Mit dem Auto sicher durch den Winter

Die ersten kalten Tage lassen Autofahrer daran denken, das Fahrzeug fit für den Winter zu machen. Dabei gibt es einige Dinge, die sie beachten sollten. Auf den Punkt gebracht sind fünf Aspekte für eine sichere Fahrt entscheidend. Welche das sind und wie Sie Ihr Auto für den Winter vorbereiten, lesen sie jetzt.

Funktionsfähige Bremsen sorgen für Sicherheit

Diese fünf Dinge müssen Sie wissen

Die wichtigsten Aspekte, die für die Sicherheit eines Autos im Winter nötig sind, sollten Sie vorrangig berücksichtigen:

  • gute Batterie
  • fehlerfreie Technik
  • perfekt funktionierende Bremsen
  • optimale Sicht
  • die richtigen Winterreifen

Wenn Sie in allen fünf Punkten für gute Verhältnisse sorgen, kommen Sie mit Ihrem Auto sicher durch den Winter. Die passenden Ersatzteile können Sie unkompliziert online bestellen. DAPARTO hält eine anbieterübergreifende Auswahl von Kfz-Ersatzteilen bereit. Das Sortiment ist breit aufgestellt, der Bestellprozess unkompliziert. Sie erhalten passende Bremsscheiben, Wischblätter oder Rußpartikelfilter für alle Fahrzeuge – um nur eine kleine Auswahl der möglichen Ersatzteile zu nennen, die Sie für die Verkehrssicherheit im Winter benötigen könnten.

Batterie- und Technikcheck

Die Funktionsfähigkeit von Batterie und Technik sollten Sie in einer Werkstatt prüfen lassen. Säuredichte und Flüssigkeitsstand in der Batterie sind zu checken. Selbst, wenn das Auto mit so genannten wartungsfreien Batterien fährt, sollte dieser Check zum Standard vor dem Winter gehören. Eine Fachwerkstatt überprüft außerdem den Ladestrom für die Lichtmaschine. Wenn die elektrischen Verbindungen zum Anlasser, zur Beleuchtung und zum Motor stimmen, die Polklemmen sauber sind und die Kabelverbindungen einwandfrei sitzen sowie funktionieren, dann sind Batterie und Technik für den Winter in guter Verfassung.

Sie selbst können Frostschutz im Kühlwasser und der Scheibenwaschanlage auffüllen. Bei manchen Fahrzeugen muss der Luftfilter auf Winterbetrieb umgestellt werden.

Bremsen prüfen und bei Bedarf erneuern

Neue und moderne Autos verfügen über eine elektronische Warnanzeige, wenn die Bremsbeläge abgenutzt sind. Doch auch, wenn diese Warnlampe nicht blinkt, sollten Sie vorsorglich Bremsscheiben und Beläge kontrollieren lassen. Verfügt das Auto nicht über ein elektronisches Warnsystem, kann Ihnen übrigens Ihr Gehör dabei helfen, einen sich anbahnenden schnellen Verschleiß frühzeitig wahrzunehmen:

Hören Sie beim Bremsen schleifende Geräusche, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Bremskolben in Richtung Bremsscheiben rutscht. Beim Bremsen selbst merken sie es nicht, da der  Pedalweg gleich bleibt. Dennoch sollte ein schleifendes Geräusch Grund genug sein, sich auf alle Viere zu begeben und den Sicht-Check zu machen. Dafür gehen Sie wie folgt vor:

  • Vorderräder einschlagen, dann ist die Sicht auf die ca. 30 cm durchmessende Bremsscheibe frei.
  • Rot-orange Rostspuren sind nur Flugrost, der bei der nächsten Bremsung buchstäblich verfliegt.
  • Sehen Sie tiefe Rillen in der Scheibe, deutet das auf abgefahrene Bremsbeläge hin.
  • Zusätzlich prüfen Sie den Stand der Bremsflüssigkeit.  In der Regel ist es so, dass die Bremsklötze gewechselt werden müssen, wenn die Bremsflüssigkeit unter das Mindestmaß gefallen ist.

Vorsicht: Selbst, wenn die Bremsklötze praktisch aufgebraucht sind, bremst ein Auto noch. Allerdings knirscht dann Metall auf Metall, das verursacht die oben genannten Rillen auf der Bremsscheibe. Wechseln Sie in dieser Situation lediglich die Bremsbeläge, verschleißen diese erneut sehr schnell, weil defekte Bremsschreiben die neuen Bremsklötze über Gebühr beanspruchen und sehr rasch abnutzen. Langfristig betrachtet ist der Austausch von Bremsklötzen und Bremsschreiben in einem Arbeitsgang wirtschaftlicher.

