Wichtigstes Sicherheitsmerkmal eines Autos sind die Reifen

Die Autoreifen sind das Verbindungsglied zwischen Fahrzeug und Fahrbahn. Sie sind zusammen mit den Bremsen wichtigstes Sicherheitsmerkmal eines Autos. Setzen Sie beim Reifenkauf deshalb auf hochwertige Modelle und kontrollieren Sie Ihre Reifen regelmäßig auf Profiltiefe und Reifendruck.

Welche Funktionen die Autoreifen übernehmen

Grundsätzlich sorgen die Reifen Ihres Fahrzeuges dafür, dass sich Ihr Auto geradlinig und fortlaufend bewegt. Autoreifen haben die Funktion, die Spur zu halten und Sie sicher von A nach B zu bringen, ohne hin- und herzuschlängeln. Darüber hinaus haben Autoreifen die Aufgabe, Bodenunebenheiten durch ein Abdämpfen der Stöße auszugleichen, ohne das Fahrzeug sofort ins Schleudern zu bringen. Gute Reifen sorgen deshalb auch für den Komfort der Fahrzeuginsassen, wenn das Auto über Schlaglöcher oder Straßenschäden fährt. Wenn Sie über einen Neukauf der Autoreifen nachdenken, dann achten Sie bei der Auswahl vor allem auf wichtige Eigenschaften, wie Laufleistung der Reifen, Tragfähigkeit, Lenkung und Dämpfung, Kraftübertragung sowie die Optimierungsfähigkeit des Rollwiderstands.

Grundsätzliches zu den Reifenarten

Beim Kauf von Autoreifen steht Ihnen eine Auswahl aus Sommerreifen, Winterreifen und Ganzjahresreifen zur Verfügung. Sommerreifen sind aus einer speziellen Gummimischung hergestellt, die ein Weichwerden der Reifen bei hohen Temperaturen verhindert. Zudem verfügen sie über ein einheitliches Profil, was bei einer trockenen Fahrbahn für mehr Grip und bei Regenwetter für ein besseres Ableiten des Regenwassers sorgt. Sommerreifen sollten Sie ab Oktober gegen Winterreifen wechseln, wenn sich die Witterungsbedingungen ändern und man mit Eis und Schnee rechnen muss. Denn dann gilt auf Deutschlands Straßen Winterreifenpflicht. Winterreifen weisen eine Gummimischung auf, die niedrigeren Temperaturen Stand hält und trotz solchen Umstände elastisch bleibt. Zudem ist das Profil mit zusätzlichen Lamellen versehen, die für mehr Grip auf verschneiten und eisigen Straßen sorgen. Die Nutzung vom Winterreifen im Sommer ist generell erlaubt, aber nicht empfehlenswert, da sich der Bremsweg deutlich verlängert. Der erneute Wechsel von Winterreifen auf Sommerreifen erfolgt ungefähr ab Ostern. Falls Sie sich den zweimal jährlichen Reifenwechsel ersparen möchten, können Sie auch auf Ganzjahresreifen zurückgreifen. Diese besitzen Längsrillen im Profil, die ihre Vorteile bei Nässe und hohen Temperaturen bieten, sowie Lamellen für eine bessere Verzahnung der Reifen bei Eis und Schnee. Diese haben aber auch den Nachteil eines höheren Verschleißes, Abriebs und Kraftstoffverbrauchs.

Den Reifendruck regelmäßig kontrollieren

Für die Sicherheit Ihres Autos spielt der Reifendruck eine wichtige Rolle, den Sie alle zwei bis vier Wochen kontrollieren sollten. Ist dieser zu niedrig oder zu hoch, kann der Bodenkontakt nicht mehr richtig hergestellt werden. Das Fahrzeug verliert die Stabilität und die Balance. Die Folge ist ein erhöhtes Unfallrisiko. Im Zuge der Reifendrucküberprüfung lohnt sich auch ein Blick auf Fremdkörper, wie Glasscherben, kleine Steine im Profil oder Nägel, die für ein langsames Entweichen der Luft im Reifen verantwortlich sein können. Übrigens: schon bei einem Druck, der um 0,2 bar zu niedrig ist, entsteht ein Mehrverbrauch von etwa einem Prozent.

