Seinen Oldtimer in guten Händen wissen. Diese Tipps solltet Ihr beachten, wenn es um die Versicherung eurer ,,kleinen Besonderheit“ geht.

Ein echter Oldtimer ist nicht nur ein wahres Schmuckstück, sondern oft ein lang ersehnter Traum. Wer sich diesen Traum erfüllt und fortan mit einem echten Stück Automobilgeschichte über die Straßen fährt, möchte natürlich, dass dieses Auto bestens versichert ist. Immerhin stecken die meisten Oldtimerfreunde viel Geld und sehr viel Arbeit in ihren Traum und machen viel, um sicherzustellen, dass es dem Fahrzeug an nichts mangelt. Aber wie sieht das mit der Versicherung aus? Wie wird ein Oldtimer versichert und gibt es spezielle Angebote? Dieser Artikel schaut sich das einmal an.

Abbildung 1: Oldtimer bieten besonders viel Fahrspaß – doch worauf ist in Bezug auf die Versicherung zu achten?

Was macht Oldtimer besonders?

Wer jemals einen Oldtimerfreund mit strahlenden Augen neben seinem Fahrzeug erlebt hat, der weiß, dass es sich nicht um ein bloßes Auto handeln kann. Nein, Oldtimer sind besonders und sollten auch so behandelt werden. Denn es sind keine Fahrzeuge, die sieben Tage die Woche irgendwo vom Fließband laufen, die an jeder Straßenecke stehen und die quasi überall gekauft werden können. Sie sind die Fehldrucke der Briefmarkensammler, der seltene Schlumpf aus dem Überraschungsei oder die Spielfigur, die nie in den Handel ging, sondern nur ein paar Mal aus dem Lager verschwand. Was den Oldtimer so besonders macht, zeigt dieser Überblick:

  • Seltenheit – ein Oldtimer stammt aus einer vergangenen Epoche und je älter er ist, desto seltener ist er noch zu finden. Zudem steckt Arbeit, Geschick und Hingabe in dem Fahrzeug, da es zumeist händisch restauriert und in Schuss gehalten werden muss.
  • Wert – normale Neu- und Gebrauchtwagen lassen sich schnell bewerten. Die Schwacke-Liste gibt rasch Auskunft, und wie teuer ein Neuwagen ist, offenbart das Preisschild. Der Wert eines Oldtimers setzt sich aber ganz anders zusammen: Jahrgang, wie viele Fahrzeuge liefen überhaupt von Band, Herkunft, Zustand, originalgetreue Restaurierung.
  • Zeitgeschichte – ein Oldtimer erzählt immer ein Stück Geschichte. Nicht nur die, in deren Zeit er hergestellt wurde, sondern auch die seines eigenen Fahrzeuglebens. Wie gelangte das Fahrzeug zu dem Ort, wo er gefunden oder gekauft wurde? Wurde mit dem alten Wartburg eventuell gar die Flucht gewagt?

Neben dem reinen materiellen Wert besitzt der Wagen stets einen immateriellen Wert. Selbst ein Oldtimerbesitzer, der das rundum restaurierte Fahrzeug von einem speziellen Händler kauft, wird diesen besonderen Wert in dem Wagen erkennen. Wer hingegen selbst Hand anlegt und das alte Schätzen selbstständig in Schuss bringt und bei guter Gesundheit hält, kann wahrscheinlich die Geschichte jeder einzelnen Schraube erzählen, die bei der Aufbereitung gereinigt wurde.

Warum eine spezielle Oldtimer-Versicherung?

Grundsätzlich kann ein Oldtimer über eine ganz normale Autoversicherung versichert werden. Vorgeschrieben ist nur eine Kfz-Versicherung, welche dies ist, entscheidet der Kfz-Halter. Für Oldtimerbesitzer lohnen sich die speziellen Oldtimer-Versicherungen dennoch wesentlich eher:

  • Versicherungstypen – die Oldtimer-Versicherung beginnt quasi bei der Teilkaskoversicherung. In der untersten Versicherungsstufe sind also schon Schäden am Oldtimer selbst mitversichert. Wer den Vollkaskoschutz nutzt, genießt auch den Schutz bei selbst mit dem Oldtimer verursachten Unfällen. Zudem bieten viele Versicherungen für Oldtimer noch einen Komplettschutz an, der nochmals über die Leistungen der Vollkasko hinausgeht.
  • Erweiterung – die Oldtimer-Versicherung kann zusätzlich mit einer Haftpflichtversicherung kombiniert werden.

Grundsätzlich orientieren sich Oldtimer-Versicherungen an den Ansprüchen, die Oldtimerbesitzer an Versicherungen stellen. Das lässt sich gut an der Komplettversicherung erkennen, die unter anderem für Schäden am Oldtimer aufkommt, die beim Verladen desselben auf einen Anhänger entstanden. Auch Reifenschäden sind in diesem Produkt mit enthalten. Allerdings gibt es Anforderungen an den Oldtimer, damit dieser in die Oldtimer-Versicherung aufgenommen wird:

  • Alter – Oldtimer müssen mindestens fünfzehn Jahre alt sein. Ein H-Kennzeichen ist hingegen nicht vorgeschrieben.
  • Wert – das Fahrzeug benötigt einen Mindestwert von 10.000 Euro. Handelt es sich um ein Fahrzeug von unter dreißig Jahren, beträgt der Mindestwert 20.000 Euro.
  • Fahrer – dieser muss mindestens 25 Jahre alt sein. Er muss neben dem Oldtimer noch ein weiteres Alltagsfahrzeug zur Verfügung haben.
  • Abstellung – für das Fahrzeug muss nachts eine Garage oder ein anderer sicherer Stellplatz vorhanden sein.
  • Gutachten – um die Versicherung abzuschließen, ist ein Gutachten notwendig. Wer bereits das H-Kennzeichen beantragt hat, kann das hierfür erstellte Gutachten nutzen.

Je nach Versicherer ist es übrigens möglich, Fahrzeuge sehr individuell zu versichern. Hier kommt die zusätzliche Haftpflicht mit zum Tragen. Sollten beispielsweise ganz besondere Armaturen verbaut sein oder besitzt das Fahrzeug einen Schaltknüppel, der von einer berühmten Person nachweislich angefasst wurde und hat deshalb einen höheren Wert, können diese Aspekte mit aufgenommen werden.

Was ist sonst noch zu beachten?

Einige Oldtimerfahrer überlegen, ob sie das Fahrzeug überhaupt dauerhaft anmelden. Auch mit dem H-Kennzeichen ist eine Saisonanmeldung möglich, sodass natürlich auch die Versicherung über diese Zeitperiode gehen könnte. Allerdings ist diese Vorgehensweise wenig sinnvoll, was übrigens auch auf Motorräder mit Saisonkennzeichen zutrifft:

  • Keine Ersparnis – durch die An- und Abmeldung entstehen grundsätzlich Kosten. Je nach Stadt oder Landkreis sind die Anmeldekosten nicht unerheblich und übersteigen den Betrag, der im Winter gespart werden würde.
  • Sicherheit – wird die Versicherung nicht durchgängig abgeschlossen, unterliegt das Fahrzeug im Winter keinerlei Schutz. Oldtimerbesitzer müssen für diese Schäden stets selbst aufkommen. Wer glaubt, dass nichts passieren wird, liegt falsch: Wie schnell geschieht es, dass man in der Garage mit einem Reißverschluss ans Auto gerät?
  • Diebstahl – ein nur während der Saison versicherter Oldtimer genießt keinen Versicherungsschutz bei Diebstahl im Winter.

Natürlich empfiehlt es sich, die einzelnen Versicherer und auch die Oldtimer-Versicherungen miteinander zu vergleichen. Nur so lässt sich der beste Schutz für eben dieses eine Fahrzeug herausfiltern.

Abbildung 2: Eine gute Absicherung für einen Oldtimer ist sehr wichtig.

