Faszination Oldtimer: Was beim Kauf wichtig ist

Autos begeistern heute längst nicht mehr nur Männer. Auch Frauen können den schönen oder auch extravaganten Modellen durchaus etwas abgewinnen. Und während sich die Lager für gewöhnlich in PS-Stärke und Optik aufteilen, sind sich ein einem Thema alle einig: Oldtimer. Die alten Autos haben schon mindestens drei Jahrzehnte erlebt und sind heute so beliebt wie nie. Wer einen Oldtimer kaufen möchte, braucht daher nicht nur Glück, sondern auch einen klugen Plan.

Vorab gründlich recherchieren

Mit dem Kauf eines Oldtimers verhält es sich im Grunde genau so wie mit dem eines gewöhnlichen PKWs für die Familie. Vor der Entscheidung für ein bestimmtes Modell sollte zunächst gut überlegt werden, welche Aufgaben der Oldtimer in seinem neuen Zuhause erfüllen soll. An einen Wagen, der im Alltag regelmäßig in Benutzung sein wird, stellen Besitzer selbstverständlich andere Anforderungen als an ein Auto, das nur extrem selten ausgeführt wird. Meist zeigt sich nach dieser eingehenden Anfangsrecherche schon, in welche Richtung es gehen soll. Wer sich dennoch unsicher ist, kann sich bei speziellen Erlebnisfahrten etwas inspirieren lassen und mit Experten ins Gespräch kommen.

Der Oldtimer-Markt in Deutschland boomt seit Jahren.

Ist dann klar, welches Modell es werden soll und gibt es ebenfalls bereits einen Platz, an dem der Oldtimer sicher und trocken abgestellt werden kann, ist die Vorbereitung nahezu abgeschlossen. Was nun jedoch noch fehlt, ist ein realistischer Blick auf die negativen Seiten des ausgewählten Wagens. Immerhin gibt es bei nahezu jedem Auto Punkte, die sich in Sachen Qualität, Haltbarkeit oder auch Komfort nicht als hundertprozentig zufriedenstellend erweisen. Das ist vollkommen normal, sollte jedoch trotz aller Vorfreude beachtet werden. Wer sich intensiv mit dem ausgewählten Modell beschäftigt, sollte darüber hinaus auch nach Fachwerkstätten suchen, die sich mit der Beschaffung von Ersatzteilen auskennen und die Reparatur oder Wartung des jeweiligen Oldtimers anbieten. Mit einer guten Adresse in der Tasche lebt es sich dann als Oldtimer-Besitzer in den meisten Fällen sehr viel unbeschwerter.

Niemals ungesehen kaufen

Die gründliche Recherche führt letztlich zu einer konkreten Entscheidung. Hiernach kann mit der Suche begonnen werden. Oldtimer zu finden, ist in zwischen glücklicherweise kein schwieriges Unterfangen mehr, denn die Zulassungszahlen entwickeln sich in Deutschland schon seit Jahren rasant nach oben. Der Verband der Automobilindustrie berichtete von rund 381.027 Oldtimern, die in Deutschland existieren und spricht zudem von einer Steigerung der H-Kennzeichen-Zulassungen um rund 163 Prozent seit 2007.

Eine gründliche Begutachtung vor dem Kauf ist obligatorisch.

Doch wo sich viele Wagen finden lassen, sind oft auch unseriöse Anbieter nicht fern. Der Kauf eines Oldtimers sollte daher niemals nur über das Telefon oder das Internet erfolgen. Eine professionelle und genaue Begutachtung sowie Probefahrt sind unabdingbar, um etwaige Schäden oder auch bislang verschwiegene Mängel zu entdecken. Jeder künftige Käufer sollte schon vor dem Besichtigungstermin nachfragen, ob alle relevanten Unterlagen und Papiere vorhanden sind und ob es eine Dokumentation zu etwaigen Restaurationsarbeiten gibt. Kann der Verkäufer nicht mit soliden Unterlagen punkten, ist ein Kauf nur in seltensten Fällen empfehlenswert. Dann nämlich könnten möglicherweise Teile verbaut worden sein, die der Erteilung eines H-Kennzeichens im Weg stehen.

