Wenn die Radarfalle zuschnappt – was Sie wissen müssen

Ein Blitzer kann ein hinterlistiges Instrument der Verkehrsüberwachung sein. Wer schon einmal geblitzt wurde, der weiß, wie lästig das Prozedere ist, wenn die Radarfalle ihrem Namen wieder mal alle Ehre gemacht hat. Da bleibt oft nicht mal Zeit, um „Cheeeeese“ zu sagen!

Falls Sie Pendler sind, kennen Sie sicher das große Problem: Die Haus- und Hofstrecke könnte man auch mit verbundenen Augen fahren. Da kann es vorkommen, dass man nicht mehr mit hundertprozentiger Konzentration auf der Straße unterwegs ist. Schnappt die Radarfalle zu, ist das Ärgernis umso größer.

Bei hoher Verkehrsbeteiligung kann es von Vorteil sein, sich gelegentlich über die rechtlichen Rahmenbedingungen Gedanken zu machen, denn das Jahr 2019 hat wieder ein paar signifikante Neuerungen im Bußgeldkatalog gebracht. Entwickeln Sie eine Strategie, wie man am besten mit Radarkontrollen und deren Konsequenzen umgehen sollte. Nützliche Tipps und Infos zu den momentanen Richtlinien erfahren Sie hier.

Abbildung 1: Radarfalle

Blitzern zuvorkommen – aber wie?

Oberste Priorität ist und bleibt: Halten Sie sich an das Tempolimit! Einen besseren Schutz gegen Blitzer gibt es nun mal nicht. Leider sind Menschen aber nicht perfekt und gewisse Dinge passieren einfach. Mit diesen Vorher- und Nachher-Punkten behalten Sie die Kontrolle:

Vorher

Informieren Sie sich vorab über die Standorte von Radarfallen. Viele Radiosender bieten diesen Service an, bei dem Autofahrer anrufen und andere warnen können. Auch das Internet kann helfen. Werfen Sie einen Blick auf die gängigen Plattformen wie blitzer.de oder suchen sie ganz gezielt in speziellen Facebook-Gruppen. Das Vorab-Informieren ist nicht strafbar. Illegal wird es erst dann, wenn sie beispielsweise versuchen, den Polizeifunk abzuhören.

! VORSICHT !

Es gibt im Handel etliche Technik-Gadgets, die vor Radarkontrollen warnen. Das beginnt bei einfachen Handy-Apps und Navi-Plugins und hört bei äußerst preisintensiven Extrageräten auf. Das Problem dabei? Sie können davon kaufen, so viel Sie wollen: das Benutzen bleibt in hohem Maße strafbar. Die StVO bleibt hier knallhart: Wer Radarwarner besitzt, ob als POI-Gerät oder, noch heikler, als Lasererfassungssystem, riskiert Bußgelder zwischen 75-150€ und mindestens einen Punkt in Flensburg.

Nachher

Eine Großstadt wie Bielefeld kann allein mit Blitzer-Bußgeldern im Jahr einen zweistelligen Millionenbetrag erwirtschaften. Ist solch eine Summe zwar gut für die Kasse der Kommune, so zeigt sich doch, mit welcher Hartnäckigkeit gegen die Verkehrssünde der Geschwindigkeitsüberschreitung vorgegangen wird. Wer geblitzt wird, ärgert sich natürlich sehr darüber. Vor allem wenn es neben der Geldbuße auch noch zu einem Fahrverbot kommt. Aber muss man die Maßnahmen der Behörden eigentlich bedingungslos akzeptieren? Nicht unbedingt, denn ein spezialisierter Rechtsberater kann in vielen Fällen mehr tun, als man denkt.

Wann lohnt sich der Anwalt?

Natürlich ist nicht bei jedem Tempoverstoß gleich ein Rechtsbeistand von Nöten. Ein kontinuierlicher Blick auf den aktuellen Bußgeldkatalog zum Thema Geschwindigkeitsüberschreitung kann Aufschluss geben, wann es ernst wird und wann der Einspruch eigentlich unsinnig wäre. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Straßenentwicklung hat auch 2019 wieder die Richtlinien verschärft.

Innerorts verhält es sich mit der Missachtung des Tempolimits natürlich ein wenig anders als außerorts. Wer hier mit dem PKW ein bisschen zu schnell unterwegs ist, also bis zu 20 km/h über der Geschwindigkeitsbegrenzung liegt, der sollte grundsätzlich das Verwarngeld bezahlen, da es die Grenze von 30€ (außerorts) bzw. 35€ (innerorts) nicht übersteigen sollte. Ein anderer Fahrzeugtyp kann diese Richtlinien jedoch verschieben.

Überschreiten Sie das Tempolimit in erheblicherem Maße, fallen die Strafen deutlich empfindlicher aus. Spätestens wenn die Bußgelder auf einen dreistelligen Betrag klettern und ein Fahrverbot droht, sollten Sie darüber nachdenken, einen Rechtsanwalt zu kontaktieren. 2019 wird dieser Fall umso brisanter, da die Punktegrenze für einen Entzug der Fahrerlaubnis im Laufe der letzten Jahre erheblich verringert wurde. Mittlerweile muss mit acht Punkten der Führerschein abgegeben werden, während es 2014 noch 18 Stück waren. Bedenken Sie zudem, dass äußerliche Gegebenheiten wie schlechte Witterungsverhältnisse einen enormen Einfluss auf die Höhe eines Bußgeldes haben. Wer bei Nebel rast, braucht sich nicht wundern, falls es dann finanziell schmerzen wird.

Was kann der Rechtsberater für Sie tun?

Wer auf ein Auto angewiesen ist, sollte sich bei einem erhöhten Straftatbestand schnell um die Hilfe eines Spezialisten kümmern, also in der Regel einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht heranziehen. Dieser kann nach Einsicht der Bußgeldakte einigen Fragen nachgehen, welche das Verfahren beeinflussen und die Strafe sogar abwenden können. Zum Beispiel folgende:

● War die Radarfalle überhaupt richtig aufgebaut oder wurden technische Fehler bei der Bedienung gemacht?

● Kann der verantwortliche Fahrzeugführer überhaupt ermittelt werden?

● Wurde der Abstand zwischen der Blitzeranlage und dem Schild für die Geschwindigkeitsbegrenzung eingehalten?

● Gibt es Verfahrensfehler, die eventuell eine Verfolgungsverjährung legitimieren?

● Wurden bei der Messung gewisse Toleranzen berücksichtigt?

Die finanziellen Aspekte sind selbstverständlich stets zu berücksichtigen. Falls Sie keine Verkehrsrechtsschutzversicherung besitzen, raten die meisten Juristen, die Kosten und Erfolgschancen gegeneinander abzuwägen.

Bildquellen:

Abbildung 1: pixabay.com © manfredrichter (CC0 Public Domain)

Weitere Links:

https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/radarwarngeraete-kann-man-sich-vor-blitzern-schuetzen/

https://www.autobild.de/artikel/blitzer-app-radarwarner-14412521.html

https://www.flegl-rechtsanwaelte.de/geblitzt-worden-was-nun

https://www.autozeitung.de/bussgeldkatalog-179788.html#

https://www.bussgeldkatalog.org/geschwindigkeitsueberschreitung/

So benutzt man ein Car-Diagnostic Tool

Was die digitale Vernetzung betrifft, sind ältere Fahrzeuge eher schlecht ausgerüstet. Wlan sucht man sogar heute noch oft vergebens, USB-Anschlüsse und Bluetooth sind auch erst seit kurzem ein Selbstverständnis. Solche älteren Fahrzeuge können damit aber nachgerüstet werden, beispielsweise über ein modernes Autoradio – wobei man bei so manchem modernen Gerät eher Mediencomputer dazu sagen müsste. Moderne Fahrzeuge verfügen aber über Funktionen, die weit über dieses Maß hinausgehen: Per Tablet oder Smartphone lassen sich Daten wie Geschwindigkeit und Drehzahl ablesen. Ein virtueller Tacho sozusagen. Gleichzeitig ist eine Navigationsapp integriert und das automatische Einparken lässt sich ebenfalls per Smartphone steuern. Zu Wartungszwecken lassen sich Daten wie die Öltemperatur ablesen, Wartungsnotwendigkeiten und Fehlfunktionen werden ebenfalls angezeigt. Wie das funktioniert? Hinter der Steuerung all dieser Funktionen steckt eine wichtige Netzwerktechnologie: Der CAN-Bus bzw. die OBD/OBD2 Fahrzeugdiagnose.

