Faszination Oldtimer: Was beim Kauf wichtig ist

Autos begeistern heute längst nicht mehr nur Männer. Auch Frauen können den schönen oder auch extravaganten Modellen durchaus etwas abgewinnen. Und während sich die Lager für gewöhnlich in PS-Stärke und Optik aufteilen, sind sich ein einem Thema alle einig: Oldtimer. Die alten Autos haben schon mindestens drei Jahrzehnte erlebt und sind heute so beliebt wie nie. Wer einen Oldtimer kaufen möchte, braucht daher nicht nur Glück, sondern auch einen klugen Plan.

Vorab gründlich recherchieren

Mit dem Kauf eines Oldtimers verhält es sich im Grunde genau so wie mit dem eines gewöhnlichen PKWs für die Familie. Vor der Entscheidung für ein bestimmtes Modell sollte zunächst gut überlegt werden, welche Aufgaben der Oldtimer in seinem neuen Zuhause erfüllen soll. An einen Wagen, der im Alltag regelmäßig in Benutzung sein wird, stellen Besitzer selbstverständlich andere Anforderungen als an ein Auto, das nur extrem selten ausgeführt wird. Meist zeigt sich nach dieser eingehenden Anfangsrecherche schon, in welche Richtung es gehen soll. Wer sich dennoch unsicher ist, kann sich bei speziellen Erlebnisfahrten etwas inspirieren lassen und mit Experten ins Gespräch kommen.

Der Oldtimer-Markt in Deutschland boomt seit Jahren.

Ist dann klar, welches Modell es werden soll und gibt es ebenfalls bereits einen Platz, an dem der Oldtimer sicher und trocken abgestellt werden kann, ist die Vorbereitung nahezu abgeschlossen. Was nun jedoch noch fehlt, ist ein realistischer Blick auf die negativen Seiten des ausgewählten Wagens. Immerhin gibt es bei nahezu jedem Auto Punkte, die sich in Sachen Qualität, Haltbarkeit oder auch Komfort nicht als hundertprozentig zufriedenstellend erweisen. Das ist vollkommen normal, sollte jedoch trotz aller Vorfreude beachtet werden. Wer sich intensiv mit dem ausgewählten Modell beschäftigt, sollte darüber hinaus auch nach Fachwerkstätten suchen, die sich mit der Beschaffung von Ersatzteilen auskennen und die Reparatur oder Wartung des jeweiligen Oldtimers anbieten. Mit einer guten Adresse in der Tasche lebt es sich dann als Oldtimer-Besitzer in den meisten Fällen sehr viel unbeschwerter.

Niemals ungesehen kaufen

Die gründliche Recherche führt letztlich zu einer konkreten Entscheidung. Hiernach kann mit der Suche begonnen werden. Oldtimer zu finden, ist in zwischen glücklicherweise kein schwieriges Unterfangen mehr, denn die Zulassungszahlen entwickeln sich in Deutschland schon seit Jahren rasant nach oben. Der Verband der Automobilindustrie berichtete von rund 381.027 Oldtimern, die in Deutschland existieren und spricht zudem von einer Steigerung der H-Kennzeichen-Zulassungen um rund 163 Prozent seit 2007.

Eine gründliche Begutachtung vor dem Kauf ist obligatorisch.

Doch wo sich viele Wagen finden lassen, sind oft auch unseriöse Anbieter nicht fern. Der Kauf eines Oldtimers sollte daher niemals nur über das Telefon oder das Internet erfolgen. Eine professionelle und genaue Begutachtung sowie Probefahrt sind unabdingbar, um etwaige Schäden oder auch bislang verschwiegene Mängel zu entdecken. Jeder künftige Käufer sollte schon vor dem Besichtigungstermin nachfragen, ob alle relevanten Unterlagen und Papiere vorhanden sind und ob es eine Dokumentation zu etwaigen Restaurationsarbeiten gibt. Kann der Verkäufer nicht mit soliden Unterlagen punkten, ist ein Kauf nur in seltensten Fällen empfehlenswert. Dann nämlich könnten möglicherweise Teile verbaut worden sein, die der Erteilung eines H-Kennzeichens im Weg stehen.

Wer die Möglichkeit hat, sollte den Oldtimer zusätzlich auch von einem Fachmann begutachten lassen. Er kennt sich mit dem Erkennen von verdecktem Rost, ungewöhnlichem Verschleiß oder weiteren Problemfällen aus und kann im Ernstfall vom Kauf abraten. Zudem kann es sinnvoll sein, auch ein Wertgutachten erstellen zu lassen, mit dem der aufgerufene Preis des Verkäufers auf Fairness überprüft werden kann. Stellt sich hier heraus, dass der Oldtimer für deutlich zu viel Geld verkauft werden soll, kann das Gutachten eine solide Basis für die Verhandlung sein. Experten, die sich mit Wertgutachten für Oldtimer auskennen, finden Interessenten für gewöhnlich entweder in Fachwerkstätten oder auch beim ADAC.

Nach dem Kauf: Gut behandeln und versichern

Spricht weder nach der Begutachtung des Wagens noch nach Probefahrt und Verhandlung etwas gegen den Kauf, dürfen Oldtimer und Geld ihre Besitzer wechseln. Nach dem Kauf ist es wichtig, den Wagen an einem Ort abzustellen, wo er vor Umwelteinflüssen und auch Vandalismus geschützt ist. Gerade bei teureren Oldtimern nämlich können ein abgebrochener Spiegel oder ein Hagelschaden mehr als nur ärgerlich sein. Abschließbare Garagen, in denen es nicht zu feucht ist, sind für das Abstellen von Oldtimern perfekt geeignet. Wer keine solche Garage hat, sollte über die Option des Mietens nachdenken. Dieses Szenario bietet sich vor allem dann an, wenn der Oldtimer nicht täglich in Gebrauch ist.

Regelmäßig gepflegt macht ein Oldtimer über Jahrzehnte hinweg einen guten Eindruck.

Was die Versicherung eines Oldtimers betrifft, so sollte dies möglichst viele Risiken abdecken. Anders als bei manch älterem Wagen nämlich sinkt der Wert eines Oldtimers nicht, sondern kann sich im Laufe der Zeit sogar noch deutlich steigern. Daher versichert hiscox.de mögliche Wertsteigerungen bis zu einer Grenze von 25 Prozent automatisch mit. Insbesondere die Versicherung von Wertsteigerungen ist für Oldtimerbesitzer von besonderer Bedeutung, denn im Schadensfall ersetzt mancher Versicherer nicht den aktuellen Wert, sondern den, der zum Zeitpunkt des Versicherungsabschlusses festgehalten wurde. Wer Oldtimer auch als Kapitalanlage versteht, muss dann nicht selten auf einen Teil seiner Investition verzichten.

Zu den Pflichten eines jeden verantwortungsbewussten Oldtimerbesitzers gehört selbstverständlich auch die regelmäßige Wartung und Pflege des Wagens. Innenraum und Lack sollen schließlich auch noch Jahre nach dem Kauf überzeugen. In aller Regel aber fällt die Pflege ambitionierten Fans nicht schwer, denn für sie ist der eigene Oldtimer nicht nur ein Fortbewegungsmittel, sondern auch das wichtigste Hobby.

Weiterführende Links

https://www.adac.de/produkte/versicherungen/oldtimerversicherung/tarife-und-leistungen/

https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/20170405-381000-pkw-mit-H-kennzeichen-in-deutschland-zugelassen.html

https://www.hiscox.de/privatkunden/oldtimer-youngtimer-versicherung/

http://www.tuev-oldtimer.de/oldtimerbewertung

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Das erste eigene Auto

Endlich den Führerschein in Händen halten … Mit Erreichen der Volljährigkeit und einer erfolgreich abgelegten Führerscheinprüfung haben junge Erwachsene das Recht, ein Fahrzeug alleine im Straßenverkehr zu bewegen. Damit geht für viele ein Traum von Unabhängigkeit in Erfüllung. Der Wunsch, dazu das erste eigene Auto nutzen zu können, liegt meist nicht sehr fern. Gut, wenn man sich als Fahranfänger über einige Dinge zu Autokosten, Finanzierung und Unterhalt informiert hat.

Mit dem ersten eigenen Auto geht für Viele ein Traum in Erfüllung.

Notwendige Regelungen früher und heute

Von der ersten Führerscheinprüfung im Jahr 1890 bis heute hat sich in Deutschland eine Menge getan. Die von Carl Benz 1888 erfundene „Berechtigung zur Durchführung von Versuchsfahrten mit einem Patentmotorwagen“ sollte damals schon Kenntnisse in Mechanik und Verkehrsregeln kontrollieren. Erste Fahrschulen entstanden um die Jahrhundertwende, ebenso wie eine Straßenverkehrsordnung zur Regelung des damals noch sehr übersichtlichen Straßenverkehrs. Führerscheinklassen für verschiedene Fahrzeugtypen wurden eingeführt und der Führerschein auf Probe.

