Autofinanzierung: Tipps und Infos für den Kauf eines neuen Wagens

Das alte Auto tut es nicht mehr oder es soll einfach endlich ein neues Modell her – doch wie lässt sich der Autokauf am besten finanzieren und worauf gilt es in Sachen Zinsen zu achten? Ob es ein Neuwagen oder ein Gebrauchter werden soll: Hier erfahren Sie alles was beim Kauf des neuen Fahrzeugs wichtig ist.

Bar zahlen und Vorteile nutzen

Ob Neu- oder Gebrauchtwagen: Der Händler hat in aller Regel einen gewissen Spielraum und kann Rabatte anbieten. Besonders vorteilhaft kann es für Sie sein, wenn Sie das Fahrzeug bar bezahlen. Dann ist im Vergleich zu einer Finanzierung durch den Händler sogar gleich in vielfacher Hinsicht clever. Sie sind zum einen nicht von den Kreditkonditionen der Hausbank des Händlers beziehungsweise der Hersteller-Bank abhängig – diese sind nämlich in vielen Fällen nicht gerade günstig. Zum anderen lassen sich durch die Barzahlung viele Formalitäten sparen – und das honoriert der Händler. Und: Sie zahlen keine Zinsen, die die Kaufsumme des Fahrzeugs in die Höhe schnellen lassen.

Barzahlung finanzieren

Nicht jeder verfügt über ausreichende finanzielle Mittel, ein Fahrzeug bar zu bezahlen. Eine interessante Möglichkeit ist daher die externe Finanzierung. Kreditvergleiche zeigen die Konditionen von Autokrediten übersichtlich an. Der Vergleich fällt so leicht. Auch eine Teilfinanzierung ist möglich.

Vollfinanzierung in manchen Fällen günstiger

Nicht immer ist der Barkauf die beste Möglichkeit, so manchen Euro beim Autokauf zu sparen. Hier gilt es, auf den Zinssatz zu achten. In manchen Fällen ist dieser nämlich niedriger als die, die Sie beim Anlegen des Geldes bei Ihrer Bank erhalten würden. Es lohnt sich dann, das Fahrzeug eben nicht bar zu zahlen. In Zeiten von Niedrigzinsen kann ein Angebot eines Autohauses dann den Preis des Fahrzeugs immens senken.

Drei-Wege-Finanzierung und Vollfinanzierung

Finanzexperten raten beim Autokauf vielfach zu einer Drei-Wege-Finanzierung – und eben diese wird von einem großen Teil der Autokäufer auch favorisiert. Hierbei zahlen Sie einen Teil der Kaufsummer in Bar, nehmen für die verbleibende einen Kredit auf, der eine Restsumme vorsieht. Diese zahlen Sie nach Ablauf der Kreditlaufzeit entweder in bar oder finanzieren diese Summe erneut. Auch eine Rückgabe des Autos ist möglich. Abgerechnet wird dann nach dem Leasing-Prinzip: Es wird ein Rückkaufwert vereinbart, von dem eventuelle Abweichungen abgezogen werden. Auch hier gilt wieder: Erst Kredite vergleichen, dann abschließen. Teuer kann es werden, wenn das Auto vollständig von der Partnerbank des Autohauses finanziert wird. Die Zinsen sind dann zumeist wesentlich höher und somit steigen auch die Raten an – zumal ein Darlehen für eine wesentlich höhere Summe abbezahlt wird. Die Vollfinanzierung bietet sich daher nur in wenigen Fällen an, etwa wenn das Autohaus eine Sonderaktion anbietet, wie etwa ein zinsloses Darlehen.

Sonderfall E-Autos

Planen Sie den Kauf eines Elektrofahrzeugs, winken satte Prämien: 4.000 Euro gibt es vom Staat für den Autokauf dazu. Und beim E-Auto sparen Sie auch nach dem Kauf: Das Aufladen ist an vielen öffentlichen Stationen kostenlos.

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Abbildung 1: pixabay.com © MichaelGaida (CC0 Public Domain)

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Hauptsache E. Das läuft neben dem Elektroauto noch elektrisch …

Das E-Auto scheint eine weniger große Fanbase zu haben, als ursprünglich erwartet. Heise online berichtet von rund 61.460 Anträgen, mit denen seit 2016 ein E-Auto-Förderantrag gestellt wurde. Rund 40.000 Antragsteller erhielten die beantragte Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro. Allerdings wurden auch über 5.000 Anträge abgelehnt. Damit gibt es beim Förderprogramm noch reichlich Luft. Luftig wird es meist auch für all jene, die auf eine andere Form von „E“ setzen. Welche Elektro-Produkte sonst noch am Markt kursieren, verrät die folgende Übersicht.

Abbildung 1: Der Hype auf Elektroautos bleibt trotz Prämienmodell aus. Etwa mehr als 60.000 Anträge wurden seit dem Jahr 2016 gestellt. 40.000 Antragsteller erhielten die Prämie.

E-Bikes. Der Drahtesel mit Antrieb

In der Anfangsphase galten E-Bikes als Seniorenvariante des Drahtesels. Der Grund: E-Bikes haben einen Motor, der während des Tretens mitläuft. An dieser Stelle muss vor allem auf die Bezeichnung geachtet werden: Während beim E-Bike der Motor einspringt, geht es beim sogenannten Pedelec nicht ganz ohne Muskelkraft. Hierbei unterstützt das motorisierte Fahrrad die eigene Tretkraft und verstärkt sie dadurch. Nutznießer dieser Technik sind allerdings bei Weitem nicht nur Senioren, sondern auch all jene, die aufgrund einer körperlichen Einschränkung weniger leistungsfähig sind. Auch längere Strecken lassen sich mit dem eingebauten Motor und weniger Kondition bezwingen. Bezüglich der Auswahlkriterien gilt ähnliches wie beim Fahrradkauf: Rahmen, Lenker und Sattel müssen passen.

Abbildung 2: Zwischen dem E-Bike und dem Pedelec besteht ein Unterschied mit Blick auf die Funktionen. Beim Pedelec ist zusätzlich Muskelkraft erforderlich.

E-Klappräder. Die erste Wahl für Pendler

Wer sich dafür entschieden hat, nicht mehr das eigene Auto für die Fahrt zur Arbeit zu nutzen, sondern ein Dasein als Pendler zu führen, wird schnell Fan der E-Bike-Klappvariante. Diese ermöglicht einen komfortablen Weg zum öffentlichen Nahverkehr und einen einfachen Transport in Zug, Bus oder Bahn, denn das E-Klapprad lässt sich schnell klein und kompakt schultern. Natürlich sind nicht nur Pendler die Interessenten der E-Klappräder. Auch Camper, die wenig Platz haben, nutzen die praktische Klappvariante.

Abbildung 3: Klappbare E-Bikes sind besonders bei Pendlern beliebt. Sie können ihr Fahrrad schnell zusammenfalten und in Bus oder Bahn direkt mitnehmen.

E-Roller / E-Scooter. Die günstige Zweirad-Alternative zum E-Auto

Der Roller (ganz ohne E) wird schon lange als günstige (Sommer-)Alternative zum Auto gehandelt. Von Vorteil ist das wendige Gefährt vor allem für jene, die nur kurze Strecken zurücklegen müssen. Die umweltfreundliche Alternative des Rollers ist die E-Variante. Die Preisspannen sind vergleichsweise groß, was sich jedoch mit einem Blick auf die Einzelkriterien meist schnell erklären lässt. Die Mini-Variante stellen sogenannte Razer dar. Zudem gibt es den E-Roller in der Klapp-Variante, mit 3.000 Watt und mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 Stundenkilometern.

Abbildung 4: Für viele hat der Roller (oftmals der sogenannte Vesparoller) Kult-Status. Wer beim Kauf auf ein Elektro-Modell setzt, denkt auch an die Umwelt.

E-Trike. Das Komfort-Modell für kurze Strecken

Zugeben, das E-Trike hat mit dem Motorrad-Trike nur wenig gemein. Die Bezeichnung E-Trike wird nämlich vor allem für motorisierte, dreirädrige Kleinroller verwendet. Nutznießer und damit auch die Hauptnutzergruppe sind ältere Menschen, die sich vor allem für Kurzstrecken einen motorisierten Untersatz wünschen. Mit einem Auto am Straßenverkehr teilzunehmen, wäre zu anstrengend. Sich auf ein Fahrrad zu schwingen, ist mit zunehmendem Alter und abnehmendem Gleichgewichtssinn ebenfalls immer schwieriger.

Hoverboards. Raumwunder, die beherrscht werden müssen

Hoverboards sind abgewandelte Segways ohne Handhalterung. Allein durch die Verlagerung des Körpergewichts wird das Hoverboard gesteuert, was auch einiges an Training im Vorfeld erfordert. Hoverboards sind sehr speziell und keineswegs mit den anderen E-Rollerarten zu vergleichen.

