Parken an Flughäfen – was Autofahrer beachten sollten

Nicht jeder wohnt in unmittelbarer Nähe zu einem der vielen Flughäfen Deutschlands. Häufig wird der Flug nur von einem entfernten Flughafen angeboten oder zu einem verschoben. Deswegen erweist sich schon die Anreise vor der eigentlichen Reise als ein kleines Hindernis. In vielen Fällen ist die Anbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht ideal und ein Taxi ist häufig sehr teuer. Außerdem gehen Flüge häufig zu Uhrzeiten, an denen es Freunden und Familie nicht möglich ist, den Reisenden zum Flughafen zu fahren. Die einzige Lösung ist deshalb nicht selten die Anreise mit dem eigenen Auto. Dabei erweist sich das Parken an den Flughäfen aber als eine Sache für sich und viele Reisende lassen sich von den horrenden Preisen abschrecken. Wenn Autofahrer aber einige Tipps beachten, lässt sich viel Geld sparen und die Kosten können auf ein Minimum gehalten werden.

Parkplatz Flughafen
Abbildung 1: Parkmöglichkeiten an Flughäfen sind heute ausreichend vorhanden. Doch das Preisniveau variiert je nach Anbieter mitunter deutlich.

Von teuer bis günstig – die Preisspannen am Flughafen Stuttgart sind sehr hoch

Parken am Flughafen Stuttgart ist in vielen Variationen möglich. Einige von ihnen befinden sich direkt an der Abflughalle, andere hingegen etwas außerhalb. Dafür bieten sie aber einen Shuttleservice an, um die Autofahrer zur Abflughalle zu fahren. Die Preise der verschiedenen Anbieter können sehr variieren und die Unterschiede durchaus hoch ausfallen.

  1. Kurzzeitparkplätze
    Vor allem Geschäftsleute sind häufig nur für ein paar Tage unterwegs. Soll das Auto auf einen Parkplatz für zwei Tage abgestellt werden, lohnt es sich, den Parkplatz frühestmöglich zu reservieren. So erhält man einen Stellplatz außerhalb des Flughafens schon für 17,50 € pro Tag. Je näher sich der Parkplatz an den Abflughallen befindet, desto teurer wird der Preis pro Tag. Bei anderen Anbietern außerhalb des Parkplatzes, die aber näher am Flughafen gelegen sind, werden pro Tag 36,50 € fällig. Für die günstigsten Autostellplätze, die sich direkt in der Abflughalle befinden, wird ein Preis pro Tag von 29,50 € verlangt. Der teuerste kostet hingegen 49,95 €.
  2. Langzeitparkplätze
    Bei denselben Parkplatzanbietern am Flughafen Stuttgart wird ein niedriger Preis pro Tag verlangt, wenn das Auto mehrere Tage abgestellt wird. Für acht Tage schlagen zwischen 8,12 € und 10,61 € für einen Stellplatz außerhalb des Flughafens zu Buche. Direkt an der Abflughalle kann für einen Preis ab 10,50 € bis 15,50 € geparkt werden.

Wie sicher ist das längere Parken an den Flughäfen?

Bei vielen Autofahrern macht sich Unbehagen breit, wenn sie ihr Auto auf einem Parkplatz für mehrere Tage stehen lassen müssen. Die Frage nach der Sicherheit des geliebten Fahrzeugs ist, nach der des Preises, die erste die sich stellt. Dafür haben sich die Anbieter verschiedenes einfallen lassen, um die Sicherheit der Autos zu gewährleisten.

