Ein Muss für Motorsportfans: Besichtigung des Motor Speedway in Las Vegas

Motorsportfans, die einen Trip nach Las Vegas planen, sollten unbedingt den Motor Speedway besichtigen. Es handelt sich dabei um eine Rennstrecke auf einem Komplex im Norden von Las Vegas, der insgesamt 4,9 Quadratkilometer groß ist. Er gehört zu Speedway Motorsports und ist die Basis für zahlreiche Rennteams. Regelmäßig finden hier NASCAR-Rennen statt. Zudem wird die Rennstrecke von der Las Vegas Metropolitan Police als Übungsgelände für das Fahrertraining genutzt. Seit März 2005 kann der Motor Speedway an zwei Abenden in der Woche für private Beschleunigungsrennen gebucht werden. Auf diese Weise soll eine Alternative zu den illegalen Straßenrennen in Vegas geschaffen und somit die Sicherheit erhöht werden.

Wissenswertes zum Motor Speedway in Las Vegas

Der Las Vegas Speedway wird auch als „The Blue Oval“ – auf Deutsch „Das Blaue Oval“ – bezeichnet, weil die Rennen des NASCAR-Sprint-Cups oftmals von Fahrern auf Ford-Rennwagen bestritten werden. Nur wenige Fahrer haben ein Rennen mit einem Rennwagen gewonnen, der nicht von Ford betrieben wurde. Aber auch als „The House of Roush“ wird der Las Vegas Speedway intern gerne bezeichnet. Der Grund dafür ist, dass fast alle Fahrer von Roush Racing Erfolg auf dem Las Vegas Speedway hatten. Dazu gehören auch Mark Martin, Jeff Burton und Matt Kenseth.

Neben den Rennen der NASCAR-Serien wurden von 1996 bis 2000 auch die Indy Racing League und von 2004 bis 2005 die Champ-Car-Serie auf dem Speedway abgehalten. Das Finale der IndyCar-Series fand 2011 ebenfalls in Las Vegas statt. Dabei stellte die IndyCar-Series fünf Autos für berühmte Fahrer anderer Serien zur Verfügung. Wenn einer dieser Fahrer gewonnen hätte, wäre er mit einem Bonus-Preisgeld von fünf Millionen Dollar belohnt wurden. Nur Dan Wheldon nahm diese Herausforderung an, verunglückte jedoch später im Rennen tödlich. Bei diesem Massenunfall am 16. Oktober 2011 wurden noch drei weitere Fahrer verletzt.

Warum sich eine Besichtigung des Motor Speedway lohnt

Im Idealfall sollte man den Motor Speedway zu einem Zeitpunkt besuchen, zu dem gerade ein NASCAR-Rennen stattfindet. Dies ist quasi die amerikanische Variante der Formel 1. Nicht selten werden diese Rennen von über 100.000 Zuschauern besucht. Alternativ ist es möglich, Touren zu buchen, um den Motor Speedway fernab der Rennen genauer unter die Lupe zu nehmen. Wenn eine Tour ausgebucht ist, kann man sich die Wartezeit von einer Stunde bis zur nächsten Tour vertreiben, indem man die Militärmaschinen im Landeanflug beobachtet. Danach geht es in einem Kleinbus zu den unterschiedlichen Rennstrecken. Informationen und Erklärungen gibt es dann von einem Reiseführer. Bei dieser Tour bekommt man die Strecke für Truckracing ebenso gezeigt wie das Hauptoval für die NASCAR-Rennen.

Auch Martin Schranz, erfolgreicher Internet-Marketer und Selfmade-Millionär, hatte schon das Glück, den Motor Speedway in Las Vegas zu besuchen und machte ihn sogar mit einem Sportwagen unsicher. Er betonte nach diesem einzigartigen Erlebnis auf seinem Blog martin-schranz.com: „Nicht nur die Fahrt an sich, sondern der Besuch des 4,9 Quadratkilometer großen Areals im Norden von Las Vegas war eine Erfahrung, die ihresgleichen sucht.“ Zudem beschreibt er, dass schon das Brummen der Motoren die Aufregung in ihm steigen ließ.

Selbst hinters Steuer setzen ist ebenfalls möglich

Wer selbst schon immer davon geträumt hat, einen Sportwagen zu fahren, kann sich auf dem Motor Speedway in Las Vegas auch selbst einmal hinters Steuer setzen. Dafür gibt es Rennwagen von allen namhaften Herstellern wie Audi, Ferrari, Lamborghini oder Mercedes. Bevor es losgeht, erfolgt aber eine Einweisung, denn das Fahrverhalten eines PS-starken Sportwagens ist doch ganz anders als bei einem gewöhnlichen PKW. Erst nachdem man alles Wichtige über das Brems- und Kurvenverhalten erfahren hat, darf man sich hinters Steuer setzen und erstmals das Gaspedal betätigen. Diesen Adrenalin-Kick sollten sich echte Motorsportfans keinesfalls entgehen lassen.

Bildquellen

Pixabay © PublicDomainPictures (CC0 public domain)

Externe Links:

http://www.spiegel.de/sport/sonst/dan-wheldon-indy-500-sieger-stirbt-bei-rennunfall-in-las-vegas-a-792119.html

https://martin-schranz.com/in-atemberaubendem-speed-am-motor-speedway-in-las-vegas/

https://www.auto-tipps.de/erlebnisfahrten/sportwagen/