Abbildung 5: So oder so ähnlich sehen sogenannte Hoverboards aus, die allerdings nur mit etwas Geschick auch zur Fortbewegung taugen.

Diese Gründe sprechen für einen E-Antrieb

Ganz egal, ob das Auto mit Strom betrieben wird oder das E-Bike oder der E-Roller. Die Vorteile der Elektromobilität bleiben dabei stets gleich. Das ElektroFahrzeug-Institut nennt diese Vorteile:

  • Da viele unterschiedliche Energiequellen die Versorgung mit Strom gewährleisten, sorgt das für eine Unabhängigkeit vom Markt und von der knappen Ressource Erdöl. Eine Auswirkung insofern, dass der Stromverbrauch stark angestiegen ist, lässt sich seit der Umstellung auf E-Fortbewegung nicht aufzeigen.
  • Die Gesundheitsschäden, die auf ein Übermaß an Abgasen zurückzuführen sind, würden sich deutlich verringern, wenn mehrheitlich auf E-Antriebe gesetzt würde.
  • Ein Elektroantrieb ermöglicht eine energieeffiziente Fortbewegungsart. Im Vergleich zum Antrieb mit einer herkömmlichen Kraftstoffart liegt das Einsparpotential bei etwa 33 Prozent. So lassen sich auch die teilweise höheren Anschaffungskosten rechtfertigen.
  • Ein Elektroantrieb ist deutlich leiser, was sich positiv auf das Gemüt der Verkehrsteilnehmer auswirken kann.
  • Im Vergleich zum Antrieb mit Benzin wird die CO2-Emission verringert. Nur die Emissionen, die bei der Stromerzeugung und bei der Herstellung des Fortbewegungsmittels auftreten, sind in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen.

Abbildung 1: pixabay.com © stux (CC0 Public Domain)

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Abbildung 4: pixabay.com © fjaka (CC0 Public Domain)

Abbildung 5: pixabay.com © Airwheel (CC0 Public Domain)

Quellen und zusätzliche Informationen:

 

Ein Muss für Motorsportfans: Besichtigung des Motor Speedway in Las Vegas

Motorsportfans, die einen Trip nach Las Vegas planen, sollten unbedingt den Motor Speedway besichtigen. Es handelt sich dabei um eine Rennstrecke auf einem Komplex im Norden von Las Vegas, der insgesamt 4,9 Quadratkilometer groß ist. Er gehört zu Speedway Motorsports und ist die Basis für zahlreiche Rennteams. Regelmäßig finden hier NASCAR-Rennen statt. Zudem wird die Rennstrecke von der Las Vegas Metropolitan Police als Übungsgelände für das Fahrertraining genutzt. Seit März 2005 kann der Motor Speedway an zwei Abenden in der Woche für private Beschleunigungsrennen gebucht werden. Auf diese Weise soll eine Alternative zu den illegalen Straßenrennen in Vegas geschaffen und somit die Sicherheit erhöht werden.

Wissenswertes zum Motor Speedway in Las Vegas

Der Las Vegas Speedway wird auch als „The Blue Oval“ – auf Deutsch „Das Blaue Oval“ – bezeichnet, weil die Rennen des NASCAR-Sprint-Cups oftmals von Fahrern auf Ford-Rennwagen bestritten werden. Nur wenige Fahrer haben ein Rennen mit einem Rennwagen gewonnen, der nicht von Ford betrieben wurde. Aber auch als „The House of Roush“ wird der Las Vegas Speedway intern gerne bezeichnet. Der Grund dafür ist, dass fast alle Fahrer von Roush Racing Erfolg auf dem Las Vegas Speedway hatten. Dazu gehören auch Mark Martin, Jeff Burton und Matt Kenseth.

Neben den Rennen der NASCAR-Serien wurden von 1996 bis 2000 auch die Indy Racing League und von 2004 bis 2005 die Champ-Car-Serie auf dem Speedway abgehalten. Das Finale der IndyCar-Series fand 2011 ebenfalls in Las Vegas statt. Dabei stellte die IndyCar-Series fünf Autos für berühmte Fahrer anderer Serien zur Verfügung. Wenn einer dieser Fahrer gewonnen hätte, wäre er mit einem Bonus-Preisgeld von fünf Millionen Dollar belohnt wurden. Nur Dan Wheldon nahm diese Herausforderung an, verunglückte jedoch später im Rennen tödlich. Bei diesem Massenunfall am 16. Oktober 2011 wurden noch drei weitere Fahrer verletzt.

Warum sich eine Besichtigung des Motor Speedway lohnt

Im Idealfall sollte man den Motor Speedway zu einem Zeitpunkt besuchen, zu dem gerade ein NASCAR-Rennen stattfindet. Dies ist quasi die amerikanische Variante der Formel 1. Nicht selten werden diese Rennen von über 100.000 Zuschauern besucht. Alternativ ist es möglich, Touren zu buchen, um den Motor Speedway fernab der Rennen genauer unter die Lupe zu nehmen. Wenn eine Tour ausgebucht ist, kann man sich die Wartezeit von einer Stunde bis zur nächsten Tour vertreiben, indem man die Militärmaschinen im Landeanflug beobachtet. Danach geht es in einem Kleinbus zu den unterschiedlichen Rennstrecken. Informationen und Erklärungen gibt es dann von einem Reiseführer. Bei dieser Tour bekommt man die Strecke für Truckracing ebenso gezeigt wie das Hauptoval für die NASCAR-Rennen.

Auch Martin Schranz, erfolgreicher Internet-Marketer und Selfmade-Millionär, hatte schon das Glück, den Motor Speedway in Las Vegas zu besuchen und machte ihn sogar mit einem Sportwagen unsicher. Er betonte nach diesem einzigartigen Erlebnis auf seinem Blog martin-schranz.com: „Nicht nur die Fahrt an sich, sondern der Besuch des 4,9 Quadratkilometer großen Areals im Norden von Las Vegas war eine Erfahrung, die ihresgleichen sucht.“ Zudem beschreibt er, dass schon das Brummen der Motoren die Aufregung in ihm steigen ließ.

Selbst hinters Steuer setzen ist ebenfalls möglich

Wer selbst schon immer davon geträumt hat, einen Sportwagen zu fahren, kann sich auf dem Motor Speedway in Las Vegas auch selbst einmal hinters Steuer setzen. Dafür gibt es Rennwagen von allen namhaften Herstellern wie Audi, Ferrari, Lamborghini oder Mercedes. Bevor es losgeht, erfolgt aber eine Einweisung, denn das Fahrverhalten eines PS-starken Sportwagens ist doch ganz anders als bei einem gewöhnlichen PKW. Erst nachdem man alles Wichtige über das Brems- und Kurvenverhalten erfahren hat, darf man sich hinters Steuer setzen und erstmals das Gaspedal betätigen. Diesen Adrenalin-Kick sollten sich echte Motorsportfans keinesfalls entgehen lassen.

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Externe Links:

http://www.spiegel.de/sport/sonst/dan-wheldon-indy-500-sieger-stirbt-bei-rennunfall-in-las-vegas-a-792119.html

https://martin-schranz.com/in-atemberaubendem-speed-am-motor-speedway-in-las-vegas/

https://www.auto-tipps.de/erlebnisfahrten/sportwagen/

Die Motorenwahl: Diesel, Benziner oder Plug-In-Hybrid?

Wer ein Auto kaufen oder leasen möchte, muss sich nicht nur zwischen Kombi, Limousine, SUV, Cabrio oder Kleinwagen entscheiden. Denn Optionen gibt es auch dabei, welche Form des Antriebs unter der Motorhaube steckt. Waren bis vor einigen Jahren praktisch nur Benziner und Diesel erhältlich, hat sich das Angebot mittlerweile erweitert. Neben reinen Elektroautos sowie Gas-Fahrzeugen ist insbesondere der Plug-In-Hybrid stark im Kommen. Doch nicht jede Motorisierung ist optimal für jedes Fahrprofil geeignet.