Scheiben- und Wischercheck

Für einen ungehinderten Durchblick durch die Front-, Seiten- und Heckscheiben müssen diese von innen und außen sauber sein. Sorgen Sie für klare Sicht und überprüfen Sie die Wischblätter. Falls Sie nicht ohnehin schon die Waschanlage mit Frostschutz versehen haben, tun Sie es jetzt. Es wird oft gemacht, ist aber nicht ratsam: Selbst gemischte Frostschutzmittel aus Spiritus oder Spülmittel für die Waschanlage. Das Problem ist, dass die Produkte verklumpen und Pumpe sowie Leitungen der Anlage beschädigen können.

Um eine klare Sicht zu gewährleisten muss auch die Klimaanlage intakt sein. Sind die Filter voller Pollen und Staub, beschlagen die Scheiben schneller. Ein Filterwechsel ist deshalb ratsam.

Winterreifen aufziehen

Winterreifen aufzuziehen ist nicht nur eine optionale Maßnahme, sondern sie ist gesetzlich begründet. Die Straßenverkehrsordnung schreibt eine situative Winterreifenpflicht vor. Das bedeutet in der Praxis, dass bei winterlichen Verhältnissen Winterreifen obligatorisch sind. Die Winterreifenpflicht bezieht sich übrigens nicht nur auf in Deutschland gemeldete Fahrzeuge. Sie gilt auch für Autos, die außerhalb von Deutschland zugelassen wurden und auf deutschen Straßen fahren. Wer die Winterreifenpflicht ignoriert, muss mit Bußgeldern in Höhe von 40 bis 80 Euro rechnen und einen Eintrag ins Punkteregister in Flensburg hinnehmen. Da Winterreifen nicht während eines klar definierten Zeitraums aufzuziehen sind sollten Sie sich an der Faustformel O bis O = Oktober bis Ostern orientieren. liegen die Temperaturen um die 0 Grad Celsius, sind Winterreifen immer die bessere Wahl.

Winterreifen werden nur für wenige Monate im Jahr eingesetzt. Deshalb tendieren manche Verbraucher dazu, Winterreifen zu lang zu benutzen. Auch sollte ein Pneu nicht älter als sechs Jahre sein. Das Material wird über die Jahre spröde, die Oberfläche büßt an Grip und damit an Sicherheit ein – bei Glatteis und Schnee drohen fatale Folgen. Bitte beachten Sie, dass die Profiltiefe mindestens 4 mm betragen sollte.

Alte Reifen sollten entsorgt werden. Sie bergen ein hohes Sicherheitsrisiko.

Woher wissen Sie, wie alt ein Reifen ist?

Sie erkennen das an der sogenannten DOT-Kennung, die seitlich auf einem Reifen zu finden ist. Es handelt sich dabei um ein kleines oval, in dem sich vier Ziffern befinden. Die Ziffernfolge ergibt sich aus der Fertigungswoche und dem Fertigungsjahr. Steht auf dem Reifen die DOT-Kennung 4215 dann heißt das, dass dieser Reifen in der 42. Woche im Jahr 2015 hergestellt wurde.

Tipp: Falls Sie die Winterreifen selber wechseln, sorgen Sie dafür, die richtigen Radmuttern zu verwenden. Oft werden im Winter Stahlfelgen benutzt, die in der Regel kürzere Radmuttern erfordern als Alufelgen. Falls Sie die falschen Schrauben benutzen und diese festziehen, können Sie damit unter ungünstigen Umständen die Bremsanlage beschädigen oder blockieren.

Pflege von Schlössern, Dichtungen und Lack                 

Winterzeit ist Nässezeit. Hinzu kommen niedrige Temperaturen und Schmutz sowie Salz auf den Straßen. All das greift Schlösser, Dichtungen und den Lack an. Es hat sich bewährt, die Schlösser mit speziellem Schlossöl zu versehen, damit sich darin kein Wasser ansammeln und einfrieren kann. Reinigen Sie die Türdichtungen und tragen sie Talkum auf. Das beugt spröden, riesigen und anfrierenden Gummidichtungen vor. Zum Lackschutz waschen Sie das Fahrzeug vor dem Winter gründlich und tragen manuell Hartwachs auf, das schützt vor Salzen und aggressiven Partikeln. Zudem sollten Sie die üblichen Pflegemaßnahmen an Ihrem Auto auch in der Winterzeit nicht vernachlässigen.   