Fazit – etwas Besonderes besonders schützen

Ein Oldtimer ist eine kleine Besonderheit und für den Besitzer der wahrgewordene Traum. Deshalb sollte stets darauf geachtet werden, dass der Versicherungsschutz ebenso mit Bedacht gewählt wird, wie die einzelnen Ersatzteile. Gerade bei besonderen Oldtimern empfehlen sich individuelle Komplettversicherungen, in die die speziellen Werte des Fahrzeugs mit aufgenommen werden können, sofern die vom Gutachter bestätigt wurden.

Bildquellen:

Abbildung 1: @ jill111 (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Abbildung 2: @ melkhagelslack (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Weitere Links:

https://www.vdtuev.de/news/h-kennzeichen-zulassung-als-oldtimer-280217,

https://www.hiscox.de/privatkunden/oldtimer-youngtimer-versicherung/

https://www.stern.de/tv/ungewoehnliches-angebot–bestohlener-oldtimer-besitzer-lobt-250-000-euro–finderlohn–aus-8220344.html

 

Auto verkaufen leicht gemacht. Darauf kommt es an

Mit der Tatsache „der Gebrauchte soll verkauft werden“, sind für die meisten Autobesitzer viele Folgeentscheidungen verbunden: Soll das Fahrzeug online, via Zeitungsannonce oder anderweitig in Eigenregie verkauft werden? Soll ein Profi damit beauftragt werden und ein gebrauchtes Auto verkaufen? Beide Varianten haben ihre Berechtigung, denn: Während der Verkauf in Eigenregie auch bedeutet, sich um alle Formalitäten selbst zu kümmern, ist es vergleichsweise simpel, sich an einen Händler zu wenden, um das gebrauchte Auto zu verkaufen. Was sich wie auf den Preis auswirken kann und weitere Tipps und Trends, verrät dieser Ratgeber.

1.)   Den Verkaufszeitpunkt bewusst wählen!

Wer ohne externen Druck die freie Wahl hat, wann der Gebrauchte verkauft werden soll, sollte ganz bewusst in den Kalender kucken, bevor das Fahrzeug verkauft wird. Auch wenn es unwirklich klingt, so wirkt sich doch der Verkaufsmonat nachweislich auf den Verkaufspreis aus. Tendenziell lässt sich beobachten, dass Gebrauchte im Sommer am günstigsten verkauft werden. Zum Jahresende hin spielt das Weihnachtsgeld wohl eine entscheidende Rolle, denn dann werden die Preise am Gebrauchtwagenmarkt wieder deutlich höher. Besonders günstig werden Gebrauchte vor dem Sommer, also im Mai und Juni, verkauft.

2.)   In punkto Fahrzeugfarbe ist Metallic-Lack Trumpf

Jeder sieht auf den ersten Blick: Ein Fahrzeug mit Metallic-Lack schimmert im Sonnenlicht und sieht deutlich hochwertiger aus als ein mattes Fahrzeug. Deswegen ist auch eine Metallic-Lackierung immer ein wertsteigernder Faktor beim Fahrzeug, ganz egal, um welche Fahrzeugklasse es sich handelt. Mit Blick auf die Farbe selbst zeigt sich: Silber und Schwarz sind beliebte Klassiker, Rot ist den Meisten hingegen zu auffällig. Auch eine besondere Lackierung kann gut ankommen, wenn ein Liebhaber sich in die Sonderlackierung verguckt.

Abbildung 1: Es ist der Metallic-Lack, der die meisten Gebrauchtwagenfans in Verzückung geraten lässt. Allerdings ist die Farbe Rot eher weniger beliebt. Zumindest muss sich hierfür ein Fan interessieren. Die Klassiker Schwarz oder Blau sind deutlich einfacher zu vermitteln.

3.)   Die Ausstattung macht den Preis

Natürlich schlägt sich eine gute Ausstattung des Fahrzeugs auch positiv auf den Preis nieder, allerdings gilt auch: Die Ausstattung muss zur Fahrzeugklasse des Gebrauchten passen. So darf ein Kleinwagen durchaus spartanischer ausgestattet sein, als beispielsweise eine Limousine der Mittelklasse. Als Must-have jedes Fahrzeugs wird heute eine Klimaanlage und eine Servolenkung gehandelt. Das Navi hingegen gehört zur Grundausstattung in den größeren Fahrzeugen. Besonders beliebte Features sind ein Soundsystem, Leichtmetallfelgen, Xenon-Lichter oder eine Lederausstattung.

Tipp: Sind die Fahrzeugreifen noch gut in Schuss, kann sich das auch positiv auf die Verkaufschancen auswirken. Das heißt: Vier gute Reifen werden meist wohlwollend honoriert. Acht gute Reifen, die noch mindestens eine Saison sicher fahrbar sind, sind in den meisten Fällen ein recht mächtiges Verkaufsargument.

4.)   Beim Blick auf den Motor siegt die goldene Mitte

Mit zu wenig PS rutscht das Fahrzeug im Handumdrehen in die Rubrik der Anfängerfahrzeuge, die zwar punktuell von Großeltern oder Eltern mit einem Fahranfänger zuhause gesucht werden, aber nicht die breite Masse ansprechen. Ebenso uninteressant sind im Übrigen hoch motorisierte Fahrzeuge. Deswegen gilt: Die goldene Mitte ist das, was am meisten Anklang findet.

Abbildung 2: Der Motor des Fahrzeugs entscheidet darüber, wie schnell der Gebrauchte vermittelt werden kann. Untermotorisiert ist dabei ebenso schlecht wie zu viele PS unter der Haube. Ein gesundes Mittelmaß ist hingegen gefragt.

Zudem zeigt sich gerade bei der Wahl des Motors ein Trend, der in Richtung Hybrid-Fahrzeug tendiert. Da das Angebot noch vergleichsweise klein ist, ist die Nachfrage entsprechend groß. Dieselfahrzeuge sind aktuell zu wahren Ladenhütern geworden. Kein Wunder, steht ihre Fahrzukunft doch vielerorts in den Sternen, weil unklar ist, welche Städte Dieselfahrzeuge überhaupt noch passieren dürfen. Alle Fragen zum Fahrverbot für Dieselfahrzeuge beantwortet der ADAC online.

5.)   So steht er da: mit einem gewissen Alter und einem bestimmten Kilometerstand

Vor allem das Alter des Fahrzeugs hat einen entscheidenden Einfluss auf den Preis, der für einen Gebrauchten erzielt werden kann. Modell, Marke und Fahrzeugzustand sind mindestens ebenso wichtig wie das Alter des Fahrzeugs. Das einjährige Fahrzeug ist zwar noch vergleichsweise viel wert im Vergleich zum zehnjährigen Modell, doch mit Blick auf die Kosten, die das Fahrzeug zur Neuanschaffung gekostet hat, ist der Wertverlust vor allem im ersten Lebensjahr des Fahrzeugs enorm hoch. In Abhängigkeit vom Modell kann der Wertverlust bei bis zu einem Drittel des ursprünglichen Kaufpreises liegen.

Nicht minder wichtig ist auch, wie viel Strecke das Fahrzeug direkt auf der Straße zurückgelegt hat. Der Kilometerstand wird in aller Regel direkt in Verbindung mit dem Verschleiß und dem Zustand des Fahrzeugs gesetzt. Der Garagenwagen, der nur innerorts für wenige Kilometer wöchentlich bewegt wurde, kann folglich am besten verkauft werden.

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Online-Terminvereinbarung – so geht einwandfreier Service heute

Sie möchten selbst so effizient wie nur möglich arbeiten und gleichzeitig Ihren Kunden etwas Besonderes bieten? Setzen Sie bei der Terminvereinbarung an! Immer mehr Kunden wünschen sich diesbezüglich flexiblere Möglichkeiten – nicht nur, was die Auswahl der Termine betrifft, sondern auch in Bezug auf den Zeitpunkt der Terminvereinbarung. Online-Terminservices bieten dem Kunden die Möglichkeit, seine freien Termine mit Ihren rund um die Uhr abzugleichen und einen passenden Termin zu vereinbaren. Ein derart unkompliziertes Verfahren macht Kunden zufrieden. Beide Seiten sparen sich lange Telefonate sowie den Ärger, weil entsprechende Ansprechpartner telefonisch nicht erreichbar sind.