Wer die Möglichkeit hat, sollte den Oldtimer zusätzlich auch von einem Fachmann begutachten lassen. Er kennt sich mit dem Erkennen von verdecktem Rost, ungewöhnlichem Verschleiß oder weiteren Problemfällen aus und kann im Ernstfall vom Kauf abraten. Zudem kann es sinnvoll sein, auch ein Wertgutachten erstellen zu lassen, mit dem der aufgerufene Preis des Verkäufers auf Fairness überprüft werden kann. Stellt sich hier heraus, dass der Oldtimer für deutlich zu viel Geld verkauft werden soll, kann das Gutachten eine solide Basis für die Verhandlung sein. Experten, die sich mit Wertgutachten für Oldtimer auskennen, finden Interessenten für gewöhnlich entweder in Fachwerkstätten oder auch beim ADAC.

Nach dem Kauf: Gut behandeln und versichern

Spricht weder nach der Begutachtung des Wagens noch nach Probefahrt und Verhandlung etwas gegen den Kauf, dürfen Oldtimer und Geld ihre Besitzer wechseln. Nach dem Kauf ist es wichtig, den Wagen an einem Ort abzustellen, wo er vor Umwelteinflüssen und auch Vandalismus geschützt ist. Gerade bei teureren Oldtimern nämlich können ein abgebrochener Spiegel oder ein Hagelschaden mehr als nur ärgerlich sein. Abschließbare Garagen, in denen es nicht zu feucht ist, sind für das Abstellen von Oldtimern perfekt geeignet. Wer keine solche Garage hat, sollte über die Option des Mietens nachdenken. Dieses Szenario bietet sich vor allem dann an, wenn der Oldtimer nicht täglich in Gebrauch ist.

Regelmäßig gepflegt macht ein Oldtimer über Jahrzehnte hinweg einen guten Eindruck.

Was die Versicherung eines Oldtimers betrifft, so sollte dies möglichst viele Risiken abdecken. Anders als bei manch älterem Wagen nämlich sinkt der Wert eines Oldtimers nicht, sondern kann sich im Laufe der Zeit sogar noch deutlich steigern. Daher versichert hiscox.de mögliche Wertsteigerungen bis zu einer Grenze von 25 Prozent automatisch mit. Insbesondere die Versicherung von Wertsteigerungen ist für Oldtimerbesitzer von besonderer Bedeutung, denn im Schadensfall ersetzt mancher Versicherer nicht den aktuellen Wert, sondern den, der zum Zeitpunkt des Versicherungsabschlusses festgehalten wurde. Wer Oldtimer auch als Kapitalanlage versteht, muss dann nicht selten auf einen Teil seiner Investition verzichten.

Zu den Pflichten eines jeden verantwortungsbewussten Oldtimerbesitzers gehört selbstverständlich auch die regelmäßige Wartung und Pflege des Wagens. Innenraum und Lack sollen schließlich auch noch Jahre nach dem Kauf überzeugen. In aller Regel aber fällt die Pflege ambitionierten Fans nicht schwer, denn für sie ist der eigene Oldtimer nicht nur ein Fortbewegungsmittel, sondern auch das wichtigste Hobby.

Weiterführende Links

https://www.adac.de/produkte/…

https://www.vda.de/de/presse/…

https://www.hiscox.de/privatkunden/…

http://www.tuev-oldtimer.de/oldtimerbewertung

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Das erste eigene Auto

Endlich den Führerschein in Händen halten … Mit Erreichen der Volljährigkeit und einer erfolgreich abgelegten Führerscheinprüfung haben junge Erwachsene das Recht, ein Fahrzeug alleine im Straßenverkehr zu bewegen. Damit geht für viele ein Traum von Unabhängigkeit in Erfüllung. Der Wunsch, dazu das erste eigene Auto nutzen zu können, liegt meist nicht sehr fern. Gut, wenn man sich als Fahranfänger über einige Dinge zu Autokosten, Finanzierung und Unterhalt informiert hat.

Mit dem ersten eigenen Auto geht für Viele ein Traum in Erfüllung.