Reifen regelmäßig erneuern

Weisen Ihre Reifen deutliche Verschleißerscheinungen auf oder ist das Profil auf die Mindestprofiltiefe von weniger als 1,6 Millimeter abgefahren, sollten Sie sie durch ein komplettes Set erneuern. Die Mindestprofiltiefe ist eine gesetzliche Vorgabe. Wenn Sie jedoch auf die Sicherheit Ihres Fahrzeuges Wert legen, dann sollte laut ADAC das Profil von Sommerreifen nicht weniger als drei Millimeter und jenes von Winterreifen nicht weniger als vier Millimeter betragen. Spätestens aber nach einem Gebrauch von zehn Jahren ist ein kompletter Austausch der Reifen empfehlenswert.

Bildquellen

Pixabay © VenV (CC0 public domain)

Externe Links:

https://www.pkwteile.de/reifen

https://www.adac.de/infotestrat/reifen…

E-Learning in den Fahrschulen und wie die Schüler von heute profitieren

Wie alles andere auch, unterliegt natürlich auch die Fahrschule den immer wiederkehrenden Änderungen rund um den Führerschein und die Vorbereitung der Schüler auf den Tag der Prüfung. Galt es im Jahr 2011 schon als revolutionär, Jugendliche mit 16,5 Jahren in der Fahrschule für den Führerschein anzumelden, um sie dann mit 17 Jahren die Prüfung machen und mit dem „begleiteten Fahren“ ab 17 Jahren auf die Straße zu lassen, so hat das mobile Lernen dem Fahrschulunterricht nochmals einen kräftigen Schub nach vorne gegeben. Im nachfolgenden Artikel wollen wir uns näher mit den Möglichkeiten für mobile Lernmöglichkeiten für die Fahrschule befassen.

Die klassische Fahrschule

So viele Menschen ihre Führerscheinprüfung bestehen wollen, so viele unterschiedliche Lerntypen gibt es vermutlich auch. Bewährt und etabliert hat sich für viele Jahre das Lernen mit den klassischen Bögen von Fahrschulen, die man entweder zu Hause im stillen Kämmerlein für sich selber ausfüllen und später zur Kontrolle einreichen konnte, oder die man direkt mit Korrekturmöglichkeit und zugehöriger mündlicher Erklärung der Fehler durch den Fahrlehrer oder seine Assistenz in der Fahrschule vor Ort machen konnte. Zusätzlich werden in separaten Terminen für den Theorieunterricht Lernvideos gezeigt, man beantwortet gemeinsam in der Gruppe der Anwesenden die verschiedenen Aufgaben oder Lernfälle des Fahrlehrers und versucht auf diesem Wege mit – manchmal scheinbar unendlich vielen – Wiederholungen des Lernstoffs das erworbene Wissen immer weiter zu festigen.

In der Theorieprüfung sitzt man, je nach Größe der Prüfgruppe, zusammen mit anderen Prüflingen an separaten Computern, wo man die richtigen Antworten auf seine Fragen ankreuzen kann. Der Lehrer kann auf diese Weise die Prüfungen besser und schneller auswerten, als wenn er einzelne Papierbögen durchliest und auf ihre Richtigkeit prüft. Die Bequemlichkeit bzw. den einfacheren Weg zur Auswertung findet der Lehrer über die Ansicht der Prüfergebnisse an den PC`s, doch auch die Schüler profitieren heutzutage von den technischen Möglichkeiten rund um ihren Fahrschulunterricht.

Vom Papierbogen und den mobilen Lernmöglichkeiten

Natürlich sind die Papierbögen für Fahrschüler noch lange nicht aus der Praxis wegzudenken, doch der Trend geht immer mehr in Richtung mobiles Lernen per App. Kein Wunder, denn so lässt sich „mal eben zwischendurch“ von unterwegs aus lernen, ohne gleich die ganze Fahrschulmappe mitnehmen zu müssen. Bereits im vergangenen Jahr konnte man lesen, dass hier im Zusammenhang mit dem E-Learning von einer optimalen Prüfungsvorbereitung gesprochen wird. In einer scheinbar immer schneller werdenden Zeit zieht die Technik mit und so kann das Lernen und Wiederholen der Prüfbogen noch effektiver gestaltet werden. Je häufiger man wiederholt, desto besser prägt sich der Stoff ein. Sein Smartphone hat man ja schließlich immer griffbereit, warum also nicht von dieser Art und Weise zu lernen profitieren?