  1. Umzäunung
    Nicht bei jedem Anbieter ist der Parkplatz umzäunt. Viele erschweren allerdings den Zugang zu den geparkten Autos mit einer hohen Umzäunung. Dadurch wird verhindert, dass sich Unbefugte Zutritt zum Stellplatz verschaffen.
  2. Versicherung des Parkanbieters
    Jeder Parkanbieter am Flughafen Stuttgart ist auf Schäden versichert. Entsteht ein Schaden am Fahrzeug, während es auf dem Parkplatz steht, kommt der Anbieter für die Kosten auf. Dafür muss aber nachgewiesen werden können, dass der Schaden nicht schon vor Einkunft auf dem Parkplatz entstanden ist.
  3. Fahrzeuginspektionen
    Zur Absicherung sowohl für die Kunden als auch für den Anbieter führen nahezu alle Anbieter eine Fahrzeuginspektion durch. Ein Mitarbeiter des Parkplatzes prüft mit dem Autofahrer zusammen den Wagen auf seinen Zustand und notiert bereits vorhandene Schäden. Zusätzlich wird der aktuelle Kilometerstand dokumentiert. Sollte es während der Parkzeit zu einem Schaden kommen, kann so nachgewiesen werden, ob dieser tatsächlich auf dem Stellplatz entstanden ist und ob das Personal das Auto bewegt hat.
  4. Durchgehende Anwesenheit von Personal
    Bei einigen der Parkplätze befindet sich Personal durchgehend auf dem Parkplatz. An sieben Tagen in der Woche, zu 24 Stunden ist also immer zumindest ein Mitarbeiter auf dem Parkplatz. Das gibt ein zusätzliches Gefühl der Sicherheit, da ein Mitarbeiter mitbekommen könnte, wenn jemand das Gelände des Parkplatzes unbefugt betritt. Außerdem kann das abgestellte Auto rund um die Uhr problemlos abgeholt werden.
  5. Überwachungskameras
    Viele Parkplätze sind mit Überwachungskameras ausgestattet. Diese erfassen jedes Fahrzeug, das den Parkplatz befährt oder verlässt. So kann vor Diebstahl abgeschreckt und nachhaltig geschützt werden. Einige haben auch Kameras auf dem kompletten Parkplatzgelände, wodurch eine Beschädigung aufgenommen und dokumentiert werden kann.

Welche Parkfristen sind möglich?

Das Auto kann nicht unbegrenzt auf dem Parkplatz abgestellt werden. Die verschiedenen Anbieter haben unterschiedliche Parkfristen. Länger darf das Auto nicht auf dem Stellplatz abgestellt werden. Einige Parkplätze werden nur für eine maximale Zeit von 14 Tagen angeboten. Die meisten Anbieter ermöglichen es ihren Kunden, das Auto bis zu einem Monat auf dem Gelände zu parken. Nur selten ist es möglich, dass der Service für einen längeren Zeitraum angeboten wird. Ein einziger Anbieter am Flughafen Stuttgart bietet seine Stellplätze für länger als 32 Tage an. Der Parkplatz kann bis zu 45 Tage genutzt werden.

Parkhaus
Abbildung 2: Auch Parkhäuser sind mitunter an Flughäfen im Angebot.

Fazit

Parken an deutschen Flughäfen wirkt häufig abschreckend und ist vielen Autofahrern zu teuer. Oft ist es jedoch unumgänglich, dass das Auto die einzig sinnvolle Möglichkeit ist, den Flughafen zu erreichen. Werden einige Punkte beachtet, können die Kosten auf ein Minimum gehalten und viel Geld gespart werden.

Neben dem Hauptparkplatz des Flughafens gibt es viele Anbieter, die einen Stellplatz außerhalb oder sogar direkt in der Abflughalle anbieten. Wird so ein Parkplatz vorher online reserviert, kann Geld gespart und die Tarife verglichen werden. Der Tag pro Preis variiert dabei vor allem mit der Dauer des Parkens. Am günstigsten sind dabei in der Regel Stellplätze, die sich außerhalb der Abflughalle befinden. In diesen Fällen bringt ein Shuttleservice die Kunden zur Abflughalle.

Auf den Vergleichsseiten und den Internetseiten der Parkplatzanbieter lassen sich neben den Preisen auch die Sicherheitsvorrichtungen der Parkplätze überprüfen. So kann das Auto sicher und mit einem guten Gefühl abgestellt werden und die Reise kann unbesorgt angetreten werden.