Plug-In-Hybrid spielt seine Stärken eher auf der Kurzstrecke aus

Die offiziellen Verbrauchsangaben von Plug-In-Hybriden in den Prospekten der Hersteller sorgen oft für Begeisterung bei potenziellen Kunden. Doch wenn diese überhaupt (annähernd) erreicht werden, dann maximal auf kürzeren Strecken. Wer beispielsweise überwiegend lange Etappen von mehreren Hundert Kilometern auf der Autobahn zurücklegt, der wird vom Hybridantrieb eher weniger profitieren. Denn der Elektromotor wird dann (solange der Akku noch frisch geladen ist) lediglich unterstützend mitwirken. Anders sieht es aus, wenn eher kürzere Fahrten im innerstädtischen Raum anstehen. Viele aktuelle Hybrid-Fahrzeuge bieten realistisch eine rein elektrische Reichweite von rund 35-40 Kilometer. Für Pendler mit vergleichsweise kurzem Arbeitsweg kann dies bereits ausreichend sein, um problemlos morgens und abends elektrisch zwischen Wohnung und Arbeitsplatz zu pendeln.

Ist eine entsprechende Lademöglichkeit vorhanden?

Vor der Entscheidung für ein Plug-In-Hybrid-Auto sollte allerdings ein weiterer Aspekt überdacht werden: Welche Auflademöglichkeit steht zu Hause zur Verfügung? Wohl dem, der über eine Einzelgarage oder einen eigenen Carport mit vorhandenem Stromanschluss verfügt – vielleicht sogar mit der Möglichkeit, eine sogenannte Wallbox zu installieren, die die Ladezeit gegenüber einer normalen Haushaltsteckdose meist nochmals verkürzt. Ist dies nicht der Fall, kann die Nutzbarkeit eines solchen Autos deutlich eingeschränkt sein. Denn weder das Verlängerungskabel aus dem Küchenfenster raus auf die Straße noch die Nutzung einer öffentlichen Steckdose in einer Tiefgarage (zur großen „Freude“ der Mitbewohner) sind praktikable Dauerlösungen.

Der Diesel: Meist besser als sein Ruf

Zugegeben: Der Diesel hatte zuletzt keinen ganz einfachen Stand. Die sogenannte „Dieselgate-Affäre“ rund um Abgasmanipulationen hat dem Selbstzünder zugesetzt. Und auch die Debatte beziehungsweise das Urteil zu möglichen Fahrverboten für ältere Fahrzeuge in Innenstädten war nicht gerade Werbung für den Diesel. Dennoch ist der Antrieb aufgrund seiner hohen Effizienz und des im Vergleich zum Benziner meist geringeren Verbrauchs nach wie vor beliebt. Speziell Vielfahrer greifen gerne zum Diesel. Dabei muss man gar nicht einmal extrem viel fahren, damit sich der Diesel unter dem Strich lohnt. So hat beispielsweise der Automobilclub ADAC in einer Untersuchung festgestellt, dass sich der in Sachen Anschaffung, Kfz-Steuer und Versicherung in der Regel zunächst etwas teurere Dieselmotor bei vielen Fahrzeugmodellen finanziell bereits ab einer Fahrleistung von rund 10.000 km pro Jahr rechnet. Die Querelen rund um die Abgas-Thematik dürften Neufahrzeuge in der Praxis zudem kaum betreffen, da diese bereits mit der aktuellsten Schadstoffnorm ausgestattet sind.

Viel neue Technik beim Benziner

Auch der Benziner zählt bei Kauf oder Leasing natürlich nach wie vor zu den Klassikern unter den Antriebstechnologien. Klassisch heißt in diesem Fall aber nicht, dass keine Innovation vorhanden wäre. Ganz im Gegenteil: Die Autohersteller haben in den letzten Jahren auch am Benziner viel gearbeitet und so den Kraftstoffverbrauch bei steigender Leistung weiter gesenkt. Erreicht wurde dies zum Beispiel durch aufgeladene Motoren mit kleineren Hubräumen und zum Teil auch weniger Zylindern. So sind etwa Dreizylinder mit lediglich einem Liter Hubraum keine Seltenheit mehr. Diese Antriebe fahren sich dank moderner Technik aber keinesfalls wie ein „Sparbrötchen“. Und auch am anderen Ende der Leistungsspanne macht der Fortschritt nicht halt. Leistungsstarke Motoren mit acht Zylindern verfügen häufig über eine Zylinderabschaltung: Fordert der Fahrer dem Triebwerk nicht die komplette Leistung ab, sondern lässt den Wagen eher gemütlich vor sich hin rollen, werden vier der acht Zylinder vollautomatisch deaktiviert. Das Auto fährt de facto als Vierzylinder, was den Verbrauch deutlich senkt. Selbstverständlich steht die volle Leistung jedoch jederzeit binnen Sekundenbruchteilen und quasi unmerklich wieder zur Verfügung.

Fazit

Wer einen Neuwagen kaufen, finanzieren oder leasen möchte, muss sich darüber klar werden, welcher Antrieb für ihn die beste Variante ist. Es ist empfehlenswert, dabei das eigene Fahrprofil zu berücksichtigen und die Gesamtkosten für das jeweilige Auto und die vorgesehene Haltedauer zu kalkulieren.

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Externe Links:

https://www.adac.de/infotestrat/adac-im-einsatz/motorwelt/ADAC_Autokostenvergleich.aspx

https://www.leasingtime.de/blog/716-urteil-zu-diesel-fahrverboten-warum-leasingnehmer-ganz-entspannt-bleiben-koennen

https://www.auto-motor-und-sport.de/kaufberatung/marktuebersicht-plug-in-hybrid-auto-2018-info-test/

https://de.wikipedia.org/wiki/Zylinderabschaltung

Wichtigstes Sicherheitsmerkmal eines Autos sind die Reifen

Die Autoreifen sind das Verbindungsglied zwischen Fahrzeug und Fahrbahn. Sie sind zusammen mit den Bremsen wichtigstes Sicherheitsmerkmal eines Autos. Setzen Sie beim Reifenkauf deshalb auf hochwertige Modelle und kontrollieren Sie Ihre Reifen regelmäßig auf Profiltiefe und Reifendruck.

Welche Funktionen die Autoreifen übernehmen

Grundsätzlich sorgen die Reifen Ihres Fahrzeuges dafür, dass sich Ihr Auto geradlinig und fortlaufend bewegt. Autoreifen haben die Funktion, die Spur zu halten und Sie sicher von A nach B zu bringen, ohne hin- und herzuschlängeln. Darüber hinaus haben Autoreifen die Aufgabe, Bodenunebenheiten durch ein Abdämpfen der Stöße auszugleichen, ohne das Fahrzeug sofort ins Schleudern zu bringen. Gute Reifen sorgen deshalb auch für den Komfort der Fahrzeuginsassen, wenn das Auto über Schlaglöcher oder Straßenschäden fährt. Wenn Sie über einen Neukauf der Autoreifen nachdenken, dann achten Sie bei der Auswahl vor allem auf wichtige Eigenschaften, wie Laufleistung der Reifen, Tragfähigkeit, Lenkung und Dämpfung, Kraftübertragung sowie die Optimierungsfähigkeit des Rollwiderstands.

Grundsätzliches zu den Reifenarten

Beim Kauf von Autoreifen steht Ihnen eine Auswahl aus Sommerreifen, Winterreifen und Ganzjahresreifen zur Verfügung. Sommerreifen sind aus einer speziellen Gummimischung hergestellt, die ein Weichwerden der Reifen bei hohen Temperaturen verhindert. Zudem verfügen sie über ein einheitliches Profil, was bei einer trockenen Fahrbahn für mehr Grip und bei Regenwetter für ein besseres Ableiten des Regenwassers sorgt. Sommerreifen sollten Sie ab Oktober gegen Winterreifen wechseln, wenn sich die Witterungsbedingungen ändern und man mit Eis und Schnee rechnen muss. Denn dann gilt auf Deutschlands Straßen Winterreifenpflicht. Winterreifen weisen eine Gummimischung auf, die niedrigeren Temperaturen Stand hält und trotz solchen Umstände elastisch bleibt. Zudem ist das Profil mit zusätzlichen Lamellen versehen, die für mehr Grip auf verschneiten und eisigen Straßen sorgen. Die Nutzung vom Winterreifen im Sommer ist generell erlaubt, aber nicht empfehlenswert, da sich der Bremsweg deutlich verlängert. Der erneute Wechsel von Winterreifen auf Sommerreifen erfolgt ungefähr ab Ostern. Falls Sie sich den zweimal jährlichen Reifenwechsel ersparen möchten, können Sie auch auf Ganzjahresreifen zurückgreifen. Diese besitzen Längsrillen im Profil, die ihre Vorteile bei Nässe und hohen Temperaturen bieten, sowie Lamellen für eine bessere Verzahnung der Reifen bei Eis und Schnee. Diese haben aber auch den Nachteil eines höheren Verschleißes, Abriebs und Kraftstoffverbrauchs.