Der Führerschein auf Probe hat sich seit seiner Einführung im Jahr 1986 schon unzählige Male bewährt. Ab dem eingetragenen Datum im Führerschein gilt eine zweijährige Probezeit. In dieser Zeit sollten möglichst keine Verkehrsverstöße geschehen. Je nach Schwere der Verstöße muss ein Fahranfänger an vorgeschriebenen Aufbauseminaren teilnehmen und bekommt eine weitere Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre. Es lohnt sich, besonders gut aufzupassen: Zu schweren Verstöße der Kategorie A zählen bereits die Missachtung des Überholverbots und Geschwindigkeitsüberschreitungen. B-Verstöße ahnden den Handygebrauch am Steuer oder abgefahrene Reifen. Lieber einmal zu vorsichtig sein, als es hinterher bereuen.

Durch gestiegene PS-Zahlen bei Autos sind aus den einfachen Fahrzeugen potente Hochleistungsmaschinen geworden. Als noch unerfahrener Autofahrer laufen viele Autobegeisterte leicht Gefahr, die eigenen Fähigkeiten zu überschätzen. Gerade Fahranfänger sind häufig an schweren Verkehrsunfällen beteiligt. Mangelnde Fahrpraxis gepaart mit zu hoher Risikobereitschaft ist gerade bei 18- bis 25-jährigen (meist männlichen) Autofahrern eine brisante Kombination. Die Unfallstatistiken belegen jedes Jahr aufs Neue, wie gefährdet Fahranfänger und ihre Beifahrer sind. Deswegen haben staatliche Stellen und Versicherungen bestimmte Vorsorgemaßnahme getroffen, um junge Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer zu schützen.

Her mit dem Auto!

Nach vielen aufregenden Fahrstunden mit dem Fahrlehrer kann es endlich ohne Begleitung auf die Straße gehen. Viele Fahranfänger sind jetzt ganz wild darauf, die frisch erworbenen Fahrkünste im eigenen Auto auszuprobieren. Dieser Wunsch ist nur verständlich, denn schließlich müssen sich die Fahrkenntnisse auch durch die Praxis festigen. Wie bei jeder anderen Praxis gilt auch hier: Übung macht den Meister.

Wie kommt man zu seinem ersten Auto? Wer Glück hat, bekommt den ersten kleinen Flitzer von seinen Eltern geschenkt – klassischerweise zum 18. Geburtstag. Wenn die Eltern auch über die Anschaffung des fahrbaren Untersatzes hinaus spendabel sind, übernehmen sie noch weitere Unterhaltskosten wie Versicherungsraten oder die Kfz-Steuer.

Alle anderen finden selbstständig zum eigenen Auto. Mithilfe eines guten Autokostenrechners lassen sich die im Unterhalt günstigsten Autos leicht ermitteln. Gerade in jungen Jahren ist der finanzielle Rahmen noch sehr viel enger gesteckt. Für die meisten Fahranfänger ist es daher sinnvoll, mit einem Klein- oder Kleinstwagen zu starten. Zum einen ist ein kleines Auto zu Beginn einfacher in der räumlichen Handhabung und zum anderen weniger kostenintensiv. Die hier ausschlaggebenden Faktoren sind Kfz-Versicherungsraten, Kfz-Steuer sowie der voraussichtliche Spritverbrauch.

Der Spritverbrauch ist eine Variable, die stärker schwanken kann als die anderen Faktoren – je nachdem, wie sich Benzinpreise entwickeln und wieviel das Auto tatsächlich in Bewegung ist. Ist der eigene PKW hauptsächlich für kleinere Stadtfahrten im Einsatz oder geht es damit regelmäßig in den Urlaub ins benachbarte Ausland? Je mehr Kilometer im Jahr abgefahren werden, umso mehr Spritkosten, zudem steigt dadurch auch der Versicherungsbeitrag.

Als Fahranfänger und mit erstem fahrbaren Untersatz nix wie raus auf die Straße!

Beste Finanzierungsmöglichkeiten vergleichen

Für Fahranfänger, die nach ihrem ersten eigenen Auto suchen, bietet sich in der Regel ein gebrauchtes Fahrzeug an. Die Anschaffungskosten sind nicht so hoch wie bei einem Neufahrzeug und die Schäden bei eventuellen Beschädigungen leichter zu verschmerzen. Jedoch sollte auch diese Entscheidung wohl kalkuliert sein. Der Vorteil beim Kauf eines Neuwagens oder eines Jahreswagens sind die verschiedenen variablen Autofinanzierungsmöglichkeiten.

  • Barzahlung: Die wenigsten Kunden nehmen diese Möglichkeit wahr, sie bringt jedoch einige Vorteile. Für den Händler ist diese Bezahlvariante sehr unbürokratisch und erspart ihm eine Menge Aufwand. Für den Autokäufer gibt es meist einen saftigen Rabatt und zusätzliche Serviceangebote – und das Auto gehört ihm sofort. Empfehlenswert bei einer schönen angesparten Summe.
  • Autokredit per Ratenkauf: Die Finanzierung über eine Autobank oder die Hausbank ist eine sehr häufig gewählte Form. Bei der Autobank zahlt der Käufer im günstigsten Fall noch nicht mal eine Anzahlung, sondern nur die Ratenzahlung über eine bestimmte Laufzeit. Die anfallenden Zinsen steigen je nach Laufzeit. Für einen jungen Autokäufer mit festem Einkommen eine attraktive Variante.
  • Leasingpakete: Für Fahranfänger mit Wunsch nach eigenem Fahrzeug eher ungeeignet, denn hier bleibt das geleaste Fahrzeug zum einen bis zur Abzahlung der Leasingraten im Besitz des Händlers. Zum anderen entstehen zusätzliche Kosten bei einer Beschädigung.

Was ist zu beachten bei der ersten Kfz-Versicherung?

Eine der größten Hürden für einen Fahranfänger mit eigenem Fahrzeug ist es, eine bezahlbare Kfz-Versicherung abzuschließen. Eine Kfz-Haftpflicht ist für jeden Autobesitzer verpflichtend, allerdings wird gerade bei jungen Fahranfängern eine höhere Prämie verlangt, weil in dieser Altersgruppe das Schadensrisiko so hoch ist. Es lohnt sich, mehrere Anbieter zu vergleichen und ein paar Tipps zu berücksichtigen.

  • Haben die Eltern eine Auto-Familienversicherung abgeschlossen, sind schon ab dem zweiten versicherten Fahrzeug im Haus bis zu 12 Prozent Ersparnis möglich. Denn je mehr Fahrzeuge im Haushalt eingeschlossen sind, umso höher ist die Schadensfreiheitsklasse. Hier sind alle motorisierten Fahrzeuge mit enthalten, auch Motorräder oder Wohnmobile.
  • Am günstigsten ist es, sein erstes Auto als einen Zweitwagen über die Kfz-Versicherung der Eltern laufen zu lassen. Eventuell kann man hier von der Schadensfreiheitsklasse der Verwandten profieren.
  • Alle, die beim Begleiteten Fahren ab 17 Jahren teilgenommen haben, können ab Erwerb des eigenen Führerscheins davon profitieren. Oft gewähren Versicherungen in diesem Fall einen Rabatt wegen der zusätzlichen Fahrerfahrung des Fahranfängers.

Bildquellen

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Externe Links:

https://www.bussgeldkatalog-mpu.de/bussgeld/fahranfaenger/probezeit.php

http://www.autokostencheck.de/teuer-und-guenstig/alle-fahrzeugklassen/

http://www.deutsche-verkehrswacht.de/home/bmvi-projekte/jugendliche/unfallstatistik-junge-fahrer.html

https://www.jungesportal.de/auto/kfz-versicherung.php

Auto richtig reinigen – worauf kommt es an?

Das Auto gilt als des Deutschen liebstes Kind. Sicher in den meisten Fällen ein Klischee, vermittelt dieser Ausspruch ein Gefühl dafür, wie wichtig das Auto ist. Inzwischen sind allein im Segment der Pkw laut KBA in Deutschland mehr als 45 Millionen unterwegs. Fast 30 Millionen davon sind Fahrzeuge mit Ottomotor. Und die Tendenz steigt. Das Bedürfnis nach Mobilität dient dabei nicht dem Selbstzweck. Von immer mehr Beschäftigten wird erwartet, dass sie nicht innerhalb einer Stadt mobil sind. Pendler sitzen täglich oft mehrere Stunden im Auto.

