Leistungsmerkmale der KFZ-Versicherung

Bei der Kfz-Versicherung und Kaskoversicherung werden viele unterschiedliche Tarife angeboten. Aus den verschiedenen Leistungsmerkmalen wie Schutzbrief, Mallorca-Police, grobe Fahrlässigkeit und GAP-Deckung können Sie zum Beispiel wählen. Nachfolgend erfahren Sie, was die verschiedenen Leistungsmerkmale auszeichnet und in welchen Fällen der Abschluss sinnvoll ist.

Leistungsmerkmale wie der Schutzbrief sind die besten Pannenhelfer

Schnell kann es beim Autofahren zu Pannen, Unfällen oder anderen unglücklichen Situationen kommen. Mit einem Kfz-Schutzbrief bekommen Sie in diesen Fällen Hilfe. Direkt an der Unfallstelle wird beispielsweise Pannenhilfe geleistet: Das Auto wird in eine Werkstatt abgeschleppt oder Sie werden zum Zielort transportiert. Der Anbieter stellt Ihnen einen Leihwagen zur Verfügung, bis Sie das Auto wieder nutzen können oder Sie erhalten eine Fahrkarte für öffentliche Verkehrsmittel. Haben Sie sich unterwegs verletzt, werden Sie mit einem Schutzbrief nach Hause oder in eine Klinik gebracht. Das Gleiche gilt für die Insassen im Fahrzeug. In der Regel gilt der Schutz auch im Ausland. Der Schutzbrief ist ein sinnvolles Leistungsmerkmal, denn er erweitert die Versicherungsleistungen optimal. So müssen Sie sich um die Sicherheit auf Reisen keine Sorgen machen. Die Leistungen variieren je nach Versicherungsanbieter. Daher ist es grundsätzlich wichtig, den Leistungsumfang des Schutzbriefes vor Abschluss genau zu prüfen. Die monatlichen Beiträge sind meist gering und können sich sehr schnell bezahlt machen: Allein das Abschleppen des Fahrzeugs nach einer Panne kann 100 Euro kosten. Mitgeführte Wohnwagen, Anhänger oder ähnliches sind ebenfalls komplett mitversichert.

Leistungsmerkmale für Mietwagenfahrer die Mallorca-Police

Die Mallorca-Police schützt Sie im Urlaub und auf Geschäftsreisen, wenn Sie im Ausland einen Mietwagen nutzen. Bauen Sie mit dem Mietwagen einen Unfall, stockt die Mallorca-Police die Versicherungssumme des Kfz-Haftpflicht für den Mietwagen auf. Die Haftpflichtversicherung ist zwar ein Teil der Verträge der Mietwagenanbieter, jedoch sind die Deckungssummen in einigen europäischen Ländern vergleichsweise niedrig. Die Mallorca-Police schließt die Lücke und gilt, anders als es der Name vermuten lässt, nicht nur auf den Baleareninseln, sondern überall im europäischen Ausland. Vor Abschluss ist es wichtig, die Deckungssumme und eventuelle Ausschlüsse genau zu prüfen. Zum Teil ist die Mallorca-Police bereits in der eigenen Kfz-Versicherung oder einer Mitgliedschaft im Automobilclub enthalten. Ist dies nicht der Fall, können Sie den bestehenden Schutz um diese Police ergänzen. Sie empfiehlt sich vor allem für Fahrzeughalter, die im Ausland gern einmal einen Mietwagen nutzen. Für sie sind solche Leistungsmerkmale nahezu unerlässlich.