Was kann die Online-Terminvereinbarung?

Über einen Online-Terminservice können Ihre Kunden Termine rund um die Uhr vereinbaren. Dieser Service lässt sich unkompliziert über spezielle Tools realisieren. Ein solches bietet beispielsweise dastelefonbuch.de. Unabhängig davon, ob es um einen Werkstatt-Termin, einen Termin zur Abgasuntersuchung oder zum Reifenwechsel geht – eine Terminvereinbarung ist damit vollkommen zeitunabhängig möglich. Kunden erhalten über das Tool Einblick in Ihren Kalender und bekommen darüber eine Auskunft über freie Termine. Hier können sie sich den für sie passenden Termin aussuchen und diesen rund um die Uhr für sich buchen.

Für welche Bereiche bietet sich der Terminservice an?

Der Online-Service zur Terminvereinbarung bietet sich vor allem für den Dienstleistungssektor an. Dazu gehören im Besonderen Anlaufstellen im Kfz-Bereich wie beispielsweise Auto-Werkstätten, Zulassungsstellen oder der TÜV. Über das Tool können Kunden beispielsweise ganz unkompliziert folgende Termine vereinbaren:

  • Termin zum Reifenwechsel
  • Sonstige Werkstatttermine
  • Termin zur Hauptuntersuchung
  • Termin zur Kfz-Zulassung

Welche Vor- und Nachteile bietet die digitale Möglichkeit zur Terminvereinbarung?

Die Online-Terminvereinbarung bringt sowohl für Unternehmen als auch für Kunden zahlreiche Vorteile. Gleichwohl entsteht der Nachteil, dass eine rein digitale Möglichkeit vielen Kunden oft zu distanziert ist. Dieses Problem lässt sich jedoch leicht umgehen.

Vorteile

  • Über den Online-Terminservice sind Sie für Ihre Kunden immer erreichbar – rund um die Uhr.
  • Diese können zu jeder beliebigen Zeit Ihre freien Termine mit den eigenen abgleichen und einen passenden Termin für sich auswählen.
  • Das Tool erinnert sowohl Sie als auch Ihren Kunden an den Termin. So sind Sie stets über den aktuellen Arbeitsablauf informiert. Die Kundenerinnerung sorgt dafür, dass Ausfälle unwahrscheinlicher werden und ein reibungsloser Work-Flow gegeben ist.
  • Umständliche Telefonate bei welchen mehrere Termine vorgeschlagen werden müssen entfallen. Der Kunde sieht auf einen Blick alle zur Verfügung stehenden Termine und kann sich aus diesem Angebot für einen geeigneten entscheiden.
  • Sie selbst können beim Kunden bzw. über Ihrem Arbeitsprozess bleiben, weil Sie weniger Telefonate entgegen nehmen müssen.
  • Sie können jeden Kunden zuverlässig bedienen und verpassen keine Anfragen, beispielsweise weil Sie ein Telefonat nicht entgegen nehmen können.

Nachteile

  • Bestands-, Stamm- sowie Neukunden legen oft großen Wert auf den persönlichen (Erst-) Kontakt zum jeweiligen Dienstleister. Durch die Online-Terminvereinbarung entfällt dieser.

 

 Lösung: Lassen Sie Ihren Kunden die Wahl und bieten Sie weiterhin parallel zur Online-Lösung ebenso die Möglichkeit, Sie telefonisch zu kontaktieren. Sie können dazu ganz einfach im Tool Ihre Kontaktdaten hinterlegen. Auf diese Weise halten Sie den persönlichen Kontakt zu Ihren Stammkunden. Neukunden können sich mit Fragen persönlich an Sie wenden und sich einen oft gewünschten ersten Eindruck durch ein Telefonat holen.

So richten Sie den Online-Terminservice ein

Um das Tool für sich und Ihre Kunden nutzen zu können, müssen Sie dem jeweiligen Anbieter lediglich Ihre Kontaktdaten geben. Daraufhin erhalten Sie in der Regel eine Anleitung, mit welcher Sie den Online-Terminservice schnell und unkompliziert realisieren. Ein Online-Buchungsformular wird dann direkt bei Ihrem Eintrag in ein Telefonbuch platziert. Auf Wunsch können Sie einen entsprechenden Button ebenso auf einer eigenen Homepage oder in Ihren Social-Media-Accounts hinterlegen. Einige Anbieter übernehmen das Einbinden für Sie.

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Autofinanzierung: Tipps und Infos für den Kauf eines neuen Wagens

Das alte Auto tut es nicht mehr oder es soll einfach endlich ein neues Modell her – doch wie lässt sich der Autokauf am besten finanzieren und worauf gilt es in Sachen Zinsen zu achten? Ob es ein Neuwagen oder ein Gebrauchter werden soll: Hier erfahren Sie alles was beim Kauf des neuen Fahrzeugs wichtig ist.

Bar zahlen und Vorteile nutzen

Ob Neu- oder Gebrauchtwagen: Der Händler hat in aller Regel einen gewissen Spielraum und kann Rabatte anbieten. Besonders vorteilhaft kann es für Sie sein, wenn Sie das Fahrzeug bar bezahlen. Dann ist im Vergleich zu einer Finanzierung durch den Händler sogar gleich in vielfacher Hinsicht clever. Sie sind zum einen nicht von den Kreditkonditionen der Hausbank des Händlers beziehungsweise der Hersteller-Bank abhängig – diese sind nämlich in vielen Fällen nicht gerade günstig. Zum anderen lassen sich durch die Barzahlung viele Formalitäten sparen – und das honoriert der Händler. Und: Sie zahlen keine Zinsen, die die Kaufsumme des Fahrzeugs in die Höhe schnellen lassen.

Barzahlung finanzieren

Nicht jeder verfügt über ausreichende finanzielle Mittel, ein Fahrzeug bar zu bezahlen. Eine interessante Möglichkeit ist daher die externe Finanzierung. Kreditvergleiche zeigen die Konditionen von Autokrediten übersichtlich an. Der Vergleich fällt so leicht. Auch eine Teilfinanzierung ist möglich.

Vollfinanzierung in manchen Fällen günstiger

Nicht immer ist der Barkauf die beste Möglichkeit, so manchen Euro beim Autokauf zu sparen. Hier gilt es, auf den Zinssatz zu achten. In manchen Fällen ist dieser nämlich niedriger als die, die Sie beim Anlegen des Geldes bei Ihrer Bank erhalten würden. Es lohnt sich dann, das Fahrzeug eben nicht bar zu zahlen. In Zeiten von Niedrigzinsen kann ein Angebot eines Autohauses dann den Preis des Fahrzeugs immens senken.

Drei-Wege-Finanzierung und Vollfinanzierung

Finanzexperten raten beim Autokauf vielfach zu einer Drei-Wege-Finanzierung – und eben diese wird von einem großen Teil der Autokäufer auch favorisiert. Hierbei zahlen Sie einen Teil der Kaufsummer in Bar, nehmen für die verbleibende einen Kredit auf, der eine Restsumme vorsieht. Diese zahlen Sie nach Ablauf der Kreditlaufzeit entweder in bar oder finanzieren diese Summe erneut. Auch eine Rückgabe des Autos ist möglich. Abgerechnet wird dann nach dem Leasing-Prinzip: Es wird ein Rückkaufwert vereinbart, von dem eventuelle Abweichungen abgezogen werden. Auch hier gilt wieder: Erst Kredite vergleichen, dann abschließen. Teuer kann es werden, wenn das Auto vollständig von der Partnerbank des Autohauses finanziert wird. Die Zinsen sind dann zumeist wesentlich höher und somit steigen auch die Raten an – zumal ein Darlehen für eine wesentlich höhere Summe abbezahlt wird. Die Vollfinanzierung bietet sich daher nur in wenigen Fällen an, etwa wenn das Autohaus eine Sonderaktion anbietet, wie etwa ein zinsloses Darlehen.