Bildquellen:

Abb. 1: John Matychuk / Unsplash.com
Abb. 2: NeONBRAND / Unsplash.com

Weitere Links:

www.parkos.de/parken-flughafen-stuttgart
www.auto-tipps.de/blog/2016/01/07/aergernis-fuer-autofahrer-die-ewige-suche…
www.airliners.de/die-flugprobleme-geld-interview/48270
www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/Wenn-die-Ueberwachungs…

So vermindern Sie den Wertverlust Ihres Autos

Der Gebrauchtwagenmarkt für PKW boomt! Die Standzeiten von gebrauchten Fahrzeugen werden immer kürzer, wohingegen die Preise immer weiter ansteigen. Neueste Zahlen belegen, dass sich Autokäufer derzeit eher zum Kauf eines jungen Gebrauchten statt eines Neuwagens entscheiden. Trotz des preislichen Anstiegs kann ein Gebrauchtwagenkauf aufgrund des relativ schnellen Wertverfalls eines PKW’s lohnend sein.

Abb. 1: ein BMW

Besonders hoher Wertverlust in den ersten Jahren
Der Wertverlust eines Neuwagens beginnt schon vor dem ersten gefahrenen Kilometer, nämlich genau dann, wenn der Besitzer mit seinem Auto den Hof des Autohauses verlassen hat. Innerhalb des ersten Jahres verliert der Wagen gut ein Viertel seines ursprünglichen Wertes. Steht der Wiederverkauf an, spielen Baujahr und Kilometerleistung die Wohl entscheidende Rolle. Anhand dieser Daten haben Autobesitzer auf mobile.de die Möglichkeit, den Wert ihres Wagens schnell und unkompliziert zu ermitteln. Um den Wertverlust ihres Wagens jedoch so gering wie möglich zu halten, müssen Autobesitzer neben dem Kilometerstand und der Erstzulassung noch weitere Dinge beachten.

Wertverlust eindämmen – die Entscheidung fällt bereits beim Kauf
Die Wahl des Herstellers, der Lackierung und der Ausstattung sind beim Kauf eines Neuwagens die wichtigsten Kriterien, wenn man sein PKW später zu einem möglichst hohen Preis wieder verkaufen möchte.
Der Wert einiger Modelle beträgt bereits nach drei Jahren nur noch weniger als die Hälfte. Generell gilt, dass der Wertverlust bei den beliebtesten Neuwagen am geringsten ist. Hierzu zählen in erster Linie deutsche Hersteller wie Mercedes, BMW oder Audi, aber auch Importe wie Hyundai und Kia.
Extravagante Lackierungen sind der Hingucker auf der Straße. Wenn es jedoch darum geht, den Wertverlust eines Autos möglichst gering zu halten, sollte die Wahl auf schlichtere Farben fallen. Grautöne, Schwarz und Silber gehören zu den beliebtesten und werterhaltendsten Lackfarben für das Auto.
Ein gewisser Standard bei der Ausstattung des Neuwagens garantiert einen größeren Werterhalt. Dieser variiert je nach Modelklasse des Wagens. Klima- und Audioanlage, Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber und Airbags sollten jedoch unbedingt vorhanden sein. Darüber hinaus auch diverse Unterstützungen wie ESP oder Einparkhilfen. Tempomat und andere Fahrassistenten sollten spätestens ab der gehobenen Mittelklasse zur Ausstattung des Wagens gehören.

Gute Pflege und schonender Umgang sorgt für Werterhalt
Eine gute und richtige Pflege des Wagens sorgt für einen geringeren Wertverfall. Dies betrifft sowohl das Äußerliche des Wagens wie Lack und Unterboden, als auch für das Wageninnere, welches regelmäßig gepflegt und gereinigt werden sollte. Ein scheckheftgepflegter Gebrauchtwagen lässt nicht nur die Verkaufschancen steigen, er erzielt in der Regel auch einen höheren Wiederverkaufspreis. In diesem Zusammenhang ist auch zu beachten, dass der Wertverlust von Nichtraucherautos erheblich geringer ausfällt als es bei einem Raucherauto der Fall ist. Das Gleiche gilt für Fahrzeuge, in welchen keine Haustiere, wie zum Beispiel Hunde transportiert worden sind.
Auch die zügige Instandsetzung von Beschädigungen mindern den Wertverfall erheblich. Besonders wenn es um Schäden in der Lackierung geht, besteht die Gefahr von Rostbildung, was dem Werterhalt des Autos nicht zuträglich ist.
Zu guter Letzt wird durch eine defensive und vorausschauende Fahrweise nicht nur das Unfallrisiko gemindert, sondern hat auch Auswirkungen auf die Reparaturkosten und damit schlussendlich auf den Werterhalt des Autos.