Notwendige Regelungen früher und heute

Von der ersten Führerscheinprüfung im Jahr 1890 bis heute hat sich in Deutschland eine Menge getan. Die von Carl Benz 1888 erfundene „Berechtigung zur Durchführung von Versuchsfahrten mit einem Patentmotorwagen“ sollte damals schon Kenntnisse in Mechanik und Verkehrsregeln kontrollieren. Erste Fahrschulen entstanden um die Jahrhundertwende, ebenso wie eine Straßenverkehrsordnung zur Regelung des damals noch sehr übersichtlichen Straßenverkehrs. Führerscheinklassen für verschiedene Fahrzeugtypen wurden eingeführt und der Führerschein auf Probe.

Der Führerschein auf Probe hat sich seit seiner Einführung im Jahr 1986 schon unzählige Male bewährt. Ab dem eingetragenen Datum im Führerschein gilt eine zweijährige Probezeit. In dieser Zeit sollten möglichst keine Verkehrsverstöße geschehen. Je nach Schwere der Verstöße muss ein Fahranfänger an vorgeschriebenen Aufbauseminaren teilnehmen und bekommt eine weitere Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre. Es lohnt sich, besonders gut aufzupassen: Zu schweren Verstöße der Kategorie A zählen bereits die Missachtung des Überholverbots und Geschwindigkeitsüberschreitungen. B-Verstöße ahnden den Handygebrauch am Steuer oder abgefahrene Reifen. Lieber einmal zu vorsichtig sein, als es hinterher bereuen.

Durch gestiegene PS-Zahlen bei Autos sind aus den einfachen Fahrzeugen potente Hochleistungsmaschinen geworden. Als noch unerfahrener Autofahrer laufen viele Autobegeisterte leicht Gefahr, die eigenen Fähigkeiten zu überschätzen. Gerade Fahranfänger sind häufig an schweren Verkehrsunfällen beteiligt. Mangelnde Fahrpraxis gepaart mit zu hoher Risikobereitschaft ist gerade bei 18- bis 25-jährigen (meist männlichen) Autofahrern eine brisante Kombination. Die Unfallstatistiken belegen jedes Jahr aufs Neue, wie gefährdet Fahranfänger und ihre Beifahrer sind. Deswegen haben staatliche Stellen und Versicherungen bestimmte Vorsorgemaßnahme getroffen, um junge Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer zu schützen.

Her mit dem Auto!

Nach vielen aufregenden Fahrstunden mit dem Fahrlehrer kann es endlich ohne Begleitung auf die Straße gehen. Viele Fahranfänger sind jetzt ganz wild darauf, die frisch erworbenen Fahrkünste im eigenen Auto auszuprobieren. Dieser Wunsch ist nur verständlich, denn schließlich müssen sich die Fahrkenntnisse auch durch die Praxis festigen. Wie bei jeder anderen Praxis gilt auch hier: Übung macht den Meister.

Wie kommt man zu seinem ersten Auto? Wer Glück hat, bekommt den ersten kleinen Flitzer von seinen Eltern geschenkt – klassischerweise zum 18. Geburtstag. Wenn die Eltern auch über die Anschaffung des fahrbaren Untersatzes hinaus spendabel sind, übernehmen sie noch weitere Unterhaltskosten wie Versicherungsraten oder die Kfz-Steuer.

Alle anderen finden selbstständig zum eigenen Auto. Mithilfe eines guten Autokostenrechners lassen sich die im Unterhalt günstigsten Autos leicht ermitteln. Gerade in jungen Jahren ist der finanzielle Rahmen noch sehr viel enger gesteckt. Für die meisten Fahranfänger ist es daher sinnvoll, mit einem Klein- oder Kleinstwagen zu starten. Zum einen ist ein kleines Auto zu Beginn einfacher in der räumlichen Handhabung und zum anderen weniger kostenintensiv. Die hier ausschlaggebenden Faktoren sind Kfz-Versicherungsraten, Kfz-Steuer sowie der voraussichtliche Spritverbrauch.

Der Spritverbrauch ist eine Variable, die stärker schwanken kann als die anderen Faktoren – je nachdem, wie sich Benzinpreise entwickeln und wieviel das Auto tatsächlich in Bewegung ist. Ist der eigene PKW hauptsächlich für kleinere Stadtfahrten im Einsatz oder geht es damit regelmäßig in den Urlaub ins benachbarte Ausland? Je mehr Kilometer im Jahr abgefahren werden, umso mehr Spritkosten, zudem steigt dadurch auch der Versicherungsbeitrag.

Als Fahranfänger und mit erstem fahrbaren Untersatz nix wie raus auf die Straße!