Leistungsmerkmale mit „Must-Have“-Charakter: Grobe Fahrlässigkeit

Beim Führen eines Fahrzeugs müssen Fahrer stets auf den Verkehr achten. Sie dürfen sich nicht ablenken lassen, um Unfälle und andere Risiken zu vermeiden. Grobe Fahrlässigkeit bedeutet, dass der Fahrer seine notwendige Sorgfaltspflicht außer Acht gelassen hat. Wer zum Beispiel während der Fahrt das Handy ohne Freisprecheinrichtung bedient und dadurch einen Verkehrsunfall verursacht, handelt grob fahrlässig, denn er achtet nicht auf die Straße. Auch das Überfahren einer roten Ampel oder eines Stoppschilds oder ein Unfall, der aus einer Tempoüberschreitung resultiert, gehören dazu. Häufig kommt es zu Streitigkeiten, wenn das Versicherungsunternehmen den Vorwurf einer groben Fahrlässigkeit erhebt und die Leistung verweigern oder kürzen möchte. Wenn Sie in Ihrem Versicherungsvertrag grobe Fahrlässigkeit vereinbart haben, müssen Sie diesen Ärger in der Regel nicht befürchten, denn in solchen Fällen übernimmt die Versicherung meist die Kosten. Die Absicherung der groben Fahrlässigkeit kostet dich im Schnitt fünf Prozent mehr im Jahr.

Leistungsmerkmale: GAP-Deckung

Leasingnehmer müssen in Schadensfällen häufig noch zuzahlen, wenn eine Differenz zwischen Wiederbeschaffungswert und Restwert besteht. Der Wiederbeschaffungswert, der gewöhnlich nur die Versicherung bezahlt, liegt meist unter dem vertraglich festgelegten Restwert. Trotz des totalen Wertverlustes müssen Leasingnehmer die vereinbarten Leasing-Raten aufgrund des Leasingvertrages weiterhin abzahlen. Es verbleibt somit noch ein so genannter Leasingrestbetrag. Mit dem Abschluss der GAP-Deckung können Sie sich diesbezüglich absichern. Sie tritt in Kraft, wenn Sie mit einem Leasingfahrzeug einen Totalschaden verursachen oder das Fahrzeug gestohlen wird. Autofahrer, die ihr Fahrzeug also leasen, sollten die GAP-Deckung daher abschließen. Bei einem Diebstahl oder Totalschaden müssen sie sonst den Ablösewert bezahlen, der im Vertrag festgelegt ist. Ist dieser höher als der aktuelle Zeitwert, was bei Leasingverträgen gewöhnlich der Fall ist, müssen Sie den Differenzbetrag selbst zahlen. Die GAP-Klausel ist eines der wichtigen Leistungsmerkmale im Kfz-Tarif für Leasingwagen. Der Abschluss der Gap-Deckung empfiehlt sich vor allem bei Fahrzeugen ab der Mittelklasse, denn hier ist die Versorgungslücke meistens größer. Die GAP-Deckung ist in einigen Leasingpaketen bereits inklusive. Prüfen Sie dies am besten vor dem Abschluss.

Fazit

Dies waren vier der wichtigen Leistungsmerkmale: Schutzbrief, Mallorca-Police, grobe Fahrlässigkeit und GAP-Deckung. Eine Kfz-Versicherung mit einem großen Leistungsumfang kostet natürlich etwas mehr. Doch die Beitragsunterschiede sind in der Regel überschaubar und es ist ein gutes Gefühl, sich als Kraftfahrer bestens versichert zu wissen. Zudem kann der Vergleich der Anbieter dabei helfen, eine Menge Geld zu sparen. Nicht versicherte Schäden verursachen pro Schadensfall häufig Kosten im Bereich von mehreren tausend Euro. Für wenige Euro mehr im Jahr können Sie sich diese sparen. Für Autofahrer, die gut abgesichert sein möchten, sind die genannten Leistungsmerkmale sinnvoll. Natürlich können Sie für sich selbst entscheiden, was Sie tatsächlich benötigen.