Den Reifendruck regelmäßig kontrollieren

Für die Sicherheit Ihres Autos spielt der Reifendruck eine wichtige Rolle, den Sie alle zwei bis vier Wochen kontrollieren sollten. Ist dieser zu niedrig oder zu hoch, kann der Bodenkontakt nicht mehr richtig hergestellt werden. Das Fahrzeug verliert die Stabilität und die Balance. Die Folge ist ein erhöhtes Unfallrisiko. Im Zuge der Reifendrucküberprüfung lohnt sich auch ein Blick auf Fremdkörper, wie Glasscherben, kleine Steine im Profil oder Nägel, die für ein langsames Entweichen der Luft im Reifen verantwortlich sein können. Übrigens: schon bei einem Druck, der um 0,2 bar zu niedrig ist, entsteht ein Mehrverbrauch von etwa einem Prozent.

Reifen regelmäßig erneuern

Weisen Ihre Reifen deutliche Verschleißerscheinungen auf oder ist das Profil auf die Mindestprofiltiefe von weniger als 1,6 Millimeter abgefahren, sollten Sie sie durch ein komplettes Set erneuern. Die Mindestprofiltiefe ist eine gesetzliche Vorgabe. Wenn Sie jedoch auf die Sicherheit Ihres Fahrzeuges Wert legen, dann sollte laut ADAC das Profil von Sommerreifen nicht weniger als drei Millimeter und jenes von Winterreifen nicht weniger als vier Millimeter betragen. Spätestens aber nach einem Gebrauch von zehn Jahren ist ein kompletter Austausch der Reifen empfehlenswert.

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Externe Links:

https://www.pkwteile.de/reifen

https://www.bussgeldkatalog.org/winterreifenpflicht/#vorschriften_fuer_die_einzelnen_fahrzeugvarianten

https://www.adac.de/infotestrat/reifen/rund_um_den_reifen/Profiltiefe.aspx

E-Learning in den Fahrschulen und wie die Schüler von heute profitieren

Wie alles andere auch, unterliegt natürlich auch die Fahrschule den immer wiederkehrenden Änderungen rund um den Führerschein und die Vorbereitung der Schüler auf den Tag der Prüfung. Galt es im Jahr 2011 schon als revolutionär, Jugendliche mit 16,5 Jahren in der Fahrschule für den Führerschein anzumelden, um sie dann mit 17 Jahren die Prüfung machen und mit dem „begleiteten Fahren“ ab 17 Jahren auf die Straße zu lassen, so hat das mobile Lernen dem Fahrschulunterricht nochmals einen kräftigen Schub nach vorne gegeben. Im nachfolgenden Artikel wollen wir uns näher mit den Möglichkeiten für mobile Lernmöglichkeiten für die Fahrschule befassen.

Die klassische Fahrschule

So viele Menschen ihre Führerscheinprüfung bestehen wollen, so viele unterschiedliche Lerntypen gibt es vermutlich auch. Bewährt und etabliert hat sich für viele Jahre das Lernen mit den klassischen Bögen von Fahrschulen, die man entweder zu Hause im stillen Kämmerlein für sich selber ausfüllen und später zur Kontrolle einreichen konnte, oder die man direkt mit Korrekturmöglichkeit und zugehöriger mündlicher Erklärung der Fehler durch den Fahrlehrer oder seine Assistenz in der Fahrschule vor Ort machen konnte. Zusätzlich werden in separaten Terminen für den Theorieunterricht Lernvideos gezeigt, man beantwortet gemeinsam in der Gruppe der Anwesenden die verschiedenen Aufgaben oder Lernfälle des Fahrlehrers und versucht auf diesem Wege mit – manchmal scheinbar unendlich vielen – Wiederholungen des Lernstoffs das erworbene Wissen immer weiter zu festigen.

In der Theorieprüfung sitzt man, je nach Größe der Prüfgruppe, zusammen mit anderen Prüflingen an separaten Computern, wo man die richtigen Antworten auf seine Fragen ankreuzen kann. Der Lehrer kann auf diese Weise die Prüfungen besser und schneller auswerten, als wenn er einzelne Papierbögen durchliest und auf ihre Richtigkeit prüft. Die Bequemlichkeit bzw. den einfacheren Weg zur Auswertung findet der Lehrer über die Ansicht der Prüfergebnisse an den PC`s, doch auch die Schüler profitieren heutzutage von den technischen Möglichkeiten rund um ihren Fahrschulunterricht.

Vom Papierbogen und den mobilen Lernmöglichkeiten

Natürlich sind die Papierbögen für Fahrschüler noch lange nicht aus der Praxis wegzudenken, doch der Trend geht immer mehr in Richtung mobiles Lernen per App. Kein Wunder, denn so lässt sich „mal eben zwischendurch“ von unterwegs aus lernen, ohne gleich die ganze Fahrschulmappe mitnehmen zu müssen. Bereits im vergangenen Jahr konnte man lesen, dass hier im Zusammenhang mit dem E-Learning von einer optimalen Prüfungsvorbereitung gesprochen wird. In einer scheinbar immer schneller werdenden Zeit zieht die Technik mit und so kann das Lernen und Wiederholen der Prüfbogen noch effektiver gestaltet werden. Je häufiger man wiederholt, desto besser prägt sich der Stoff ein. Sein Smartphone hat man ja schließlich immer griffbereit, warum also nicht von dieser Art und Weise zu lernen profitieren?

Zu den besonders beliebten Apps rund um das Fahrtraining gehören:

  • „Führerschein 2018 – Fahrschule Theorie
  • de Führerschein und die Variante
  • „Führerschein 2018“ PRO für 4,99 Euro

Die Führerschein-Apps sind sowohl für Android Smartphones, als auch für das geschlossene iOS System von Apple erhältlich und erlauben motivierendes Lernen, bei dem man sich seine Fehler anzeigen lassen kann und auch mit einer am Ende eingeblendeten Punktzahlt sieht, genau wie bei dem echten Prüfbogen, ob und wenn ja, mit wie viel Fehlerpunkten man seine Prüfung bestanden hätte. Teilweise wird den Fahrschülern der eigene Wissensstand am Ende eines Durchgangs sogar mit einem Ampelsystem dargestellt, so weiß man immer genau, bei welchen Fragen man noch ansetzen sollte und wo sich eine extra Lerneinheit lohnt.

Mit Führerschein Apps gezielt die verschiedenen Gefahrensymbole üben

In der Straßenverkehrsordnung (StVo) muss man sich in der Praxis auf der Straße mit vielen unterschiedlichen Schildern auseinandersetzen und zur eigenen Sicherheit am besten genau wissen, was das jeweilige Schild am Straßenrand bedeutet. Nicht außer Acht zu lassen sind dabei die Gefahrenzeichen unter den Verkehrsschildern, die einem Autofahrer zum Beispiel signalisieren, ob er auf seiner Strecke mit spielenden Kindern, Wildwechsel oder anderen unvorhersehbaren oder berechenbaren Gefahrenquellen rechnen sollte. Zu wissen, um welche Art von Gefahrenstelle es sich handelt, ist einfach unverzichtbar wichtig und kann im Ernstfall sogar Leben retten, egal ob von Mensch oder Tier. Kommt es zu einer bedrohlichen Situation am Straßenrand oder auf der Straße selber, so hat man als Fahrer oft nur einen Bruchteil einer Sekunde Zeit um ausweichen oder abbremsen zu können.

Besser ist es, sich an einer Gefahrenstelle grundsätzlich eher defensiv und bremsbereit zu geben. Fahren Sie nicht zu schnell und seien Sie aufmerksam, vielleicht laufen hinter dem stehenden Bus in der nächsten Sekunde Personen über die Straße, es gibt eine gefährliche Kurve oder sogar Doppelkurve auf Ihrem Weg oder es handelt sich um eine unebene Fahrbahn, auf der sie nicht zu schnell fahren sollte. Schützen Sie nicht nur sich selber und andere Verkehrsteilnehmer, sondern auch Ihren Wagen vor Beschädigungen durch zu schnelles oder unvorsichtiges Fahrverhalten auf der Straße, so bleiben Ihnen in jedem Fall Kummer oder teure Werkstattrechnungen erspart.

Würden Sie Ihre Führerscheinprüfung heute noch bestehen?

Ihre Tochter oder der Sohn befinden sich aktuell in der Fahrschule? Dann ist es jetzt ein Leichtes, sich in die Lage und Prüfsituation der Kinder hineinzuversetzen.

Ob Sie selber heute noch Ihren eigenen Fahrschultest bestehen oder durchfallen würden, können Sie ganz schnell und einfach in dem kurzen Quiz von focus.de testen. Sie haben nicht bestanden? Kein Problem! Dann laden Sie sich doch am besten die kostenlose Version der Fahrschul-App „Fahrschule 2018“ auf Ihr Smartphone oder Tablet und legen demnächst mal wieder eine kleine Übungseinheit ein, um Ihr altes Wissen wieder ein wenig aufzufrischen. Ein netter Zeitvertreib für zwischendurch, der zudem sinnvoll für Ihre eigene und die Sicherheit anderer Fahrer und Fußgänger ist. Wir wünschen viel Spaß und Erfolg beim Testen!