Beste Finanzierungsmöglichkeiten vergleichen

Für Fahranfänger, die nach ihrem ersten eigenen Auto suchen, bietet sich in der Regel ein gebrauchtes Fahrzeug an. Die Anschaffungskosten sind nicht so hoch wie bei einem Neufahrzeug und die Schäden bei eventuellen Beschädigungen leichter zu verschmerzen. Jedoch sollte auch diese Entscheidung wohl kalkuliert sein. Der Vorteil beim Kauf eines Neuwagens oder eines Jahreswagens sind die verschiedenen variablen Autofinanzierungsmöglichkeiten.

  • Barzahlung: Die wenigsten Kunden nehmen diese Möglichkeit wahr, sie bringt jedoch einige Vorteile. Für den Händler ist diese Bezahlvariante sehr unbürokratisch und erspart ihm eine Menge Aufwand. Für den Autokäufer gibt es meist einen saftigen Rabatt und zusätzliche Serviceangebote – und das Auto gehört ihm sofort. Empfehlenswert bei einer schönen angesparten Summe.
  • Autokredit per Ratenkauf: Die Finanzierung über eine Autobank oder die Hausbank ist eine sehr häufig gewählte Form. Bei der Autobank zahlt der Käufer im günstigsten Fall noch nicht mal eine Anzahlung, sondern nur die Ratenzahlung über eine bestimmte Laufzeit. Die anfallenden Zinsen steigen je nach Laufzeit. Für einen jungen Autokäufer mit festem Einkommen eine attraktive Variante.
  • Leasingpakete: Für Fahranfänger mit Wunsch nach eigenem Fahrzeug eher ungeeignet, denn hier bleibt das geleaste Fahrzeug zum einen bis zur Abzahlung der Leasingraten im Besitz des Händlers. Zum anderen entstehen zusätzliche Kosten bei einer Beschädigung.

Was ist zu beachten bei der ersten Kfz-Versicherung?

Eine der größten Hürden für einen Fahranfänger mit eigenem Fahrzeug ist es, eine bezahlbare Kfz-Versicherung abzuschließen. Eine Kfz-Haftpflicht ist für jeden Autobesitzer verpflichtend, allerdings wird gerade bei jungen Fahranfängern eine höhere Prämie verlangt, weil in dieser Altersgruppe das Schadensrisiko so hoch ist. Es lohnt sich, mehrere Anbieter zu vergleichen und ein paar Tipps zu berücksichtigen.

  • Haben die Eltern eine Auto-Familienversicherung abgeschlossen, sind schon ab dem zweiten versicherten Fahrzeug im Haus bis zu 12 Prozent Ersparnis möglich. Denn je mehr Fahrzeuge im Haushalt eingeschlossen sind, umso höher ist die Schadensfreiheitsklasse. Hier sind alle motorisierten Fahrzeuge mit enthalten, auch Motorräder oder Wohnmobile.
  • Am günstigsten ist es, sein erstes Auto als einen Zweitwagen über die Kfz-Versicherung der Eltern laufen zu lassen. Eventuell kann man hier von der Schadensfreiheitsklasse der Verwandten profieren.
  • Alle, die beim Begleiteten Fahren ab 17 Jahren teilgenommen haben, können ab Erwerb des eigenen Führerscheins davon profitieren. Oft gewähren Versicherungen in diesem Fall einen Rabatt wegen der zusätzlichen Fahrerfahrung des Fahranfängers.

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Externe Links:

https://www.bussgeldkatalog-mpu.de/bussgeld/fahranfaenger/…

http://www.autokostencheck.de/teuer-und-guenstig/alle-fahrzeugklassen/

https://www.deutsche-verkehrswacht.de/themen/junge-erwachsene-unfallstatistik/

https://www.jungesportal.de/auto/kfz-versicherung.php

Auto richtig reinigen – worauf kommt es an?

Das Auto gilt als des Deutschen liebstes Kind. Sicher in den meisten Fällen ein Klischee, vermittelt dieser Ausspruch ein Gefühl dafür, wie wichtig das Auto ist. Inzwischen sind allein im Segment der Pkw laut KBA in Deutschland mehr als 45 Millionen unterwegs. Fast 30 Millionen davon sind Fahrzeuge mit Ottomotor. Und die Tendenz steigt. Das Bedürfnis nach Mobilität dient dabei nicht dem Selbstzweck. Von immer mehr Beschäftigten wird erwartet, dass sie nicht innerhalb einer Stadt mobil sind. Pendler sitzen täglich oft mehrere Stunden im Auto.