Weiterführende Links

https://www.dieversicherer.de/versicherer/auto—reise/news/leistet-meine-versicherung-auch-bei-grober-fahrlaessigkeit–616

https://www.toptarif.de/kfz-versicherung/leistungsmerkmale/

http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/kfz-versicherungen-leistungsmerkmale-und-bedeutung_aid_1143409.html

Pixabay.com, © ElisaRiva (CC0-Lizenz)

Die Urlaubsreise mit dem Auto – Was ist zu beachten

Endlich ist es mal wieder so weit – der nächste Urlaub steht vor der Tür und die Reise soll mit dem Auto angetreten werden. Aber einfach mal aufs gerade Wohl drauf losfahren? Ganz so leicht ist es bei einer längeren Autofahrt dann doch nicht. Zumal eine ausführliche Planung vorab jede Menge Stress vermeiden kann und zudem dafür sorgt, dass die ganze Familie sicher am Ziel ankommt. Um das zu erreichen, gilt es ein paar wenige Punkte zu berücksichtigen.

Route planen

Wer nach Navigationssystem fährt sollte darauf achten, dass auf diesem die neusten Updates installiert sind, falls es in der Zwischenzeit zu Straßenumbauten kam oder neue Ausweichrouten zur Verfügung stehen. Von Vorteil ist es immer, die Route schon einmal vorab berechnen zu lassen. So weiß man, wie lange die Fahrt dauert und kann planen, wann man losfahren muss, um zu einer bestimmten Zeit anzukommen. Bei der Planung sollten allerdings Staus und Fahrpausen mit einkalkuliert werden. Trotz Navi empfiehlt es sich, die Route vorab schon einmal auf Google Maps oder in einem Atlas anzuschauen und eine alternative Routenplanung im Auto mitzuführen, falls das Navi ausfällt.

Auto auf Verkehrssicherheit checken

Um sicher und ohne Umstände am Ziel anzukommen, sollte das Auto auf folgende Punkte gecheckt werden:

  • Ist der PKW vollgetankt?
  • Ist der Reifendruck ausreichend, auch noch wenn das Auto beladen ist?
  • Ist genügend Öl enthalten?
  • Ist das Scheibenwasser aufgefüllt?
  • Sind Führerschein und Fahrzeugpapiere eingepackt?
  • Sind ein Ersatzrad oder ein entsprechendes Pannenset vorhanden?

PKW sicher beladen

Vor der Abfahrt geht es noch um das Verladen der Gepäckstücke in das Auto. Diese sollten sicher verstaut werden, sodass sie ebenso bei einer härteren Bremsung oder einem Unfall nicht durch das Auto fliegen und dabei Insassen verletzen könnten. Dabei ist folgendermaßen vorzugehen:

  • Schwere Gepäckstücke wie zum Beispiel große Koffer oder Reisetaschen liegen am sichersten ganz unten im Kofferraum sowie nahe an der Rücksitzbank. Das verlagert den Schwerpunkt des Fahrzeugs nach unten und sorgt so dafür, dass das Fahrverhalten stabiler ist. Das erweist sich insbesondere von Vorteil, wenn man zum Beispiel ruckartig ausweichen muss.
  • Wer den Kofferraum über die Rücksitzlehne hinaus belädt, sollte unbedingt den Innendeckel des Kofferraums schließen oder ein Gepäcknetz anbringen.
  • Sperrgepäck wie zum Beispiel Skier, Fahrräder oder Surfbretter sollten grundsätzlich nicht im Innenraum des Wagens transportiert werden. Sicherer aufgehoben sind diese Gegenstände in einer Dachbox oder speziellen Fahrradträgern.
  • Warnwesten, Warndreieck sowie Verbandskasten sollten für den Fall einer Panne oder eines Unfalls immer griffbereit sein.

Besondere Vorschriften im Ausland

Umweltplakette für Paris und London

Wer plant, nach Paris oder London zu reisen, sollte beachten, dass es seit diesem Jahr einer gesonderten Umweltplakette bedarf, um diese Städte mit dem Auto befahren zu dürfen. Im Detail gilt das für die Großräume Paris, Grenoble und Lyon sowie London. Eine entsprechende Plakette ist online zu beantragen. Daraufhin erhält man eine solche in Form eines QR-Codes zugeschickt. Der Vorgang kann einige Tage in Anspruch nehmen, weshalb es sich empfiehlt, sich rechtzeitig darum zu kümmern.