Sonderfall E-Autos

Planen Sie den Kauf eines Elektrofahrzeugs, winken satte Prämien: 4.000 Euro gibt es vom Staat für den Autokauf dazu. Und beim E-Auto sparen Sie auch nach dem Kauf: Das Aufladen ist an vielen öffentlichen Stationen kostenlos.

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Hauptsache E. Das läuft neben dem Elektroauto noch elektrisch …

Das E-Auto scheint eine weniger große Fanbase zu haben, als ursprünglich erwartet. Heise online berichtet von rund 61.460 Anträgen, mit denen seit 2016 ein E-Auto-Förderantrag gestellt wurde. Rund 40.000 Antragsteller erhielten die beantragte Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro. Allerdings wurden auch über 5.000 Anträge abgelehnt. Damit gibt es beim Förderprogramm noch reichlich Luft. Luftig wird es meist auch für all jene, die auf eine andere Form von „E“ setzen. Welche Elektro-Produkte sonst noch am Markt kursieren, verrät die folgende Übersicht.

Abbildung 1: Der Hype auf Elektroautos bleibt trotz Prämienmodell aus. Etwa mehr als 60.000 Anträge wurden seit dem Jahr 2016 gestellt. 40.000 Antragsteller erhielten die Prämie.

E-Bikes. Der Drahtesel mit Antrieb

In der Anfangsphase galten E-Bikes als Seniorenvariante des Drahtesels. Der Grund: E-Bikes haben einen Motor, der während des Tretens mitläuft. An dieser Stelle muss vor allem auf die Bezeichnung geachtet werden: Während beim E-Bike der Motor einspringt, geht es beim sogenannten Pedelec nicht ganz ohne Muskelkraft. Hierbei unterstützt das motorisierte Fahrrad die eigene Tretkraft und verstärkt sie dadurch. Nutznießer dieser Technik sind allerdings bei Weitem nicht nur Senioren, sondern auch all jene, die aufgrund einer körperlichen Einschränkung weniger leistungsfähig sind. Auch längere Strecken lassen sich mit dem eingebauten Motor und weniger Kondition bezwingen. Bezüglich der Auswahlkriterien gilt ähnliches wie beim Fahrradkauf: Rahmen, Lenker und Sattel müssen passen.

Abbildung 2: Zwischen dem E-Bike und dem Pedelec besteht ein Unterschied mit Blick auf die Funktionen. Beim Pedelec ist zusätzlich Muskelkraft erforderlich.

E-Klappräder. Die erste Wahl für Pendler

Wer sich dafür entschieden hat, nicht mehr das eigene Auto für die Fahrt zur Arbeit zu nutzen, sondern ein Dasein als Pendler zu führen, wird schnell Fan der E-Bike-Klappvariante. Diese ermöglicht einen komfortablen Weg zum öffentlichen Nahverkehr und einen einfachen Transport in Zug, Bus oder Bahn, denn das E-Klapprad lässt sich schnell klein und kompakt schultern. Natürlich sind nicht nur Pendler die Interessenten der E-Klappräder. Auch Camper, die wenig Platz haben, nutzen die praktische Klappvariante.

Abbildung 3: Klappbare E-Bikes sind besonders bei Pendlern beliebt. Sie können ihr Fahrrad schnell zusammenfalten und in Bus oder Bahn direkt mitnehmen.

E-Roller / E-Scooter. Die günstige Zweirad-Alternative zum E-Auto

Der Roller (ganz ohne E) wird schon lange als günstige (Sommer-)Alternative zum Auto gehandelt. Von Vorteil ist das wendige Gefährt vor allem für jene, die nur kurze Strecken zurücklegen müssen. Die umweltfreundliche Alternative des Rollers ist die E-Variante. Die Preisspannen sind vergleichsweise groß, was sich jedoch mit einem Blick auf die Einzelkriterien meist schnell erklären lässt. Die Mini-Variante stellen sogenannte Razer dar. Zudem gibt es den E-Roller in der Klapp-Variante, mit 3.000 Watt und mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 Stundenkilometern.

Abbildung 4: Für viele hat der Roller (oftmals der sogenannte Vesparoller) Kult-Status. Wer beim Kauf auf ein Elektro-Modell setzt, denkt auch an die Umwelt.

E-Trike. Das Komfort-Modell für kurze Strecken

Zugeben, das E-Trike hat mit dem Motorrad-Trike nur wenig gemein. Die Bezeichnung E-Trike wird nämlich vor allem für motorisierte, dreirädrige Kleinroller verwendet. Nutznießer und damit auch die Hauptnutzergruppe sind ältere Menschen, die sich vor allem für Kurzstrecken einen motorisierten Untersatz wünschen. Mit einem Auto am Straßenverkehr teilzunehmen, wäre zu anstrengend. Sich auf ein Fahrrad zu schwingen, ist mit zunehmendem Alter und abnehmendem Gleichgewichtssinn ebenfalls immer schwieriger.

Hoverboards. Raumwunder, die beherrscht werden müssen

Hoverboards sind abgewandelte Segways ohne Handhalterung. Allein durch die Verlagerung des Körpergewichts wird das Hoverboard gesteuert, was auch einiges an Training im Vorfeld erfordert. Hoverboards sind sehr speziell und keineswegs mit den anderen E-Rollerarten zu vergleichen.

Abbildung 5: So oder so ähnlich sehen sogenannte Hoverboards aus, die allerdings nur mit etwas Geschick auch zur Fortbewegung taugen.

Diese Gründe sprechen für einen E-Antrieb

Ganz egal, ob das Auto mit Strom betrieben wird oder das E-Bike oder der E-Roller. Die Vorteile der Elektromobilität bleiben dabei stets gleich. Das ElektroFahrzeug-Institut nennt diese Vorteile:

  • Da viele unterschiedliche Energiequellen die Versorgung mit Strom gewährleisten, sorgt das für eine Unabhängigkeit vom Markt und von der knappen Ressource Erdöl. Eine Auswirkung insofern, dass der Stromverbrauch stark angestiegen ist, lässt sich seit der Umstellung auf E-Fortbewegung nicht aufzeigen.
  • Die Gesundheitsschäden, die auf ein Übermaß an Abgasen zurückzuführen sind, würden sich deutlich verringern, wenn mehrheitlich auf E-Antriebe gesetzt würde.
  • Ein Elektroantrieb ermöglicht eine energieeffiziente Fortbewegungsart. Im Vergleich zum Antrieb mit einer herkömmlichen Kraftstoffart liegt das Einsparpotential bei etwa 33 Prozent. So lassen sich auch die teilweise höheren Anschaffungskosten rechtfertigen.
  • Ein Elektroantrieb ist deutlich leiser, was sich positiv auf das Gemüt der Verkehrsteilnehmer auswirken kann.
  • Im Vergleich zum Antrieb mit Benzin wird die CO2-Emission verringert. Nur die Emissionen, die bei der Stromerzeugung und bei der Herstellung des Fortbewegungsmittels auftreten, sind in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen.

Abbildung 1: pixabay.com © stux (CC0 Public Domain)

Abbildung 2: pixabay.com © fbenedict (CC0 Public Domain)

Abbildung 3: pixabay.com © slikviditet (CC0 Public Domain)

Abbildung 4: pixabay.com © fjaka (CC0 Public Domain)

Abbildung 5: pixabay.com © Airwheel (CC0 Public Domain)

Quellen und zusätzliche Informationen:

 

Ein Muss für Motorsportfans: Besichtigung des Motor Speedway in Las Vegas

Motorsportfans, die einen Trip nach Las Vegas planen, sollten unbedingt den Motor Speedway besichtigen. Es handelt sich dabei um eine Rennstrecke auf einem Komplex im Norden von Las Vegas, der insgesamt 4,9 Quadratkilometer groß ist. Er gehört zu Speedway Motorsports und ist die Basis für zahlreiche Rennteams. Regelmäßig finden hier NASCAR-Rennen statt. Zudem wird die Rennstrecke von der Las Vegas Metropolitan Police als Übungsgelände für das Fahrertraining genutzt. Seit März 2005 kann der Motor Speedway an zwei Abenden in der Woche für private Beschleunigungsrennen gebucht werden. Auf diese Weise soll eine Alternative zu den illegalen Straßenrennen in Vegas geschaffen und somit die Sicherheit erhöht werden.