Letzteres ist unter diesen Rahmenbedingungen gefordert. Der Motor unterliegt mit jedem gefahrenen Kilometer Verschleiß. Für Reifen, Felge und Bremse ist es ein Wechsel aus Trockenheit, Regen oder Schnee und Streusalz, der zur Herausforderung wird. Bedeutet: Der Lebenszyklus eines Autos ist endlich. In den vergangenen Jahren hat sich die Laufleistung der Fahrzeuge drastisch erhöht. Durchschnittlich wandert ein Auto heute mit 18 Jahren in die Schrottpresse. Um diesen Moment so lange wie möglich hinauszuzögern, können Halter zu dem einen oder anderen Trick greifen. Denn mit etwas Pflege kann der Pkw ein stolzes Alter erreichen und dabei immer noch recht gut aussehen.

Hin und wieder benötigt jedes Auto einmal eine Reinigung – doch was sollte dabei beachtet werden, damit das Ergebnis perfekt wird?

Außenreinigung des Pkw

Die Reinigung eines Pkw besteht prinzipiell aus zwei Teilen – der Innen- und der Außenreinigung. Letztere ist entscheidend dafür, wie lange das Auto gut aussieht und als gepflegt bezeichnet werden kann. Eine gründliche Reinigung von Unterboden und Felge sorgt zudem dafür, dass die Lebensdauer verlängert werden kann. Stellt sich die Frage, wie eine Außenreinigung abläuft und welche Hilfsmittel einzusetzen sind.

  • Die Felgen: Hier setzen sich im Regelfall sehr hartnäckige Verschmutzungen ab. Generell ist zu empfehlen, mit den Felgen für die Außenreinigung zu beginnen. Der Grund liegt in den Einwirkzeiten der verwendeten Reinigungsmittel. Benötigt werden für das Putzen der Felgen Bürste, Felgenreiniger und Wasser. Letzteres kommt entweder aus einem Eimer oder dem Hochdruckreiniger. Zu beachten ist, dass der Reiniger nicht zu aggressiv (greift das Rad an) oder zu mild (löst Schmutz nicht adäquat) ist.
  • Die Karosserie: Sind die Felgen gereinigt, kann zum Rest des Fahrzeugs übergegangen werden. Für die Karosserie-Wäsche kann entweder der Hochdruckreiniger oder eine Handwäsche in Frage kommen. Sobald mit dem Reinigungsgerät gearbeitet wird, zuerst Schmutzanhaftungen am Blech abspülen. Anschließend mit der Schaumbürste das Autoshampoo auftragen und zum Schluss das Ganze mit dem Hochdruckreiniger abspülen. Für die Handwäsche einfach mit einem Schwamm das Auto einschäumen und anschließend mit Wasser abspülen. Achtung: Sofern Lappen/Schwamm in den Schmutz fallen, unbedingt auswaschen. Kleine Verunreinigungen zerkratzen sonst den Lack.
  • Trocknen: Dieser Schritt ist nicht unbedingt notwendig. Sofern dennoch per Hand getrocknet wird, mit einem Rakel die Wasserreste entfernen und mit einem Tuch das Blech trocknen.
  • Polieren: Die Politur schützt den Lack und sorgt für einen noch gepflegteren Look. Verwendet werden eine passende Politur, ein Schwamm zum Auftragen und das Mikrofasertuch zum eigentlichen Polieren. Der Anteil an Schleifmittel ist auf den Lackzustand abzustimmen. Neuwertige Fahrzeuge benötigen in der Regel eine Politur mit nur wenig Schleifmittel.

Innenreinigung: Cockpit- und Textilpflege

Der Innenraum ist jener Bereich, in dem sich Autofahrer die meiste Zeit über aufhalten. Schmutz landet nicht nur im Fußraum. Autos, in denen kleiner Kinder mitfahren, werden erstaunlich dreckig – teils bis in Höhe der Fenster. Daher sollte eine intensive Reinigung des Innenraums regelmäßig stattfinden.

  • Innenraum vorbereiten: Im Auto landet vieles – angefangen von Müll über Kugelschreiber und CDs bis hin zu Schuhen o. Ä. Bevor mit der eigentlichen Reinigung begonnen wird, sollte daher alles aus dem Innenraum entfernt werden, was hier nicht hingehört. Gleichzeitig bietet sich jetzt die Gelegenheit, um groben Schmutz zu entfernen. Fußmatten werden aus dem Auto genommen und an einem Rost (sofern vorhanden) abgeklopft.
  • Aussaugen: In Schritt 2 wird der Innenraum ausgesaugt. Bevor die Bezüge der Sitze bearbeitet werden unbedingt prüfen, ob die Düse sauber ist. Zuerst werden alle gröberen Schmutzreste aufgesaugt, bevor die Düse gewechselt wird, um Ritzen zu reinigen. Den Abschluss bildet das Aussaugen des Kofferraums. Tipp: Bei dieser Gelegenheit einen Blick auf den Ablauf im Kofferraum werfen. Ist dieser verschmutzt, kann sich Kondenswasser bilden, was wiederum zu Rost führt.
  • Kunststoffteile: Für das Armaturenbrett wird ein feuchtes Mikrofasertuch verwendet. Damit sollten sich normale Verschmutzungen lösen lassen. Für hartnäckigen Schmutz kann auf spezielle Hilfsmittel zurückgegriffen werden. Vorsicht ist bei allen Schaltern geboten. Letztere sollten trocken abgewischt werden. Für die Lüftung eignet sich der Griff zu einem Pinsel.

Tipps für Autobesitzer

Die Reinigung eines Autos ist eigentlich unkompliziert. Trotzdem passieren immer wieder Fehler. Dazu gehört auch der Griff zu den falschen Hilfsmitteln. Generell sollte gerade im Außenbereich nur mit weichen Textilien – wie Schwämmen oder Mikrofasertüchern – gearbeitet werden. Alles, was Kratzer im Lack hinterlassen könnte, ist zu meiden. Daher sollte stark verschmutztes Waschwasser auch gewechselt werden.

Wichtig: Für jede Autowäsche gilt, dass mit Zusätzen sparsam umzugehen ist. Und jeder Halter muss sich im Klaren darüber sein, dass die Autowäsche auf dem heimischen Hof durchaus zum Streitpunkt werden kann. So weist zum Beispiel das Umweltbundesamt auf die Tatsache hin, dass es sich hierbei um eine Ordnungswidrigkeit handeln kann.

Die Verwendung der richtigen Reinigungsmittel und Lappen ist nicht unwichtig – so lassen sich Kratzer und weitere Verunreinigungen geschickt vermeiden.

Fazit: Mit einfachen Tipps das Auto waschen

Spätestens nach dem Winter ist es wieder an der Zeit, in der nächsten Waschstation vorbeizuschauen. Wer es sich einfach macht, lässt waschen. In Deutschland greifen aber nach wie vor viele Halter selbst zu Lappen, Bürste, Schwamm und Eimer. Die Autowäsche ist in einigen Haushalten sogar ein festes Ritual. Grundsätzlich einfach, können immer wieder Fehler passieren. Falsch eingesetzte Reinigungs- und Pflegemittel wirken dann kontraproduktiv. Und viele Autofahrer denken nicht daran, dass sie sich mit der Autowäsche zu Hause auf eine Gratwanderung begeben – im Sinne des Gewässerschutzes. Ist es vielleicht doch besser, auf Waschstationen auszuweichen?

Weiterführende Links:

https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/wasserrecht/grundwasserrecht

http://www.hawotex.de/

https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Bestand/bestand_node.html

Bildquellen:

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Auto beleihen im Kfz-Pfandhaus

Wer einen finanziellen Engpass hat und kurzfristig Bargeld benötigt, für den können Pfandleihhäuser eine Hilfe sein. Für deren Handlungsweisen – also auch für Tätigkeiten zum Auto beleihen – gibt es gesetzliche Regelungen. Dazu gehört die „Verordnung über den Geschäftsbetrieb der gewerblichen Pfandleiher“ (Pfandleiherverordnung (PfandlV)), die eben auch für die Annahme eines Wagens als Pfand gilt. Vom Prinzip her spielt es daher keine Rolle, ob der Wagen bei einem Pfandleihhaus, das neben anderen Wertsachen auch Autos annimmt, abgegeben wird, oder bei einem dafür spezialisierten Autopfandhaus. Solche Kfz-Pfandhäuser haben sich auf dem Markt etabliert, weil ein Auto „etwas“ mehr Platz benötigt als beispielsweise eine Brillantbrosche und weil die Wertschätzung eines Wagens andere Fachkenntnisse benötigt als die von beispielsweise Edelsteinen. Aus diesen Gründen lassen sich auch geschäftliche Kooperationen zwischen Autohäusern, wo das Pfand, und Pfandleihhäusern, wo die Papiere dazu verbleiben, finden – die finanziellen Einnahmen durch die Pfandgabe werden zwischen ihnen aufgeteilt.