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Externe Links:

https://www.pressebox.de/pressemitteilung/markttechnik-verlag/Fuehrerschein-Trainer-2017-Optimale-Pruefungsvorbereitung/boxid/830540

http://www.gefahrenstellen.de/service/verkehrsschilder-gefahrenzeichen/

https://www.focus.de/auto/perfekte-kontrolle/zurueck-in-die-fahrschule-bestehen-sie-heute-noch-den-fuehrerschein_id_7046022.html

Faszination Oldtimer: Was beim Kauf wichtig ist

Autos begeistern heute längst nicht mehr nur Männer. Auch Frauen können den schönen oder auch extravaganten Modellen durchaus etwas abgewinnen. Und während sich die Lager für gewöhnlich in PS-Stärke und Optik aufteilen, sind sich ein einem Thema alle einig: Oldtimer. Die alten Autos haben schon mindestens drei Jahrzehnte erlebt und sind heute so beliebt wie nie. Wer einen Oldtimer kaufen möchte, braucht daher nicht nur Glück, sondern auch einen klugen Plan.

Vorab gründlich recherchieren

Mit dem Kauf eines Oldtimers verhält es sich im Grunde genau so wie mit dem eines gewöhnlichen PKWs für die Familie. Vor der Entscheidung für ein bestimmtes Modell sollte zunächst gut überlegt werden, welche Aufgaben der Oldtimer in seinem neuen Zuhause erfüllen soll. An einen Wagen, der im Alltag regelmäßig in Benutzung sein wird, stellen Besitzer selbstverständlich andere Anforderungen als an ein Auto, das nur extrem selten ausgeführt wird. Meist zeigt sich nach dieser eingehenden Anfangsrecherche schon, in welche Richtung es gehen soll. Wer sich dennoch unsicher ist, kann sich bei speziellen Erlebnisfahrten etwas inspirieren lassen und mit Experten ins Gespräch kommen.

Der Oldtimer-Markt in Deutschland boomt seit Jahren.

Ist dann klar, welches Modell es werden soll und gibt es ebenfalls bereits einen Platz, an dem der Oldtimer sicher und trocken abgestellt werden kann, ist die Vorbereitung nahezu abgeschlossen. Was nun jedoch noch fehlt, ist ein realistischer Blick auf die negativen Seiten des ausgewählten Wagens. Immerhin gibt es bei nahezu jedem Auto Punkte, die sich in Sachen Qualität, Haltbarkeit oder auch Komfort nicht als hundertprozentig zufriedenstellend erweisen. Das ist vollkommen normal, sollte jedoch trotz aller Vorfreude beachtet werden. Wer sich intensiv mit dem ausgewählten Modell beschäftigt, sollte darüber hinaus auch nach Fachwerkstätten suchen, die sich mit der Beschaffung von Ersatzteilen auskennen und die Reparatur oder Wartung des jeweiligen Oldtimers anbieten. Mit einer guten Adresse in der Tasche lebt es sich dann als Oldtimer-Besitzer in den meisten Fällen sehr viel unbeschwerter.

Niemals ungesehen kaufen

Die gründliche Recherche führt letztlich zu einer konkreten Entscheidung. Hiernach kann mit der Suche begonnen werden. Oldtimer zu finden, ist in zwischen glücklicherweise kein schwieriges Unterfangen mehr, denn die Zulassungszahlen entwickeln sich in Deutschland schon seit Jahren rasant nach oben. Der Verband der Automobilindustrie berichtete von rund 381.027 Oldtimern, die in Deutschland existieren und spricht zudem von einer Steigerung der H-Kennzeichen-Zulassungen um rund 163 Prozent seit 2007.

Eine gründliche Begutachtung vor dem Kauf ist obligatorisch.

Doch wo sich viele Wagen finden lassen, sind oft auch unseriöse Anbieter nicht fern. Der Kauf eines Oldtimers sollte daher niemals nur über das Telefon oder das Internet erfolgen. Eine professionelle und genaue Begutachtung sowie Probefahrt sind unabdingbar, um etwaige Schäden oder auch bislang verschwiegene Mängel zu entdecken. Jeder künftige Käufer sollte schon vor dem Besichtigungstermin nachfragen, ob alle relevanten Unterlagen und Papiere vorhanden sind und ob es eine Dokumentation zu etwaigen Restaurationsarbeiten gibt. Kann der Verkäufer nicht mit soliden Unterlagen punkten, ist ein Kauf nur in seltensten Fällen empfehlenswert. Dann nämlich könnten möglicherweise Teile verbaut worden sein, die der Erteilung eines H-Kennzeichens im Weg stehen.

Wer die Möglichkeit hat, sollte den Oldtimer zusätzlich auch von einem Fachmann begutachten lassen. Er kennt sich mit dem Erkennen von verdecktem Rost, ungewöhnlichem Verschleiß oder weiteren Problemfällen aus und kann im Ernstfall vom Kauf abraten. Zudem kann es sinnvoll sein, auch ein Wertgutachten erstellen zu lassen, mit dem der aufgerufene Preis des Verkäufers auf Fairness überprüft werden kann. Stellt sich hier heraus, dass der Oldtimer für deutlich zu viel Geld verkauft werden soll, kann das Gutachten eine solide Basis für die Verhandlung sein. Experten, die sich mit Wertgutachten für Oldtimer auskennen, finden Interessenten für gewöhnlich entweder in Fachwerkstätten oder auch beim ADAC.

Nach dem Kauf: Gut behandeln und versichern

Spricht weder nach der Begutachtung des Wagens noch nach Probefahrt und Verhandlung etwas gegen den Kauf, dürfen Oldtimer und Geld ihre Besitzer wechseln. Nach dem Kauf ist es wichtig, den Wagen an einem Ort abzustellen, wo er vor Umwelteinflüssen und auch Vandalismus geschützt ist. Gerade bei teureren Oldtimern nämlich können ein abgebrochener Spiegel oder ein Hagelschaden mehr als nur ärgerlich sein. Abschließbare Garagen, in denen es nicht zu feucht ist, sind für das Abstellen von Oldtimern perfekt geeignet. Wer keine solche Garage hat, sollte über die Option des Mietens nachdenken. Dieses Szenario bietet sich vor allem dann an, wenn der Oldtimer nicht täglich in Gebrauch ist.

Regelmäßig gepflegt macht ein Oldtimer über Jahrzehnte hinweg einen guten Eindruck.

Was die Versicherung eines Oldtimers betrifft, so sollte dies möglichst viele Risiken abdecken. Anders als bei manch älterem Wagen nämlich sinkt der Wert eines Oldtimers nicht, sondern kann sich im Laufe der Zeit sogar noch deutlich steigern. Daher versichert hiscox.de mögliche Wertsteigerungen bis zu einer Grenze von 25 Prozent automatisch mit. Insbesondere die Versicherung von Wertsteigerungen ist für Oldtimerbesitzer von besonderer Bedeutung, denn im Schadensfall ersetzt mancher Versicherer nicht den aktuellen Wert, sondern den, der zum Zeitpunkt des Versicherungsabschlusses festgehalten wurde. Wer Oldtimer auch als Kapitalanlage versteht, muss dann nicht selten auf einen Teil seiner Investition verzichten.

Zu den Pflichten eines jeden verantwortungsbewussten Oldtimerbesitzers gehört selbstverständlich auch die regelmäßige Wartung und Pflege des Wagens. Innenraum und Lack sollen schließlich auch noch Jahre nach dem Kauf überzeugen. In aller Regel aber fällt die Pflege ambitionierten Fans nicht schwer, denn für sie ist der eigene Oldtimer nicht nur ein Fortbewegungsmittel, sondern auch das wichtigste Hobby.

Weiterführende Links

https://www.adac.de/produkte/versicherungen/oldtimerversicherung/tarife-und-leistungen/

https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/20170405-381000-pkw-mit-H-kennzeichen-in-deutschland-zugelassen.html

https://www.hiscox.de/privatkunden/oldtimer-youngtimer-versicherung/

http://www.tuev-oldtimer.de/oldtimerbewertung

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Das erste eigene Auto

Endlich den Führerschein in Händen halten … Mit Erreichen der Volljährigkeit und einer erfolgreich abgelegten Führerscheinprüfung haben junge Erwachsene das Recht, ein Fahrzeug alleine im Straßenverkehr zu bewegen. Damit geht für viele ein Traum von Unabhängigkeit in Erfüllung. Der Wunsch, dazu das erste eigene Auto nutzen zu können, liegt meist nicht sehr fern. Gut, wenn man sich als Fahranfänger über einige Dinge zu Autokosten, Finanzierung und Unterhalt informiert hat.