Abbildung 1: Audi A1

Auch ältere Autos, etwa ab 1980/1990, verfügen über einen CAN-Bus. Dieser Bus ist eine Datenleitung, über welche die einzelnen Komponenten eines Autos miteinander kommunizieren. Selbstverständlich kann man ihn über eine Schnittstelle anzapfen und so Daten auslesen oder durch Einstellungsänderungen das Verhalten der Komponenten verändern. Früher war für eine solche OBD Diagnose der Besuch einer Fachwerkstatt notwendig, im Regelfall bei einer Vertragswerkstatt des Herstellers. Der Grund sind herstellerspezifische Protokolle. Man kann sich das in etwa so vorstellen, als dass jeder Hersteller seine Komponenten mit einer anderen Sprache miteinander sprechen lässt.

Die Auswahl des richtigen OBD2-Adapters

Heute ist das deutlich einheitlicher gestaltet: Viele Befehle sind von Hersteller zu Hersteller gleich, die Unterschiede sind kleiner. Zudem ist die IT soweit fortgeschritten, als dass die heute verfügbaren drahtlosen OBD2-Adapter bzw. die zugehörige App diese unterschiedlichen Befehle kennen – deshalb muss man vor dem Kauf eines solchen Systems nachschauen, ob das eigene Auto davon unterstützt wird. Dabei ist nicht nur auf den Hersteller, sondern auch auf das Modell und ggf. sogar die Modellvariante zu achten.

Den OBD Adapter anschließen

Die Auswahl eines passenden Adapters bzw. der richtigen App ist der schwierigste Teil. Von da an wird es einfacher: Der Adapter wird mit der OBD2-Schnittstelle verbunden. Dazu muss man den Adapter einfach nur in die OBD-Buchse stecken. Meist befindet sie sich unterhalb des Lenkrades oder unter einer Abdeckung in der Mittelkonsole. Das Auto muss für die volle Funktionsbereitschaft natürlich angeschaltet sein bzw. der Motor laufen. Die meisten Funktionen kann man aber bereits bei eingeschalteter Zündung nutzen – beispielsweise das Auslesen von Fehlercodes.

Was mit einem OBD Adapter möglich ist: Fehlercodes auslesen und mehr

Das funktioniert nun über die zum Adapter gehörende App. Damit diese mit dem Adapter kommunizieren kann, muss eine Bluetooth-Verbindung zwischen Adapter und Smartphone hergestellt werden. Nun lassen sich in der App Fehlercodes oder Sensordaten auslesen. Einige Apps erlauben auch das Umstellen einzelner Funktionen – beispielsweise lässt sich so bei manchen Fahrzeugen das Tagfahrlicht ausschalten. Auch ein Motortuning ist auf diese Weise theoretisch möglich, wenngleich mit steigender Komplexität der Veränderung auch die technische bzw. softwaretechnische Hürde steigt. Dass sich solche Modifikationen schnell in einer rechtlichen Grauzone bewegen und entsprechende Folgen haben können (Verlust des Versicherungsanspruchs, Verlust der Herstellergarantie, …), sollte klar sein.

Bildquellen:

Abbildung 1: pixabay.com © gessinger (CC0 Public Domain)

Weitere Links:

https://www.auto-tipps.de/finanzen/adac-versicherungen/

https://shop.autoaid.de/produktvergleich/

https://www.go-gadget.de/gadgets/obd-ii-bluetooth-adapter-test/

Das kleine ABC der Fahrzeugversicherung

Für Fahranfänger, die sich bislang noch nicht wirklich mit Autos beschäftigt haben,kann es zunächst schwierig sein, sich im Versicherungsdschungel zurechtzufinden. Wer eine Kfz-Versicherung abschließen möchte, muss auf zahlreiche Details achten, um einen möglichst guten Einstieg in eine Versicherung zu erhalten. Schließlich möchte niemand zu hohe Prämien zahlen,ohne dafür eine angemessene Leistung zu erhalten.

Abbildung 1: Autoversicherung

Pflicht für alle Fahrzeughalter

Große Sparfüchse stellen sich sogar die Frage, ob es denn notwendig ist überhaupt eine Kfz-Versicherung abzuschließen. In Deutschland ist jeder Halter eines Fahrzeuges dazu verpflichtet, dieses zu versichern. Jedoch können Sie sich frei entscheiden, für welchen Typen von Versicherung Sie bevorzugen. So gibt es die Kfz-Haftpflicht Versicherung von Verivox, die Teilkasko oder die Vollkasko. Diese drei Basismodelle sind in ihrer Prämie aufsteigend,enthalten aber auch jeweils mehr Versicherungsschutz.

Haftplicht-, Teilkasko- und Vollkaskoversicherung

Die Haftpflichtversicherung umfasst einen sehr geringen Schutz, genügt aber voll und ganz, wenn es sich um ein günstiges Fahrzeug handelt, welche wenig bewegt wird. So sind Sach-, Personen-und Vermögensschäden bis zu einer gesetzlich festgelegten Mindestsumme abgedeckt.

Im Teilkaskomodell kommt zu dieser Versicherung noch ein umfassenderer Schutz hinzu. Kommt es zu einem Wildunfall, einem Diebstahl, einem Elementarschaden oder einem Glasbruch sind Sie ebenso abgesichert. Zudem werden Kurzschlüsse,Brand und Explosionsschäden von der Versicherung übernommen.

Um diesen Schutz noch einmal zu erweitern, sollten Sie sich für eine Vollkaskoversicherung entscheiden. Diese sichert sie nicht nur gegen Schäden aus Fremdverschulden ab,sondern auch gegen selbst verursachte Schäden. Ebenso erhalten Sie einen finanziellen Ausgleich, wenn es zu Vandalismus oder gar Unfallflucht kommt.

Bares Geld sparen

Um bares Geld bei den Prämien zu sparen, sollten Sie zunächst einen Vergleich im Internet anstellen. Hier haben sie die Möglichkeit mit wenigen Mausklicks Angebote zu finden, die perfekt auf Ihre Anforderungen zugeschnitten sind. So können Sie nicht nur angeben, ob Sie nach einer Haftpflichtversicherung oder Kaskoversicherung für Ihr Fahrzeug suchen, sondern auch welche zusätzlichen Leistungen Sie sich wünschen. Direkt erhalten Sie einen Einblick in die Preisspanne, die mit diesen Angaben einhergeht.

Welche Zusatzleistungen werden geboten?