Lichtpflicht

In einigen europäischen Ländern gilt selbst tagsüber die Pflicht, mit Abblendlicht zu fahren. Hier sollte man sich am besten vorab informieren, ob das jeweilige Zielland ebenso dazu gehört. Ein Verstoß gegen diese Vorschrift ist teilweise mit hohen Bußgeldern verbunden.

Mautgebühren

In vielen Ländern sind Mautgebühren üblich. Auch hier ist es empfehlenswert, sich vor der Abreise zu erkundigen, welche Kosten anfallen, um stets ausreichend Bargeld im Fahrzeug griffbereit zu haben.

 

Weiterführende Links

http://www.atu.de/pages/meisterwerkstatt/wartung-service/checks/urlaubs-check.html

https://www.adac.de/reise_freizeit/ratgeber_reisen/fahrzeug_reisen/default.aspx

https://www.its.de/urlaubsblog/beitraege/tipps-fuer-familienurlaub-mit-dem-auto/

https://www.its.de/urlaubsziele.html

http://www.autobild.de/artikel/ratgeber-urlaubs-inspektion-933523.html

http://www.focus.de/reisen/experten/bettina_glaser/mit-dem-auto-in-den-urlaub-die-10-groessten-fehler-bei-der-fahrt-ins-ausland_id_3873578.html

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Fahrtenbuch: So versteuern Sie Ihren Firmenwagen richtig

Egal ob Freiberufler, Angestellter oder Geschäftsführer: Jeder Firmenwagenfahrer sollte sich zwangsläufig mit der Problematik Fahrtenbuch auseinandersetzen. Schließlich birgt das Thema reichlich Potenzial, um Aufwand und Kosten zu senken. Im Stress zwischen Kundenterminen jede getätigte Fahrt handschriftlich zu notieren ist nicht nur lästig, sondern führt gelegentlich auch zu Ärger mit dem Finanzamt. Zurecht steigen immer mehr Dienstwagenfahrer auf digitale Lösungen um. Sie machen das Fahrtenbuch nicht nur sicherer, sondern ermöglichen Betrieben obendrein die Senkung fuhrparkbezogener Kosten.

Wann ist ein Fahrtenbuch interessant?

Für ein Fahrtenbuch gibt es mehrere Anwendungsfälle. Zum einen dient es der Firmenwagenversteuerung: Um den privaten Nutzungsanteil zu versteuern, dient es der Alternative zur pauschalen 1%-Methode. Im Sinne der Pauschalversteuerung werden jeden Monat 1% des Fahrzeuglistenpreises plus 0,03% je Entfernungskilometer zwischen Wohnung und Arbeitsplatz auf das zu versteuernde Einkommen aufgerechnet. Insbesondere wegen des geringen Aufwandes ist sie weit verbreitet. Was viele Steuerzahler nicht wissen: Ein Fahrtenbuch geht im Idealfall, bspw. bei geringer Privatnutzung, mit Steuerersparnissen im jährlich vierstelligen Bereich einher. Zum anderen dient ein Fahrtenbuch auch für rein betrieblich genutzte Poolfahrzeuge der Vorlage beim Finanzamt. Nicht selten erlegt dieses nämlich eine Dokumentationspflicht auf, welche sich mit einem Fahrtenbuch zweifelsfrei erfüllen lässt.

Digitale Lösungen sind mehr und mehr im Kommen. Sie versprechen dem Anwender eine signifikante Zeitersparnis im beruflichen Alltag, da ein digitales Fahrtenbuch die Entfernungen bereits während der Fahrt automatisch aufzeichnet. Nach dem Parken erscheinen sie im System automatisch als neue Fahrt. Per App oder PC ist diese schließlich nur noch als Dienstfahrt, Arbeitsweg oder Privatfahrt zu kategorisieren. Bei der Fülle an Anwendungen sollte man die rechtlichen Anforderungen allerdings nicht aus den Augen verlieren. Zu viele Systeme können die nötigen Voraussetzungen für eine gelungene Betriebsführung letztlich doch nicht gewährleisten.