Mit dem ersten eigenen Auto geht für Viele ein Traum in Erfüllung.

Notwendige Regelungen früher und heute

Von der ersten Führerscheinprüfung im Jahr 1890 bis heute hat sich in Deutschland eine Menge getan. Die von Carl Benz 1888 erfundene „Berechtigung zur Durchführung von Versuchsfahrten mit einem Patentmotorwagen“ sollte damals schon Kenntnisse in Mechanik und Verkehrsregeln kontrollieren. Erste Fahrschulen entstanden um die Jahrhundertwende, ebenso wie eine Straßenverkehrsordnung zur Regelung des damals noch sehr übersichtlichen Straßenverkehrs. Führerscheinklassen für verschiedene Fahrzeugtypen wurden eingeführt und der Führerschein auf Probe.

Der Führerschein auf Probe hat sich seit seiner Einführung im Jahr 1986 schon unzählige Male bewährt. Ab dem eingetragenen Datum im Führerschein gilt eine zweijährige Probezeit. In dieser Zeit sollten möglichst keine Verkehrsverstöße geschehen. Je nach Schwere der Verstöße muss ein Fahranfänger an vorgeschriebenen Aufbauseminaren teilnehmen und bekommt eine weitere Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre. Es lohnt sich, besonders gut aufzupassen: Zu schweren Verstöße der Kategorie A zählen bereits die Missachtung des Überholverbots und Geschwindigkeitsüberschreitungen. B-Verstöße ahnden den Handygebrauch am Steuer oder abgefahrene Reifen. Lieber einmal zu vorsichtig sein, als es hinterher bereuen.

Durch gestiegene PS-Zahlen bei Autos sind aus den einfachen Fahrzeugen potente Hochleistungsmaschinen geworden. Als noch unerfahrener Autofahrer laufen viele Autobegeisterte leicht Gefahr, die eigenen Fähigkeiten zu überschätzen. Gerade Fahranfänger sind häufig an schweren Verkehrsunfällen beteiligt. Mangelnde Fahrpraxis gepaart mit zu hoher Risikobereitschaft ist gerade bei 18- bis 25-jährigen (meist männlichen) Autofahrern eine brisante Kombination. Die Unfallstatistiken belegen jedes Jahr aufs Neue, wie gefährdet Fahranfänger und ihre Beifahrer sind. Deswegen haben staatliche Stellen und Versicherungen bestimmte Vorsorgemaßnahme getroffen, um junge Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer zu schützen.

Her mit dem Auto!

Nach vielen aufregenden Fahrstunden mit dem Fahrlehrer kann es endlich ohne Begleitung auf die Straße gehen. Viele Fahranfänger sind jetzt ganz wild darauf, die frisch erworbenen Fahrkünste im eigenen Auto auszuprobieren. Dieser Wunsch ist nur verständlich, denn schließlich müssen sich die Fahrkenntnisse auch durch die Praxis festigen. Wie bei jeder anderen Praxis gilt auch hier: Übung macht den Meister.

Wie kommt man zu seinem ersten Auto? Wer Glück hat, bekommt den ersten kleinen Flitzer von seinen Eltern geschenkt – klassischerweise zum 18. Geburtstag. Wenn die Eltern auch über die Anschaffung des fahrbaren Untersatzes hinaus spendabel sind, übernehmen sie noch weitere Unterhaltskosten wie Versicherungsraten oder die Kfz-Steuer.

Alle anderen finden selbstständig zum eigenen Auto. Mithilfe eines guten Autokostenrechners lassen sich die im Unterhalt günstigsten Autos leicht ermitteln. Gerade in jungen Jahren ist der finanzielle Rahmen noch sehr viel enger gesteckt. Für die meisten Fahranfänger ist es daher sinnvoll, mit einem Klein- oder Kleinstwagen zu starten. Zum einen ist ein kleines Auto zu Beginn einfacher in der räumlichen Handhabung und zum anderen weniger kostenintensiv. Die hier ausschlaggebenden Faktoren sind Kfz-Versicherungsraten, Kfz-Steuer sowie der voraussichtliche Spritverbrauch.

Der Spritverbrauch ist eine Variable, die stärker schwanken kann als die anderen Faktoren – je nachdem, wie sich Benzinpreise entwickeln und wieviel das Auto tatsächlich in Bewegung ist. Ist der eigene PKW hauptsächlich für kleinere Stadtfahrten im Einsatz oder geht es damit regelmäßig in den Urlaub ins benachbarte Ausland? Je mehr Kilometer im Jahr abgefahren werden, umso mehr Spritkosten, zudem steigt dadurch auch der Versicherungsbeitrag.

Als Fahranfänger und mit erstem fahrbaren Untersatz nix wie raus auf die Straße!

Beste Finanzierungsmöglichkeiten vergleichen

Für Fahranfänger, die nach ihrem ersten eigenen Auto suchen, bietet sich in der Regel ein gebrauchtes Fahrzeug an. Die Anschaffungskosten sind nicht so hoch wie bei einem Neufahrzeug und die Schäden bei eventuellen Beschädigungen leichter zu verschmerzen. Jedoch sollte auch diese Entscheidung wohl kalkuliert sein. Der Vorteil beim Kauf eines Neuwagens oder eines Jahreswagens sind die verschiedenen variablen Autofinanzierungsmöglichkeiten.

  • Barzahlung: Die wenigsten Kunden nehmen diese Möglichkeit wahr, sie bringt jedoch einige Vorteile. Für den Händler ist diese Bezahlvariante sehr unbürokratisch und erspart ihm eine Menge Aufwand. Für den Autokäufer gibt es meist einen saftigen Rabatt und zusätzliche Serviceangebote – und das Auto gehört ihm sofort. Empfehlenswert bei einer schönen angesparten Summe.
  • Autokredit per Ratenkauf: Die Finanzierung über eine Autobank oder die Hausbank ist eine sehr häufig gewählte Form. Bei der Autobank zahlt der Käufer im günstigsten Fall noch nicht mal eine Anzahlung, sondern nur die Ratenzahlung über eine bestimmte Laufzeit. Die anfallenden Zinsen steigen je nach Laufzeit. Für einen jungen Autokäufer mit festem Einkommen eine attraktive Variante.
  • Leasingpakete: Für Fahranfänger mit Wunsch nach eigenem Fahrzeug eher ungeeignet, denn hier bleibt das geleaste Fahrzeug zum einen bis zur Abzahlung der Leasingraten im Besitz des Händlers. Zum anderen entstehen zusätzliche Kosten bei einer Beschädigung.

Was ist zu beachten bei der ersten Kfz-Versicherung?

Eine der größten Hürden für einen Fahranfänger mit eigenem Fahrzeug ist es, eine bezahlbare Kfz-Versicherung abzuschließen. Eine Kfz-Haftpflicht ist für jeden Autobesitzer verpflichtend, allerdings wird gerade bei jungen Fahranfängern eine höhere Prämie verlangt, weil in dieser Altersgruppe das Schadensrisiko so hoch ist. Es lohnt sich, mehrere Anbieter zu vergleichen und ein paar Tipps zu berücksichtigen.

  • Haben die Eltern eine Auto-Familienversicherung abgeschlossen, sind schon ab dem zweiten versicherten Fahrzeug im Haus bis zu 12 Prozent Ersparnis möglich. Denn je mehr Fahrzeuge im Haushalt eingeschlossen sind, umso höher ist die Schadensfreiheitsklasse. Hier sind alle motorisierten Fahrzeuge mit enthalten, auch Motorräder oder Wohnmobile.
  • Am günstigsten ist es, sein erstes Auto als einen Zweitwagen über die Kfz-Versicherung der Eltern laufen zu lassen. Eventuell kann man hier von der Schadensfreiheitsklasse der Verwandten profieren.
  • Alle, die beim Begleiteten Fahren ab 17 Jahren teilgenommen haben, können ab Erwerb des eigenen Führerscheins davon profitieren. Oft gewähren Versicherungen in diesem Fall einen Rabatt wegen der zusätzlichen Fahrerfahrung des Fahranfängers.

Bildquellen

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Externe Links:

https://www.bussgeldkatalog-mpu.de/bussgeld/fahranfaenger/probezeit.php

http://www.autokostencheck.de/teuer-und-guenstig/alle-fahrzeugklassen/

http://www.deutsche-verkehrswacht.de/home/bmvi-projekte/jugendliche/unfallstatistik-junge-fahrer.html

https://www.jungesportal.de/auto/kfz-versicherung.php

Auto richtig reinigen – worauf kommt es an?

