Die Urlaubsreise mit dem Auto – Was ist zu beachten

Endlich ist es mal wieder so weit – der nächste Urlaub steht vor der Tür und die Reise soll mit dem Auto angetreten werden. Aber einfach mal aufs gerade Wohl drauf losfahren? Ganz so leicht ist es bei einer längeren Autofahrt dann doch nicht. Zumal eine ausführliche Planung vorab jede Menge Stress vermeiden kann und zudem dafür sorgt, dass die ganze Familie sicher am Ziel ankommt. Um das zu erreichen, gilt es ein paar wenige Punkte zu berücksichtigen.

Route planen

Wer nach Navigationssystem fährt sollte darauf achten, dass auf diesem die neusten Updates installiert sind, falls es in der Zwischenzeit zu Straßenumbauten kam oder neue Ausweichrouten zur Verfügung stehen. Von Vorteil ist es immer, die Route schon einmal vorab berechnen zu lassen. So weiß man, wie lange die Fahrt dauert und kann planen, wann man losfahren muss, um zu einer bestimmten Zeit anzukommen. Bei der Planung sollten allerdings Staus und Fahrpausen mit einkalkuliert werden. Trotz Navi empfiehlt es sich, die Route vorab schon einmal auf Google Maps oder in einem Atlas anzuschauen und eine alternative Routenplanung im Auto mitzuführen, falls das Navi ausfällt.

Auto auf Verkehrssicherheit checken

Um sicher und ohne Umstände am Ziel anzukommen, sollte das Auto auf folgende Punkte gecheckt werden:

  • Ist der PKW vollgetankt?
  • Ist der Reifendruck ausreichend, auch noch wenn das Auto beladen ist?
  • Ist genügend Öl enthalten?
  • Ist das Scheibenwasser aufgefüllt?
  • Sind Führerschein und Fahrzeugpapiere eingepackt?
  • Sind ein Ersatzrad oder ein entsprechendes Pannenset vorhanden?

PKW sicher beladen

Vor der Abfahrt geht es noch um das Verladen der Gepäckstücke in das Auto. Diese sollten sicher verstaut werden, sodass sie ebenso bei einer härteren Bremsung oder einem Unfall nicht durch das Auto fliegen und dabei Insassen verletzen könnten. Dabei ist folgendermaßen vorzugehen:

  • Schwere Gepäckstücke wie zum Beispiel große Koffer oder Reisetaschen liegen am sichersten ganz unten im Kofferraum sowie nahe an der Rücksitzbank. Das verlagert den Schwerpunkt des Fahrzeugs nach unten und sorgt so dafür, dass das Fahrverhalten stabiler ist. Das erweist sich insbesondere von Vorteil, wenn man zum Beispiel ruckartig ausweichen muss.
  • Wer den Kofferraum über die Rücksitzlehne hinaus belädt, sollte unbedingt den Innendeckel des Kofferraums schließen oder ein Gepäcknetz anbringen.
  • Sperrgepäck wie zum Beispiel Skier, Fahrräder oder Surfbretter sollten grundsätzlich nicht im Innenraum des Wagens transportiert werden. Sicherer aufgehoben sind diese Gegenstände in einer Dachbox oder speziellen Fahrradträgern.
  • Warnwesten, Warndreieck sowie Verbandskasten sollten für den Fall einer Panne oder eines Unfalls immer griffbereit sein.

Besondere Vorschriften im Ausland

Umweltplakette für Paris und London

Wer plant, nach Paris oder London zu reisen, sollte beachten, dass es seit diesem Jahr einer gesonderten Umweltplakette bedarf, um diese Städte mit dem Auto befahren zu dürfen. Im Detail gilt das für die Großräume Paris, Grenoble und Lyon sowie London. Eine entsprechende Plakette ist online zu beantragen. Daraufhin erhält man eine solche in Form eines QR-Codes zugeschickt. Der Vorgang kann einige Tage in Anspruch nehmen, weshalb es sich empfiehlt, sich rechtzeitig darum zu kümmern.

Lichtpflicht

In einigen europäischen Ländern gilt selbst tagsüber die Pflicht, mit Abblendlicht zu fahren. Hier sollte man sich am besten vorab informieren, ob das jeweilige Zielland ebenso dazu gehört. Ein Verstoß gegen diese Vorschrift ist teilweise mit hohen Bußgeldern verbunden.

Mautgebühren

In vielen Ländern sind Mautgebühren üblich. Auch hier ist es empfehlenswert, sich vor der Abreise zu erkundigen, welche Kosten anfallen, um stets ausreichend Bargeld im Fahrzeug griffbereit zu haben.

Weiterführende Links

http://www.atu.de/pages/…

https://www.adac.de/reise-freizeit/ratgeber-reisen/…

https://www.its.de/urlaubsblog/…

https://www.its.de/urlaubsziele.html

http://www.autobild.de/artikel/ratgeber-urlaubs-inspektion-933523.html

http://www.focus.de/reisen/experten/…

Bildquelle:

Abbildung 1: @ Hans (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Fahrtenbuch: So versteuern Sie Ihren Firmenwagen richtig

Egal ob Freiberufler, Angestellter oder Geschäftsführer: Jeder Firmenwagenfahrer sollte sich zwangsläufig mit der Problematik Fahrtenbuch auseinandersetzen. Schließlich birgt das Thema reichlich Potenzial, um Aufwand und Kosten zu senken. Im Stress zwischen Kundenterminen jede getätigte Fahrt handschriftlich zu notieren ist nicht nur lästig, sondern führt gelegentlich auch zu Ärger mit dem Finanzamt. Zurecht steigen immer mehr Dienstwagenfahrer auf digitale Lösungen um. Sie machen das Fahrtenbuch nicht nur sicherer, sondern ermöglichen Betrieben obendrein die Senkung fuhrparkbezogener Kosten.