Bildquellen:

Abbildung 1: pixabay.com © Free-Photos (CC0 Public Domain)

Weitere Links:

https://www.t-online.de/auto/technik/…

https://www.mobile.de/verkaufen/auto…

https://www.zeit.de/mobilitaet/2018-06/gebrauchtwagen-anzeige-scheckheftgepflegt-begriff

Worauf man beim Kauf von Tuningchips unbedingt achten sollte!

Tuning ist längst nicht mehr nur etwas für Rennsportler und Autoschrauber, sondern mittlerweile auch für die breite Masse interessant. Denn heutzutage gibt es Möglichkeiten des Tunings, die unkompliziert und preiswert sind und keine baulichen Veränderungen am Fahrzeug mit sich bringen – dazu gehört in erster Linie Chiptuning. Tuningchips sind für Benziner und Dieselfahrzeuge erhältlich und verhelfen Ihrem Fahrzeug zu mehr Power und Leistung und das ganz ohne Werkstattbesuch.

Abb. 1: ein getunter Audi

Bevor wir Ihnen erklären, wie Sie einen qualitativ hochwertigen Tuningchip erkennen und worauf Sie beim Kauf von Tuningchips sonst noch achten müssen, möchten wir kurz darauf eingehen, was Chiptuning eigentlich ist und wie es funktioniert.

Was ist Chiptuning?

Chiptuning ist eine Form des Motortunings, bei der es darum geht, das Leistungsspektrum des Motors voll auszuschöpfen. Moderne Fahrzeuge sind meist mit Serienmotoren ausgestattet, die über eingebaute Leistungsreserven verfügen, auf die beim Chiptuning zurückgegriffen werden kann. Hersteller versprechen eine Leistungssteigerung von bis zu 25%. Das bedeutet im Klartext ein erhöhtes Drehmoment, ein agileres Ansprechverhalten, eine schnellere Beschleunigung und eine neue Höchstgeschwindigkeit.

Wie funktioniert Chiptuning?

Mittels elektronischer Sensoren werden Daten über Einspritzmenge und Ladedruck zwischen dem Motor und dem Motorsteuergerät hin- und hergeschickt. Beim Chiptuning wird einfach ein Tuningchip zwischengesteckt, der diese Daten leicht modifiziert und dadurch die Leistung optimiert. In Echtzeit werden dabei die neuen Daten an das Originalsteuergerät weitergegeben, das diese, anhand der abgespeicherten originalen Kennfelder, an das Einspritzsystem weiterleitet.

Dadurch, dass die Daten weiterhin direkt vom originalen Motorsteuergerät weitergeleitet werden, wird der Toleranzbereich der originalen Fehlererkennung nicht überschritten und man kann in diesem Fall von einem schonenden Motortuning sprechen.

Ein großer Vorteil ist auch, dass für den Einbau keine Fachkenntnisse notwendig sind und der Tuningchip zuhause mit wenigen Handgriffen selbst eingesetzt werden kann. Er wird vom Hersteller bereits perfekt auf das jeweilige Fahrzeugmodell eingestellt und muss dann nur noch zwischengesteckt werden.

Worauf muss beim Kauf eines Tuningchips geachtet werden?

Chiptuning verspricht also nicht nur mehr Fahrdynamik durch eine deutliche Leistungssteigerung, sondern auch eine unkomplizierte Handhabung und einen vergleichsweise niedrigen Kostenaufwand. Es gibt aber einige Dinge, auf die Sie beim Kauf eines Tuningchips unbedingt achten müssen.

Kaufen Sie nur von seriösen Herstellern!