Viele Versicherungen bieten Ihnen gegen einen Aufpreis Zusatzleistungen. So gibt es beispielsweise einen Kfz-Schutzbrief, der sich als sinnvoll erweist. Haben Sie einen Unfall und müssen einen Autotransport mit dem Entfernen Ihres Fahrzeuges beauftragen, übernimmt die Versicherung die Kosten. Ebenso wird das Abschleppen bezahlt, wenn es zu einem Schaden kommt.
Sollten Sie in einem Gebiet mit hohem Marderaufkommen leben, kann eine zusätzliche Absicherung gegen Marderschäden sehr sinnvoll sein. null

Bildquellen:


Abbildung 1: pixabay.com © stevepb (CC0 Public Domain)

Weitere Links:

https://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/Warum-beissen-Marder-in-Kabel-article19209101.html

https://www.verivox.de/kfz-versicherung/

https://www.auto-tipps.de/finanzen/adac-versicherungen/

Wertverlust: Der größte Kostenfaktor beim Auto

Reparaturen in der Werkstatt, Kraftstoff, Pflege: Alles das kostet Geld, wenn man ein Auto besitzt und macht gefühlt die höchsten Kosten aus. Tatsächlich ist es aber der Wertverlust. Neuwagen verlieren bereits innerhalb des ersten Jahres bis zu 25Prozent ihres Wertes. Wer den Wagen wieder verkaufen will, sollte deshalb bereits beim Einkauf bestimmte Faktoren im Blick haben.

So viel ist das Auto wert

Auf cosmosdirekt.de gibt es zahlreiche Informationen zum Thema Wertverlust des Autos. Tatsächlich fragen sich viele: Wie viel ist mein Auto eigentlich noch wert? Wer sein Auto wieder verkaufen will, sollte bereits beim Einkauf auf einige Kriterien achten:Lackierung, Ausstattung und PS-Zahl beispielsweise entscheiden darüber, wie gut und zu welchem Preis man seinen Wagen auf dem Gebrauchtmarkt los wird. Eine der wichtigsten Komponenten für den Wiederverkaufspreis ist jedoch der Wertverlust.Jedes Fahrzeug erfährt mit zunehmendem Alter eine Wertminderung. Der Verlust ist zu Beginn am höchsten: Neuwagen verlieren innerhalb des ersten Jahres bis zu 25 Prozent ihres Preises. Ab dem dritten Jahr verläuft der Verlust dann linearer, liegt aber immer noch bei etwa 6 Prozent pro Jahr.

Wie hoch die Wertminderung ist, hängt unter anderem von Marke und Modell ab.Wer wissen will, wie viel sein Auto wert ist, kann das über sogenannte Wertverlustrechner tun. Auf der Ratgeberseite von CosmosDirekt gibt es einen interaktiven Rechner, mit dem man verschiedene Modelle berechnen lassen und über eine Grafik sogar miteinander vergleichen kann.

Am Beispiel des teureren VW Golf versus den günstigeren VW Polo wird deutlich,dass billigere Fahrzeuge später mehr Geld einbringen können als teurere. Ein neuer VW Golf kostet etwa 27.000 Euro und hat nach etwa 60 Monaten einen Wert von circa 8.000 Euro. Ein VW Polo ist bereits für 19.000 Euro zu bekommen, hat nach dem gleichen Zeitraum mit etwa 8.400 Euro aber einen höheren Wiederverkaufswert als der teurere Golf. Es lohnt sich also, beim Kauf eines neuen Fahrzeugs die Faktoren Wertverlust und möglicher Wiederverkaufswert im Blick zu behalten.

Welche Wagen sind wertstabil?

Wie wertstabil ein Wagen ist, ist schwer vorauszusehen, da auch Faktoren wie das Markenimage oder branchenspezifische Veränderungen wie etwa der Dieselskandal oder geplante Dieselfahrverbotszonen eine Rolle spielen. Dieselfahrzeuge genossen bis vor einigen Jahren einen guten Ruf, sind aufgrund der Skandale und Debatten auf dem aktuellen Gebrauchtwagenmarkt aber echte Ladenhüter. Allein die möglichen Dieselfahrverbotszonen ließen den Wiederverkaufspreis um 2.000 Euro sinken. Je länger man ein Auto behalten möchte, desto schwieriger ist mitunter die Prognose für den Wiederverkauf, da solche Skandale und Imagewandel schwer absehbar sind. Dennoch gibt es einige Tendenzen.

Elektrofahrzeuge beispielsweise gelten als besonders wertstabil. Nach etwa vier Jahren besitzen sie einen Restwert von etwa 60 Prozent. Vergleichbare Diesel oder Benziner haben in diesem Zeitraum bereits mehr als die Hälfte ihres Wertes verloren. Schaut man sich die Statistiken zum Werterhalt und Wertverlust auf der CosmosDirekt-Seite an, fällt auf: Sportwagen, Limousinen der Oberklasse und große SUVs sind die Fahrzeugkategorien mit dem größten Wertverlust. Kleinst-,Kleinwagen und Fahrzeuge der Mittelklasse hingegen zeigen eine niedrigere Wertminderung. Statistisch gesehen sind Modelle wie der Kia Picanto, Mini Oneund der Skoda Octavia am wertstabilsten. Modelle von BMW (745d, 750i), Mercedes(SL 500, S 350) und Audi (A8) hingegen zählen zu den Verlierern auf der Werterhaltungsskala. Allerdings kommt es auch bei weniger beliebten Modellen auf den Zustand des Wagens an. Man kann einige Maßnahmen ergreifen, um den Wert eines Wagens zu erhalten. Eine gute Pflege und der Austausch defekter Teile sind nur zwei davon.

Abbildung 1: MotorShow 2007: Mercedes Classe SL

So viel ist das Auto wert

Auf cosmosdirekt.de gibt es zahlreiche Informationen zum Thema Wertverlust des Autos. Tatsächlich fragen sich viele: Wie viel ist mein Auto eigentlich noch wert? Wer sein Auto wieder verkaufen will, sollte bereits beim Einkauf auf einige Kriterien achten:Lackierung, Ausstattung und PS-Zahl beispielsweise entscheiden darüber, wie gut und zu welchem Preis man seinen Wagen auf dem Gebrauchtmarkt los wird. Eine der wichtigsten Komponenten für den Wiederverkaufspreis ist jedoch der Wertverlust.Jedes Fahrzeug erfährt mit zunehmendem Alter eine Wertminderung. Der Verlust ist zu Beginn am höchsten: Neuwagen verlieren innerhalb des ersten Jahres bis zu 25 Prozent ihres Preises. Ab dem dritten Jahr verläuft der Verlust dann linearer, liegt aber immer noch bei etwa 6 Prozent pro Jahr.

Wie hoch die Wertminderung ist, hängt unter anderem von Marke und Modell ab.Wer wissen will, wie viel sein Auto wert ist, kann das über sogenannte Wertverlustrechner tun. Auf der Ratgeberseite von CosmosDirekt gibt es einen interaktiven Rechner, mit dem man verschiedene Modelle berechnen lassen und über eine Grafik sogar miteinander vergleichen kann.

Am Beispiel des teureren VW Golf versus den günstigeren VW Polo wird deutlich,dass billigere Fahrzeuge später mehr Geld einbringen können als teurere. Ein neuer VW Golf kostet etwa 27.000 Euro und hat nach etwa 60 Monaten einen Wert von circa 8.000 Euro. Ein VW Polo ist bereits für 19.000 Euro zu bekommen, hat nach dem gleichen Zeitraum mit etwa 8.400 Euro aber einen höheren Wiederverkaufswert als der teurere Golf. Es lohnt sich also, beim Kauf eines neuen Fahrzeugs die Faktoren Wertverlust und möglicher Wiederverkaufswert im Blick zu behalten.

Welche Wagen sind wertstabil?