Das Auto gilt als des Deutschen liebstes Kind. Sicher in den meisten Fällen ein Klischee, vermittelt dieser Ausspruch ein Gefühl dafür, wie wichtig das Auto ist. Inzwischen sind allein im Segment der Pkw laut KBA in Deutschland mehr als 45 Millionen unterwegs. Fast 30 Millionen davon sind Fahrzeuge mit Ottomotor. Und die Tendenz steigt. Das Bedürfnis nach Mobilität dient dabei nicht dem Selbstzweck. Von immer mehr Beschäftigten wird erwartet, dass sie nicht innerhalb einer Stadt mobil sind. Pendler sitzen täglich oft mehrere Stunden im Auto.

Letzteres ist unter diesen Rahmenbedingungen gefordert. Der Motor unterliegt mit jedem gefahrenen Kilometer Verschleiß. Für Reifen, Felge und Bremse ist es ein Wechsel aus Trockenheit, Regen oder Schnee und Streusalz, der zur Herausforderung wird. Bedeutet: Der Lebenszyklus eines Autos ist endlich. In den vergangenen Jahren hat sich die Laufleistung der Fahrzeuge drastisch erhöht. Durchschnittlich wandert ein Auto heute mit 18 Jahren in die Schrottpresse. Um diesen Moment so lange wie möglich hinauszuzögern, können Halter zu dem einen oder anderen Trick greifen. Denn mit etwas Pflege kann der Pkw ein stolzes Alter erreichen und dabei immer noch recht gut aussehen.

Hin und wieder benötigt jedes Auto einmal eine Reinigung – doch was sollte dabei beachtet werden, damit das Ergebnis perfekt wird?

Außenreinigung des Pkw

Die Reinigung eines Pkw besteht prinzipiell aus zwei Teilen – der Innen- und der Außenreinigung. Letztere ist entscheidend dafür, wie lange das Auto gut aussieht und als gepflegt bezeichnet werden kann. Eine gründliche Reinigung von Unterboden und Felge sorgt zudem dafür, dass die Lebensdauer verlängert werden kann. Stellt sich die Frage, wie eine Außenreinigung abläuft und welche Hilfsmittel einzusetzen sind.

  • Die Felgen: Hier setzen sich im Regelfall sehr hartnäckige Verschmutzungen ab. Generell ist zu empfehlen, mit den Felgen für die Außenreinigung zu beginnen. Der Grund liegt in den Einwirkzeiten der verwendeten Reinigungsmittel. Benötigt werden für das Putzen der Felgen Bürste, Felgenreiniger und Wasser. Letzteres kommt entweder aus einem Eimer oder dem Hochdruckreiniger. Zu beachten ist, dass der Reiniger nicht zu aggressiv (greift das Rad an) oder zu mild (löst Schmutz nicht adäquat) ist.
  • Die Karosserie: Sind die Felgen gereinigt, kann zum Rest des Fahrzeugs übergegangen werden. Für die Karosserie-Wäsche kann entweder der Hochdruckreiniger oder eine Handwäsche in Frage kommen. Sobald mit dem Reinigungsgerät gearbeitet wird, zuerst Schmutzanhaftungen am Blech abspülen. Anschließend mit der Schaumbürste das Autoshampoo auftragen und zum Schluss das Ganze mit dem Hochdruckreiniger abspülen. Für die Handwäsche einfach mit einem Schwamm das Auto einschäumen und anschließend mit Wasser abspülen. Achtung: Sofern Lappen/Schwamm in den Schmutz fallen, unbedingt auswaschen. Kleine Verunreinigungen zerkratzen sonst den Lack.
  • Trocknen: Dieser Schritt ist nicht unbedingt notwendig. Sofern dennoch per Hand getrocknet wird, mit einem Rakel die Wasserreste entfernen und mit einem Tuch das Blech trocknen.
  • Polieren: Die Politur schützt den Lack und sorgt für einen noch gepflegteren Look. Verwendet werden eine passende Politur, ein Schwamm zum Auftragen und das Mikrofasertuch zum eigentlichen Polieren. Der Anteil an Schleifmittel ist auf den Lackzustand abzustimmen. Neuwertige Fahrzeuge benötigen in der Regel eine Politur mit nur wenig Schleifmittel.

Innenreinigung: Cockpit- und Textilpflege

Der Innenraum ist jener Bereich, in dem sich Autofahrer die meiste Zeit über aufhalten. Schmutz landet nicht nur im Fußraum. Autos, in denen kleiner Kinder mitfahren, werden erstaunlich dreckig – teils bis in Höhe der Fenster. Daher sollte eine intensive Reinigung des Innenraums regelmäßig stattfinden.

  • Innenraum vorbereiten: Im Auto landet vieles – angefangen von Müll über Kugelschreiber und CDs bis hin zu Schuhen o. Ä. Bevor mit der eigentlichen Reinigung begonnen wird, sollte daher alles aus dem Innenraum entfernt werden, was hier nicht hingehört. Gleichzeitig bietet sich jetzt die Gelegenheit, um groben Schmutz zu entfernen. Fußmatten werden aus dem Auto genommen und an einem Rost (sofern vorhanden) abgeklopft.
  • Aussaugen: In Schritt 2 wird der Innenraum ausgesaugt. Bevor die Bezüge der Sitze bearbeitet werden unbedingt prüfen, ob die Düse sauber ist. Zuerst werden alle gröberen Schmutzreste aufgesaugt, bevor die Düse gewechselt wird, um Ritzen zu reinigen. Den Abschluss bildet das Aussaugen des Kofferraums. Tipp: Bei dieser Gelegenheit einen Blick auf den Ablauf im Kofferraum werfen. Ist dieser verschmutzt, kann sich Kondenswasser bilden, was wiederum zu Rost führt.
  • Kunststoffteile: Für das Armaturenbrett wird ein feuchtes Mikrofasertuch verwendet. Damit sollten sich normale Verschmutzungen lösen lassen. Für hartnäckigen Schmutz kann auf spezielle Hilfsmittel zurückgegriffen werden. Vorsicht ist bei allen Schaltern geboten. Letztere sollten trocken abgewischt werden. Für die Lüftung eignet sich der Griff zu einem Pinsel.

Tipps für Autobesitzer

Die Reinigung eines Autos ist eigentlich unkompliziert. Trotzdem passieren immer wieder Fehler. Dazu gehört auch der Griff zu den falschen Hilfsmitteln. Generell sollte gerade im Außenbereich nur mit weichen Textilien – wie Schwämmen oder Mikrofasertüchern – gearbeitet werden. Alles, was Kratzer im Lack hinterlassen könnte, ist zu meiden. Daher sollte stark verschmutztes Waschwasser auch gewechselt werden.

Wichtig: Für jede Autowäsche gilt, dass mit Zusätzen sparsam umzugehen ist. Und jeder Halter muss sich im Klaren darüber sein, dass die Autowäsche auf dem heimischen Hof durchaus zum Streitpunkt werden kann. So weist zum Beispiel das Umweltbundesamt auf die Tatsache hin, dass es sich hierbei um eine Ordnungswidrigkeit handeln kann.

Die Verwendung der richtigen Reinigungsmittel und Lappen ist nicht unwichtig – so lassen sich Kratzer und weitere Verunreinigungen geschickt vermeiden.

Fazit: Mit einfachen Tipps das Auto waschen

Spätestens nach dem Winter ist es wieder an der Zeit, in der nächsten Waschstation vorbeizuschauen. Wer es sich einfach macht, lässt waschen. In Deutschland greifen aber nach wie vor viele Halter selbst zu Lappen, Bürste, Schwamm und Eimer. Die Autowäsche ist in einigen Haushalten sogar ein festes Ritual. Grundsätzlich einfach, können immer wieder Fehler passieren. Falsch eingesetzte Reinigungs- und Pflegemittel wirken dann kontraproduktiv. Und viele Autofahrer denken nicht daran, dass sie sich mit der Autowäsche zu Hause auf eine Gratwanderung begeben – im Sinne des Gewässerschutzes. Ist es vielleicht doch besser, auf Waschstationen auszuweichen?