Unterschiede von Autopfandhaus zu Autopfandhaus

Trotz der gesetzlichen Regelungen kann es unter finanziellen Aspekten große Unterschiede machen, bei welchem Pfandleihhaus oder Autopfandleihhaus der Pfandbesteller (Pfandgeber, Verpfänder) seinen Wagen abgibt. Denn der Gesetzgeber legte fest: „Bei einem Darlehen, das den Betrag von 300 Euro übersteigt, unterliegt die monatliche Vergütung der freien Vereinbarung.“ (In: Anlage zu § 10 Abs. 1 Nr. 2 PfandlV.) Und überdies gilt: „2. Neben der in Nummer 1 genannten monatlichen Vergütung kann für die Aufbewahrung, Pflege und Versicherung von Fahrrädern mit Hilfsmotor, Kleinkrafträdern, Krafträdern mit und ohne Beiwagen, Kraftwagen, Zugmaschinen und Kraftfahrzeuganhängern eine tägliche Vergütung vereinbart werden.“ (Ebd.)

Autopfand Fall A: Der Wagen wird später wieder eingelöst

Beim Abschließen eines Pfandleihvertrages über einen Wagen (oder ein anderes der eben aufgezählten Objekte) als Pfand muss der Verpfänder daher folgende von ihm – im Falle der Einlösung zu erbringende – Zahlungsverpflichtungen beachten:

  • Rückzahlung der Summe, die er für das Pfand erhalten hat. (Üblicherweise werden Darlehen in Höhe von 50 bis 70 Prozent des aktuellen Wertes des Pfandobjektes vergeben.)
  • Darlehenszinsen (die Höhen sind nur für Darlehen bis inklusive 300 € per Gesetz festgelegt; ein angefangener Monat gilt bei der Verzinsung als voller Monat).
  • Gebühren (Geschäftskosten, auch für die Schätzung, ggf. auch für ein Gutachten).
  • Pro Tag anfallende Gebühren für die Versicherung, die Aufbewahrung (Standgebühren) und die Pflege des Pfandes, welche speziell sind, da es sich bei diesem Pfand um einen Wagen (oder ein anderes Gefährt, siehe oben) handelt.

Autopfand Fall B: Der Wagen kann nicht mehr eingelöst werden

Zunächst einmal gilt: Der Pfandleiher (Pfandgläubiger) darf für die Fälligkeit des Darlehens keine kürzere Frist als drei Monate vereinbaren. (Vgl. § 5 Abs. 1 PfandlV.) Doch was ist, wenn der Pfandgeber in diesem Zeitraum sein Pfand nicht wieder einlösen kann? Eine Verlängerung des Vertrages kann, muss aber nicht vom Pfandgläubiger gewährt werden. Und ob der Pfandgeber sich ggf. auf diese Verlängerung einlassen sollte, sollte er sich in jedem Fall gut überlegen. Denn die mehrmalige Verlängerung von Pfandleihverträgen kann aufgrund der Zinsen und Gebühren sehr unrentabel sein, 40 Prozent effektiver Jahreszins sind für diese Kreditform keine Seltenheit. Findet keine Verlängerung des Pfandleihvertrages statt und das Pfand wird nicht eingelöst, muss der Pfandleiher es verwerten. Die Verwertung erfolgt im Rahmen einer Auktion. Vor Eintritt der Verkaufsberechtigung darf der Pfandleiher kein Eigentumsrecht an dem verpfändeten Objekt geltend machen.

Weitere Informationen zu Fall B

Die Verwertung des Pfandobjektes darf per Gesetz erst einen Monat nach der Fälligkeit des Darlehens erfolgen (Karenzzeit) und muss nach diesem Eintritt der Verwertungsberechtigung innerhalb von sechs Monaten passieren – es sei denn, es wurde vertraglich zwischen Pfandleiher und Pfandgeber etwas anderes vereinbart. (Weitere Ausnahme: Es droht eine Wertminderung des Pfandes.) Wurde das Pfand bzw. der Wagen (oder ein anderes Gefährt) nicht in der festgelegten Frist eingelöst und es kommt zum Verkauf bzw. zur Versteigerung durch den Pfandleiher, dann ist es durchaus möglich, dass der ehemalige Besitzer bzw. Pfandgeber noch weiteres Geld erhält. Denn verbleibt aus dem Verkaufserlös des Pfandes nach Ausgleich des Darlehens, der Zinsen, diverser Gebühren und anteiliger Kosten für Ankündigung und Durchführung der Verwertung ein Überschuss, steht dieser dem Pfandgeber zu und nicht dem Pfandleiher. Der Pfandgeber sollte sich aber selber über das Verwertungsergebnis informieren und im Falle des Falles eine Auszahlung des Überschusses beim Pfandleiher beantragen.

Der ‚Pseudo-Pfandleihvertrag‘: Kaufvertrag mit Rücktrittsrecht

Wer Geld benötigt und meint, seinen Wagen verpfänden zu müssen, andererseits aber auf diesen keinesfalls verzichten möchte, dem werden solche Angebote auffallen: Bargeld durch einen Vertrag, der es erlaubt, das – ggf. scheinbar verpfändete – Auto selbst weiter zu benutzen. Doch Pfandleiher sind verpflichtet, das Pfand nach Abschluss des Pfandleihvertrages sicher vor Zugriffen aufzubewahren. Bei Verträgen zu Objekten, für die ggf. eine kurzfristige Zahlungsleistung erfolgt und die dennoch vom Objektgeber weiter genutzt werden dürfen, handelt es sich zumeist um eine Art Kaufverträge mit Rücktrittsrecht.

Die Vorteile von Pfandkrediten

Pfandleihverträge ermöglichen den kurzfristigen und zumeist auch unkomplizierten Erhalt einer Zahlungsleistung. Der Verpfänder muss nur wenige Voraussetzungen für einen Vertragsabschluss mitbringen: Geschäftsfähigkeit, Volljährigkeit, die Vorlage eines gültigen Personalausweises und ggf. einen Eigentumsnachweis zum Pfandobjekt. Was hingegen nicht verlangt wird, sind Nachweise zur Bonität oder eine Schufa-Prüfung. Bei kurzen Vertragslaufzeiten kann ein Pfandleihvertrag günstiger sein als ein Bank-Kreditvertrag. Ein weiterer Vorteil für den Verpfänder: Er haftet bei einem Pfandleihvertrag nur mit seinem Pfandobjekt. Wer beabsichtigt, Verpfänder zu werden, sollte aber nicht vergessen, dass die Höhe der bei Einlösung des Pfandobjektes zu zahlenden Zinsen abhängig ist von der ausgezahlten Darlehenshöhe. Die gesetzlichen Regelungen zu monatlichen Zinsen bei Darlehen bis 300 € lassen sich in der Anlage zu § 10 in der Pfandleihverordnung (PfandlV) finden. Besondere Gutachterleistungen fallen nicht unter die allgemeinen Gebühren, sondern müssten extra bezahlt werden. In jedem Fall ist es von Vorteil, wenn der Wagenbesitzer schon vor Kontaktaufnahme mit dem Pfandleiher über den Wert seines Wagens (oder Fahrrades mit Hilfsmotor, Kleinkraftrades, Kraftrades mit oder ohne Beiwagen, seiner Zugmaschine oder seines Kraftfahrzeuganhängers) informiert ist.

Quellen und weiterführende Links:

https://www.gesetze-im-internet.de/pfandlv/BJNR000580961.html

http://www.pfandkredit.org/pfandkredit/

https://www.123pfand.de/auto-beleihen/

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/urteil-gericht-bremst-verleihmodell-aus-1.3501428

Abbildung 1: @ ElisaRiva (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Alkohol am Steuer – wo ist die Grenze?

 

Nach einem Bierchen fühlen sich die meisten Menschen noch fit zum Fahren, oder nach einem Gläschen Wein, oder Zwei – aber sind sie es auch?
2016 wurden bundesweit über 450.000 Fahrverbote ausgesprochen, in fast 95.000 Fällen wurde der Führerschein entzogen. Fast 90 % dieser Sanktionen hingen mit Alkohol oder anderen Drogen am Steuer zusammen.