Wie wertstabil ein Wagen ist, ist schwer vorauszusehen, da auch Faktoren wie das Markenimage oder branchenspezifische Veränderungen wie etwa der Dieselskandal oder geplante Dieselfahrverbotszonen eine Rolle spielen. Dieselfahrzeuge genossen bis vor einigen Jahren einen guten Ruf, sind aufgrund der Skandale und Debatten auf dem aktuellen Gebrauchtwagenmarkt aber echte Ladenhüter. Allein die möglichen Dieselfahrverbotszonen ließen den Wiederverkaufspreis um 2.000 Euro sinken. Je länger man ein Auto behalten möchte, desto schwieriger ist mitunter die Prognose für den Wiederverkauf, da solche Skandale und Imagewandel schwer absehbar sind. Dennoch gibt es einige Tendenzen.

Elektrofahrzeuge beispielsweise gelten als besonders wertstabil. Nach etwa vier Jahren besitzen sie einen Restwert von etwa 60 Prozent. Vergleichbare Diesel oder Benziner haben in diesem Zeitraum bereits mehr als die Hälfte ihres Wertes verloren. Schaut man sich die Statistiken zum Werterhalt und Wertverlust auf der CosmosDirekt-Seite an, fällt auf: Sportwagen, Limousinen der Oberklasse und große SUVs sind die Fahrzeugkategorien mit dem größten Wertverlust. Kleinst-,Kleinwagen und Fahrzeuge der Mittelklasse hingegen zeigen eine niedrigere Wertminderung. Statistisch gesehen sind Modelle wie der Kia Picanto, Mini Oneund der Skoda Octavia am wertstabilsten. Modelle von BMW (745d, 750i), Mercedes(SL 500, S 350) und Audi (A8) hingegen zählen zu den Verlierern auf der Werterhaltungsskala. Allerdings kommt es auch bei weniger beliebten Modellen auf den Zustand des Wagens an. Man kann einige Maßnahmen ergreifen, um den Wert eines Wagens zu erhalten. Eine gute Pflege und der Austausch defekter Teile sind nur zwei davon.

Bildquellen:

Abbildung 1: Flickr MotorShow 2007: Mercedes Classe SL Francesco Gasparetti Bestimmte Rechte vorbehalten

Weitere Links:

https://www.adac.de/infotestrat/umwelt-und-innovation/abgas/abgas_newsticker/default.aspx

https://www.cosmosdirekt.de/autoversicherung/wertverlust-auto/

https://www.auto-tipps.de/blog/2018/11/26/werterhalt-des-fahrzeugs-so-gelingt-es-den-wert-eines-autos-zu-halten/

Werterhalt des Fahrzeugs – so gelingt es den Wert eines Autos zu halten

Der Verkaufspreis eines Autos wird hauptsächlich darüber bestimmt, wie gut ein Fahrzeug erhalten wurde: Wurde ein Auto regelmäßig zur Inspektion übergeben? Wurden Verschleißteile sofort ausgetauscht? Wie sieht der Innenraum des Autos aus? Wie viele Kilometer hat der Motor gelaufen? Gibt es Schäden am Fahrzeug? All diese Fragen und viele weitere sind sowohl für Käufer als Verkäufer von besonderem Interesse, um einen fairen Preis festzulegen. Dabei haben es vor allem private Verkäufer schwer einen realistischen Preis anzusetzen. Grundsätzlich gilt, dass ein Fahrzeug mit den richtigen Handgriffen und Fachwissen kaum an Wert verlieren muss. Dabei gibt es allerdings eine Reihe von wichtigen Faktoren zu berücksichtigen. Viele Fahrzeughalter wissen nicht, welche Chancen sich ergeben können, wenn Sie auf den Werterhalt des Autos achten. So gibt es ein paar elementare Dinge, die jeder Autofahrer während des Besitzes eines Fahrzeugs bedenken sollte. Denn umso besser ein Auto gepflegt und gehegt wird, desto besser ist auch der Verkaufspreis nach einigen Jahren. Hier gelingt es mit wenig Aufwand und finanziellen Mitteln bis zu 50 Prozent mehr beim Verkauf eines Autos zu erzielen, wenn man während der Laufzeit ein paar wichtige Punkte beachtet. So haben wir Ihnen im Folgenden drei Tipps und Tricks zusammengestellt, die Ihnen helfen werden die Wertminderung so gering wie möglich zu halten.

Tipp 1: Verschleißteile günstig auswechseln

Der Austausch von Verschleißteilen erhöht nicht nur die Sicherheit und den Fahrkomfort, sondern sorgt auch dafür den Wert eines Autos zu halten. Dabei sind es besonders Verschleißteile wie die Kupplung, Bremsscheiben und die Batterie, die in regelmäßigen Abständen von drei bis fünf Jahren ausgewechselt werden sollten. Doch ist der Austausch von Verschleißteilen in den meisten Fällen auch immer eine Kostenfrage. Ein Wechsel in einer Fachwerkstatt kostet so in der Regel oftmals mehrere Hundert Euro. Dabei lässt sich beim Wechsel von Verschleißteilen auch viel Geld sparen. So hat sich im World Wide Web in den letzten Jahren ein großer Markt für Autoteile etabliert.
Die Plattform von atp-autoteile.de hält ein großes Sortiment vieler Original- und Zweitmarken bereit, so dass es möglich wird wichtige Verschleißteile kostengünstig auszuwechseln. Wer regelmäßig Verschleißteile austauscht, schafft es so den Wert eines Autos zu halten.

Tipp 2: Professionelle Aufbereitung des Innenraums vor dem Verkauf

Auch das Auge fährt mit – der Innenraum ist ein wichtiges Merkmal eines Gebrauchtwagens. Denn schließlich soll man sich während der Autofahrt auch wohlfühlen. So empfiehlt es sich vor einem Verkauf den Innenraum durch professionelle Aufbereitung wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Grundsätzlich gilt, um den Wert eines Autos nicht zu mindern, Hunde nur in speziellen Transportboxen mit zuführen und auch das Rauchen und Essen im Auto zu unterlassen. Auf diese Weise gelingt es unnötige Gebrauchsspuren zu vermeiden.

Tipp 3: Preis auf Verhandlungsbasis höher ansetzen

Der Verkaufspreis sollte immer mindestens zehn Prozent höher angesetzt werden, als es dem Wunschpreis entspricht. Denn sowohl Händler als auch private Käufer wollen bei jedem Autokauf noch etwas um den Preis feilschen. Wer den Preis eines Autos höher ansetzt, schafft es so die Wertminderung so gering wie möglich zu halten.

 

Bildquellen:

Abbildung 1: @Free-Photos (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Weitere Links:

https://www.vdtuev.de/news/h-kennzeichen-zulassung-als-oldtimer-280217

https://www.hiscox.de/privatkunden/oldtimer-youngtimer-versicherung/

https://www.atp-autoteile.de/de/category/4313/ersatz-und-verschlei%C3%9Fteile

https://www.tz.de/auto/autoinnenreinigung-diese-tipps-hausmittel-helfen-weiter-zr-9610860.html

https://www.stern.de/tv/ungewoehnliches-angebot–bestohlener-oldtimer-besitzer-lobt-250-000-euro–finderlohn–aus-8220344.html

Seinen Oldtimer in guten Händen wissen. Diese Tipps solltet Ihr beachten, wenn es um die Versicherung eurer ,,kleinen Besonderheit“ geht.

Ein echter Oldtimer ist nicht nur ein wahres Schmuckstück, sondern oft ein lang ersehnter Traum. Wer sich diesen Traum erfüllt und fortan mit einem echten Stück Automobilgeschichte über die Straßen fährt, möchte natürlich, dass dieses Auto bestens versichert ist. Immerhin stecken die meisten Oldtimerfreunde viel Geld und sehr viel Arbeit in ihren Traum und machen viel, um sicherzustellen, dass es dem Fahrzeug an nichts mangelt. Aber wie sieht das mit der Versicherung aus? Wie wird ein Oldtimer versichert und gibt es spezielle Angebote? Dieser Artikel schaut sich das einmal an.