Wissenswertes zum Motor Speedway in Las Vegas

Der Las Vegas Speedway wird auch als „The Blue Oval“ – auf Deutsch „Das Blaue Oval“ – bezeichnet, weil die Rennen des NASCAR-Sprint-Cups oftmals von Fahrern auf Ford-Rennwagen bestritten werden. Nur wenige Fahrer haben ein Rennen mit einem Rennwagen gewonnen, der nicht von Ford betrieben wurde. Aber auch als „The House of Roush“ wird der Las Vegas Speedway intern gerne bezeichnet. Der Grund dafür ist, dass fast alle Fahrer von Roush Racing Erfolg auf dem Las Vegas Speedway hatten. Dazu gehören auch Mark Martin, Jeff Burton und Matt Kenseth.

Neben den Rennen der NASCAR-Serien wurden von 1996 bis 2000 auch die Indy Racing League und von 2004 bis 2005 die Champ-Car-Serie auf dem Speedway abgehalten. Das Finale der IndyCar-Series fand 2011 ebenfalls in Las Vegas statt. Dabei stellte die IndyCar-Series fünf Autos für berühmte Fahrer anderer Serien zur Verfügung. Wenn einer dieser Fahrer gewonnen hätte, wäre er mit einem Bonus-Preisgeld von fünf Millionen Dollar belohnt wurden. Nur Dan Wheldon nahm diese Herausforderung an, verunglückte jedoch später im Rennen tödlich. Bei diesem Massenunfall am 16. Oktober 2011 wurden noch drei weitere Fahrer verletzt.

Warum sich eine Besichtigung des Motor Speedway lohnt

Im Idealfall sollte man den Motor Speedway zu einem Zeitpunkt besuchen, zu dem gerade ein NASCAR-Rennen stattfindet. Dies ist quasi die amerikanische Variante der Formel 1. Nicht selten werden diese Rennen von über 100.000 Zuschauern besucht. Alternativ ist es möglich, Touren zu buchen, um den Motor Speedway fernab der Rennen genauer unter die Lupe zu nehmen. Wenn eine Tour ausgebucht ist, kann man sich die Wartezeit von einer Stunde bis zur nächsten Tour vertreiben, indem man die Militärmaschinen im Landeanflug beobachtet. Danach geht es in einem Kleinbus zu den unterschiedlichen Rennstrecken. Informationen und Erklärungen gibt es dann von einem Reiseführer. Bei dieser Tour bekommt man die Strecke für Truckracing ebenso gezeigt wie das Hauptoval für die NASCAR-Rennen.

Auch Martin Schranz, erfolgreicher Internet-Marketer und Selfmade-Millionär, hatte schon das Glück, den Motor Speedway in Las Vegas zu besuchen und machte ihn sogar mit einem Sportwagen unsicher. Er betonte nach diesem einzigartigen Erlebnis auf seinem Blog martin-schranz.com: „Nicht nur die Fahrt an sich, sondern der Besuch des 4,9 Quadratkilometer großen Areals im Norden von Las Vegas war eine Erfahrung, die ihresgleichen sucht.“ Zudem beschreibt er, dass schon das Brummen der Motoren die Aufregung in ihm steigen ließ.

Selbst hinters Steuer setzen ist ebenfalls möglich

Wer selbst schon immer davon geträumt hat, einen Sportwagen zu fahren, kann sich auf dem Motor Speedway in Las Vegas auch selbst einmal hinters Steuer setzen. Dafür gibt es Rennwagen von allen namhaften Herstellern wie Audi, Ferrari, Lamborghini oder Mercedes. Bevor es losgeht, erfolgt aber eine Einweisung, denn das Fahrverhalten eines PS-starken Sportwagens ist doch ganz anders als bei einem gewöhnlichen PKW. Erst nachdem man alles Wichtige über das Brems- und Kurvenverhalten erfahren hat, darf man sich hinters Steuer setzen und erstmals das Gaspedal betätigen. Diesen Adrenalin-Kick sollten sich echte Motorsportfans keinesfalls entgehen lassen.

Bildquellen

Pixabay © PublicDomainPictures (CC0 public domain)

Externe Links:

http://www.spiegel.de/sport/sonst/dan-wheldon-indy-500-sieger-stirbt-bei-rennunfall-in-las-vegas-a-792119.html

https://martin-schranz.com/in-atemberaubendem-speed-am-motor-speedway-in-las-vegas/

https://www.auto-tipps.de/erlebnisfahrten/sportwagen/

Die Motorenwahl: Diesel, Benziner oder Plug-In-Hybrid?

Wer ein Auto kaufen oder leasen möchte, muss sich nicht nur zwischen Kombi, Limousine, SUV, Cabrio oder Kleinwagen entscheiden. Denn Optionen gibt es auch dabei, welche Form des Antriebs unter der Motorhaube steckt. Waren bis vor einigen Jahren praktisch nur Benziner und Diesel erhältlich, hat sich das Angebot mittlerweile erweitert. Neben reinen Elektroautos sowie Gas-Fahrzeugen ist insbesondere der Plug-In-Hybrid stark im Kommen. Doch nicht jede Motorisierung ist optimal für jedes Fahrprofil geeignet.

Plug-In-Hybrid spielt seine Stärken eher auf der Kurzstrecke aus

Die offiziellen Verbrauchsangaben von Plug-In-Hybriden in den Prospekten der Hersteller sorgen oft für Begeisterung bei potenziellen Kunden. Doch wenn diese überhaupt (annähernd) erreicht werden, dann maximal auf kürzeren Strecken. Wer beispielsweise überwiegend lange Etappen von mehreren Hundert Kilometern auf der Autobahn zurücklegt, der wird vom Hybridantrieb eher weniger profitieren. Denn der Elektromotor wird dann (solange der Akku noch frisch geladen ist) lediglich unterstützend mitwirken. Anders sieht es aus, wenn eher kürzere Fahrten im innerstädtischen Raum anstehen. Viele aktuelle Hybrid-Fahrzeuge bieten realistisch eine rein elektrische Reichweite von rund 35-40 Kilometer. Für Pendler mit vergleichsweise kurzem Arbeitsweg kann dies bereits ausreichend sein, um problemlos morgens und abends elektrisch zwischen Wohnung und Arbeitsplatz zu pendeln.

Ist eine entsprechende Lademöglichkeit vorhanden?

Vor der Entscheidung für ein Plug-In-Hybrid-Auto sollte allerdings ein weiterer Aspekt überdacht werden: Welche Auflademöglichkeit steht zu Hause zur Verfügung? Wohl dem, der über eine Einzelgarage oder einen eigenen Carport mit vorhandenem Stromanschluss verfügt – vielleicht sogar mit der Möglichkeit, eine sogenannte Wallbox zu installieren, die die Ladezeit gegenüber einer normalen Haushaltsteckdose meist nochmals verkürzt. Ist dies nicht der Fall, kann die Nutzbarkeit eines solchen Autos deutlich eingeschränkt sein. Denn weder das Verlängerungskabel aus dem Küchenfenster raus auf die Straße noch die Nutzung einer öffentlichen Steckdose in einer Tiefgarage (zur großen „Freude“ der Mitbewohner) sind praktikable Dauerlösungen.