Der wichtigste Tipp in Zusammenhang mit Chiptuning lautet: Vertrauen Sie nur Profis! Ein hochwertiger Tuningchip wird in jahrelanger Entwicklungsarbeit hergestellt und optimal auf das jeweilige Fahrzeugmodell abgestimmt. Verlassen Sie sich also nur auf jene Hersteller, die über ausreichend Erfahrung verfügen und idealerweise sogar auf einen bestimmten Bereich spezialisiert sind. Einen seriösen Anbieter von Tuningchips erkennen Sie auch an seinem Kundenservice. Informieren Sie sich im Vorfeld darüber, ob es eine Produktgarantie und einen Online Support Service gibt. Ein großer Vorteil ist in diesem Zusammenhang sicher auch, wenn der Hersteller im deutschsprachigen Raum angesiedelt ist und nicht am anderen Ende der Welt.

Fallen Sie nicht auf Billiganbieter herein!

Der Preis ist ebenfalls ein wichtiges Qualitätsmerkmal von Tuningchips. Im Internet findet man mittlerweile immer mehr Billiganbieter, die Tuningchips zum Teil schon ab 15 Euro anbieten. In diesem Fall gilt ganz klar: Finger weg von Billigware! Der Preis eines hochwertigen Tuningchips beläuft sich mindestens auf 300 Euro.

Bleiben Sie innerhalb der Toleranzgrenze!

Einige Hersteller von Tuningchips versprechen eine Leistungssteigerung von 30% und mehr. Wenn Sie Wert auf ein schonendes Motortuning legen, sollten Sie sich von diesen Versprechungen nicht in Versuchung führen lassen. Tunen Sie Ihren Motor nämlich über seine Leistungsgrenze hinaus, kann das schnell zu einer Überlastung des Antriebsstranges (Kupplung, Getriebe, Antriebswellen, Reifen) und der Bremsen führen und im schlimmsten Fall droht sogar ein Motorschaden.

Denken Sie an TÜV-Gutachten, Versicherung und Kfz-Steuer!

Im Falle von TÜV-Gutachten, Versicherung und Kfz-Steuer ist viel Eigenverantwortung gefragt. Seriöse Hersteller weisen zwar in der Regel darauf hin, dass der Einbau eines Tuningchips der Meldepflicht unterliegt, aber darum kümmern muss sich der Fahrzeughalter selbst.

Jede Modifizierung des Fahrzeuges muss in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden, entweder über ein Teilegutachten oder mittels Einzeleintragung. Bei einigen Herstellern kann ein Teilegutachten direkt erworben werden.

Die Versicherungsprämie kann sich durch die Leistungssteigerung ebenfalls erhöhen, weshalb Ihre Versicherung unbedingt informiert werden muss. Es besteht außerdem eine Meldepflicht bei der Steuerbehörde, da sich auch die Höhe der Kfz-Steuer durch den Einbau verändern könnte.

Wenn ein Tuningchip nicht eingetragen wird, hat das zur Folge, dass die Betriebsgenehmigung des Autos und teilweise auch der Versicherungsschutz erlöschen. Das Teilegutachten und der Einbaubeleg müssen immer mitgeführt werden, ansonsten droht ein Bußgeld.

Der Spritverbrauch hängt von Ihrer Fahrweise ab!

Im Zusammenhang mit Chiptuning ist auch oft von einem geringeren Spritverbrauch die Rede. Das erhöhte Drehmoment erlaubt Ihnen zwar früher in den nächsten Gang zu schalten, aber das setzt natürlich eine entsprechend ökologische Fahrweise voraus. Wenn Sie sich auf mehr Fahrspaß und Fahrdynamik durch Chiptuning freuen und eine sportliche Fahrweise bevorzugen, können Sie natürlich mit keiner Kraftstoffersparnis rechnen. Chiptuning stellt sicher eine sehr lohnende Alternative zu einem Neukauf dar, vorausgesetzt Sie beachten unsere Tipps dazu.