Die Spielregeln sind genau festgelegt: Laut BMF-Schreiben vom 18.11.2009, BStBl. I 2009, S. 1326, Az. IV C 6 – S 2177/07/10004, geändert durch BMF-Schreiben vom 15.11.2012, BStBl. I 2012, S. 1099 muss ein Fahrtenbuch zeitnah, lückenlos und manipulationssicher geführt werden. Zeitnah, so hat die Rechtsprechung entschieden, ist ein elektronisches Fahrtenbuch, wenn seine Fahrtenbuch binnen sieben Tagen kategorisiert werden. Um lückenlos zu arbeiten, muss tatsächlich jede Fahrt automatisch erfasst werden. Letztlich muss es sich zur Vorlage beim Finanzamt fälschungssicher, bspw. als PDF, exportieren lassen.

Mit Vimcar finanzamtskonform Fahrtenbuch führen

Der Berliner Fahrtenbuchspezialist Vimcar hat gemeinsam mit Steuerberatern eine Lösung entwickelt, die die Fahrtenerfassung bereits in über 5.000 Unternehmen digitalisiert hat. Ein kleiner OBD-Stecker, eine Art Plug and Play Transponder, wird im Fahrzeug -meist im Fußraum angebracht – und zeichnet somit jede getätigte Fahrt auf. In der anwenderfreundlichen App oder am PC können die Fahrten anschließend kategorisiert werden. Nicht zuletzt im Zuge der Prüfung durch die KPMG empfiehlt auto-tipps.de seinen Lesern den Umstieg auf das digitale Fahrtenbuch von Vimcar. Hinzu kommen Partnerschaften mit dem Deutschen Steuerberaterverband e.V., Haufe Lexware und DATEV, der Genossenschaft für Steuerberater.

Besonders interessant für Betriebe, die viel im Außendienst tätig sind: Vimcar wird immer häufiger auch für rein interne Zwecke verwendet. Dank Echtzeit-Tracking der Fahrzeuge kann der Fuhrparkleiter beispielsweise bei dringenden Kundenanfragen bequem abfragen, welches Fahrzeug sich am nächsten zum entsprechenden Kunden befindet. Bedenkt man, wie viele Stunden eine Firmenflotte täglich auf den Straßen unterwegs ist, macht sich jede eingesparte Minute über das Jahr gesehen finanziell bemerkbar. Schließlich machen die Kosten für Kraftstoff etwa ein Drittel der gesamten Fuhrparkkosten aus.

Weiterführende Links:

https://www.adac.de/produkte/buecher_magazine/ratgeber_nachschlagewerke/

https://www.steuertipps.de/selbststaendig-freiberufler/pkw-firmenwagen/was-muss-in-einem-fahrtenbuch-stehen

https://vimcar.de/

http://www.focus.de/finanzen/steuern/dienstwagen/fahrtenbuch-fuehren-darauf-muessen-sie-achten_id_6063982.html

https://shop.lexware.de/lexware-elektronisches-fahrtenbuch-von-vimcar

Um Vimcar 30 Tage kostenlos zu testen, klicken Sie auf folgenden Link:

https://vimcar.de/fahrtenbuch-testen

 

Blitzeranhänger – der neue Superpolizist

Wer künftig diesen Schockmoment hat, ist vielleicht in die neueste Geheimwaffe gegen Raser geraten. Den Blitzanhänger.

 Naturgemäß machen es schon die bekannten mobilen Blitzer nicht gerade einfach, sie zu lokalisieren – denn häufig braucht es erst einmal einen Autofahrer, der dort hineingerät, geblitzt wird und Medien davon Bescheid gibt. Doch haben diese Blitzer, wie sie entweder im Gebüsch oder in Behördenfahrzeugen lauern, auch etwas Positives: Nach spätestens einigen Stunden wird abgebaut, der Blitzer verlegt. Doch genau das könnte sich sehr bald ändern. Möglich macht das ein neues Blitzersystem, das unter anderem bereits im Raum Hannover zum Einsatz kommt.