Weiterführende Links:

https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/wasserrecht/grundwasserrecht

http://www.hawotex.de/

https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Bestand/bestand_node.html

Bildquellen:

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Auto beleihen im Kfz-Pfandhaus

Wer einen finanziellen Engpass hat und kurzfristig Bargeld benötigt, für den können Pfandleihhäuser eine Hilfe sein. Für deren Handlungsweisen – also auch für Tätigkeiten zum Auto beleihen – gibt es gesetzliche Regelungen. Dazu gehört die „Verordnung über den Geschäftsbetrieb der gewerblichen Pfandleiher“ (Pfandleiherverordnung (PfandlV)), die eben auch für die Annahme eines Wagens als Pfand gilt. Vom Prinzip her spielt es daher keine Rolle, ob der Wagen bei einem Pfandleihhaus, das neben anderen Wertsachen auch Autos annimmt, abgegeben wird, oder bei einem dafür spezialisierten Autopfandhaus. Solche Kfz-Pfandhäuser haben sich auf dem Markt etabliert, weil ein Auto „etwas“ mehr Platz benötigt als beispielsweise eine Brillantbrosche und weil die Wertschätzung eines Wagens andere Fachkenntnisse benötigt als die von beispielsweise Edelsteinen. Aus diesen Gründen lassen sich auch geschäftliche Kooperationen zwischen Autohäusern, wo das Pfand, und Pfandleihhäusern, wo die Papiere dazu verbleiben, finden – die finanziellen Einnahmen durch die Pfandgabe werden zwischen ihnen aufgeteilt.

Unterschiede von Autopfandhaus zu Autopfandhaus

Trotz der gesetzlichen Regelungen kann es unter finanziellen Aspekten große Unterschiede machen, bei welchem Pfandleihhaus oder Autopfandleihhaus der Pfandbesteller (Pfandgeber, Verpfänder) seinen Wagen abgibt. Denn der Gesetzgeber legte fest: „Bei einem Darlehen, das den Betrag von 300 Euro übersteigt, unterliegt die monatliche Vergütung der freien Vereinbarung.“ (In: Anlage zu § 10 Abs. 1 Nr. 2 PfandlV.) Und überdies gilt: „2. Neben der in Nummer 1 genannten monatlichen Vergütung kann für die Aufbewahrung, Pflege und Versicherung von Fahrrädern mit Hilfsmotor, Kleinkrafträdern, Krafträdern mit und ohne Beiwagen, Kraftwagen, Zugmaschinen und Kraftfahrzeuganhängern eine tägliche Vergütung vereinbart werden.“ (Ebd.)

Autopfand Fall A: Der Wagen wird später wieder eingelöst

Beim Abschließen eines Pfandleihvertrages über einen Wagen (oder ein anderes der eben aufgezählten Objekte) als Pfand muss der Verpfänder daher folgende von ihm – im Falle der Einlösung zu erbringende – Zahlungsverpflichtungen beachten:

  • Rückzahlung der Summe, die er für das Pfand erhalten hat. (Üblicherweise werden Darlehen in Höhe von 50 bis 70 Prozent des aktuellen Wertes des Pfandobjektes vergeben.)
  • Darlehenszinsen (die Höhen sind nur für Darlehen bis inklusive 300 € per Gesetz festgelegt; ein angefangener Monat gilt bei der Verzinsung als voller Monat).
  • Gebühren (Geschäftskosten, auch für die Schätzung, ggf. auch für ein Gutachten).
  • Pro Tag anfallende Gebühren für die Versicherung, die Aufbewahrung (Standgebühren) und die Pflege des Pfandes, welche speziell sind, da es sich bei diesem Pfand um einen Wagen (oder ein anderes Gefährt, siehe oben) handelt.

Autopfand Fall B: Der Wagen kann nicht mehr eingelöst werden

Zunächst einmal gilt: Der Pfandleiher (Pfandgläubiger) darf für die Fälligkeit des Darlehens keine kürzere Frist als drei Monate vereinbaren. (Vgl. § 5 Abs. 1 PfandlV.) Doch was ist, wenn der Pfandgeber in diesem Zeitraum sein Pfand nicht wieder einlösen kann? Eine Verlängerung des Vertrages kann, muss aber nicht vom Pfandgläubiger gewährt werden. Und ob der Pfandgeber sich ggf. auf diese Verlängerung einlassen sollte, sollte er sich in jedem Fall gut überlegen. Denn die mehrmalige Verlängerung von Pfandleihverträgen kann aufgrund der Zinsen und Gebühren sehr unrentabel sein, 40 Prozent effektiver Jahreszins sind für diese Kreditform keine Seltenheit. Findet keine Verlängerung des Pfandleihvertrages statt und das Pfand wird nicht eingelöst, muss der Pfandleiher es verwerten. Die Verwertung erfolgt im Rahmen einer Auktion. Vor Eintritt der Verkaufsberechtigung darf der Pfandleiher kein Eigentumsrecht an dem verpfändeten Objekt geltend machen.

Weitere Informationen zu Fall B

Die Verwertung des Pfandobjektes darf per Gesetz erst einen Monat nach der Fälligkeit des Darlehens erfolgen (Karenzzeit) und muss nach diesem Eintritt der Verwertungsberechtigung innerhalb von sechs Monaten passieren – es sei denn, es wurde vertraglich zwischen Pfandleiher und Pfandgeber etwas anderes vereinbart. (Weitere Ausnahme: Es droht eine Wertminderung des Pfandes.) Wurde das Pfand bzw. der Wagen (oder ein anderes Gefährt) nicht in der festgelegten Frist eingelöst und es kommt zum Verkauf bzw. zur Versteigerung durch den Pfandleiher, dann ist es durchaus möglich, dass der ehemalige Besitzer bzw. Pfandgeber noch weiteres Geld erhält. Denn verbleibt aus dem Verkaufserlös des Pfandes nach Ausgleich des Darlehens, der Zinsen, diverser Gebühren und anteiliger Kosten für Ankündigung und Durchführung der Verwertung ein Überschuss, steht dieser dem Pfandgeber zu und nicht dem Pfandleiher. Der Pfandgeber sollte sich aber selber über das Verwertungsergebnis informieren und im Falle des Falles eine Auszahlung des Überschusses beim Pfandleiher beantragen.

Der ‚Pseudo-Pfandleihvertrag‘: Kaufvertrag mit Rücktrittsrecht

Wer Geld benötigt und meint, seinen Wagen verpfänden zu müssen, andererseits aber auf diesen keinesfalls verzichten möchte, dem werden solche Angebote auffallen: Bargeld durch einen Vertrag, der es erlaubt, das – ggf. scheinbar verpfändete – Auto selbst weiter zu benutzen. Doch Pfandleiher sind verpflichtet, das Pfand nach Abschluss des Pfandleihvertrages sicher vor Zugriffen aufzubewahren. Bei Verträgen zu Objekten, für die ggf. eine kurzfristige Zahlungsleistung erfolgt und die dennoch vom Objektgeber weiter genutzt werden dürfen, handelt es sich zumeist um eine Art Kaufverträge mit Rücktrittsrecht.

Die Vorteile von Pfandkrediten

Pfandleihverträge ermöglichen den kurzfristigen und zumeist auch unkomplizierten Erhalt einer Zahlungsleistung. Der Verpfänder muss nur wenige Voraussetzungen für einen Vertragsabschluss mitbringen: Geschäftsfähigkeit, Volljährigkeit, die Vorlage eines gültigen Personalausweises und ggf. einen Eigentumsnachweis zum Pfandobjekt. Was hingegen nicht verlangt wird, sind Nachweise zur Bonität oder eine Schufa-Prüfung. Bei kurzen Vertragslaufzeiten kann ein Pfandleihvertrag günstiger sein als ein Bank-Kreditvertrag. Ein weiterer Vorteil für den Verpfänder: Er haftet bei einem Pfandleihvertrag nur mit seinem Pfandobjekt. Wer beabsichtigt, Verpfänder zu werden, sollte aber nicht vergessen, dass die Höhe der bei Einlösung des Pfandobjektes zu zahlenden Zinsen abhängig ist von der ausgezahlten Darlehenshöhe. Die gesetzlichen Regelungen zu monatlichen Zinsen bei Darlehen bis 300 € lassen sich in der Anlage zu § 10 in der Pfandleihverordnung (PfandlV) finden. Besondere Gutachterleistungen fallen nicht unter die allgemeinen Gebühren, sondern müssten extra bezahlt werden. In jedem Fall ist es von Vorteil, wenn der Wagenbesitzer schon vor Kontaktaufnahme mit dem Pfandleiher über den Wert seines Wagens (oder Fahrrades mit Hilfsmotor, Kleinkraftrades, Kraftrades mit oder ohne Beiwagen, seiner Zugmaschine oder seines Kraftfahrzeuganhängers) informiert ist.

Quellen und weiterführende Links:

https://www.gesetze-im-internet.de/pfandlv/BJNR000580961.html

http://www.pfandkredit.org/pfandkredit/

https://www.123pfand.de/auto-beleihen/

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/urteil-gericht-bremst-verleihmodell-aus-1.3501428

Abbildung 1: @ ElisaRiva (CC0-Lizenz) / pixabay.com