Abbildung 1: Oldtimer bieten besonders viel Fahrspaß – doch worauf ist in Bezug auf die Versicherung zu achten?

Was macht Oldtimer besonders?

Wer jemals einen Oldtimerfreund mit strahlenden Augen neben seinem Fahrzeug erlebt hat, der weiß, dass es sich nicht um ein bloßes Auto handeln kann. Nein, Oldtimer sind besonders und sollten auch so behandelt werden. Denn es sind keine Fahrzeuge, die sieben Tage die Woche irgendwo vom Fließband laufen, die an jeder Straßenecke stehen und die quasi überall gekauft werden können. Sie sind die Fehldrucke der Briefmarkensammler, der seltene Schlumpf aus dem Überraschungsei oder die Spielfigur, die nie in den Handel ging, sondern nur ein paar Mal aus dem Lager verschwand. Was den Oldtimer so besonders macht, zeigt dieser Überblick:

  • Seltenheit – ein Oldtimer stammt aus einer vergangenen Epoche und je älter er ist, desto seltener ist er noch zu finden. Zudem steckt Arbeit, Geschick und Hingabe in dem Fahrzeug, da es zumeist händisch restauriert und in Schuss gehalten werden muss.
  • Wert – normale Neu- und Gebrauchtwagen lassen sich schnell bewerten. Die Schwacke-Liste gibt rasch Auskunft, und wie teuer ein Neuwagen ist, offenbart das Preisschild. Der Wert eines Oldtimers setzt sich aber ganz anders zusammen: Jahrgang, wie viele Fahrzeuge liefen überhaupt von Band, Herkunft, Zustand, originalgetreue Restaurierung.
  • Zeitgeschichte – ein Oldtimer erzählt immer ein Stück Geschichte. Nicht nur die, in deren Zeit er hergestellt wurde, sondern auch die seines eigenen Fahrzeuglebens. Wie gelangte das Fahrzeug zu dem Ort, wo er gefunden oder gekauft wurde? Wurde mit dem alten Wartburg eventuell gar die Flucht gewagt?

Neben dem reinen materiellen Wert besitzt der Wagen stets einen immateriellen Wert. Selbst ein Oldtimerbesitzer, der das rundum restaurierte Fahrzeug von einem speziellen Händler kauft, wird diesen besonderen Wert in dem Wagen erkennen. Wer hingegen selbst Hand anlegt und das alte Schätzen selbstständig in Schuss bringt und bei guter Gesundheit hält, kann wahrscheinlich die Geschichte jeder einzelnen Schraube erzählen, die bei der Aufbereitung gereinigt wurde.

Warum eine spezielle Oldtimer-Versicherung?

Grundsätzlich kann ein Oldtimer über eine ganz normale Autoversicherung versichert werden. Vorgeschrieben ist nur eine Kfz-Versicherung, welche dies ist, entscheidet der Kfz-Halter. Für Oldtimerbesitzer lohnen sich die speziellen Oldtimer-Versicherungen dennoch wesentlich eher:

  • Versicherungstypen – die Oldtimer-Versicherung beginnt quasi bei der Teilkaskoversicherung. In der untersten Versicherungsstufe sind also schon Schäden am Oldtimer selbst mitversichert. Wer den Vollkaskoschutz nutzt, genießt auch den Schutz bei selbst mit dem Oldtimer verursachten Unfällen. Zudem bieten viele Versicherungen für Oldtimer noch einen Komplettschutz an, der nochmals über die Leistungen der Vollkasko hinausgeht.
  • Erweiterung – die Oldtimer-Versicherung kann zusätzlich mit einer Haftpflichtversicherung kombiniert werden.

Grundsätzlich orientieren sich Oldtimer-Versicherungen an den Ansprüchen, die Oldtimerbesitzer an Versicherungen stellen. Das lässt sich gut an der Komplettversicherung erkennen, die unter anderem für Schäden am Oldtimer aufkommt, die beim Verladen desselben auf einen Anhänger entstanden. Auch Reifenschäden sind in diesem Produkt mit enthalten. Allerdings gibt es Anforderungen an den Oldtimer, damit dieser in die Oldtimer-Versicherung aufgenommen wird:

  • Alter – Oldtimer müssen mindestens fünfzehn Jahre alt sein. Ein H-Kennzeichen ist hingegen nicht vorgeschrieben.
  • Wert – das Fahrzeug benötigt einen Mindestwert von 10.000 Euro. Handelt es sich um ein Fahrzeug von unter dreißig Jahren, beträgt der Mindestwert 20.000 Euro.
  • Fahrer – dieser muss mindestens 25 Jahre alt sein. Er muss neben dem Oldtimer noch ein weiteres Alltagsfahrzeug zur Verfügung haben.
  • Abstellung – für das Fahrzeug muss nachts eine Garage oder ein anderer sicherer Stellplatz vorhanden sein.
  • Gutachten – um die Versicherung abzuschließen, ist ein Gutachten notwendig. Wer bereits das H-Kennzeichen beantragt hat, kann das hierfür erstellte Gutachten nutzen.

Je nach Versicherer ist es übrigens möglich, Fahrzeuge sehr individuell zu versichern. Hier kommt die zusätzliche Haftpflicht mit zum Tragen. Sollten beispielsweise ganz besondere Armaturen verbaut sein oder besitzt das Fahrzeug einen Schaltknüppel, der von einer berühmten Person nachweislich angefasst wurde und hat deshalb einen höheren Wert, können diese Aspekte mit aufgenommen werden.

Was ist sonst noch zu beachten?

Einige Oldtimerfahrer überlegen, ob sie das Fahrzeug überhaupt dauerhaft anmelden. Auch mit dem H-Kennzeichen ist eine Saisonanmeldung möglich, sodass natürlich auch die Versicherung über diese Zeitperiode gehen könnte. Allerdings ist diese Vorgehensweise wenig sinnvoll, was übrigens auch auf Motorräder mit Saisonkennzeichen zutrifft:

  • Keine Ersparnis – durch die An- und Abmeldung entstehen grundsätzlich Kosten. Je nach Stadt oder Landkreis sind die Anmeldekosten nicht unerheblich und übersteigen den Betrag, der im Winter gespart werden würde.
  • Sicherheit – wird die Versicherung nicht durchgängig abgeschlossen, unterliegt das Fahrzeug im Winter keinerlei Schutz. Oldtimerbesitzer müssen für diese Schäden stets selbst aufkommen. Wer glaubt, dass nichts passieren wird, liegt falsch: Wie schnell geschieht es, dass man in der Garage mit einem Reißverschluss ans Auto gerät?
  • Diebstahl – ein nur während der Saison versicherter Oldtimer genießt keinen Versicherungsschutz bei Diebstahl im Winter.

Natürlich empfiehlt es sich, die einzelnen Versicherer und auch die Oldtimer-Versicherungen miteinander zu vergleichen. Nur so lässt sich der beste Schutz für eben dieses eine Fahrzeug herausfiltern.

Abbildung 2: Eine gute Absicherung für einen Oldtimer ist sehr wichtig.

Fazit – etwas Besonderes besonders schützen

Ein Oldtimer ist eine kleine Besonderheit und für den Besitzer der wahrgewordene Traum. Deshalb sollte stets darauf geachtet werden, dass der Versicherungsschutz ebenso mit Bedacht gewählt wird, wie die einzelnen Ersatzteile. Gerade bei besonderen Oldtimern empfehlen sich individuelle Komplettversicherungen, in die die speziellen Werte des Fahrzeugs mit aufgenommen werden können, sofern die vom Gutachter bestätigt wurden.