Letzteres ist unter diesen Rahmenbedingungen gefordert. Der Motor unterliegt mit jedem gefahrenen Kilometer Verschleiß. Für Reifen, Felge und Bremse ist es ein Wechsel aus Trockenheit, Regen oder Schnee und Streusalz, der zur Herausforderung wird. Bedeutet: Der Lebenszyklus eines Autos ist endlich. In den vergangenen Jahren hat sich die Laufleistung der Fahrzeuge drastisch erhöht. Durchschnittlich wandert ein Auto heute mit 18 Jahren in die Schrottpresse. Um diesen Moment so lange wie möglich hinauszuzögern, können Halter zu dem einen oder anderen Trick greifen. Denn mit etwas Pflege kann der Pkw ein stolzes Alter erreichen und dabei immer noch recht gut aussehen.

Hin und wieder benötigt jedes Auto einmal eine Reinigung – doch was sollte dabei beachtet werden, damit das Ergebnis perfekt wird?

Außenreinigung des Pkw

Die Reinigung eines Pkw besteht prinzipiell aus zwei Teilen – der Innen- und der Außenreinigung. Letztere ist entscheidend dafür, wie lange das Auto gut aussieht und als gepflegt bezeichnet werden kann. Eine gründliche Reinigung von Unterboden und Felge sorgt zudem dafür, dass die Lebensdauer verlängert werden kann. Stellt sich die Frage, wie eine Außenreinigung abläuft und welche Hilfsmittel einzusetzen sind.

  • Die Felgen: Hier setzen sich im Regelfall sehr hartnäckige Verschmutzungen ab. Generell ist zu empfehlen, mit den Felgen für die Außenreinigung zu beginnen. Der Grund liegt in den Einwirkzeiten der verwendeten Reinigungsmittel. Benötigt werden für das Putzen der Felgen Bürste, Felgenreiniger und Wasser. Letzteres kommt entweder aus einem Eimer oder dem Hochdruckreiniger. Zu beachten ist, dass der Reiniger nicht zu aggressiv (greift das Rad an) oder zu mild (löst Schmutz nicht adäquat) ist.
  • Die Karosserie: Sind die Felgen gereinigt, kann zum Rest des Fahrzeugs übergegangen werden. Für die Karosserie-Wäsche kann entweder der Hochdruckreiniger oder eine Handwäsche in Frage kommen. Sobald mit dem Reinigungsgerät gearbeitet wird, zuerst Schmutzanhaftungen am Blech abspülen. Anschließend mit der Schaumbürste das Autoshampoo auftragen und zum Schluss das Ganze mit dem Hochdruckreiniger abspülen. Für die Handwäsche einfach mit einem Schwamm das Auto einschäumen und anschließend mit Wasser abspülen. Achtung: Sofern Lappen/Schwamm in den Schmutz fallen, unbedingt auswaschen. Kleine Verunreinigungen zerkratzen sonst den Lack.
  • Trocknen: Dieser Schritt ist nicht unbedingt notwendig. Sofern dennoch per Hand getrocknet wird, mit einem Rakel die Wasserreste entfernen und mit einem Tuch das Blech trocknen.
  • Polieren: Die Politur schützt den Lack und sorgt für einen noch gepflegteren Look. Verwendet werden eine passende Politur, ein Schwamm zum Auftragen und das Mikrofasertuch zum eigentlichen Polieren. Der Anteil an Schleifmittel ist auf den Lackzustand abzustimmen. Neuwertige Fahrzeuge benötigen in der Regel eine Politur mit nur wenig Schleifmittel.

Innenreinigung: Cockpit- und Textilpflege

Der Innenraum ist jener Bereich, in dem sich Autofahrer die meiste Zeit über aufhalten. Schmutz landet nicht nur im Fußraum. Autos, in denen kleiner Kinder mitfahren, werden erstaunlich dreckig – teils bis in Höhe der Fenster. Daher sollte eine intensive Reinigung des Innenraums regelmäßig stattfinden.