Der Diesel: Meist besser als sein Ruf

Zugegeben: Der Diesel hatte zuletzt keinen ganz einfachen Stand. Die sogenannte „Dieselgate-Affäre“ rund um Abgasmanipulationen hat dem Selbstzünder zugesetzt. Und auch die Debatte beziehungsweise das Urteil zu möglichen Fahrverboten für ältere Fahrzeuge in Innenstädten war nicht gerade Werbung für den Diesel. Dennoch ist der Antrieb aufgrund seiner hohen Effizienz und des im Vergleich zum Benziner meist geringeren Verbrauchs nach wie vor beliebt. Speziell Vielfahrer greifen gerne zum Diesel. Dabei muss man gar nicht einmal extrem viel fahren, damit sich der Diesel unter dem Strich lohnt. So hat beispielsweise der Automobilclub ADAC in einer Untersuchung festgestellt, dass sich der in Sachen Anschaffung, Kfz-Steuer und Versicherung in der Regel zunächst etwas teurere Dieselmotor bei vielen Fahrzeugmodellen finanziell bereits ab einer Fahrleistung von rund 10.000 km pro Jahr rechnet. Die Querelen rund um die Abgas-Thematik dürften Neufahrzeuge in der Praxis zudem kaum betreffen, da diese bereits mit der aktuellsten Schadstoffnorm ausgestattet sind.

Viel neue Technik beim Benziner

Auch der Benziner zählt bei Kauf oder Leasing natürlich nach wie vor zu den Klassikern unter den Antriebstechnologien. Klassisch heißt in diesem Fall aber nicht, dass keine Innovation vorhanden wäre. Ganz im Gegenteil: Die Autohersteller haben in den letzten Jahren auch am Benziner viel gearbeitet und so den Kraftstoffverbrauch bei steigender Leistung weiter gesenkt. Erreicht wurde dies zum Beispiel durch aufgeladene Motoren mit kleineren Hubräumen und zum Teil auch weniger Zylindern. So sind etwa Dreizylinder mit lediglich einem Liter Hubraum keine Seltenheit mehr. Diese Antriebe fahren sich dank moderner Technik aber keinesfalls wie ein „Sparbrötchen“. Und auch am anderen Ende der Leistungsspanne macht der Fortschritt nicht halt. Leistungsstarke Motoren mit acht Zylindern verfügen häufig über eine Zylinderabschaltung: Fordert der Fahrer dem Triebwerk nicht die komplette Leistung ab, sondern lässt den Wagen eher gemütlich vor sich hin rollen, werden vier der acht Zylinder vollautomatisch deaktiviert. Das Auto fährt de facto als Vierzylinder, was den Verbrauch deutlich senkt. Selbstverständlich steht die volle Leistung jedoch jederzeit binnen Sekundenbruchteilen und quasi unmerklich wieder zur Verfügung.

Fazit

Wer einen Neuwagen kaufen, finanzieren oder leasen möchte, muss sich darüber klar werden, welcher Antrieb für ihn die beste Variante ist. Es ist empfehlenswert, dabei das eigene Fahrprofil zu berücksichtigen und die Gesamtkosten für das jeweilige Auto und die vorgesehene Haltedauer zu kalkulieren.

Bildquellen

fotolia.com © rinshotz commercial

Externe Links:

https://www.adac.de/infotestrat/adac-im-einsatz/motorwelt/ADAC_Autokostenvergleich.aspx

https://www.leasingtime.de/blog/716-urteil-zu-diesel-fahrverboten-warum-leasingnehmer-ganz-entspannt-bleiben-koennen

https://www.auto-motor-und-sport.de/kaufberatung/marktuebersicht-plug-in-hybrid-auto-2018-info-test/

https://de.wikipedia.org/wiki/Zylinderabschaltung

Wichtigstes Sicherheitsmerkmal eines Autos sind die Reifen

Die Autoreifen sind das Verbindungsglied zwischen Fahrzeug und Fahrbahn. Sie sind zusammen mit den Bremsen wichtigstes Sicherheitsmerkmal eines Autos. Setzen Sie beim Reifenkauf deshalb auf hochwertige Modelle und kontrollieren Sie Ihre Reifen regelmäßig auf Profiltiefe und Reifendruck.

Welche Funktionen die Autoreifen übernehmen

Grundsätzlich sorgen die Reifen Ihres Fahrzeuges dafür, dass sich Ihr Auto geradlinig und fortlaufend bewegt. Autoreifen haben die Funktion, die Spur zu halten und Sie sicher von A nach B zu bringen, ohne hin- und herzuschlängeln. Darüber hinaus haben Autoreifen die Aufgabe, Bodenunebenheiten durch ein Abdämpfen der Stöße auszugleichen, ohne das Fahrzeug sofort ins Schleudern zu bringen. Gute Reifen sorgen deshalb auch für den Komfort der Fahrzeuginsassen, wenn das Auto über Schlaglöcher oder Straßenschäden fährt. Wenn Sie über einen Neukauf der Autoreifen nachdenken, dann achten Sie bei der Auswahl vor allem auf wichtige Eigenschaften, wie Laufleistung der Reifen, Tragfähigkeit, Lenkung und Dämpfung, Kraftübertragung sowie die Optimierungsfähigkeit des Rollwiderstands.

Grundsätzliches zu den Reifenarten

Beim Kauf von Autoreifen steht Ihnen eine Auswahl aus Sommerreifen, Winterreifen und Ganzjahresreifen zur Verfügung. Sommerreifen sind aus einer speziellen Gummimischung hergestellt, die ein Weichwerden der Reifen bei hohen Temperaturen verhindert. Zudem verfügen sie über ein einheitliches Profil, was bei einer trockenen Fahrbahn für mehr Grip und bei Regenwetter für ein besseres Ableiten des Regenwassers sorgt. Sommerreifen sollten Sie ab Oktober gegen Winterreifen wechseln, wenn sich die Witterungsbedingungen ändern und man mit Eis und Schnee rechnen muss. Denn dann gilt auf Deutschlands Straßen Winterreifenpflicht. Winterreifen weisen eine Gummimischung auf, die niedrigeren Temperaturen Stand hält und trotz solchen Umstände elastisch bleibt. Zudem ist das Profil mit zusätzlichen Lamellen versehen, die für mehr Grip auf verschneiten und eisigen Straßen sorgen. Die Nutzung vom Winterreifen im Sommer ist generell erlaubt, aber nicht empfehlenswert, da sich der Bremsweg deutlich verlängert. Der erneute Wechsel von Winterreifen auf Sommerreifen erfolgt ungefähr ab Ostern. Falls Sie sich den zweimal jährlichen Reifenwechsel ersparen möchten, können Sie auch auf Ganzjahresreifen zurückgreifen. Diese besitzen Längsrillen im Profil, die ihre Vorteile bei Nässe und hohen Temperaturen bieten, sowie Lamellen für eine bessere Verzahnung der Reifen bei Eis und Schnee. Diese haben aber auch den Nachteil eines höheren Verschleißes, Abriebs und Kraftstoffverbrauchs.

Den Reifendruck regelmäßig kontrollieren

Für die Sicherheit Ihres Autos spielt der Reifendruck eine wichtige Rolle, den Sie alle zwei bis vier Wochen kontrollieren sollten. Ist dieser zu niedrig oder zu hoch, kann der Bodenkontakt nicht mehr richtig hergestellt werden. Das Fahrzeug verliert die Stabilität und die Balance. Die Folge ist ein erhöhtes Unfallrisiko. Im Zuge der Reifendrucküberprüfung lohnt sich auch ein Blick auf Fremdkörper, wie Glasscherben, kleine Steine im Profil oder Nägel, die für ein langsames Entweichen der Luft im Reifen verantwortlich sein können. Übrigens: schon bei einem Druck, der um 0,2 bar zu niedrig ist, entsteht ein Mehrverbrauch von etwa einem Prozent.

Reifen regelmäßig erneuern

Weisen Ihre Reifen deutliche Verschleißerscheinungen auf oder ist das Profil auf die Mindestprofiltiefe von weniger als 1,6 Millimeter abgefahren, sollten Sie sie durch ein komplettes Set erneuern. Die Mindestprofiltiefe ist eine gesetzliche Vorgabe. Wenn Sie jedoch auf die Sicherheit Ihres Fahrzeuges Wert legen, dann sollte laut ADAC das Profil von Sommerreifen nicht weniger als drei Millimeter und jenes von Winterreifen nicht weniger als vier Millimeter betragen. Spätestens aber nach einem Gebrauch von zehn Jahren ist ein kompletter Austausch der Reifen empfehlenswert.