Bildquellen:

Abbildung 1: @ jill111 (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Abbildung 2: @ melkhagelslack (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Weitere Links:

https://www.vdtuev.de/news/h-kennzeichen-zulassung-als-oldtimer-280217,

https://www.hiscox.de/privatkunden/oldtimer-youngtimer-versicherung/

https://www.stern.de/tv/ungewoehnliches-angebot–bestohlener-oldtimer-besitzer-lobt-250-000-euro–finderlohn–aus-8220344.html

 

Auto verkaufen leicht gemacht. Darauf kommt es an

Mit der Tatsache „der Gebrauchte soll verkauft werden“, sind für die meisten Autobesitzer viele Folgeentscheidungen verbunden: Soll das Fahrzeug online, via Zeitungsannonce oder anderweitig in Eigenregie verkauft werden? Soll ein Profi damit beauftragt werden und ein gebrauchtes Auto verkaufen? Beide Varianten haben ihre Berechtigung, denn: Während der Verkauf in Eigenregie auch bedeutet, sich um alle Formalitäten selbst zu kümmern, ist es vergleichsweise simpel, sich an einen Händler zu wenden, um das gebrauchte Auto zu verkaufen. Was sich wie auf den Preis auswirken kann und weitere Tipps und Trends, verrät dieser Ratgeber.

1.)   Den Verkaufszeitpunkt bewusst wählen!

Wer ohne externen Druck die freie Wahl hat, wann der Gebrauchte verkauft werden soll, sollte ganz bewusst in den Kalender kucken, bevor das Fahrzeug verkauft wird. Auch wenn es unwirklich klingt, so wirkt sich doch der Verkaufsmonat nachweislich auf den Verkaufspreis aus. Tendenziell lässt sich beobachten, dass Gebrauchte im Sommer am günstigsten verkauft werden. Zum Jahresende hin spielt das Weihnachtsgeld wohl eine entscheidende Rolle, denn dann werden die Preise am Gebrauchtwagenmarkt wieder deutlich höher. Besonders günstig werden Gebrauchte vor dem Sommer, also im Mai und Juni, verkauft.

2.)   In punkto Fahrzeugfarbe ist Metallic-Lack Trumpf

Jeder sieht auf den ersten Blick: Ein Fahrzeug mit Metallic-Lack schimmert im Sonnenlicht und sieht deutlich hochwertiger aus als ein mattes Fahrzeug. Deswegen ist auch eine Metallic-Lackierung immer ein wertsteigernder Faktor beim Fahrzeug, ganz egal, um welche Fahrzeugklasse es sich handelt. Mit Blick auf die Farbe selbst zeigt sich: Silber und Schwarz sind beliebte Klassiker, Rot ist den Meisten hingegen zu auffällig. Auch eine besondere Lackierung kann gut ankommen, wenn ein Liebhaber sich in die Sonderlackierung verguckt.

Abbildung 1: Es ist der Metallic-Lack, der die meisten Gebrauchtwagenfans in Verzückung geraten lässt. Allerdings ist die Farbe Rot eher weniger beliebt. Zumindest muss sich hierfür ein Fan interessieren. Die Klassiker Schwarz oder Blau sind deutlich einfacher zu vermitteln.

3.)   Die Ausstattung macht den Preis

Natürlich schlägt sich eine gute Ausstattung des Fahrzeugs auch positiv auf den Preis nieder, allerdings gilt auch: Die Ausstattung muss zur Fahrzeugklasse des Gebrauchten passen. So darf ein Kleinwagen durchaus spartanischer ausgestattet sein, als beispielsweise eine Limousine der Mittelklasse. Als Must-have jedes Fahrzeugs wird heute eine Klimaanlage und eine Servolenkung gehandelt. Das Navi hingegen gehört zur Grundausstattung in den größeren Fahrzeugen. Besonders beliebte Features sind ein Soundsystem, Leichtmetallfelgen, Xenon-Lichter oder eine Lederausstattung.

Tipp: Sind die Fahrzeugreifen noch gut in Schuss, kann sich das auch positiv auf die Verkaufschancen auswirken. Das heißt: Vier gute Reifen werden meist wohlwollend honoriert. Acht gute Reifen, die noch mindestens eine Saison sicher fahrbar sind, sind in den meisten Fällen ein recht mächtiges Verkaufsargument.

4.)   Beim Blick auf den Motor siegt die goldene Mitte

Mit zu wenig PS rutscht das Fahrzeug im Handumdrehen in die Rubrik der Anfängerfahrzeuge, die zwar punktuell von Großeltern oder Eltern mit einem Fahranfänger zuhause gesucht werden, aber nicht die breite Masse ansprechen. Ebenso uninteressant sind im Übrigen hoch motorisierte Fahrzeuge. Deswegen gilt: Die goldene Mitte ist das, was am meisten Anklang findet.

Abbildung 2: Der Motor des Fahrzeugs entscheidet darüber, wie schnell der Gebrauchte vermittelt werden kann. Untermotorisiert ist dabei ebenso schlecht wie zu viele PS unter der Haube. Ein gesundes Mittelmaß ist hingegen gefragt.

Zudem zeigt sich gerade bei der Wahl des Motors ein Trend, der in Richtung Hybrid-Fahrzeug tendiert. Da das Angebot noch vergleichsweise klein ist, ist die Nachfrage entsprechend groß. Dieselfahrzeuge sind aktuell zu wahren Ladenhütern geworden. Kein Wunder, steht ihre Fahrzukunft doch vielerorts in den Sternen, weil unklar ist, welche Städte Dieselfahrzeuge überhaupt noch passieren dürfen. Alle Fragen zum Fahrverbot für Dieselfahrzeuge beantwortet der ADAC online.

5.)   So steht er da: mit einem gewissen Alter und einem bestimmten Kilometerstand

Vor allem das Alter des Fahrzeugs hat einen entscheidenden Einfluss auf den Preis, der für einen Gebrauchten erzielt werden kann. Modell, Marke und Fahrzeugzustand sind mindestens ebenso wichtig wie das Alter des Fahrzeugs. Das einjährige Fahrzeug ist zwar noch vergleichsweise viel wert im Vergleich zum zehnjährigen Modell, doch mit Blick auf die Kosten, die das Fahrzeug zur Neuanschaffung gekostet hat, ist der Wertverlust vor allem im ersten Lebensjahr des Fahrzeugs enorm hoch. In Abhängigkeit vom Modell kann der Wertverlust bei bis zu einem Drittel des ursprünglichen Kaufpreises liegen.

Nicht minder wichtig ist auch, wie viel Strecke das Fahrzeug direkt auf der Straße zurückgelegt hat. Der Kilometerstand wird in aller Regel direkt in Verbindung mit dem Verschleiß und dem Zustand des Fahrzeugs gesetzt. Der Garagenwagen, der nur innerorts für wenige Kilometer wöchentlich bewegt wurde, kann folglich am besten verkauft werden.

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Online-Terminvereinbarung – so geht einwandfreier Service heute

Sie möchten selbst so effizient wie nur möglich arbeiten und gleichzeitig Ihren Kunden etwas Besonderes bieten? Setzen Sie bei der Terminvereinbarung an! Immer mehr Kunden wünschen sich diesbezüglich flexiblere Möglichkeiten – nicht nur, was die Auswahl der Termine betrifft, sondern auch in Bezug auf den Zeitpunkt der Terminvereinbarung. Online-Terminservices bieten dem Kunden die Möglichkeit, seine freien Termine mit Ihren rund um die Uhr abzugleichen und einen passenden Termin zu vereinbaren. Ein derart unkompliziertes Verfahren macht Kunden zufrieden. Beide Seiten sparen sich lange Telefonate sowie den Ärger, weil entsprechende Ansprechpartner telefonisch nicht erreichbar sind.

