Anleitung zur Politur des eigenen KFZ

Im Laufe der Zeit wird der Autolack durch äußere Einflüsse immer matter und stumpfer, es kommt zu einem unansehnlichen Erscheinungsbild. Die Lackschicht ist extrem wichtig für das Auto, sie schützt das darunter liegende Metall vor schädlichen Umwelteinflüssen. Tagtäglich muss der Lack extrem viel einstecken. Starke Sonnenstrahlen führen zum Ausbleichen, darüber hinaus fressen sich Baumharz, Blütenstaub, Insektenreste und Vogelkot in die oberste Lackschicht hinein. Schläge durch Steine und andere Gegenstände verursachen kleine Kratzer und Schäden. Deshalb sieht der Lack oft verblasst aus und wirkt spröde. Bei diesem Problem schafft regelmäßiges Polieren des Autos eine zeitnahe Abhilfe. Auf diese Weise wird der Lack schnell erneut auf Hochglanz gebracht. Außerdem lassen sich dadurch tiefer gehende Schäden vermeiden, da diese irgendwann nicht mehr durch das Polieren entfernt werden können.

Abb. 1: ein auf Hochglanz polierter Ford Mustang

Das Auto in Eigenregie polieren


Dem Autobesitzer stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl, um das eigene KFZ zu polieren, entweder von Hand oder mit Hilfe einer Maschine. Das Polieren von Hand ist relativ mühselig und sehr zeitaufwändig. Im Vergleich dazu lässt sich die Politur mit einer Maschine deutlich schneller durchführen und erfordert einen geringeren Kraftaufwand. Um den Autolack dauerhaft zu schützen, muss das Auto regelmäßig gesäubert und im Anschluss gepflegt werden. Spätestens wenn der Lack ausgeblichen und verwittert ist oder kleine Kratzer aufweist, ist eine Politur erforderlich. Deshalb lohnt sich die Anschaffung einer leistungsfähigen Poliermaschine.

Im Anschluss glänzt der Lack wieder wie neu, außerdem ist er besser vor schädlichen Umwelteinflüssen geschützt und lässt sich viel leichter reinigen. Vor dem Polieren muss das Auto gründlich gereinigt werden, um den Lack komplett von Verunreinigungen zu befreien. Ansonsten dringt der Schmutz durch das Polieren in die obere Lackschicht hinein.

Politur mit einer Poliermaschine auftragen

Eine handliche Poliermaschine nimmt dem Autobesitzer einen großen Teil der Arbeit beim Polieren ab. Da das Gewicht der Maschine gering und in der Form ergonomisch ist, liegt sie gut in der Hand und erlaubt dem Nutzer eine komfortable Bedienung. Mit einem Stellrad lässt sich die Drehzahl nach Bedarf einstellen, sodass ein langsames Anlaufen möglich ist. Auf diese Weise lässt sich eine zu große Erhitzung des Mittels unterbinden. Um das Spritzen der Politur zu vermeiden, sollte die Maschine zuerst am Metall angesetzt und erst danach eingeschaltet werden. Die Politur am Anfang vorsichtig und mit leichtem Druck gleichmäßig auf den Oberflächen verteilen. Dabei die Poliermaschine immer gerade und ruhig halten. Das Polieren im sogenannten Kreuzgang durchführen, erst in vertikalen und anschließend in horizontalen Bewegungsabläufen.

Fehler beim Polieren vermeiden

Wenn die Politur ungleichmäßig aufgetragen wird, dann zeigt sich das in Form von Hologrammen. Deshalb am Anfang besser mit einer geringeren Drehzahl arbeiten, um eine sichere Handhabung mit der Maschine zu bewahren. Anschließend lässt sich die Drehzahl im weiteren Verlauf der Politur erhöhen. Die Maschine muss stets in Bewegung bleiben, sonst besteht die Gefahr, dass sich die Lackschicht an einer Stelle zu stark erhitzt und sich dann Schäden zeigen. Gegen Ende des Polierens den Druck und die Drehzahl noch einmal verringern. Beim Polieren mit der Maschine ist es empfehlenswert, erst einmal eine gröbere Politur zu benutzen. Zum Abschluss wird dann ein feineres Poliermittel eingesetzt.

Bildquellen:

Abbildung 1: pixabay.com © Tama66 (CC0 Public Domain)

Weitere Links:

https://www.strassenverkehrsamt.de/…
https://www.tectake.de/auto-motorrad/polierbedarf
https://www.auto-tipps.de/blog/2018/02/06/auto-richtig-reinigen…