Promillegrenzen wirken sich bei jedem anders aus

Das Gesetz ist bei Alkohol am Steuer eindeutig, allerdings rechnet der Gesetzgeber nicht in Gläsern, sondern in Blutalkoholwerten in Promille. Das bedeutet: das eine Bier, das bei einem wohlgenährten Menschen mit 0,3 ‰ zu Buche schlägt, kann bei einem schmächtigen Menschen mit 0,55 ‰ bereits zu viel sein. Es gibt also keine verlässlichen Zahlen, wie viele Gläser oder Schnäpse im rechtlich zulässigen Rahmen liegen, denn die Wirkungsweise von Alkohol variiert individuell. Auch subjektive Einschätzungen ‚trainierter Gewohnheitstrinker‘ („nach drei Gläsern merk‘ ich noch nix“) täuschen über den Blutalkoholwert hinweg.

0,0 ‰ für Fahranfänger und unter 21-Jährige

Rechtlich gilt in Deutschland im Straßenverkehr bis zum 21. Lebensjahr und in der zweijährigen Probezeit nach Erwerb des Führerscheins ein absolutes Alkoholverbot von 0,0 ‰. Wer dennoch alkoholisiert im Straßenverkehr erwischt wird, riskiert bereits ohne Anzeichen von Fahrunsicherheit eine Geldbuße von 250 € und einen Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg. Ab 0,5 ‰ werden Fahranfänger auch ohne Fahrunsicherheit mit 500 – 1.500 €, zwei Punkten in Flensburg und 1 – 3 Monaten Fahrverbot bestraft, je nachdem, ob es sich um einen Erstverstoß oder eine Wiederholungstat handelt. Bei erkennbaren Fahrunsicherheiten oder einem Verkehrsunfall werden Fahranfänger ab 0,5 ‰ wie erfahrene Führerscheinbesitzer bestraft.

0,5 ‰ für erfahrene Fahrer, solange nichts passiert

Jenseits von Probezeit und dem 21. Lebensjahr gilt hierzulande eine Alkoholgrenze von 0,5 ‰. Doch bereits ab 0,3 ‰ kann es zu Strafen kommen, wenn Anzeichen von Fahrunsicherheit vorliegen. Wer also mit 0,3 ‰ Blutalkoholwert Schlangenlinien fährt, kann mit drei Punkten in Flensburg, einer Geld- oder sogar einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren rechnen. Kommt es alkoholisiert zu einem Verkehrsunfall, kommt zudem noch ein Führerscheinentzug hinzu. Ob die Fahrlizenz nach 6 Monaten Sperrfrist wieder erteilt, auf bis zu fünf Jahre oder gar vollständig entzogen wird, hängt von der Schwere des Verkehrsverstoßes ab. Oft wird für die Wiedererlangung der Fahrberechtigung eine erfolgreiche Medizinisch Psychologische Untersuchung/MPU verlangt.

Ab 1,1 ‰ ist Alkohol im Straßenverkehr in jedem Falle eine Straftat

Ab einem Blutalkoholwert von 1,1 ‰ liegt bereits eine Straftat vor, auch wenn keine Anzeichen von Fahrunsicherheit festgestellt werden können. Drei Punkte in Flensburg, eine Geld- und eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren sowie ein Führerscheinentzug sind die Folge. Kommt es zudem zu einem Unfall, fallen Geld- und Freiheitsstrafe sowie der Führerscheineinzug entsprechend schärfer aus. Ab 1,6 ‰ ist für Ersttäter eine MPU zur Wiedererlangung des Führerscheins vorgeschrieben, doch sie kann auch schon bei geringeren Blutalkoholwerten gefordert werden.

Weitreichende Konsequenzen in Verkehrsrecht, Strafrecht und Zivilrecht

Zu den verkehrsrechtlichen Konsequenzen eines Unfalls unter Alkoholeinfluss kommen häufig auch noch straf- und zivilrechtliche Prozesse: Körperverletzung, Personen- und Sachschäden, Schmerzensgeld, Arbeitsausfälle, Invalidenrenten, Gutachter und Prozesskosten können ein Gläschen zu viel richtig teuer werden lassen.

Kompetenter Rat von erfahrenem Verkehrsrechtler ist hilfreich

Das Strafmaß als solches ist bei Alkohol am Steuer nicht verhandelbar, im Einzelfall hängt die Höhe des Strafmaßes aber von verschiedenen Umständen ab. Deshalb ist die Beratung und Vertretung durch einen Fachanwalt bei einem Alkoholdelikt unbedingt zu empfehlen. Erfahrene Verkehrsanwälte wie der Berliner Jurist Achim H. Feiertag kennen vergleichbare Verfahren und wissen, an welchen Stellen Richter Spielräume nutzen können. Sie erklären Ihren Mandanten auch, durch welche Maßnahmen sie Einsicht und Besserung zeigen können, was ein Urteil beeinflussen kann.

0 ‰ in der Öffentlichkeit ist für alle am besten

Wer sich all diesen Ärger von vorn herein sparen möchte, verzichtet ganz auf Alkohol, bevor er sich in den Straßenverkehr begibt. Das gilt übrigens auch für Radfahrer und Fußgänger, die alkoholisiert im Straßenverkehr ebenso Strafen riskieren. Ohne Alkohol in der Öffentlichkeit schützen Sie sich und andere. Wenn Sie allerdings doch ein Glas oder zwei ohne Reue genießen möchten, tun Sie es dort, wo Sie niemanden dadurch gefährden können.

Weiterführende Links:

https://www.adac.de/der-adac/rechtsberatung/bussgeld-punkte/verfahren/

https://www.bussgeldkatalog.de/alkohol/

https://www.kba.de/DE/Statistik/Kraftfahrer/Fahrerlaubnisse/Fahrerlaubnismassnahmen/fe_m_z_1.html?nn=1389472

https://ra-feiertag.de/rechtsgebiete/fahrerlaubnisrecht/alkohol-am-steuer.html

 

Bild: Alkoholkontrolle, Fotolia ©benjaminnolte

 

Was muss bei einem Kfz-Versicherungswechsel beachtet werden?


Die Autoversicherung setzt sich aus verschiedenen Versicherungen zusammen. Pflicht für jedes Kraftfahrzeug ist die Haftpflichtversicherung. Als freiwillig gelten Kaskoschutz, darunter die Vollkasko und die Teilkasko sowie der Unfallmeldedienst, der Fahrerschutz und der Auslandsschutzbrief.

  • Vollkasko: Es sind alle Schäden versichert, sogar selbstverschuldete und mutwillige Beschädigung durch Fremde. Außerdem alle Schäden, die auch durch die Teilkasko abgedeckt sind
  • Teilkasko: Sie ersetzt Diebstahl, Schäden durch Naturgewalten, Brand, Explosion und nach dem Zusammenstoß mit Wild (wobei hier die Definition Wild beziehungsweise Tier je nach Gesellschaft variiert), Glasbruch sowie Schäden durch Marderbisse
  • Unfallmeldedienst: Dabei handelt es sich um eine Box für das Auto, die sich automatisch nach einem Unfall bei der Versicherung meldet und bei ausbleibender Antwort Rettung alarmiert
  • Fahrerschutz: Dies ist eine Unfallversicherung, welche für Schäden am Fahrer aufkommt, wenn für diesen kein Dritter verantwortlich ist.
  • Auslandsschadenschutzbrief: Wer im Ausland unterwegs ist und dort einen Unfall mit einem dortigen Staatsbürger hat, profitiert bei der Schadensabwicklung nach deutschem Recht davon

Wie funktioniert eine KFZ Versicherung?

Grundsätzlich gestalten sich die Tarife in ihren Attributen und Prämien gesellschaftsspezifisch. Einige Fakten gelten aber für alle Anbieter:

  • Je mehr Kilometer gefahren werden, desto höher die Prämie
  • Das Alter der Fahrer; unter 25 Jahren und über 70 Lebensjahren wird die Versicherung teurer
  • Wohnungseigentum: Eigentümer können ihr Auto anders abstellen, sie gehen mutmaßlich ordentlicher mit dem Wagen um. Die Prämie kann dadurch günstiger werden
  • Abstellplatz: Je sicherer das Auto abgestellt wird, desto günstiger die Rechnung
  • Fahrzeugtyp und Hersteller: Sie machen einen entscheidenden Preisunterschied aus. Versicherungen setzen dabei immer auf Risikokalkulation, mit welcher sie bestimmen, wie oft es geklaut wird und wie hoch die Reparaturkosten liegen
  • Typklassen: Von ihnen gibt es 30. Je höher die Typklasse, desto höher auch die Prämie
  • Beruf: Auch dieser kann entscheidend sein; vor allem aber die Frage nach öffentlichem oder nicht-öffentlichem Dienst
  • Folgende Tarifmerkmale variieren innerhalb der Anbieter für KFZ-Versicherungen:
    Etwas irreführend sind die Schadensfreiheitsklassen. Es gibt keine Norm, die vorschreibt, wie viel Prozent einer Klasse entsprechen

Einen Rabattschutz bietet fast jede Versicherung an. Aber nicht immer ist er kostenfrei. Dabei ist ein Schaden im Jahr frei, ohne dass man in der Schadensfreiheitsklasse hochgestuft wird.
Außerdem gibt es bei nahezu allen Gesellschaften die Option, zusätzlich zur KFZ-Haftpflicht einen Schutzbrief abzuschließen. Hier unterscheiden sich die Leistungen teilweise gravierend. Ein genauer Blick lohnt sich.