Bildquellen

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Externe Links:

https://www.pkwteile.de/reifen

https://www.bussgeldkatalog.org/winterreifenpflicht/#vorschriften_fuer_die_einzelnen_fahrzeugvarianten

https://www.adac.de/infotestrat/reifen/rund_um_den_reifen/Profiltiefe.aspx

E-Learning in den Fahrschulen und wie die Schüler von heute profitieren

Wie alles andere auch, unterliegt natürlich auch die Fahrschule den immer wiederkehrenden Änderungen rund um den Führerschein und die Vorbereitung der Schüler auf den Tag der Prüfung. Galt es im Jahr 2011 schon als revolutionär, Jugendliche mit 16,5 Jahren in der Fahrschule für den Führerschein anzumelden, um sie dann mit 17 Jahren die Prüfung machen und mit dem „begleiteten Fahren“ ab 17 Jahren auf die Straße zu lassen, so hat das mobile Lernen dem Fahrschulunterricht nochmals einen kräftigen Schub nach vorne gegeben. Im nachfolgenden Artikel wollen wir uns näher mit den Möglichkeiten für mobile Lernmöglichkeiten für die Fahrschule befassen.

Die klassische Fahrschule

So viele Menschen ihre Führerscheinprüfung bestehen wollen, so viele unterschiedliche Lerntypen gibt es vermutlich auch. Bewährt und etabliert hat sich für viele Jahre das Lernen mit den klassischen Bögen von Fahrschulen, die man entweder zu Hause im stillen Kämmerlein für sich selber ausfüllen und später zur Kontrolle einreichen konnte, oder die man direkt mit Korrekturmöglichkeit und zugehöriger mündlicher Erklärung der Fehler durch den Fahrlehrer oder seine Assistenz in der Fahrschule vor Ort machen konnte. Zusätzlich werden in separaten Terminen für den Theorieunterricht Lernvideos gezeigt, man beantwortet gemeinsam in der Gruppe der Anwesenden die verschiedenen Aufgaben oder Lernfälle des Fahrlehrers und versucht auf diesem Wege mit – manchmal scheinbar unendlich vielen – Wiederholungen des Lernstoffs das erworbene Wissen immer weiter zu festigen.

In der Theorieprüfung sitzt man, je nach Größe der Prüfgruppe, zusammen mit anderen Prüflingen an separaten Computern, wo man die richtigen Antworten auf seine Fragen ankreuzen kann. Der Lehrer kann auf diese Weise die Prüfungen besser und schneller auswerten, als wenn er einzelne Papierbögen durchliest und auf ihre Richtigkeit prüft. Die Bequemlichkeit bzw. den einfacheren Weg zur Auswertung findet der Lehrer über die Ansicht der Prüfergebnisse an den PC`s, doch auch die Schüler profitieren heutzutage von den technischen Möglichkeiten rund um ihren Fahrschulunterricht.

Vom Papierbogen und den mobilen Lernmöglichkeiten

Natürlich sind die Papierbögen für Fahrschüler noch lange nicht aus der Praxis wegzudenken, doch der Trend geht immer mehr in Richtung mobiles Lernen per App. Kein Wunder, denn so lässt sich „mal eben zwischendurch“ von unterwegs aus lernen, ohne gleich die ganze Fahrschulmappe mitnehmen zu müssen. Bereits im vergangenen Jahr konnte man lesen, dass hier im Zusammenhang mit dem E-Learning von einer optimalen Prüfungsvorbereitung gesprochen wird. In einer scheinbar immer schneller werdenden Zeit zieht die Technik mit und so kann das Lernen und Wiederholen der Prüfbogen noch effektiver gestaltet werden. Je häufiger man wiederholt, desto besser prägt sich der Stoff ein. Sein Smartphone hat man ja schließlich immer griffbereit, warum also nicht von dieser Art und Weise zu lernen profitieren?

Zu den besonders beliebten Apps rund um das Fahrtraining gehören:

  • „Führerschein 2018 – Fahrschule Theorie
  • de Führerschein und die Variante
  • „Führerschein 2018“ PRO für 4,99 Euro

Die Führerschein-Apps sind sowohl für Android Smartphones, als auch für das geschlossene iOS System von Apple erhältlich und erlauben motivierendes Lernen, bei dem man sich seine Fehler anzeigen lassen kann und auch mit einer am Ende eingeblendeten Punktzahlt sieht, genau wie bei dem echten Prüfbogen, ob und wenn ja, mit wie viel Fehlerpunkten man seine Prüfung bestanden hätte. Teilweise wird den Fahrschülern der eigene Wissensstand am Ende eines Durchgangs sogar mit einem Ampelsystem dargestellt, so weiß man immer genau, bei welchen Fragen man noch ansetzen sollte und wo sich eine extra Lerneinheit lohnt.

Mit Führerschein Apps gezielt die verschiedenen Gefahrensymbole üben

In der Straßenverkehrsordnung (StVo) muss man sich in der Praxis auf der Straße mit vielen unterschiedlichen Schildern auseinandersetzen und zur eigenen Sicherheit am besten genau wissen, was das jeweilige Schild am Straßenrand bedeutet. Nicht außer Acht zu lassen sind dabei die Gefahrenzeichen unter den Verkehrsschildern, die einem Autofahrer zum Beispiel signalisieren, ob er auf seiner Strecke mit spielenden Kindern, Wildwechsel oder anderen unvorhersehbaren oder berechenbaren Gefahrenquellen rechnen sollte. Zu wissen, um welche Art von Gefahrenstelle es sich handelt, ist einfach unverzichtbar wichtig und kann im Ernstfall sogar Leben retten, egal ob von Mensch oder Tier. Kommt es zu einer bedrohlichen Situation am Straßenrand oder auf der Straße selber, so hat man als Fahrer oft nur einen Bruchteil einer Sekunde Zeit um ausweichen oder abbremsen zu können.

Besser ist es, sich an einer Gefahrenstelle grundsätzlich eher defensiv und bremsbereit zu geben. Fahren Sie nicht zu schnell und seien Sie aufmerksam, vielleicht laufen hinter dem stehenden Bus in der nächsten Sekunde Personen über die Straße, es gibt eine gefährliche Kurve oder sogar Doppelkurve auf Ihrem Weg oder es handelt sich um eine unebene Fahrbahn, auf der sie nicht zu schnell fahren sollte. Schützen Sie nicht nur sich selber und andere Verkehrsteilnehmer, sondern auch Ihren Wagen vor Beschädigungen durch zu schnelles oder unvorsichtiges Fahrverhalten auf der Straße, so bleiben Ihnen in jedem Fall Kummer oder teure Werkstattrechnungen erspart.

Würden Sie Ihre Führerscheinprüfung heute noch bestehen?

Ihre Tochter oder der Sohn befinden sich aktuell in der Fahrschule? Dann ist es jetzt ein Leichtes, sich in die Lage und Prüfsituation der Kinder hineinzuversetzen.

Ob Sie selber heute noch Ihren eigenen Fahrschultest bestehen oder durchfallen würden, können Sie ganz schnell und einfach in dem kurzen Quiz von focus.de testen. Sie haben nicht bestanden? Kein Problem! Dann laden Sie sich doch am besten die kostenlose Version der Fahrschul-App „Fahrschule 2018“ auf Ihr Smartphone oder Tablet und legen demnächst mal wieder eine kleine Übungseinheit ein, um Ihr altes Wissen wieder ein wenig aufzufrischen. Ein netter Zeitvertreib für zwischendurch, der zudem sinnvoll für Ihre eigene und die Sicherheit anderer Fahrer und Fußgänger ist. Wir wünschen viel Spaß und Erfolg beim Testen!