Der blitzende Tarnkappenbomber

Nein, man würde als autofahrender Otto Normalverbraucher sicherlich nicht auf den ersten Blick vermuten, dass das, was das Wiesbadener Unternehmen Vitronic da kreiert hat, zum Erfassen von Temposündern gebaut wurde. Der Enforcement Trailer, so der Verkaufsname, ähnelt viel eher einem eckigen Zelt. Sci-Fi-Fans würden es vielleicht als Rettungskapsel eines Raumschiffs identifizieren.

Konventionelle Fahrzeugblitzer sind zwar auch Hightech, der Trailer hat ihnen jedoch voraus, das er auch ohne Bedienmannschaft funktioniert.

Doch was unter der geometrisch komplexen Außenhaut steckt, hat Methode und wird bald dazu führen, dass die schon jetzt extrem hohen Einnahmen der Kommunen durch Blitzer (Göttingen beispielsweise 8,4 Mio. Euro in 2016) noch weiter steigen werden.

 

Tarnen und täuschen

Denn zum einen handelt es sich dabei tatsächlich erst einmal um eine optische Tarnung. Die meisten Autofahrer haben zumindest eine ungefähre Vorstellung davon, wie ein ortsfester oder ein mobiler Blitzer aussieht. Und wenn man am Fahrbahnrand Uniformierte stehen sieht, geht man als Routinier am Steuer ja sowieso vom Gas. Serienmäßig kommt der Enforcement Trailer daher in einem unauffälligen Grau, das vor dem Hintergrund des Beton-Umfeldes vieler Straßen sowieso verschwindet. Zudem aber sind bei den neuen Hightech-Blitzern auch keine Räder zu sehen – kein Hinweis darauf, dass hier irgendwas mobil sein könnte.

Nachdem auch in Regionen, wie etwa vor kurzem in Bad Bentheim immer wieder „normale“ Blitzer das Ziel von Vandalen werden, welche den mehrere Zehntausend Euro teuren Geräten mit Spraydosen, Baseballschlägern zu Leibe rücken oder sie sogar in die Luft sprengen, hat die Außenhaut des Enforcement Trailers auch noch eine andere Funktion: Sie ist gepanzert. Und zwar nicht nur gegen Tritte und Schläge, sondern nach Aussage des Herstellers sogar gegen Schüsse aus Handfeuerwaffen.

Auftauchen und zuschlagen

Wie der Name Trailer schon verrät, handelt es sich um einen Anhänger. Das Standard-Einsatzprofil des Superblitzers sieht so aus, dass er von praktisch jedem Fahrzeug bewegt werden kann, das über eine handelsübliche Anhängerkupplung verfügt. Damit sollen die Trailer vor allem erst einmal an Unfallschwerpunkten zum Einsatz kommen, denn auch für sie gelten gewisse Aufstellregeln wie in Niedersachsen – in anderen Bundesländern gibt es wesentlich weniger Regularien und geblitzt werden darf praktisch überall.

Ein Bediener, zehn Minuten

Vor Ort haben es die Bediener dann wesentlich einfacher als bei vorherigen Blitzer-Generationen. Es muss nichts durch die Gegend gewuchtet werden, sondern der Enforcement Trailer wird einfach abgekuppelt. Durch den Eigenantrieb seiner Räder kann der Beamte (das Gerät wurde konsequent auf Einmannbedienung hin entwickelt) ihn nun per Fernsteuerung bequem in die Endposition fahren und genau auf den Verkehr ausrichten.

Ortsfeste Blitzer haben es vor allem im ländlichen Bereich schwer: Sehr oft schlagen hier Vandalen zu und demolieren die Geräte.