Was kann die Online-Terminvereinbarung?

Über einen Online-Terminservice können Ihre Kunden Termine rund um die Uhr vereinbaren. Dieser Service lässt sich unkompliziert über spezielle Tools realisieren. Ein solches bietet beispielsweise dastelefonbuch.de. Unabhängig davon, ob es um einen Werkstatt-Termin, einen Termin zur Abgasuntersuchung oder zum Reifenwechsel geht – eine Terminvereinbarung ist damit vollkommen zeitunabhängig möglich. Kunden erhalten über das Tool Einblick in Ihren Kalender und bekommen darüber eine Auskunft über freie Termine. Hier können sie sich den für sie passenden Termin aussuchen und diesen rund um die Uhr für sich buchen.

Für welche Bereiche bietet sich der Terminservice an?

Der Online-Service zur Terminvereinbarung bietet sich vor allem für den Dienstleistungssektor an. Dazu gehören im Besonderen Anlaufstellen im Kfz-Bereich wie beispielsweise Auto-Werkstätten, Zulassungsstellen oder der TÜV. Über das Tool können Kunden beispielsweise ganz unkompliziert folgende Termine vereinbaren:

  • Termin zum Reifenwechsel
  • Sonstige Werkstatttermine
  • Termin zur Hauptuntersuchung
  • Termin zur Kfz-Zulassung

Welche Vor- und Nachteile bietet die digitale Möglichkeit zur Terminvereinbarung?

Die Online-Terminvereinbarung bringt sowohl für Unternehmen als auch für Kunden zahlreiche Vorteile. Gleichwohl entsteht der Nachteil, dass eine rein digitale Möglichkeit vielen Kunden oft zu distanziert ist. Dieses Problem lässt sich jedoch leicht umgehen.

Vorteile

  • Über den Online-Terminservice sind Sie für Ihre Kunden immer erreichbar – rund um die Uhr.
  • Diese können zu jeder beliebigen Zeit Ihre freien Termine mit den eigenen abgleichen und einen passenden Termin für sich auswählen.
  • Das Tool erinnert sowohl Sie als auch Ihren Kunden an den Termin. So sind Sie stets über den aktuellen Arbeitsablauf informiert. Die Kundenerinnerung sorgt dafür, dass Ausfälle unwahrscheinlicher werden und ein reibungsloser Work-Flow gegeben ist.
  • Umständliche Telefonate bei welchen mehrere Termine vorgeschlagen werden müssen entfallen. Der Kunde sieht auf einen Blick alle zur Verfügung stehenden Termine und kann sich aus diesem Angebot für einen geeigneten entscheiden.
  • Sie selbst können beim Kunden bzw. über Ihrem Arbeitsprozess bleiben, weil Sie weniger Telefonate entgegen nehmen müssen.
  • Sie können jeden Kunden zuverlässig bedienen und verpassen keine Anfragen, beispielsweise weil Sie ein Telefonat nicht entgegen nehmen können.

Nachteile

  • Bestands-, Stamm- sowie Neukunden legen oft großen Wert auf den persönlichen (Erst-) Kontakt zum jeweiligen Dienstleister. Durch die Online-Terminvereinbarung entfällt dieser.

 

 Lösung: Lassen Sie Ihren Kunden die Wahl und bieten Sie weiterhin parallel zur Online-Lösung ebenso die Möglichkeit, Sie telefonisch zu kontaktieren. Sie können dazu ganz einfach im Tool Ihre Kontaktdaten hinterlegen. Auf diese Weise halten Sie den persönlichen Kontakt zu Ihren Stammkunden. Neukunden können sich mit Fragen persönlich an Sie wenden und sich einen oft gewünschten ersten Eindruck durch ein Telefonat holen.

So richten Sie den Online-Terminservice ein

Um das Tool für sich und Ihre Kunden nutzen zu können, müssen Sie dem jeweiligen Anbieter lediglich Ihre Kontaktdaten geben. Daraufhin erhalten Sie in der Regel eine Anleitung, mit welcher Sie den Online-Terminservice schnell und unkompliziert realisieren. Ein Online-Buchungsformular wird dann direkt bei Ihrem Eintrag in ein Telefonbuch platziert. Auf Wunsch können Sie einen entsprechenden Button ebenso auf einer eigenen Homepage oder in Ihren Social-Media-Accounts hinterlegen. Einige Anbieter übernehmen das Einbinden für Sie.

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Autofinanzierung: Tipps und Infos für den Kauf eines neuen Wagens

Das alte Auto tut es nicht mehr oder es soll einfach endlich ein neues Modell her – doch wie lässt sich der Autokauf am besten finanzieren und worauf gilt es in Sachen Zinsen zu achten? Ob es ein Neuwagen oder ein Gebrauchter werden soll: Hier erfahren Sie alles was beim Kauf des neuen Fahrzeugs wichtig ist.

Bar zahlen und Vorteile nutzen

Ob Neu- oder Gebrauchtwagen: Der Händler hat in aller Regel einen gewissen Spielraum und kann Rabatte anbieten. Besonders vorteilhaft kann es für Sie sein, wenn Sie das Fahrzeug bar bezahlen. Dann ist im Vergleich zu einer Finanzierung durch den Händler sogar gleich in vielfacher Hinsicht clever. Sie sind zum einen nicht von den Kreditkonditionen der Hausbank des Händlers beziehungsweise der Hersteller-Bank abhängig – diese sind nämlich in vielen Fällen nicht gerade günstig. Zum anderen lassen sich durch die Barzahlung viele Formalitäten sparen – und das honoriert der Händler. Und: Sie zahlen keine Zinsen, die die Kaufsumme des Fahrzeugs in die Höhe schnellen lassen.

Barzahlung finanzieren

Nicht jeder verfügt über ausreichende finanzielle Mittel, ein Fahrzeug bar zu bezahlen. Eine interessante Möglichkeit ist daher die externe Finanzierung. Kreditvergleiche zeigen die Konditionen von Autokrediten übersichtlich an. Der Vergleich fällt so leicht. Auch eine Teilfinanzierung ist möglich.

Vollfinanzierung in manchen Fällen günstiger

Nicht immer ist der Barkauf die beste Möglichkeit, so manchen Euro beim Autokauf zu sparen. Hier gilt es, auf den Zinssatz zu achten. In manchen Fällen ist dieser nämlich niedriger als die, die Sie beim Anlegen des Geldes bei Ihrer Bank erhalten würden. Es lohnt sich dann, das Fahrzeug eben nicht bar zu zahlen. In Zeiten von Niedrigzinsen kann ein Angebot eines Autohauses dann den Preis des Fahrzeugs immens senken.

Drei-Wege-Finanzierung und Vollfinanzierung

Finanzexperten raten beim Autokauf vielfach zu einer Drei-Wege-Finanzierung – und eben diese wird von einem großen Teil der Autokäufer auch favorisiert. Hierbei zahlen Sie einen Teil der Kaufsummer in Bar, nehmen für die verbleibende einen Kredit auf, der eine Restsumme vorsieht. Diese zahlen Sie nach Ablauf der Kreditlaufzeit entweder in bar oder finanzieren diese Summe erneut. Auch eine Rückgabe des Autos ist möglich. Abgerechnet wird dann nach dem Leasing-Prinzip: Es wird ein Rückkaufwert vereinbart, von dem eventuelle Abweichungen abgezogen werden. Auch hier gilt wieder: Erst Kredite vergleichen, dann abschließen. Teuer kann es werden, wenn das Auto vollständig von der Partnerbank des Autohauses finanziert wird. Die Zinsen sind dann zumeist wesentlich höher und somit steigen auch die Raten an – zumal ein Darlehen für eine wesentlich höhere Summe abbezahlt wird. Die Vollfinanzierung bietet sich daher nur in wenigen Fällen an, etwa wenn das Autohaus eine Sonderaktion anbietet, wie etwa ein zinsloses Darlehen.