Bildquellen

Pixabay © Markusspiske (CC0 public domain)

Externe Links:

https://www.pressebox.de/pressemitteilung/markttechnik-verlag/Fuehrerschein-Trainer-2017-Optimale-Pruefungsvorbereitung/boxid/830540

http://www.gefahrenstellen.de/service/verkehrsschilder-gefahrenzeichen/

https://www.focus.de/auto/perfekte-kontrolle/zurueck-in-die-fahrschule-bestehen-sie-heute-noch-den-fuehrerschein_id_7046022.html

Faszination Oldtimer: Was beim Kauf wichtig ist

Autos begeistern heute längst nicht mehr nur Männer. Auch Frauen können den schönen oder auch extravaganten Modellen durchaus etwas abgewinnen. Und während sich die Lager für gewöhnlich in PS-Stärke und Optik aufteilen, sind sich ein einem Thema alle einig: Oldtimer. Die alten Autos haben schon mindestens drei Jahrzehnte erlebt und sind heute so beliebt wie nie. Wer einen Oldtimer kaufen möchte, braucht daher nicht nur Glück, sondern auch einen klugen Plan.

Vorab gründlich recherchieren

Mit dem Kauf eines Oldtimers verhält es sich im Grunde genau so wie mit dem eines gewöhnlichen PKWs für die Familie. Vor der Entscheidung für ein bestimmtes Modell sollte zunächst gut überlegt werden, welche Aufgaben der Oldtimer in seinem neuen Zuhause erfüllen soll. An einen Wagen, der im Alltag regelmäßig in Benutzung sein wird, stellen Besitzer selbstverständlich andere Anforderungen als an ein Auto, das nur extrem selten ausgeführt wird. Meist zeigt sich nach dieser eingehenden Anfangsrecherche schon, in welche Richtung es gehen soll. Wer sich dennoch unsicher ist, kann sich bei speziellen Erlebnisfahrten etwas inspirieren lassen und mit Experten ins Gespräch kommen.

Der Oldtimer-Markt in Deutschland boomt seit Jahren.

Ist dann klar, welches Modell es werden soll und gibt es ebenfalls bereits einen Platz, an dem der Oldtimer sicher und trocken abgestellt werden kann, ist die Vorbereitung nahezu abgeschlossen. Was nun jedoch noch fehlt, ist ein realistischer Blick auf die negativen Seiten des ausgewählten Wagens. Immerhin gibt es bei nahezu jedem Auto Punkte, die sich in Sachen Qualität, Haltbarkeit oder auch Komfort nicht als hundertprozentig zufriedenstellend erweisen. Das ist vollkommen normal, sollte jedoch trotz aller Vorfreude beachtet werden. Wer sich intensiv mit dem ausgewählten Modell beschäftigt, sollte darüber hinaus auch nach Fachwerkstätten suchen, die sich mit der Beschaffung von Ersatzteilen auskennen und die Reparatur oder Wartung des jeweiligen Oldtimers anbieten. Mit einer guten Adresse in der Tasche lebt es sich dann als Oldtimer-Besitzer in den meisten Fällen sehr viel unbeschwerter.

Niemals ungesehen kaufen

Die gründliche Recherche führt letztlich zu einer konkreten Entscheidung. Hiernach kann mit der Suche begonnen werden. Oldtimer zu finden, ist in zwischen glücklicherweise kein schwieriges Unterfangen mehr, denn die Zulassungszahlen entwickeln sich in Deutschland schon seit Jahren rasant nach oben. Der Verband der Automobilindustrie berichtete von rund 381.027 Oldtimern, die in Deutschland existieren und spricht zudem von einer Steigerung der H-Kennzeichen-Zulassungen um rund 163 Prozent seit 2007.

Eine gründliche Begutachtung vor dem Kauf ist obligatorisch.

Doch wo sich viele Wagen finden lassen, sind oft auch unseriöse Anbieter nicht fern. Der Kauf eines Oldtimers sollte daher niemals nur über das Telefon oder das Internet erfolgen. Eine professionelle und genaue Begutachtung sowie Probefahrt sind unabdingbar, um etwaige Schäden oder auch bislang verschwiegene Mängel zu entdecken. Jeder künftige Käufer sollte schon vor dem Besichtigungstermin nachfragen, ob alle relevanten Unterlagen und Papiere vorhanden sind und ob es eine Dokumentation zu etwaigen Restaurationsarbeiten gibt. Kann der Verkäufer nicht mit soliden Unterlagen punkten, ist ein Kauf nur in seltensten Fällen empfehlenswert. Dann nämlich könnten möglicherweise Teile verbaut worden sein, die der Erteilung eines H-Kennzeichens im Weg stehen.

Wer die Möglichkeit hat, sollte den Oldtimer zusätzlich auch von einem Fachmann begutachten lassen. Er kennt sich mit dem Erkennen von verdecktem Rost, ungewöhnlichem Verschleiß oder weiteren Problemfällen aus und kann im Ernstfall vom Kauf abraten. Zudem kann es sinnvoll sein, auch ein Wertgutachten erstellen zu lassen, mit dem der aufgerufene Preis des Verkäufers auf Fairness überprüft werden kann. Stellt sich hier heraus, dass der Oldtimer für deutlich zu viel Geld verkauft werden soll, kann das Gutachten eine solide Basis für die Verhandlung sein. Experten, die sich mit Wertgutachten für Oldtimer auskennen, finden Interessenten für gewöhnlich entweder in Fachwerkstätten oder auch beim ADAC.

Nach dem Kauf: Gut behandeln und versichern

Spricht weder nach der Begutachtung des Wagens noch nach Probefahrt und Verhandlung etwas gegen den Kauf, dürfen Oldtimer und Geld ihre Besitzer wechseln. Nach dem Kauf ist es wichtig, den Wagen an einem Ort abzustellen, wo er vor Umwelteinflüssen und auch Vandalismus geschützt ist. Gerade bei teureren Oldtimern nämlich können ein abgebrochener Spiegel oder ein Hagelschaden mehr als nur ärgerlich sein. Abschließbare Garagen, in denen es nicht zu feucht ist, sind für das Abstellen von Oldtimern perfekt geeignet. Wer keine solche Garage hat, sollte über die Option des Mietens nachdenken. Dieses Szenario bietet sich vor allem dann an, wenn der Oldtimer nicht täglich in Gebrauch ist.

Regelmäßig gepflegt macht ein Oldtimer über Jahrzehnte hinweg einen guten Eindruck.

Was die Versicherung eines Oldtimers betrifft, so sollte dies möglichst viele Risiken abdecken. Anders als bei manch älterem Wagen nämlich sinkt der Wert eines Oldtimers nicht, sondern kann sich im Laufe der Zeit sogar noch deutlich steigern. Daher versichert hiscox.de mögliche Wertsteigerungen bis zu einer Grenze von 25 Prozent automatisch mit. Insbesondere die Versicherung von Wertsteigerungen ist für Oldtimerbesitzer von besonderer Bedeutung, denn im Schadensfall ersetzt mancher Versicherer nicht den aktuellen Wert, sondern den, der zum Zeitpunkt des Versicherungsabschlusses festgehalten wurde. Wer Oldtimer auch als Kapitalanlage versteht, muss dann nicht selten auf einen Teil seiner Investition verzichten.

Zu den Pflichten eines jeden verantwortungsbewussten Oldtimerbesitzers gehört selbstverständlich auch die regelmäßige Wartung und Pflege des Wagens. Innenraum und Lack sollen schließlich auch noch Jahre nach dem Kauf überzeugen. In aller Regel aber fällt die Pflege ambitionierten Fans nicht schwer, denn für sie ist der eigene Oldtimer nicht nur ein Fortbewegungsmittel, sondern auch das wichtigste Hobby.

Weiterführende Links

https://www.adac.de/produkte/versicherungen/oldtimerversicherung/tarife-und-leistungen/

https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/20170405-381000-pkw-mit-H-kennzeichen-in-deutschland-zugelassen.html

https://www.hiscox.de/privatkunden/oldtimer-youngtimer-versicherung/

http://www.tuev-oldtimer.de/oldtimerbewertung

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