Was muss beim Wechsel beachtet werden?

Verbraucherschützer werben jedes Jahr wieder im Herbst damit, die KFZ Versicherung zu wechseln und damit Geld zu sparen. Der Hintergrund ist, dass die Kündigung zum 30. November jeden Jahres ausgesprochen werden muss, um die Kündigungsfrist zum 01. Januar eines jeden Kalenderjahres zu wahren.
Trotzdem ist nicht immer die günstigste Versicherung auch die beste.

Worauf ist zu achten?

Beim Wechsel müssen die tariflichen Merkmale der einzelnen Gesellschaften geprüft werden und zwar im Hinblick auf die individuelle Ausgangssituation. Hierbei lohnt es sich besonders online, über Webseiten wie Toptarif, die einzelnen Anbieter mal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Wer zum Beispiel einen nautischen Beruf ausübt, kann bei einigen Versicherungen deswegen mit diversen Preisreduzierungen rechnen.

Bevor es um die Kündigungsmodalitäten geht:
Es gilt sicherzustellen, dass die Versicherungsscheinnummer der alten Versicherung vorliegt, damit sich die neue Versicherung nach den Prozenten erkundigen kann.

Generelle Kündigungsfristen:

  • Kündigung zum Ablauf – zum 01. Januar, Kündigung einen Monat vorher
  • Kündigung bei neuem Fahrzeug, mit sofortiger Wirkung
  • Sonderkündigungsrecht (4 Wochen), wenn die Prämie sich erhöht hat
  • Kündigung §§38, 39 Versicherungsvertragsgesetz (Mahnverfahren)
  • Kündigungsrecht aufgrund von Schaden

Wenn der Vertrag gekündigt ist, muss sich der Halter um einen neuen Versicherungsschutz kümmern. Beim Straßenverkehrsamt muss dann eine neue EVB- Nummer hinterlegt werden.
Kündigungsmodalitäten: Per Fax, E-Mail, eingeschriebener Brief. Bei Fax und E-Mail müssen Name und Nummer des Versicherungsnehmers erkennbar sein. Eine Unterschrift ist nicht zwingend notwendig.

Thema Direktversicherungen: Viele überlegen sich, zu einem reinen Online-Anbieter zu wechseln, um Geld zu sparen. Dabei ist vorher unbedingt zu bedenken, dass im Schadensfall die Kommunikation schwer sein kann und ohne Ansprechpartner auch keine aufkommenden Fragen problemlos beantwortet werden können.

Fazit:
Beim Wechsel sollten lockende Angebote die Entscheidung nicht beeinflussen, sondern der Blick ins umgangssprachliche Kleingedruckte. Versicherungen sollten stets optimal die Bedürfnisse des Kunden absichern und das gilt auch für die KFZ-Versicherung.

Weiterführende Links

https://www.adac.de/produkte/versicherungen/kfz-versicherungen/

https://www.focus.de/finanzen/versicherungen/kfz-versicherung/

https://www.cecu.de/lexikon/kfz/2613-schutzbrief.htm

https://www.toptarif.de/kfz-versicherung/

https://pixabay.com/de/abgest%C3%BCrztes-auto-schaden-dent-2727666/

Wie viel Technik steckt wirklich in unseren Autos?

Tagtäglich verbringen viele Menschen sehr viel Zeit in ihren Autos. Der fahrbare Untersatz ist hilfreich, wenn man schnell und unkompliziert von A nach B kommen möchte. Umso ärgerlicher, wenn das Auto mal nicht funktioniert. Normalerweise führt der Weg dann zur nächsten Autowerkstatt. Doch das muss nicht sein. Es gibt heutzutage Mittel und Wege, selbst eine Fehlerdiagnose durchzuführen. Mit Hilfe einer KFZ Diagnose lässt sich schnell herausfinden, wo der Fehler steckt. Viele kleinere Fehler können nämlich ganz leicht selbst behoben werden.

Dies zeigt, wie komplex das Innenleben eines Autos ist. Höchste Zeit, einmal zu fragen, wie viel Technik eigentlich in unseren Autos steckt und wie sicher diese überhaupt ist.

Sicherheitslücken durch moderne Kfz-Technik

Dank dem technischen Fortschritt kann die verschiedenste Technik in Fahrzeuge eingebaut werden. Autos können ganz nach den Wünschen ihres zukünftigen Besitzers mit allerlei technischem Schnickschnack versehen werden. Während es früher kaum denkbar war, mit Hilfe eines Navigationsgeräts unbekannte Städte zu erkunden, ist diese technische Errungenschaft längst zum Standard geworden. Doch es gibt auch Techniken, die es noch nicht in die Standardausstattung geschafft haben, für viele aber ein Zugewinn beim Fahren bedeuten. Die Rede ist von Fahrassistenzsystemen, Start-Stopp-Systemen und einer intelligenten Vernetzung von Fahrzeug, Fahrer und Außenwelt. So bietet der Konzern BMW mit ConnectedDrive die Möglichkeit, über digitale Services, smarte Apps und Assistenzsysteme beim Fahren mehr Komfort, Entertainment und Sicherheit zu genießen. Dass die moderne Technik auch Gefahren mit sich bringt, ahnen die wenigsten. Dabei deckte der ADAC erst kürzlich auf, dass es Sicherheitslücken bei BMW ConnectedDrive gibt.

Ebenso fatal kann die Nutzung eines Komfortschlüssels sein: Durch das Komfort-Schließsystem „Keyless“ können Autos und Motorräder leichter gestohlen werden. Im Gegensatz zu einem normalen Funktionsschlüssel brauchen Diebe nur eine Funk-Verlängerung bauen und können die jeweiligen Autos in wenigen Sekunden öffnen um mit diesen wegzufahren. Auch bei Motorrädern mahnt der ADAC zur Vorsicht. Wer denkt, dabei handle es sich nur um eine These des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs, irrt. Um die Sicherheitslücken offen zu legen, wurden über 100 mit Keyless ausgestatteter Autos getestet – das Ergebnis ist erschreckend. Um nicht Gefahr zu laufen, Opfer eines Diebstahls zu werden, ist es besser, auf herkömmliche Schließsysteme zurückzugreifen.

Natürlich gibt es auch viele erfolgversprechende Ausstattungselemente. Trotzdem sollte der Sicherheitsaspekt nicht vernachlässigt werden.

Kfz-Diagnose heutzutage unabdingbar

Besonders Fahranfänger in der Probezeit wissen kleine technische Helfer zu schätzen. So kann es etwa hilfreich sein, wenn sich im Kfz ein Lichtsensor befindet. Dieser schaltet automatisch das Licht ein, was dem Fahrer die Möglichkeit gibt, sich besser auf den Verkehr zu konzentrieren. Ebenso sinnvoll kann ein Tempomat sein, der darauf achtet, dass die eingestellte Geschwindigkeit eingehalten wird.  So schön sie auch ist, die moderne Technik, sie macht uns das Leben manchmal auch schwerer. Sobald eine Kontrollleuchte aufblinkt, beginnt man sich zu fragen, welcher Fehler vorliegt. In einigen Fällen führt dies dazu, dass man während des Fahrens unaufmerksam wird und Verkehrsschilder nicht mehr wahrnimmt. Ein weiteres Problem: Den Fehlerspeicher in der Kfz-Werkstatt auslesen zu lassen, ist häufig mit unverhältnismäßig hohen Kosten verbunden. Je mehr Technik ein Auto besitzt, umso wichtiger ist es, Mittel und Wege zu kennen, diese zu verstehen. Hierbei können Kfz-Diagnosegeräte helfen.

Diagnosegeräte und entsprechende Software helfen dabei, den Fehlerspeicher selbst auszulesen. Die Auswahl in diesem Bereich ist groß: Diagnosemodule, die an den Computer angeschlossen werden, integrierte Touchscreen- und Handheld-Geräte ­– alles ist möglich. Das spart Zeit und Geld, kann der Gang zur Werkstatt doch meistens ausgelassen und der Fehler selbst behoben werden.

Weiterführende Links

https://www.adac.de/infotestrat/technik-und-zubehoer/fahrerassistenzsysteme/sicherheitsluecken/sicherheitsluecken.aspx

https://www.adac.de/infotestrat/technik-und-zubehoer/fahrerassistenzsysteme/keyless/default.aspx

https://shop.autoaid.de

http://www.autobild.de/artikel/ratgeber-autoelektronik-425055.html

Pixabay.com, © Jan2575 (CC0-Lizenz)

Autofahren in der Großstadt: Die wichtigsten Vor- und Nachteile

Autofahren ist bequem und manchmal auch so dringend notwendig, dass es kaum möglich ist, darauf zu verzichten. Über diese Tatsache sind sich fast alle Menschen einig. Nichtsdestotrotz kann das Autofahren gerade in der Großstadt auch in richtigem Frust ausarten. Sollte man das Auto in Großstädten lieber stehen lassen? Oder überwiegen die Vorteile doch?

Welche Nachteile müssen Autofahrer in großen Städten in Kauf nehmen?

Nicht selten ist das Autofahren in der Großstadt mit Fluchen, Haareraufen und Schweißausbrüchen verbunden. Immer, wenn Sie es eilig haben, finden Sie mit Sicherheit keinen Parkplatz, geraten in einen Stau oder müssen ewig an der neuen Baustellenampel warten. Aber auch andere, meist rücksichtslose Verkehrsteilnehmer, die es ebenfalls eilig haben, können Nerven kosten und die Entstehung von grauen Haaren begünstigen. Wer sich durch den Berufsverkehr in der Großstadt quält, braucht vor allem eine gute Konzentration, viel Geduld und möglichst auch eine Extraportion Gelassenheit. Bei extremen Wetterverhältnissen ist zudem eine ausreichende Fahrerfahrung von Vorteil, wie etwa bei oder Aquaplaning, sonst besteht die Gefahr für Unfälle.

Gerade in Stresssituationen, die beim Autofahren in der Großstadt nicht gerade selten sind, passiert es aber auch erfahrenen Autofahrern leider schnell und sie sind in einen Unfall verwickelt. Ob verschuldet oder unverschuldet, ein unachtsamer Moment eines Autofahrers reicht, um einen Blechschaden – oder Schlimmeres – zu verursachen. Womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären: Am Auto anstehende Reparaturen – sei es durch Unfälle oder durch Verschleiß – müssen in einer Werkstatt behoben werden, was ganz schön ins Geld gehen kann. Einzige Ausnahme: Sie sind technisch versiert und können Ihr Auto selbst reparieren, aber auch das kostet natürlich wieder Nerven, Zeit und Geld. Dazu kommt auch noch der Umweltaspekt: Egal, wie viel Mühe sich die Autohersteller geben, das eigene Fahrzeug ist und bleibt eine große Belastung für die Umwelt und gerade in der Großstadt, in der täglich Tausende PKWs und LKWs unterwegs sind, ist die Umwelt- und Luftbelastung besonders hoch.

Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass erst einmal ein passendes Auto gefunden werden muss. Das ist gar nicht so einfach, gerade wenn Sie auf eigene Faust einen Gebrauchtwagen kaufen möchten. Und wenn Sie das richtige Auto entdeckt haben, müssen Sie es auch noch zulassen – eine Aufgabe, die den meisten Autofahrern verhasst ist, weil sie sehr viel Zeit in Anspruch nehmen kann. Die Zulassungsstellen sind häufig überfüllt, sodass lange Wartezeiten gang und gäbe sind. Wie gut, dass es mittlerweile einige Services und Dienste gibt, die die deutschen Autofahrer zumindest in dieser Hinsicht entlasten. Denn: Die Zulassung kann man auch online erledigen lassen, wodurch dieser ehemals nervenaufreibende Vorgang fast so bequem und angenehm wie Online-Shopping wird. Das Warten in der Zulassungsstelle entfällt und sogar das Wunschkennzeichen kann bestellt werden. Solche Online-Zulassungsservices sind eine echte nervliche Entlastung für Autofahrer.

Was spricht für das Autofahren in der Großstadt?

Nun haben wir allerhand Aspekte aufgezählt, die gegen das Autofahren in der Großstadt sprechen. Aber natürlich gibt es auch sehr viele Vorteile – wäre das anders, dann wären die Innenstädte ja auch kaum derart mit Autos überfüllt. Der größte Pluspunkt des Autofahrens in der Großstadt besteht darin, dass Sie absolut flexibel sind. Sie müssen sich nicht nach den Fahrplänen der öffentlichen Verkehrsmittel richten und verpassen keine Termine, nur weil der Zug oder Bus wieder einmal Verspätung hat. Darüber hinaus sind Sie im Auto unter sich und müssen sich nicht mit Fremden einen Platz teilen. Niemand stört Sie und niemand fühlt sich gestört, wenn Sie die Musik laut aufdrehen und zu Ihrem Lieblingssong mit trällern. Kurzum: Autofahren macht einfach Spaß, weshalb auch die wenigsten Autofahrer darauf verzichten möchten und all die oben genannten Nachteile gerne in Kauf nehmen.

Weiterführende Links

http://www.rp-online.de/leben/auto/ratgeber/selber-schrauben-kann-auch-teuer-werden-aid-1.4652138
https://www.kroschke.de/kfz-zulassungsstelle.html
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/studie-ueber-verkehr-in-grossstaedten-von-tomtom-a-843526.html
Pixabay.com, © Pexels (CC0-Lizenz)

Die besten Automessen des Jahres

Für den geneigten Fan des KFZs gehören sie jedes Jahr zu den Highlights des Kalenders: Automessen, auf denen die aktuellsten Neuerscheinungen aller Hersteller dem Publikum vorgestellt werden. Neben diesen teilweise futuristischen Konstruktionen ist auch das Rahmenprogramm dieser Veranstaltungen immer sehr attraktiv: Hier ein Foto mit einer hübschen Hostess, dort ein kurzes Gespräch mit einem Konstrukteur oder anderen Autofans, dazu vielleicht eine Fahrt in einem Rennsimulator oder einem echten Rennwagen – hier finden PS-Freunde alles, was ihr Herz begehrt.

Die drei wichtigsten Messen des Kalenderjahres werden in diesem Artikel kurz vorgestellt. Am besten gleich den Kalender zücken und diese Termine dick rot anstreichen!

IAA Frankfurt

In keinem anderen Land ist das Auto so sehr „Kulturgut“ wie in Deutschland. Schließlich waren es Motoren- und Autohersteller, die die Bundesrepublik wirtschaftlich mit zu dem gemacht haben, was sie heute ist. Nicht nur deswegen genießen deutsche Autobauer weltweit einen ausgezeichneten Ruf – und nicht nur deswegen findet die vielleicht wichtigste Messe der Branche hierzulande statt.

Im nächsten Jahr kommen im Rahmen der IAA allerdings nur Fans von Nutzfahrzeugen auf ihre Kosten, wenn die Messe im September ihre Tore in Hannover öffnet. Die nächste PKW-IAA in Frankfurt findet erst wieder 2019 statt. In unsere Liste hat sie es trotzdem geschafft – denn eine Aufzählung der wichtigsten Automessen ohne die IAA wäre wie ein KFZ ohne Motor.

Was? Internationale Automobilausstellung 2019
Wann? 12.9. bis 22.9. 2019
Wo? Messe Frankfurt
Eintrittspreise noch nicht bekannt; 2017 ca. 15 €

 

Pariser Salon

Viele haben es sicher schon gemerkt: Wenn es 2018 keine IAA gibt, ist es Zeit für den Mondial de l’Automobile, hierzulande besser bekannt als Pariser Salon. Die Stadt der Liebe ist immer einen Besuch wert, und das natürlich erst recht, wenn sich alle internationalen Größen der KFZ-Branche ein Stelldichein geben.

Die Pariser Messe blickt auf eine lange Tradition zurück: Bereits im Jahr 1898 präsentierten Autobauer dem staunenden Publikum erstmals ihre neuesten Errungenschaften, und auch heute noch sorgen sie alle zwei Jahre für offene Münder. Wer also noch nicht weiß, wo er im kommenden Herbst seinen Urlaub verbringen soll: Paris ist ein brandheißer Tipp, wenn man auf Motoren und Pferdestärken steht!

Was? Mondial de l’Automobil 2018
Wann? 4.10. bis 14.10. 2018
Wo? Messe Paris
Eintrittspreise Tagesticket 16 €

 

North American International Auto Show

Detroit trägt seine Spitznamen „Motor City“ und „Motown“ nicht nur mit Stolz, sondern auch völlig zu Recht. Die Metropole an den großen Seen spielt in der Geschichte der US-Automobilindustrie eine entscheidende Rolle und beherbergt weltweit anerkannte Größen wie General Motors, Ford und Chrysler.

Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass Detroit auch die wichtigste Automesse der vereinigten Staaten ausrichtet: Die North American International Auto Show. Anders als die beiden europäischen Messen findet sie schon zu Beginn des nächsten Jahres statt, genauer gesagt vom 20. bis zum 28. Januar 2018. In diesem Zeitraum ist die Messe für den Publikumsverkehr offen, zuvor finden bereits diverse Events für geladene Gäste oder die Fachpresse statt.

Was? North American International Auto Show
Wann? 20.1. bis 28.1.2018
Wo? Cobo Center, Detroit
Eintrittspreise Tagesticket 14 €

 

Weiterführende Links:

https://www.iaa.de/

https://www.expocheck.com/de/automobile-kfz-teile

https://www.mondial-automobile.com/visiteurs/

https://naias.com/

Bildquelle:

Abbildung 1: @ moerschy (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Leistungsmerkmale der KFZ-Versicherung

Bei der Kfz-Versicherung und Kaskoversicherung werden viele unterschiedliche Tarife angeboten. Aus den verschiedenen Leistungsmerkmalen wie Schutzbrief, Mallorca-Police, grobe Fahrlässigkeit und GAP-Deckung können Sie zum Beispiel wählen. Nachfolgend erfahren Sie, was die verschiedenen Leistungsmerkmale auszeichnet und in welchen Fällen der Abschluss sinnvoll ist.

Leistungsmerkmale wie der Schutzbrief sind die besten Pannenhelfer

Schnell kann es beim Autofahren zu Pannen, Unfällen oder anderen unglücklichen Situationen kommen. Mit einem Kfz-Schutzbrief bekommen Sie in diesen Fällen Hilfe. Direkt an der Unfallstelle wird beispielsweise Pannenhilfe geleistet: Das Auto wird in eine Werkstatt abgeschleppt oder Sie werden zum Zielort transportiert. Der Anbieter stellt Ihnen einen Leihwagen zur Verfügung, bis Sie das Auto wieder nutzen können oder Sie erhalten eine Fahrkarte für öffentliche Verkehrsmittel. Haben Sie sich unterwegs verletzt, werden Sie mit einem Schutzbrief nach Hause oder in eine Klinik gebracht. Das Gleiche gilt für die Insassen im Fahrzeug. In der Regel gilt der Schutz auch im Ausland. Der Schutzbrief ist ein sinnvolles Leistungsmerkmal, denn er erweitert die Versicherungsleistungen optimal. So müssen Sie sich um die Sicherheit auf Reisen keine Sorgen machen. Die Leistungen variieren je nach Versicherungsanbieter. Daher ist es grundsätzlich wichtig, den Leistungsumfang des Schutzbriefes vor Abschluss genau zu prüfen. Die monatlichen Beiträge sind meist gering und können sich sehr schnell bezahlt machen: Allein das Abschleppen des Fahrzeugs nach einer Panne kann 100 Euro kosten. Mitgeführte Wohnwagen, Anhänger oder ähnliches sind ebenfalls komplett mitversichert.

Leistungsmerkmale für Mietwagenfahrer die Mallorca-Police

Die Mallorca-Police schützt Sie im Urlaub und auf Geschäftsreisen, wenn Sie im Ausland einen Mietwagen nutzen. Bauen Sie mit dem Mietwagen einen Unfall, stockt die Mallorca-Police die Versicherungssumme des Kfz-Haftpflicht für den Mietwagen auf. Die Haftpflichtversicherung ist zwar ein Teil der Verträge der Mietwagenanbieter, jedoch sind die Deckungssummen in einigen europäischen Ländern vergleichsweise niedrig. Die Mallorca-Police schließt die Lücke und gilt, anders als es der Name vermuten lässt, nicht nur auf den Baleareninseln, sondern überall im europäischen Ausland. Vor Abschluss ist es wichtig, die Deckungssumme und eventuelle Ausschlüsse genau zu prüfen. Zum Teil ist die Mallorca-Police bereits in der eigenen Kfz-Versicherung oder einer Mitgliedschaft im Automobilclub enthalten. Ist dies nicht der Fall, können Sie den bestehenden Schutz um diese Police ergänzen. Sie empfiehlt sich vor allem für Fahrzeughalter, die im Ausland gern einmal einen Mietwagen nutzen. Für sie sind solche Leistungsmerkmale nahezu unerlässlich.

Leistungsmerkmale mit „Must-Have“-Charakter: Grobe Fahrlässigkeit

Beim Führen eines Fahrzeugs müssen Fahrer stets auf den Verkehr achten. Sie dürfen sich nicht ablenken lassen, um Unfälle und andere Risiken zu vermeiden. Grobe Fahrlässigkeit bedeutet, dass der Fahrer seine notwendige Sorgfaltspflicht außer Acht gelassen hat. Wer zum Beispiel während der Fahrt das Handy ohne Freisprecheinrichtung bedient und dadurch einen Verkehrsunfall verursacht, handelt grob fahrlässig, denn er achtet nicht auf die Straße. Auch das Überfahren einer roten Ampel oder eines Stoppschilds oder ein Unfall, der aus einer Tempoüberschreitung resultiert, gehören dazu. Häufig kommt es zu Streitigkeiten, wenn das Versicherungsunternehmen den Vorwurf einer groben Fahrlässigkeit erhebt und die Leistung verweigern oder kürzen möchte. Wenn Sie in Ihrem Versicherungsvertrag grobe Fahrlässigkeit vereinbart haben, müssen Sie diesen Ärger in der Regel nicht befürchten, denn in solchen Fällen übernimmt die Versicherung meist die Kosten. Die Absicherung der groben Fahrlässigkeit kostet dich im Schnitt fünf Prozent mehr im Jahr.

Leistungsmerkmale: GAP-Deckung

Leasingnehmer müssen in Schadensfällen häufig noch zuzahlen, wenn eine Differenz zwischen Wiederbeschaffungswert und Restwert besteht. Der Wiederbeschaffungswert, der gewöhnlich nur die Versicherung bezahlt, liegt meist unter dem vertraglich festgelegten Restwert. Trotz des totalen Wertverlustes müssen Leasingnehmer die vereinbarten Leasing-Raten aufgrund des Leasingvertrages weiterhin abzahlen. Es verbleibt somit noch ein so genannter Leasingrestbetrag. Mit dem Abschluss der GAP-Deckung können Sie sich diesbezüglich absichern. Sie tritt in Kraft, wenn Sie mit einem Leasingfahrzeug einen Totalschaden verursachen oder das Fahrzeug gestohlen wird. Autofahrer, die ihr Fahrzeug also leasen, sollten die GAP-Deckung daher abschließen. Bei einem Diebstahl oder Totalschaden müssen sie sonst den Ablösewert bezahlen, der im Vertrag festgelegt ist. Ist dieser höher als der aktuelle Zeitwert, was bei Leasingverträgen gewöhnlich der Fall ist, müssen Sie den Differenzbetrag selbst zahlen. Die GAP-Klausel ist eines der wichtigen Leistungsmerkmale im Kfz-Tarif für Leasingwagen. Der Abschluss der Gap-Deckung empfiehlt sich vor allem bei Fahrzeugen ab der Mittelklasse, denn hier ist die Versorgungslücke meistens größer. Die GAP-Deckung ist in einigen Leasingpaketen bereits inklusive. Prüfen Sie dies am besten vor dem Abschluss.

Fazit

Dies waren vier der wichtigen Leistungsmerkmale: Schutzbrief, Mallorca-Police, grobe Fahrlässigkeit und GAP-Deckung. Eine Kfz-Versicherung mit einem großen Leistungsumfang kostet natürlich etwas mehr. Doch die Beitragsunterschiede sind in der Regel überschaubar und es ist ein gutes Gefühl, sich als Kraftfahrer bestens versichert zu wissen. Zudem kann der Vergleich der Anbieter dabei helfen, eine Menge Geld zu sparen. Nicht versicherte Schäden verursachen pro Schadensfall häufig Kosten im Bereich von mehreren tausend Euro. Für wenige Euro mehr im Jahr können Sie sich diese sparen. Für Autofahrer, die gut abgesichert sein möchten, sind die genannten Leistungsmerkmale sinnvoll. Natürlich können Sie für sich selbst entscheiden, was Sie tatsächlich benötigen.

Weiterführende Links

https://www.dieversicherer.de/versicherer/auto—reise/news/leistet-meine-versicherung-auch-bei-grober-fahrlaessigkeit–616

https://www.toptarif.de/kfz-versicherung/leistungsmerkmale/

http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/kfz-versicherungen-leistungsmerkmale-und-bedeutung_aid_1143409.html

Pixabay.com, © ElisaRiva (CC0-Lizenz)