Bildquellen:

Abbildung 1: pixabay.com © ElvisCZ (CC0 Public Domain)

Weitere Links:

https://www.tuev-sued.de/auto_fahrzeuge/aenderungen…

https://www.kueberl.com/ratgeber/…

https://www.umweltbundesamt.de/…

Anleitung zur Politur des eigenen KFZ

Im Laufe der Zeit wird der Autolack durch äußere Einflüsse immer matter und stumpfer, es kommt zu einem unansehnlichen Erscheinungsbild. Die Lackschicht ist extrem wichtig für das Auto, sie schützt das darunter liegende Metall vor schädlichen Umwelteinflüssen. Tagtäglich muss der Lack extrem viel einstecken. Starke Sonnenstrahlen führen zum Ausbleichen, darüber hinaus fressen sich Baumharz, Blütenstaub, Insektenreste und Vogelkot in die oberste Lackschicht hinein. Schläge durch Steine und andere Gegenstände verursachen kleine Kratzer und Schäden. Deshalb sieht der Lack oft verblasst aus und wirkt spröde. Bei diesem Problem schafft regelmäßiges Polieren des Autos eine zeitnahe Abhilfe. Auf diese Weise wird der Lack schnell erneut auf Hochglanz gebracht. Außerdem lassen sich dadurch tiefer gehende Schäden vermeiden, da diese irgendwann nicht mehr durch das Polieren entfernt werden können.

Abb. 1: ein auf Hochglanz polierter Ford Mustang

Das Auto in Eigenregie polieren


Dem Autobesitzer stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl, um das eigene KFZ zu polieren, entweder von Hand oder mit Hilfe einer Maschine. Das Polieren von Hand ist relativ mühselig und sehr zeitaufwändig. Im Vergleich dazu lässt sich die Politur mit einer Maschine deutlich schneller durchführen und erfordert einen geringeren Kraftaufwand. Um den Autolack dauerhaft zu schützen, muss das Auto regelmäßig gesäubert und im Anschluss gepflegt werden. Spätestens wenn der Lack ausgeblichen und verwittert ist oder kleine Kratzer aufweist, ist eine Politur erforderlich. Deshalb lohnt sich die Anschaffung einer leistungsfähigen Poliermaschine.

Im Anschluss glänzt der Lack wieder wie neu, außerdem ist er besser vor schädlichen Umwelteinflüssen geschützt und lässt sich viel leichter reinigen. Vor dem Polieren muss das Auto gründlich gereinigt werden, um den Lack komplett von Verunreinigungen zu befreien. Ansonsten dringt der Schmutz durch das Polieren in die obere Lackschicht hinein.

Politur mit einer Poliermaschine auftragen

Eine handliche Poliermaschine nimmt dem Autobesitzer einen großen Teil der Arbeit beim Polieren ab. Da das Gewicht der Maschine gering und in der Form ergonomisch ist, liegt sie gut in der Hand und erlaubt dem Nutzer eine komfortable Bedienung. Mit einem Stellrad lässt sich die Drehzahl nach Bedarf einstellen, sodass ein langsames Anlaufen möglich ist. Auf diese Weise lässt sich eine zu große Erhitzung des Mittels unterbinden. Um das Spritzen der Politur zu vermeiden, sollte die Maschine zuerst am Metall angesetzt und erst danach eingeschaltet werden. Die Politur am Anfang vorsichtig und mit leichtem Druck gleichmäßig auf den Oberflächen verteilen. Dabei die Poliermaschine immer gerade und ruhig halten. Das Polieren im sogenannten Kreuzgang durchführen, erst in vertikalen und anschließend in horizontalen Bewegungsabläufen.

Fehler beim Polieren vermeiden

Wenn die Politur ungleichmäßig aufgetragen wird, dann zeigt sich das in Form von Hologrammen. Deshalb am Anfang besser mit einer geringeren Drehzahl arbeiten, um eine sichere Handhabung mit der Maschine zu bewahren. Anschließend lässt sich die Drehzahl im weiteren Verlauf der Politur erhöhen. Die Maschine muss stets in Bewegung bleiben, sonst besteht die Gefahr, dass sich die Lackschicht an einer Stelle zu stark erhitzt und sich dann Schäden zeigen. Gegen Ende des Polierens den Druck und die Drehzahl noch einmal verringern. Beim Polieren mit der Maschine ist es empfehlenswert, erst einmal eine gröbere Politur zu benutzen. Zum Abschluss wird dann ein feineres Poliermittel eingesetzt.