  • Innenraum vorbereiten: Im Auto landet vieles – angefangen von Müll über Kugelschreiber und CDs bis hin zu Schuhen o. Ä. Bevor mit der eigentlichen Reinigung begonnen wird, sollte daher alles aus dem Innenraum entfernt werden, was hier nicht hingehört. Gleichzeitig bietet sich jetzt die Gelegenheit, um groben Schmutz zu entfernen. Fußmatten werden aus dem Auto genommen und an einem Rost (sofern vorhanden) abgeklopft.
  • Aussaugen: In Schritt 2 wird der Innenraum ausgesaugt. Bevor die Bezüge der Sitze bearbeitet werden unbedingt prüfen, ob die Düse sauber ist. Zuerst werden alle gröberen Schmutzreste aufgesaugt, bevor die Düse gewechselt wird, um Ritzen zu reinigen. Den Abschluss bildet das Aussaugen des Kofferraums. Tipp: Bei dieser Gelegenheit einen Blick auf den Ablauf im Kofferraum werfen. Ist dieser verschmutzt, kann sich Kondenswasser bilden, was wiederum zu Rost führt.
  • Kunststoffteile: Für das Armaturenbrett wird ein feuchtes Mikrofasertuch verwendet. Damit sollten sich normale Verschmutzungen lösen lassen. Für hartnäckigen Schmutz kann auf spezielle Hilfsmittel zurückgegriffen werden. Vorsicht ist bei allen Schaltern geboten. Letztere sollten trocken abgewischt werden. Für die Lüftung eignet sich der Griff zu einem Pinsel.

Tipps für Autobesitzer

Die Reinigung eines Autos ist eigentlich unkompliziert. Trotzdem passieren immer wieder Fehler. Dazu gehört auch der Griff zu den falschen Hilfsmitteln. Generell sollte gerade im Außenbereich nur mit weichen Textilien – wie Schwämmen oder Mikrofasertüchern – gearbeitet werden. Alles, was Kratzer im Lack hinterlassen könnte, ist zu meiden. Daher sollte stark verschmutztes Waschwasser auch gewechselt werden.

Wichtig: Für jede Autowäsche gilt, dass mit Zusätzen sparsam umzugehen ist. Und jeder Halter muss sich im Klaren darüber sein, dass die Autowäsche auf dem heimischen Hof durchaus zum Streitpunkt werden kann. So weist zum Beispiel das Umweltbundesamt auf die Tatsache hin, dass es sich hierbei um eine Ordnungswidrigkeit handeln kann.

Die Verwendung der richtigen Reinigungsmittel und Lappen ist nicht unwichtig – so lassen sich Kratzer und weitere Verunreinigungen geschickt vermeiden.

Fazit: Mit einfachen Tipps das Auto waschen

Spätestens nach dem Winter ist es wieder an der Zeit, in der nächsten Waschstation vorbeizuschauen. Wer es sich einfach macht, lässt waschen. In Deutschland greifen aber nach wie vor viele Halter selbst zu Lappen, Bürste, Schwamm und Eimer. Die Autowäsche ist in einigen Haushalten sogar ein festes Ritual. Grundsätzlich einfach, können immer wieder Fehler passieren. Falsch eingesetzte Reinigungs- und Pflegemittel wirken dann kontraproduktiv. Und viele Autofahrer denken nicht daran, dass sie sich mit der Autowäsche zu Hause auf eine Gratwanderung begeben – im Sinne des Gewässerschutzes. Ist es vielleicht doch besser, auf Waschstationen auszuweichen?

Weiterführende Links:

https://www.umweltbundesamt.de/…

http://www.hawotex.de/

https://www.kba.de/DE/Statistik/…

Bildquellen:

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Auto beleihen im Kfz-Pfandhaus