Sonderfall E-Autos

Planen Sie den Kauf eines Elektrofahrzeugs, winken satte Prämien: 4.000 Euro gibt es vom Staat für den Autokauf dazu. Und beim E-Auto sparen Sie auch nach dem Kauf: Das Aufladen ist an vielen öffentlichen Stationen kostenlos.

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Hauptsache E. Das läuft neben dem Elektroauto noch elektrisch …

Das E-Auto scheint eine weniger große Fanbase zu haben, als ursprünglich erwartet. Heise online berichtet von rund 61.460 Anträgen, mit denen seit 2016 ein E-Auto-Förderantrag gestellt wurde. Rund 40.000 Antragsteller erhielten die beantragte Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro. Allerdings wurden auch über 5.000 Anträge abgelehnt. Damit gibt es beim Förderprogramm noch reichlich Luft. Luftig wird es meist auch für all jene, die auf eine andere Form von „E“ setzen. Welche Elektro-Produkte sonst noch am Markt kursieren, verrät die folgende Übersicht.

Abbildung 1: Der Hype auf Elektroautos bleibt trotz Prämienmodell aus. Etwa mehr als 60.000 Anträge wurden seit dem Jahr 2016 gestellt. 40.000 Antragsteller erhielten die Prämie.

E-Bikes. Der Drahtesel mit Antrieb

In der Anfangsphase galten E-Bikes als Seniorenvariante des Drahtesels. Der Grund: E-Bikes haben einen Motor, der während des Tretens mitläuft. An dieser Stelle muss vor allem auf die Bezeichnung geachtet werden: Während beim E-Bike der Motor einspringt, geht es beim sogenannten Pedelec nicht ganz ohne Muskelkraft. Hierbei unterstützt das motorisierte Fahrrad die eigene Tretkraft und verstärkt sie dadurch. Nutznießer dieser Technik sind allerdings bei Weitem nicht nur Senioren, sondern auch all jene, die aufgrund einer körperlichen Einschränkung weniger leistungsfähig sind. Auch längere Strecken lassen sich mit dem eingebauten Motor und weniger Kondition bezwingen. Bezüglich der Auswahlkriterien gilt ähnliches wie beim Fahrradkauf: Rahmen, Lenker und Sattel müssen passen.

Abbildung 2: Zwischen dem E-Bike und dem Pedelec besteht ein Unterschied mit Blick auf die Funktionen. Beim Pedelec ist zusätzlich Muskelkraft erforderlich.

E-Klappräder. Die erste Wahl für Pendler

Wer sich dafür entschieden hat, nicht mehr das eigene Auto für die Fahrt zur Arbeit zu nutzen, sondern ein Dasein als Pendler zu führen, wird schnell Fan der E-Bike-Klappvariante. Diese ermöglicht einen komfortablen Weg zum öffentlichen Nahverkehr und einen einfachen Transport in Zug, Bus oder Bahn, denn das E-Klapprad lässt sich schnell klein und kompakt schultern. Natürlich sind nicht nur Pendler die Interessenten der E-Klappräder. Auch Camper, die wenig Platz haben, nutzen die praktische Klappvariante.

Abbildung 3: Klappbare E-Bikes sind besonders bei Pendlern beliebt. Sie können ihr Fahrrad schnell zusammenfalten und in Bus oder Bahn direkt mitnehmen.

E-Roller / E-Scooter. Die günstige Zweirad-Alternative zum E-Auto

Der Roller (ganz ohne E) wird schon lange als günstige (Sommer-)Alternative zum Auto gehandelt. Von Vorteil ist das wendige Gefährt vor allem für jene, die nur kurze Strecken zurücklegen müssen. Die umweltfreundliche Alternative des Rollers ist die E-Variante. Die Preisspannen sind vergleichsweise groß, was sich jedoch mit einem Blick auf die Einzelkriterien meist schnell erklären lässt. Die Mini-Variante stellen sogenannte Razer dar. Zudem gibt es den E-Roller in der Klapp-Variante, mit 3.000 Watt und mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 Stundenkilometern.

Abbildung 4: Für viele hat der Roller (oftmals der sogenannte Vesparoller) Kult-Status. Wer beim Kauf auf ein Elektro-Modell setzt, denkt auch an die Umwelt.

E-Trike. Das Komfort-Modell für kurze Strecken

Zugeben, das E-Trike hat mit dem Motorrad-Trike nur wenig gemein. Die Bezeichnung E-Trike wird nämlich vor allem für motorisierte, dreirädrige Kleinroller verwendet. Nutznießer und damit auch die Hauptnutzergruppe sind ältere Menschen, die sich vor allem für Kurzstrecken einen motorisierten Untersatz wünschen. Mit einem Auto am Straßenverkehr teilzunehmen, wäre zu anstrengend. Sich auf ein Fahrrad zu schwingen, ist mit zunehmendem Alter und abnehmendem Gleichgewichtssinn ebenfalls immer schwieriger.

Hoverboards. Raumwunder, die beherrscht werden müssen

Hoverboards sind abgewandelte Segways ohne Handhalterung. Allein durch die Verlagerung des Körpergewichts wird das Hoverboard gesteuert, was auch einiges an Training im Vorfeld erfordert. Hoverboards sind sehr speziell und keineswegs mit den anderen E-Rollerarten zu vergleichen.

Abbildung 5: So oder so ähnlich sehen sogenannte Hoverboards aus, die allerdings nur mit etwas Geschick auch zur Fortbewegung taugen.

Diese Gründe sprechen für einen E-Antrieb

Ganz egal, ob das Auto mit Strom betrieben wird oder das E-Bike oder der E-Roller. Die Vorteile der Elektromobilität bleiben dabei stets gleich. Das ElektroFahrzeug-Institut nennt diese Vorteile:

  • Da viele unterschiedliche Energiequellen die Versorgung mit Strom gewährleisten, sorgt das für eine Unabhängigkeit vom Markt und von der knappen Ressource Erdöl. Eine Auswirkung insofern, dass der Stromverbrauch stark angestiegen ist, lässt sich seit der Umstellung auf E-Fortbewegung nicht aufzeigen.
  • Die Gesundheitsschäden, die auf ein Übermaß an Abgasen zurückzuführen sind, würden sich deutlich verringern, wenn mehrheitlich auf E-Antriebe gesetzt würde.
  • Ein Elektroantrieb ermöglicht eine energieeffiziente Fortbewegungsart. Im Vergleich zum Antrieb mit einer herkömmlichen Kraftstoffart liegt das Einsparpotential bei etwa 33 Prozent. So lassen sich auch die teilweise höheren Anschaffungskosten rechtfertigen.
  • Ein Elektroantrieb ist deutlich leiser, was sich positiv auf das Gemüt der Verkehrsteilnehmer auswirken kann.
  • Im Vergleich zum Antrieb mit Benzin wird die CO2-Emission verringert. Nur die Emissionen, die bei der Stromerzeugung und bei der Herstellung des Fortbewegungsmittels auftreten, sind in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen.

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Quellen und zusätzliche Informationen: