eine Bluetooth-Verbindung zwischen Adapter und Smartphone hergestellt werden. Nun lassen sich in der App Fehlercodes oder Sensordaten auslesen. Einige Apps erlauben auch das Umstellen einzelner Funktionen – beispielsweise lässt sich so bei manchen Fahrzeugen das Tagfahrlicht ausschalten. Auch ein Motortuning ist auf diese Weise theoretisch möglich, wenngleich mit steigender Komplexität der Veränderung auch die technische bzw. softwaretechnische Hürde steigt. Dass sich solche Modifikationen schnell in einer rechtlichen Grauzone bewegen und entsprechende Folgen haben können (Verlust des Versicherungsanspruchs, Verlust der Herstellergarantie, …), sollte klar sein.

Bildquellen:

Abbildung 1: pixabay.com © gessinger (CC0 Public Domain)

Weitere Links:

https://www.auto-tipps.de/finanzen/adac-versicherungen/

https://shop.autoaid.de/…

https://www.go-gadget.de/gadgets/obd-ii-bluetooth-adapter-test/

Das kleine ABC der Fahrzeugversicherung

Für Fahranfänger, die sich bislang noch nicht wirklich mit Autos beschäftigt haben,kann es zunächst schwierig sein, sich im Versicherungsdschungel zurechtzufinden. Wer eine Kfz-Versicherung abschließen möchte, muss auf zahlreiche Details achten, um einen möglichst guten Einstieg in eine Versicherung zu erhalten. Schließlich möchte niemand zu hohe Prämien zahlen,ohne dafür eine angemessene Leistung zu erhalten.

Abbildung 1: Autoversicherung

Pflicht für alle Fahrzeughalter

Große Sparfüchse stellen sich sogar die Frage, ob es denn notwendig ist überhaupt eine Kfz-Versicherung abzuschließen. In Deutschland ist jeder Halter eines Fahrzeuges dazu verpflichtet, dieses zu versichern. Jedoch können Sie sich frei entscheiden, für welchen Typen von Versicherung Sie bevorzugen. So gibt es die Kfz-Haftpflicht Versicherung von Verivox, die Teilkasko oder die Vollkasko. Diese drei Basismodelle sind in ihrer Prämie aufsteigend,enthalten aber auch jeweils mehr Versicherungsschutz.

Haftplicht-, Teilkasko- und Vollkaskoversicherung

Die Haftpflichtversicherung umfasst einen sehr geringen Schutz, genügt aber voll und ganz, wenn es sich um ein günstiges Fahrzeug handelt, welche wenig bewegt wird. So sind Sach-, Personen-und Vermögensschäden bis zu einer gesetzlich festgelegten Mindestsumme abgedeckt.

Im Teilkaskomodell kommt zu dieser Versicherung noch ein umfassenderer Schutz hinzu. Kommt es zu einem Wildunfall, einem Diebstahl, einem Elementarschaden oder einem Glasbruch sind Sie ebenso abgesichert. Zudem werden Kurzschlüsse,Brand und Explosionsschäden von der Versicherung übernommen.

Um diesen Schutz noch einmal zu erweitern, sollten Sie sich für eine Vollkaskoversicherung entscheiden. Diese sichert sie nicht nur gegen Schäden aus Fremdverschulden ab,sondern auch gegen selbst verursachte Schäden. Ebenso erhalten Sie einen finanziellen Ausgleich, wenn es zu Vandalismus oder gar Unfallflucht kommt.

Bares Geld sparen

Um bares Geld bei den Prämien zu sparen, sollten Sie zunächst einen Vergleich im Internet anstellen. Hier haben sie die Möglichkeit mit wenigen Mausklicks Angebote zu finden, die perfekt auf Ihre Anforderungen zugeschnitten sind. So können Sie nicht nur angeben, ob Sie nach einer Haftpflichtversicherung oder Kaskoversicherung für Ihr Fahrzeug suchen, sondern auch welche zusätzlichen Leistungen Sie sich wünschen. Direkt erhalten Sie einen Einblick in die Preisspanne, die mit diesen Angaben einhergeht.

Welche Zusatzleistungen werden geboten?

Viele Versicherungen bieten Ihnen gegen einen Aufpreis Zusatzleistungen. So gibt es beispielsweise einen Kfz-Schutzbrief, der sich als sinnvoll erweist. Haben Sie einen Unfall und müssen einen Autotransport mit dem Entfernen Ihres Fahrzeuges beauftragen, übernimmt die Versicherung die Kosten. Ebenso wird das Abschleppen bezahlt, wenn es zu einem Schaden kommt.
Sollten Sie in einem Gebiet mit hohem Marderaufkommen leben, kann eine zusätzliche Absicherung gegen Marderschäden sehr sinnvoll sein. null

Bildquellen:


Abbildung 1: pixabay.com © stevepb (CC0 Public Domain)

Weitere Links:

https://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/Warum-beissen-Marder-in-Kabel-article19209101.html

https://www.verivox.de/kfz-versicherung/

https://www.auto-tipps.de/finanzen/adac-versicherungen/