Wer einen finanziellen Engpass hat und kurzfristig Bargeld benötigt, für den können Pfandleihhäuser eine Hilfe sein. Für deren Handlungsweisen – also auch für Tätigkeiten zum Auto beleihen – gibt es gesetzliche Regelungen. Dazu gehört die „Verordnung über den Geschäftsbetrieb der gewerblichen Pfandleiher“ (Pfandleiherverordnung (PfandlV)), die eben auch für die Annahme eines Wagens als Pfand gilt. Vom Prinzip her spielt es daher keine Rolle, ob der Wagen bei einem Pfandleihhaus, das neben anderen Wertsachen auch Autos annimmt, abgegeben wird, oder bei einem dafür spezialisierten Autopfandhaus. Solche Kfz-Pfandhäuser haben sich auf dem Markt etabliert, weil ein Auto „etwas“ mehr Platz benötigt als beispielsweise eine Brillantbrosche und weil die Wertschätzung eines Wagens andere Fachkenntnisse benötigt als die von beispielsweise Edelsteinen. Aus diesen Gründen lassen sich auch geschäftliche Kooperationen zwischen Autohäusern, wo das Pfand, und Pfandleihhäusern, wo die Papiere dazu verbleiben, finden – die finanziellen Einnahmen durch die Pfandgabe werden zwischen ihnen aufgeteilt.

Unterschiede von Autopfandhaus zu Autopfandhaus

Trotz der gesetzlichen Regelungen kann es unter finanziellen Aspekten große Unterschiede machen, bei welchem Pfandleihhaus oder Autopfandleihhaus der Pfandbesteller (Pfandgeber, Verpfänder) seinen Wagen abgibt. Denn der Gesetzgeber legte fest: „Bei einem Darlehen, das den Betrag von 300 Euro übersteigt, unterliegt die monatliche Vergütung der freien Vereinbarung.“ (In: Anlage zu § 10 Abs. 1 Nr. 2 PfandlV.) Und überdies gilt: „2. Neben der in Nummer 1 genannten monatlichen Vergütung kann für die Aufbewahrung, Pflege und Versicherung von Fahrrädern mit Hilfsmotor, Kleinkrafträdern, Krafträdern mit und ohne Beiwagen, Kraftwagen, Zugmaschinen und Kraftfahrzeuganhängern eine tägliche Vergütung vereinbart werden.“ (Ebd.)

Autopfand Fall A: Der Wagen wird später wieder eingelöst

Beim Abschließen eines Pfandleihvertrages über einen Wagen (oder ein anderes der eben aufgezählten Objekte) als Pfand muss der Verpfänder daher folgende von ihm – im Falle der Einlösung zu erbringende – Zahlungsverpflichtungen beachten:

  • Rückzahlung der Summe, die er für das Pfand erhalten hat. (Üblicherweise werden Darlehen in Höhe von 50 bis 70 Prozent des aktuellen Wertes des Pfandobjektes vergeben.)
  • Darlehenszinsen (die Höhen sind nur für Darlehen bis inklusive 300 € per Gesetz festgelegt; ein angefangener Monat gilt bei der Verzinsung als voller Monat).
  • Gebühren (Geschäftskosten, auch für die Schätzung, ggf. auch für ein Gutachten).
  • Pro Tag anfallende Gebühren für die Versicherung, die Aufbewahrung (Standgebühren) und die Pflege des Pfandes, welche speziell sind, da es sich bei diesem Pfand um einen Wagen (oder ein anderes Gefährt, siehe oben) handelt.

Autopfand Fall B: Der Wagen kann nicht mehr eingelöst werden

Zunächst einmal gilt: Der Pfandleiher (Pfandgläubiger) darf für die Fälligkeit des Darlehens keine kürzere Frist als drei Monate vereinbaren. (Vgl. § 5 Abs. 1 PfandlV.) Doch was ist, wenn der Pfandgeber in diesem Zeitraum sein Pfand nicht wieder einlösen kann? Eine Verlängerung des Vertrages kann, muss aber nicht vom Pfandgläubiger gewährt werden. Und ob der Pfandgeber sich ggf. auf diese Verlängerung einlassen sollte, sollte er sich in jedem Fall gut überlegen. Denn die mehrmalige Verlängerung von Pfandleihverträgen kann aufgrund der Zinsen und Gebühren sehr unrentabel sein, 40 Prozent effektiver Jahreszins sind für diese Kreditform keine Seltenheit. Findet keine Verlängerung des Pfandleihvertrages statt und das Pfand wird nicht eingelöst, muss der Pfandleiher es verwerten. Die Verwertung erfolgt im Rahmen einer Auktion. Vor Eintritt der Verkaufsberechtigung darf der Pfandleiher kein Eigentumsrecht an dem verpfändeten Objekt geltend machen.