Bildquellen:

Abbildung 1: pixabay.com © Tama66 (CC0 Public Domain)

Weitere Links:

https://www.strassenverkehrsamt.de/…
https://www.tectake.de/auto-motorrad/polierbedarf
https://www.auto-tipps.de/blog/2018/02/06/auto-richtig-reinigen…

Stahlfelgen online kaufen – Was muss ich beachten?

Wer sich für den Kauf von neuen Stahlfelgen entscheidet, trifft diese Entscheidung aus unterschiedlichen Gründen. Mal ist es die Anschaffung neuer Reifen, für die neue Felgen notwendig sind. Auch aus ästhetischen Gründen oder weil die vorhandenen Felgen beschädigt sind, wird sich zum Kauf neuer Stahlfelgen im Internet entschieden.
Stahlfelgen sind nicht gleich Stahlfelgen – das wird bei der Auswahl im Onlineshop schnell deutlich. Entscheidend ist, ob die ausgewählte Felge auch zum Fahrzeug passt. Was ist bei der Auswahl zu beachten?

Abb. 1: eine Stahlfelge

Mit diesen Daten klappt es

Für die Auswahl der passenden Stahlfelgen sind einige Daten notwendig. Die meisten Daten sind in der Die Zulassungsbescheinigung Teil 1 zu finden, die umgangssprachlich als Fahrzeugschein bezeichnet wird.
Folgende Daten sind für die Auswahl entscheidend:

• Felgendurchmesser
• Felgenbreite
• Radnabenbohrung
• Lochzahl
• Lochkreisdurchmesser

Daten, die nicht aus der Zulassungsbescheinigung Teil 1 hervorgehen, können direkt beim Händler oder ebenfalls im Internet in Erfahrung gebracht werden.

Was hinter diesen Begriffen steckt

Mit den meisten Begriffen bei der Suche nach Stahlfelgen online können Laien wenig anfangen. Der Felgendurchmesser etwa beschreibt die Dimension der Felge, also ihre Größe. Damit die Felge auch für die Teilnahme am Straßenverkehr zugelassen wird, muss sie in das Radhaus passen und die korrekte Felgenbreite vorweisen. Die zugelassenen Dimensionen der Stahlfelge am Fahrzeug gehen aus der Zulassungsbescheinigung Teil 1 hervor. Ist die gewünschte Größe nicht eingetragen, ist sie beim Gutachter zu beantragen.
Für die sichere Befestigung sind die Lochzahl sowie der Lochkreisdurchmesser wichtig. Je nach Hersteller und Modell variiert die Lochzahl. Volkswagen hat die Lochzahl und den Lochkreisdurchmesser bei einigen Modellen sogar geändert. Der Lochkreis entscheidet darüber, ob die Stahlfelge sicher an der Radnabe des Fahrzeugs anliegt. Ein Abgleich dieser beiden Daten ist vor dem Kauf unerlässlich.

Nicht ohne ABE

Stahlfelgen sollten wie alle sicherheitsrelevanten Bauteile eines Fahrzeuges nur bei seriösen und anerkannten Händlern erworben werden. Für Stahlfelgen wie für viele andere Bauteile ist eine ABE für Fahrzeugteile vorgeschrieben. Die Allgemeine Betriebserlaubnis ist in Deutschland gefordert, europaweit gültig ist die EG-Typgenehmigung. Nur mit der ABE oder der Typgenehmigung ist eine Nutzung am Fahrzeug und eine Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr überhaupt möglich.
In den meisten Fällen kann die Stahlfelge mit ABE problemlos montiert werden. Die Betriebserlaubnis ist vom Hersteller der Felge auszuhändigen. Ist ein Umbau geplant, reicht die ABE nicht aus. In diesem Fall ist bei einem Sachverständigen ein Teilegutachten zu beantragen. Wer ohne ABE oder Gutachten am Straßenverkehr teilnimmt, riskiert hohe Strafen aus dem aktuellen Bußgeldkatalog.

Bildquellen:

Abbildung 1: pixabay.com © rkit (CC0 Public Domain)

Weitere Links:

https://www.kba.de/DE/Typgenehmigung…
https://www.reifendachs.de/stahlfelgen…
https://www.auto-tipps.de/rechtliches/bussgeldkatalog/