Zu den besonders beliebten Apps rund um das Fahrtraining gehören:

  • „Führerschein 2018 – Fahrschule Theorie
  • de Führerschein und die Variante
  • „Führerschein 2018“ PRO für 4,99 Euro

Die Führerschein-Apps sind sowohl für Android Smartphones, als auch für das geschlossene iOS System von Apple erhältlich und erlauben motivierendes Lernen, bei dem man sich seine Fehler anzeigen lassen kann und auch mit einer am Ende eingeblendeten Punktzahlt sieht, genau wie bei dem echten Prüfbogen, ob und wenn ja, mit wie viel Fehlerpunkten man seine Prüfung bestanden hätte. Teilweise wird den Fahrschülern der eigene Wissensstand am Ende eines Durchgangs sogar mit einem Ampelsystem dargestellt, so weiß man immer genau, bei welchen Fragen man noch ansetzen sollte und wo sich eine extra Lerneinheit lohnt.

Mit Führerschein Apps gezielt die verschiedenen Gefahrensymbole üben

In der Straßenverkehrsordnung (StVo) muss man sich in der Praxis auf der Straße mit vielen unterschiedlichen Schildern auseinandersetzen und zur eigenen Sicherheit am besten genau wissen, was das jeweilige Schild am Straßenrand bedeutet. Nicht außer Acht zu lassen sind dabei die Gefahrenzeichen unter den Verkehrsschildern, die einem Autofahrer zum Beispiel signalisieren, ob er auf seiner Strecke mit spielenden Kindern, Wildwechsel oder anderen unvorhersehbaren oder berechenbaren Gefahrenquellen rechnen sollte. Zu wissen, um welche Art von Gefahrenstelle es sich handelt, ist einfach unverzichtbar wichtig und kann im Ernstfall sogar Leben retten, egal ob von Mensch oder Tier. Kommt es zu einer bedrohlichen Situation am Straßenrand oder auf der Straße selber, so hat man als Fahrer oft nur einen Bruchteil einer Sekunde Zeit um ausweichen oder abbremsen zu können.

Besser ist es, sich an einer Gefahrenstelle grundsätzlich eher defensiv und bremsbereit zu geben. Fahren Sie nicht zu schnell und seien Sie aufmerksam, vielleicht laufen hinter dem stehenden Bus in der nächsten Sekunde Personen über die Straße, es gibt eine gefährliche Kurve oder sogar Doppelkurve auf Ihrem Weg oder es handelt sich um eine unebene Fahrbahn, auf der sie nicht zu schnell fahren sollte. Schützen Sie nicht nur sich selber und andere Verkehrsteilnehmer, sondern auch Ihren Wagen vor Beschädigungen durch zu schnelles oder unvorsichtiges Fahrverhalten auf der Straße, so bleiben Ihnen in jedem Fall Kummer oder teure Werkstattrechnungen erspart.

Würden Sie Ihre Führerscheinprüfung heute noch bestehen?

Ihre Tochter oder der Sohn befinden sich aktuell in der Fahrschule? Dann ist es jetzt ein Leichtes, sich in die Lage und Prüfsituation der Kinder hineinzuversetzen.

Ob Sie selber heute noch Ihren eigenen Fahrschultest bestehen oder durchfallen würden, können Sie ganz schnell und einfach in dem kurzen Quiz von focus.de testen. Sie haben nicht bestanden? Kein Problem! Dann laden Sie sich doch am besten die kostenlose Version der Fahrschul-App „Fahrschule 2018“ auf Ihr Smartphone oder Tablet und legen demnächst mal wieder eine kleine Übungseinheit ein, um Ihr altes Wissen wieder ein wenig aufzufrischen. Ein netter Zeitvertreib für zwischendurch, der zudem sinnvoll für Ihre eigene und die Sicherheit anderer Fahrer und Fußgänger ist. Wir wünschen viel Spaß und Erfolg beim Testen!

Bildquellen

Pixabay © Markusspiske (CC0 public domain)

Externe Links:

https://www.pressebox.de/presse…

http://www.gefahrenstellen.de/service…

https://www.focus.de/auto/perfekte-kontrolle/zurueck-in-die-fahrschule-bestehen-sie-heute-noch-den-fuehrerschein_id_7046022.html