Weitere Informationen zu Fall B

Die Verwertung des Pfandobjektes darf per Gesetz erst einen Monat nach der Fälligkeit des Darlehens erfolgen (Karenzzeit) und muss nach diesem Eintritt der Verwertungsberechtigung innerhalb von sechs Monaten passieren – es sei denn, es wurde vertraglich zwischen Pfandleiher und Pfandgeber etwas anderes vereinbart. (Weitere Ausnahme: Es droht eine Wertminderung des Pfandes.) Wurde das Pfand bzw. der Wagen (oder ein anderes Gefährt) nicht in der festgelegten Frist eingelöst und es kommt zum Verkauf bzw. zur Versteigerung durch den Pfandleiher, dann ist es durchaus möglich, dass der ehemalige Besitzer bzw. Pfandgeber noch weiteres Geld erhält. Denn verbleibt aus dem Verkaufserlös des Pfandes nach Ausgleich des Darlehens, der Zinsen, diverser Gebühren und anteiliger Kosten für Ankündigung und Durchführung der Verwertung ein Überschuss, steht dieser dem Pfandgeber zu und nicht dem Pfandleiher. Der Pfandgeber sollte sich aber selber über das Verwertungsergebnis informieren und im Falle des Falles eine Auszahlung des Überschusses beim Pfandleiher beantragen.

Der ‚Pseudo-Pfandleihvertrag‘: Kaufvertrag mit Rücktrittsrecht

Wer Geld benötigt und meint, seinen Wagen verpfänden zu müssen, andererseits aber auf diesen keinesfalls verzichten möchte, dem werden solche Angebote auffallen: Bargeld durch einen Vertrag, der es erlaubt, das – ggf. scheinbar verpfändete – Auto selbst weiter zu benutzen. Doch Pfandleiher sind verpflichtet, das Pfand nach Abschluss des Pfandleihvertrages sicher vor Zugriffen aufzubewahren. Bei Verträgen zu Objekten, für die ggf. eine kurzfristige Zahlungsleistung erfolgt und die dennoch vom Objektgeber weiter genutzt werden dürfen, handelt es sich zumeist um eine Art Kaufverträge mit Rücktrittsrecht.

Die Vorteile von Pfandkrediten

Pfandleihverträge ermöglichen den kurzfristigen und zumeist auch unkomplizierten Erhalt einer Zahlungsleistung. Der Verpfänder muss nur wenige Voraussetzungen für einen Vertragsabschluss mitbringen: Geschäftsfähigkeit, Volljährigkeit, die Vorlage eines gültigen Personalausweises und ggf. einen Eigentumsnachweis zum Pfandobjekt. Was hingegen nicht verlangt wird, sind Nachweise zur Bonität oder eine Schufa-Prüfung. Bei kurzen Vertragslaufzeiten kann ein Pfandleihvertrag günstiger sein als ein Bank-Kreditvertrag. Ein weiterer Vorteil für den Verpfänder: Er haftet bei einem Pfandleihvertrag nur mit seinem Pfandobjekt. Wer beabsichtigt, Verpfänder zu werden, sollte aber nicht vergessen, dass die Höhe der bei Einlösung des Pfandobjektes zu zahlenden Zinsen abhängig ist von der ausgezahlten Darlehenshöhe. Die gesetzlichen Regelungen zu monatlichen Zinsen bei Darlehen bis 300 € lassen sich in der Anlage zu § 10 in der Pfandleihverordnung (PfandlV) finden. Besondere Gutachterleistungen fallen nicht unter die allgemeinen Gebühren, sondern müssten extra bezahlt werden. In jedem Fall ist es von Vorteil, wenn der Wagenbesitzer schon vor Kontaktaufnahme mit dem Pfandleiher über den Wert seines Wagens (oder Fahrrades mit Hilfsmotor, Kleinkraftrades, Kraftrades mit oder ohne Beiwagen, seiner Zugmaschine oder seines Kraftfahrzeuganhängers) informiert ist.

Quellen und weiterführende Links:

https://www.gesetze-im-internet.de/pfandlv/…

http://www.pfandkredit.org/pfandkredit/

https://www.123pfand.de/auto-beleihen/

http://www.sueddeutsche.de/…

Abbildung 1: @ ElisaRiva (CC0-Lizenz) / pixabay.com