Wann ist ein Fahrtenbuch interessant?

Für ein Fahrtenbuch gibt es mehrere Anwendungsfälle. Zum einen dient es der Firmenwagenversteuerung: Um den privaten Nutzungsanteil zu versteuern, dient es der Alternative zur pauschalen 1%-Methode. Im Sinne der Pauschalversteuerung werden jeden Monat 1% des Fahrzeuglistenpreises plus 0,03% je Entfernungskilometer zwischen Wohnung und Arbeitsplatz auf das zu versteuernde Einkommen aufgerechnet. Insbesondere wegen des geringen Aufwandes ist sie weit verbreitet. Was viele Steuerzahler nicht wissen: Ein Fahrtenbuch geht im Idealfall, bspw. bei geringer Privatnutzung, mit Steuerersparnissen im jährlich vierstelligen Bereich einher. Zum anderen dient ein Fahrtenbuch auch für rein betrieblich genutzte Poolfahrzeuge der Vorlage beim Finanzamt. Nicht selten erlegt dieses nämlich eine Dokumentationspflicht auf, welche sich mit einem Fahrtenbuch zweifelsfrei erfüllen lässt.

Digitale Lösungen sind mehr und mehr im Kommen. Sie versprechen dem Anwender eine signifikante Zeitersparnis im beruflichen Alltag, da ein digitales Fahrtenbuch die Entfernungen bereits während der Fahrt automatisch aufzeichnet. Nach dem Parken erscheinen sie im System automatisch als neue Fahrt. Per App oder PC ist diese schließlich nur noch als Dienstfahrt, Arbeitsweg oder Privatfahrt zu kategorisieren. Bei der Fülle an Anwendungen sollte man die rechtlichen Anforderungen allerdings nicht aus den Augen verlieren. Zu viele Systeme können die nötigen Voraussetzungen für eine gelungene Betriebsführung letztlich doch nicht gewährleisten.

Die Spielregeln sind genau festgelegt: Laut BMF-Schreiben vom 18.11.2009, BStBl. I 2009, S. 1326, Az. IV C 6 – S 2177/07/10004, geändert durch BMF-Schreiben vom 15.11.2012, BStBl. I 2012, S. 1099 muss ein Fahrtenbuch zeitnah, lückenlos und manipulationssicher geführt werden. Zeitnah, so hat die Rechtsprechung entschieden, ist ein elektronisches Fahrtenbuch, wenn seine Fahrtenbuch binnen sieben Tagen kategorisiert werden. Um lückenlos zu arbeiten, muss tatsächlich jede Fahrt automatisch erfasst werden. Letztlich muss es sich zur Vorlage beim Finanzamt fälschungssicher, bspw. als PDF, exportieren lassen.

Mit Vimcar finanzamtskonform Fahrtenbuch führen

Der Berliner Fahrtenbuchspezialist Vimcar hat gemeinsam mit Steuerberatern eine Lösung entwickelt, die die Fahrtenerfassung bereits in über 5.000 Unternehmen digitalisiert hat. Ein kleiner OBD-Stecker, eine Art Plug and Play Transponder, wird im Fahrzeug -meist im Fußraum angebracht – und zeichnet somit jede getätigte Fahrt auf. In der anwenderfreundlichen App oder am PC können die Fahrten anschließend kategorisiert werden. Nicht zuletzt im Zuge der Prüfung durch die KPMG empfiehlt auto-tipps.de seinen Lesern den Umstieg auf das digitale Fahrtenbuch von Vimcar. Hinzu kommen Partnerschaften mit dem Deutschen Steuerberaterverband e.V., Haufe Lexware und DATEV, der Genossenschaft für Steuerberater.

Besonders interessant für Betriebe, die viel im Außendienst tätig sind: Vimcar wird immer häufiger auch für rein interne Zwecke verwendet. Dank Echtzeit-Tracking der Fahrzeuge kann der Fuhrparkleiter beispielsweise bei dringenden Kundenanfragen bequem abfragen, welches Fahrzeug sich am nächsten zum entsprechenden Kunden befindet. Bedenkt man, wie viele Stunden eine Firmenflotte täglich auf den Straßen unterwegs ist, macht sich jede eingesparte Minute über das Jahr gesehen finanziell bemerkbar. Schließlich machen die Kosten für Kraftstoff etwa ein Drittel der gesamten Fuhrparkkosten aus.

Weiterführende Links:

https://www.adac.de/produkte/…

https://www.steuertipps.de/…

https://vimcar.de/

http://www.focus.de/finanzen/…

https://shop.lexware.de/lexware-elektronisches-fahrtenbuch-von-vimcar

Um Vimcar 30 Tage kostenlos zu testen, klicken Sie auf folgenden Link:

https://vimcar.de/fahrtenbuch-testen