Bildquellen:

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pixabay.com © hutchrock (CC0 Creative Commons)

Weitere Links:

– hier erhalten Sie passende Bremsscheiben

– Winterreifenpflicht nach der Straßenverkehrsordnung

– Gefahr bei Glatteis oder Schnee

übliche Pflegemaßnahmen für ihr Auto

Automobil goes online. Wo es funktioniert und welche Grenzen es gibt

In einer Statistik des bevh aus dem Jahr 2016 gibt es nahezu alle Produktgruppen, die mal mehr und mal weniger online verfügbar waren. Spitzenreiter waren damals Bücher, die zu 61,6 Prozent online gekauft wurden. Auf Rang 2 lagen Unterhaltungselektronik, Medien sowie Bild- und Tonträger und auf Platz 3 Handy, Telekommunikation und Zubehör. Autos oder gar Autozubehör ist gar nicht vertreten. Da stellt sich ganz unweigerlich die Frage, wieviel „online“ in puncto Automobil und Autozubehör überhaupt heute möglich ist. Eine Frage, die dieser Artikel zu beantworten wagt – inkl. hilfreicher Tipps für diejenigen, die sich neu aufmachen in die Online-Welt des Automobils.

Abbildung 1: Um online das passende Ersatzteil für das Fahrzeug finden zu können, muss die korrekte Fahrzeugzuordnung erfolgen. Artikelbeschreibungen, die aussagekräftig und informativ geschrieben sind, helfen bei der Auswahl.

Damit der Online-Teilekauf funktioniert, sind diese Tipps zu berücksichtigen

Händler und Käufer müssen buchstäblich auf einer Wellenlänge sein und sich verstehen ohne miteinander zu kommunizieren, sonst kann der Online-Autoteilehandel nur schwer funktioniert.

Das heißt in der Praxis:

  • Der Fahrzeughalter muss die korrekte Fahrzeugzuordnung leisten können. Der Händler muss dafür seinerseits eine detaillierte Abfrage der erforderlichen Fahrzeugdaten ermöglichen. In aller Regel weist ein professioneller Online-Teilehändler eine Maske aus, die den Hersteller, die Baureihe und das Modell abfragt. Alternativ ist die HSN- und die TSN-Nummer anzugeben, um die korrekte Fahrzeugzuordnung zu ermöglichen.
  • Die Artikelbeschreibungen und -bezeichnungen müssen aussagekräftig, hilfreich und verständlich sein und alle wichtigen Vergleichsdaten aufweisen, um das passende Zubehörteil auch ohne Beratung wie im Fachhandel online zu bestellen. Eine online-optimierte Aufbereitung der Inhalte, eine sinnvolle Verschlagwortung und eine Übersicht der wichtigsten technischen Daten macht eine Artikelbeschreibung besonders wertvoll.

Wie der Online-Teile-Handel per se ankommt, zeigt der folgende Blick in die Statistik zum Thema.

29 Prozent des Teile-Kaufs passiert heute bereits online

In einer Presseauskunft des international agierenden Marktforschungsinstituts Kantar TNS heißt es: „Weltweit geben 29 Prozent aller Käufer von Autoersatzteilen, Reifen oder Zubehör an, ihren letzten Teilekauf über das Internet getätigt zu haben. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 20 Prozent innerhalb eines Jahres.“ Natürlich liegt dies zum großen Teil daran, dass der Onlinemarkt immer weiter wächst. Warum sollte man extra zum Reifenhändler fahren, wenn man online bei Händlern wie beispielsweise ReifenDirekt, genau die Winterreifen findet, die man sich wünscht. Der Reifenhändler verfügt über eine breite Angebotspalette, in der eine Vielzahl an prominenten Marken vertreten sind.

Abbildung 2: Wer glaubt, dass nur ambitionierte Hobby-Schrauber den Online-Handel nutzen, der irrt sich. Die Statistik zeigt nämlich: 50 Prozent derer, die online Teile selbst kaufen, lassen sie in der Fachwerkstatt einbauen.

Der Autohandel selbst hat längst den Online-Sektor für sich erschlossen

Während der Teilehandel noch zaghaft seine Schritte in die Online-Welt geht, hat der Autohandel selbst das Internet längst als Absatzform für sich entdeckt – und dem Internet meist auch den Vortritt vor klassischer Anzeigenwerbung gegeben. Die Anforderungen an die Online-Händler im Automobilverkauf sind im Übrigen kaum zu unterscheiden von den Anforderungen an einen Teilhändler.

Auch hier geht es darum:

  • Korrekte Fahrzeugzuordnungen von den Interessenten abzufragen, um ihnen eine möglichst passgenaue Auswahl an Kaufobjekten zu präsentieren.
  • Online-optimierten Artikelbeschreibungen zu kreieren, die aussagekräftig sind, informieren und die meisten Fragen im ersten Anlauf beantworten.

Ein Fahrzeug online verfügbar zu machen, passiert dabei in der Praxis meist auf mehreren Kanälen – was im Übrigen ein Zeichen von Seriosität ist. Hat ein Händler das Fahrzeug auf seiner eigenen Homepage inseriert und stellt es zusätzlich auf gängigen Verkaufsportalen ein, zeigt das lediglich, dass er es bei seinem Unternehmensauftritt präsentiert und die Verkaufsplattformen nutzt, um Reichweite zu generieren. Ist ein inseriertes Modell nicht beim Händler zu finden, kann es sich um einen Zwischenverkauf handeln oder um einen Verkauf auf Kommission. Die wichtigsten Tipps rund um den Gebrauchtwagenkauf sind hier online zusammengeführt. Der Unterschied zwischen Online-Teile- und Fahrzeug-Handel liegt übrigens vornehmlich darin, dass ein Ersatzteil in der Regel noch postalisch versandt wird. Ein online erworbenes Fahrzeug muss jedoch in der Realität „abgeholt“ werden. Bleibt zu hoffen, dass bei der Suche nach einem neuen Fahrzeug die Umkreissuche aktiviert war, sonst kann die Abholung sich mitunter recht schwierig gestalten.

Bildquellen:

Abbildung 1: pixabay.com © pixel2013 (CC0 Public Domain)

Abbildung 2: pixabay.com © RyanMcGuire (CC0 Public Domain)

Weitere Links:

Link zur bevh-Statistik

Hier finden Sie genau die passenden Winterreifen

Presseinformation von Kantar TNS

Relevante Tipps beim Kauf eine Gebrauchtwagens

Parken an Flughäfen – was Autofahrer beachten sollten

Nicht jeder wohnt in unmittelbarer Nähe zu einem der vielen Flughäfen Deutschlands. Häufig wird der Flug nur von einem entfernten Flughafen angeboten oder zu einem verschoben. Deswegen erweist sich schon die Anreise vor der eigentlichen Reise als ein kleines Hindernis. In vielen Fällen ist die Anbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht ideal und ein Taxi ist häufig sehr teuer. Außerdem gehen Flüge häufig zu Uhrzeiten, an denen es Freunden und Familie nicht möglich ist, den Reisenden zum Flughafen zu fahren. Die einzige Lösung ist deshalb nicht selten die Anreise mit dem eigenen Auto. Dabei erweist sich das Parken an den Flughäfen aber als eine Sache für sich und viele Reisende lassen sich von den horrenden Preisen abschrecken. Wenn Autofahrer aber einige Tipps beachten, lässt sich viel Geld sparen und die Kosten können auf ein Minimum gehalten werden.

Parkplatz Flughafen
Abbildung 1: Parkmöglichkeiten an Flughäfen sind heute ausreichend vorhanden. Doch das Preisniveau variiert je nach Anbieter mitunter deutlich.

Von teuer bis günstig – die Preisspannen am Flughafen Stuttgart sind sehr hoch

Parken am Flughafen Stuttgart ist in vielen Variationen möglich. Einige von ihnen befinden sich direkt an der Abflughalle, andere hingegen etwas außerhalb. Dafür bieten sie aber einen Shuttleservice an, um die Autofahrer zur Abflughalle zu fahren. Die Preise der verschiedenen Anbieter können sehr variieren und die Unterschiede durchaus hoch ausfallen.

  1. Kurzzeitparkplätze
    Vor allem Geschäftsleute sind häufig nur für ein paar Tage unterwegs. Soll das Auto auf einen Parkplatz für zwei Tage abgestellt werden, lohnt es sich, den Parkplatz frühestmöglich zu reservieren. So erhält man einen Stellplatz außerhalb des Flughafens schon für 17,50 € pro Tag. Je näher sich der Parkplatz an den Abflughallen befindet, desto teurer wird der Preis pro Tag. Bei anderen Anbietern außerhalb des Parkplatzes, die aber näher am Flughafen gelegen sind, werden pro Tag 36,50 € fällig. Für die günstigsten Autostellplätze, die sich direkt in der Abflughalle befinden, wird ein Preis pro Tag von 29,50 € verlangt. Der teuerste kostet hingegen 49,95 €.
  2. Langzeitparkplätze
    Bei denselben Parkplatzanbietern am Flughafen Stuttgart wird ein niedriger Preis pro Tag verlangt, wenn das Auto mehrere Tage abgestellt wird. Für acht Tage schlagen zwischen 8,12 € und 10,61 € für einen Stellplatz außerhalb des Flughafens zu Buche. Direkt an der Abflughalle kann für einen Preis ab 10,50 € bis 15,50 € geparkt werden.

Wie sicher ist das längere Parken an den Flughäfen?

Bei vielen Autofahrern macht sich Unbehagen breit, wenn sie ihr Auto auf einem Parkplatz für mehrere Tage stehen lassen müssen. Die Frage nach der Sicherheit des geliebten Fahrzeugs ist, nach der des Preises, die erste die sich stellt. Dafür haben sich die Anbieter verschiedenes einfallen lassen, um die Sicherheit der Autos zu gewährleisten.

  1. Umzäunung
    Nicht bei jedem Anbieter ist der Parkplatz umzäunt. Viele erschweren allerdings den Zugang zu den geparkten Autos mit einer hohen Umzäunung. Dadurch wird verhindert, dass sich Unbefugte Zutritt zum Stellplatz verschaffen.
  2. Versicherung des Parkanbieters
    Jeder Parkanbieter am Flughafen Stuttgart ist auf Schäden versichert. Entsteht ein Schaden am Fahrzeug, während es auf dem Parkplatz steht, kommt der Anbieter für die Kosten auf. Dafür muss aber nachgewiesen werden können, dass der Schaden nicht schon vor Einkunft auf dem Parkplatz entstanden ist.
  3. Fahrzeuginspektionen
    Zur Absicherung sowohl für die Kunden als auch für den Anbieter führen nahezu alle Anbieter eine Fahrzeuginspektion durch. Ein Mitarbeiter des Parkplatzes prüft mit dem Autofahrer zusammen den Wagen auf seinen Zustand und notiert bereits vorhandene Schäden. Zusätzlich wird der aktuelle Kilometerstand dokumentiert. Sollte es während der Parkzeit zu einem Schaden kommen, kann so nachgewiesen werden, ob dieser tatsächlich auf dem Stellplatz entstanden ist und ob das Personal das Auto bewegt hat.
  4. Durchgehende Anwesenheit von Personal
    Bei einigen der Parkplätze befindet sich Personal durchgehend auf dem Parkplatz. An sieben Tagen in der Woche, zu 24 Stunden ist also immer zumindest ein Mitarbeiter auf dem Parkplatz. Das gibt ein zusätzliches Gefühl der Sicherheit, da ein Mitarbeiter mitbekommen könnte, wenn jemand das Gelände des Parkplatzes unbefugt betritt. Außerdem kann das abgestellte Auto rund um die Uhr problemlos abgeholt werden.
  5. Überwachungskameras
    Viele Parkplätze sind mit Überwachungskameras ausgestattet. Diese erfassen jedes Fahrzeug, das den Parkplatz befährt oder verlässt. So kann vor Diebstahl abgeschreckt und nachhaltig geschützt werden. Einige haben auch Kameras auf dem kompletten Parkplatzgelände, wodurch eine Beschädigung aufgenommen und dokumentiert werden kann.

Welche Parkfristen sind möglich?

Das Auto kann nicht unbegrenzt auf dem Parkplatz abgestellt werden. Die verschiedenen Anbieter haben unterschiedliche Parkfristen. Länger darf das Auto nicht auf dem Stellplatz abgestellt werden. Einige Parkplätze werden nur für eine maximale Zeit von 14 Tagen angeboten. Die meisten Anbieter ermöglichen es ihren Kunden, das Auto bis zu einem Monat auf dem Gelände zu parken. Nur selten ist es möglich, dass der Service für einen längeren Zeitraum angeboten wird. Ein einziger Anbieter am Flughafen Stuttgart bietet seine Stellplätze für länger als 32 Tage an. Der Parkplatz kann bis zu 45 Tage genutzt werden.

Parkhaus
Abbildung 2: Auch Parkhäuser sind mitunter an Flughäfen im Angebot.

Fazit

Parken an deutschen Flughäfen wirkt häufig abschreckend und ist vielen Autofahrern zu teuer. Oft ist es jedoch unumgänglich, dass das Auto die einzig sinnvolle Möglichkeit ist, den Flughafen zu erreichen. Werden einige Punkte beachtet, können die Kosten auf ein Minimum gehalten und viel Geld gespart werden.

Neben dem Hauptparkplatz des Flughafens gibt es viele Anbieter, die einen Stellplatz außerhalb oder sogar direkt in der Abflughalle anbieten. Wird so ein Parkplatz vorher online reserviert, kann Geld gespart und die Tarife verglichen werden. Der Tag pro Preis variiert dabei vor allem mit der Dauer des Parkens. Am günstigsten sind dabei in der Regel Stellplätze, die sich außerhalb der Abflughalle befinden. In diesen Fällen bringt ein Shuttleservice die Kunden zur Abflughalle.

Auf den Vergleichsseiten und den Internetseiten der Parkplatzanbieter lassen sich neben den Preisen auch die Sicherheitsvorrichtungen der Parkplätze überprüfen. So kann das Auto sicher und mit einem guten Gefühl abgestellt werden und die Reise kann unbesorgt angetreten werden.

Bildquellen:

Abb. 1: John Matychuk / Unsplash.com
Abb. 2: NeONBRAND / Unsplash.com

Weitere Links:

www.parkos.de/parken-flughafen-stuttgart
www.auto-tipps.de/blog/2016/01/07/aergernis-fuer-autofahrer-die-ewige-suche…
www.airliners.de/die-flugprobleme-geld-interview/48270
www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/…

So vermindern Sie den Wertverlust Ihres Autos

Der Gebrauchtwagenmarkt für PKW boomt! Die Standzeiten von gebrauchten Fahrzeugen werden immer kürzer, wohingegen die Preise immer weiter ansteigen. Neueste Zahlen belegen, dass sich Autokäufer derzeit eher zum Kauf eines jungen Gebrauchten statt eines Neuwagens entscheiden. Trotz des preislichen Anstiegs kann ein Gebrauchtwagenkauf aufgrund des relativ schnellen Wertverfalls eines PKW’s lohnend sein.

Abb. 1: ein BMW

Besonders hoher Wertverlust in den ersten Jahren
Der Wertverlust eines Neuwagens beginnt schon vor dem ersten gefahrenen Kilometer, nämlich genau dann, wenn der Besitzer mit seinem Auto den Hof des Autohauses verlassen hat. Innerhalb des ersten Jahres verliert der Wagen gut ein Viertel seines ursprünglichen Wertes. Steht der Wiederverkauf an, spielen Baujahr und Kilometerleistung die Wohl entscheidende Rolle. Anhand dieser Daten haben Autobesitzer auf mobile.de die Möglichkeit, den Wert ihres Wagens schnell und unkompliziert zu ermitteln. Um den Wertverlust ihres Wagens jedoch so gering wie möglich zu halten, müssen Autobesitzer neben dem Kilometerstand und der Erstzulassung noch weitere Dinge beachten.

Wertverlust eindämmen – die Entscheidung fällt bereits beim Kauf
Die Wahl des Herstellers, der Lackierung und der Ausstattung sind beim Kauf eines Neuwagens die wichtigsten Kriterien, wenn man sein PKW später zu einem möglichst hohen Preis wieder verkaufen möchte.
Der Wert einiger Modelle beträgt bereits nach drei Jahren nur noch weniger als die Hälfte. Generell gilt, dass der Wertverlust bei den beliebtesten Neuwagen am geringsten ist. Hierzu zählen in erster Linie deutsche Hersteller wie Mercedes, BMW oder Audi, aber auch Importe wie Hyundai und Kia.
Extravagante Lackierungen sind der Hingucker auf der Straße. Wenn es jedoch darum geht, den Wertverlust eines Autos möglichst gering zu halten, sollte die Wahl auf schlichtere Farben fallen. Grautöne, Schwarz und Silber gehören zu den beliebtesten und werterhaltendsten Lackfarben für das Auto.
Ein gewisser Standard bei der Ausstattung des Neuwagens garantiert einen größeren Werterhalt. Dieser variiert je nach Modelklasse des Wagens. Klima- und Audioanlage, Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber und Airbags sollten jedoch unbedingt vorhanden sein. Darüber hinaus auch diverse Unterstützungen wie ESP oder Einparkhilfen. Tempomat und andere Fahrassistenten sollten spätestens ab der gehobenen Mittelklasse zur Ausstattung des Wagens gehören.

Gute Pflege und schonender Umgang sorgt für Werterhalt
Eine gute und richtige Pflege des Wagens sorgt für einen geringeren Wertverfall. Dies betrifft sowohl das Äußerliche des Wagens wie Lack und Unterboden, als auch für das Wageninnere, welches regelmäßig gepflegt und gereinigt werden sollte. Ein scheckheftgepflegter Gebrauchtwagen lässt nicht nur die Verkaufschancen steigen, er erzielt in der Regel auch einen höheren Wiederverkaufspreis. In diesem Zusammenhang ist auch zu beachten, dass der Wertverlust von Nichtraucherautos erheblich geringer ausfällt als es bei einem Raucherauto der Fall ist. Das Gleiche gilt für Fahrzeuge, in welchen keine Haustiere, wie zum Beispiel Hunde transportiert worden sind.
Auch die zügige Instandsetzung von Beschädigungen mindern den Wertverfall erheblich. Besonders wenn es um Schäden in der Lackierung geht, besteht die Gefahr von Rostbildung, was dem Werterhalt des Autos nicht zuträglich ist.
Zu guter Letzt wird durch eine defensive und vorausschauende Fahrweise nicht nur das Unfallrisiko gemindert, sondern hat auch Auswirkungen auf die Reparaturkosten und damit schlussendlich auf den Werterhalt des Autos.

Bildquellen:

Abbildung 1: pixabay.com © Free-Photos (CC0 Public Domain)

Weitere Links:

https://www.t-online.de/auto/technik/…

https://www.mobile.de/verkaufen/auto…

https://www.zeit.de/mobilitaet/2018-06/gebrauchtwagen-anzeige-scheckheftgepflegt-begriff

Worauf man beim Kauf von Tuningchips unbedingt achten sollte!

Tuning ist längst nicht mehr nur etwas für Rennsportler und Autoschrauber, sondern mittlerweile auch für die breite Masse interessant. Denn heutzutage gibt es Möglichkeiten des Tunings, die unkompliziert und preiswert sind und keine baulichen Veränderungen am Fahrzeug mit sich bringen – dazu gehört in erster Linie Chiptuning. Tuningchips sind für Benziner und Dieselfahrzeuge erhältlich und verhelfen Ihrem Fahrzeug zu mehr Power und Leistung und das ganz ohne Werkstattbesuch.

Abb. 1: ein getunter Audi

Bevor wir Ihnen erklären, wie Sie einen qualitativ hochwertigen Tuningchip erkennen und worauf Sie beim Kauf von Tuningchips sonst noch achten müssen, möchten wir kurz darauf eingehen, was Chiptuning eigentlich ist und wie es funktioniert.

Was ist Chiptuning?

Chiptuning ist eine Form des Motortunings, bei der es darum geht, das Leistungsspektrum des Motors voll auszuschöpfen. Moderne Fahrzeuge sind meist mit Serienmotoren ausgestattet, die über eingebaute Leistungsreserven verfügen, auf die beim Chiptuning zurückgegriffen werden kann. Hersteller versprechen eine Leistungssteigerung von bis zu 25%. Das bedeutet im Klartext ein erhöhtes Drehmoment, ein agileres Ansprechverhalten, eine schnellere Beschleunigung und eine neue Höchstgeschwindigkeit.

Wie funktioniert Chiptuning?

Mittels elektronischer Sensoren werden Daten über Einspritzmenge und Ladedruck zwischen dem Motor und dem Motorsteuergerät hin- und hergeschickt. Beim Chiptuning wird einfach ein Tuningchip zwischengesteckt, der diese Daten leicht modifiziert und dadurch die Leistung optimiert. In Echtzeit werden dabei die neuen Daten an das Originalsteuergerät weitergegeben, das diese, anhand der abgespeicherten originalen Kennfelder, an das Einspritzsystem weiterleitet.

Dadurch, dass die Daten weiterhin direkt vom originalen Motorsteuergerät weitergeleitet werden, wird der Toleranzbereich der originalen Fehlererkennung nicht überschritten und man kann in diesem Fall von einem schonenden Motortuning sprechen.

Ein großer Vorteil ist auch, dass für den Einbau keine Fachkenntnisse notwendig sind und der Tuningchip zuhause mit wenigen Handgriffen selbst eingesetzt werden kann. Er wird vom Hersteller bereits perfekt auf das jeweilige Fahrzeugmodell eingestellt und muss dann nur noch zwischengesteckt werden.

Worauf muss beim Kauf eines Tuningchips geachtet werden?

Chiptuning verspricht also nicht nur mehr Fahrdynamik durch eine deutliche Leistungssteigerung, sondern auch eine unkomplizierte Handhabung und einen vergleichsweise niedrigen Kostenaufwand. Es gibt aber einige Dinge, auf die Sie beim Kauf eines Tuningchips unbedingt achten müssen.

Kaufen Sie nur von seriösen Herstellern!

Der wichtigste Tipp in Zusammenhang mit Chiptuning lautet: Vertrauen Sie nur Profis! Ein hochwertiger Tuningchip wird in jahrelanger Entwicklungsarbeit hergestellt und optimal auf das jeweilige Fahrzeugmodell abgestimmt. Verlassen Sie sich also nur auf jene Hersteller, die über ausreichend Erfahrung verfügen und idealerweise sogar auf einen bestimmten Bereich spezialisiert sind. Einen seriösen Anbieter von Tuningchips erkennen Sie auch an seinem Kundenservice. Informieren Sie sich im Vorfeld darüber, ob es eine Produktgarantie und einen Online Support Service gibt. Ein großer Vorteil ist in diesem Zusammenhang sicher auch, wenn der Hersteller im deutschsprachigen Raum angesiedelt ist und nicht am anderen Ende der Welt.

Fallen Sie nicht auf Billiganbieter herein!

Der Preis ist ebenfalls ein wichtiges Qualitätsmerkmal von Tuningchips. Im Internet findet man mittlerweile immer mehr Billiganbieter, die Tuningchips zum Teil schon ab 15 Euro anbieten. In diesem Fall gilt ganz klar: Finger weg von Billigware! Der Preis eines hochwertigen Tuningchips beläuft sich mindestens auf 300 Euro.

Bleiben Sie innerhalb der Toleranzgrenze!

Einige Hersteller von Tuningchips versprechen eine Leistungssteigerung von 30% und mehr. Wenn Sie Wert auf ein schonendes Motortuning legen, sollten Sie sich von diesen Versprechungen nicht in Versuchung führen lassen. Tunen Sie Ihren Motor nämlich über seine Leistungsgrenze hinaus, kann das schnell zu einer Überlastung des Antriebsstranges (Kupplung, Getriebe, Antriebswellen, Reifen) und der Bremsen führen und im schlimmsten Fall droht sogar ein Motorschaden.

Denken Sie an TÜV-Gutachten, Versicherung und Kfz-Steuer!

Im Falle von TÜV-Gutachten, Versicherung und Kfz-Steuer ist viel Eigenverantwortung gefragt. Seriöse Hersteller weisen zwar in der Regel darauf hin, dass der Einbau eines Tuningchips der Meldepflicht unterliegt, aber darum kümmern muss sich der Fahrzeughalter selbst.

Jede Modifizierung des Fahrzeuges muss in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden, entweder über ein Teilegutachten oder mittels Einzeleintragung. Bei einigen Herstellern kann ein Teilegutachten direkt erworben werden.

Die Versicherungsprämie kann sich durch die Leistungssteigerung ebenfalls erhöhen, weshalb Ihre Versicherung unbedingt informiert werden muss. Es besteht außerdem eine Meldepflicht bei der Steuerbehörde, da sich auch die Höhe der Kfz-Steuer durch den Einbau verändern könnte.

Wenn ein Tuningchip nicht eingetragen wird, hat das zur Folge, dass die Betriebsgenehmigung des Autos und teilweise auch der Versicherungsschutz erlöschen. Das Teilegutachten und der Einbaubeleg müssen immer mitgeführt werden, ansonsten droht ein Bußgeld.

Der Spritverbrauch hängt von Ihrer Fahrweise ab!

Im Zusammenhang mit Chiptuning ist auch oft von einem geringeren Spritverbrauch die Rede. Das erhöhte Drehmoment erlaubt Ihnen zwar früher in den nächsten Gang zu schalten, aber das setzt natürlich eine entsprechend ökologische Fahrweise voraus. Wenn Sie sich auf mehr Fahrspaß und Fahrdynamik durch Chiptuning freuen und eine sportliche Fahrweise bevorzugen, können Sie natürlich mit keiner Kraftstoffersparnis rechnen. Chiptuning stellt sicher eine sehr lohnende Alternative zu einem Neukauf dar, vorausgesetzt Sie beachten unsere Tipps dazu.

Bildquellen:

Abbildung 1: pixabay.com © ElvisCZ (CC0 Public Domain)

Weitere Links:

https://www.tuev-sued.de/auto_fahrzeuge/aenderungen…

https://www.kueberl.com/ratgeber/…

https://www.umweltbundesamt.de/…