Einen weiteren Knopfdruck später fährt der Anhänger so herab, dass seine gepanzerte Hülle über die Räder und die Anhängerkupplung gestülpt wird. Damit wollte der Hersteller vor allem verhindern, dass Unbefugte einfach heranfahren, ankuppeln und auf Nimmerwiedersehen mit dem rund 150.000 Euro teuren Stück Hightech verschwinden. Aber dieses Absenken erhöht eben auch den Tarnungsgrad, vor allem, wenn das auch bei diesem Hänger vorgeschriebene Kennzeichen noch abmontiert wird.

 

Einmal scharf geschaltet, und zwischen Anfahrt und diesem Zeitpunkt vergehen höchstens zehn Minuten, ähnelt nicht nur die Optik, sondern auch das Verhalten des Enforcement Trailers einem computergesteuerten Kampfroboter aus dem Weltraum-Film. Denn seinen Job verrichtet das Gerät vollkommen autonom und ohne Zutun von außen.

Langer Atem & flexibel

Die integrierten Batterien reichen für fünf Tage Dauereinsatz und lassen sich im Bedarfsfall binnen Minuten gegen frische austauschen. Fair ist der Blitzer auch noch, denn es lässt sich mit der Opportunitätstoleranz auch noch ein Schwellwert einprogrammieren, der die normalen Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen außer Kraft setzt:  So können die Bediener dem Enforcement Trailer beispielsweise in einer 30er Zone sagen, dass er erst ab 40km/h auslösen soll, also wirklich nur gröbere Verstöße registriert werden. Statt den 15 Euro Bußgeld, mit denen man normalerweise dann innerorts rechnen müsste, kommt man völlig straffrei davon. Doch natürlich geht es auch anders herum, sodass das Gerät jede unerlaubte Übertretung gnadenlos protokolliert.

Demolieren zwecklos

Apropos Gnadenlos: Selbst wenn man die Außenhaut des Anhängers knacken könnte, nachdem man geblitzt wurde, hätte das keine Auswirkungen auf den Brief, den man von der Behörde bekommt. Alle Überschreitungen werden sofort nach dem Auslösen mit Foto und sämtlichen relevanten Messdaten per Modem weitergeleitet. Selbst wenn man den Hänger in Flammen aufgehen ließe, was im Mai offenbar bei Speyer gelang, wären die Daten trotzdem schon bei den Behörden. Das gleiche Gerät erlaubt es zudem auch, dem Trailer aus der Ferne neue Kenndaten aufzuspielen. Die Elektronik lässt sich obendrein auch beliebig für Uhrzeiten programmieren um zum Beispiel nur zu Stoßzeiten zu blitzen oder Nachtfahrverbote zu kontrollieren. Außerdem befindet sich im Inneren auch eine Alarmanlage, die sofort meldet, wenn sich einer am Trailer zu schaffen macht.

Laser über alle Spuren

Tatsächlich könnte man bei so viel Hightech erwarten, dass der Tarnkappen-Blitzer gar nicht mehr im herkömmlichen Sinne blitzt. Doch das tut er. Denn obwohl es die Möglichkeit gibt, per Infrarot zu blitzen, also Licht in einem, für das Auge unsichtbaren Frequenzspektrum zu verwenden, kommt diese Technik bislang meist nur in Tunneln zum Einsatz, um Unfälle durch den ablenkenden Blitz zu vermeiden.

Moderne mobile Blitzer arbeiten zwar auch nach dem LIDAR-Prinzip, müssen aber erst extrem umständlich aufgestellt und kalibriert werden.

Der rote Blitz ist jedoch das Einzige, was der Anhänger mit seinen analogen Vorgängern gemein hat. Denn wie er misst, mutet ebenfalls ziemlich nach Science-Fiction an und hat mit der alten Radarmessung keine Schnittpunkte mehr. LIDAR nennt sich das Arbeitsprinzip, die Abkürzung für Light Detection And Ranging. Zu Deutsch:  Lichtortung und -abstandsmessung.

Verstecken auf der Überholspur hat hier keinen Sinn, denn der Trailer überwacht bis zu vier Spuren gleichzeitig. Auf alle davon sind mehrere pulsierende, unsichtbare und für das Auge unschädliche Laserstrahlen gerichtet, die von herannahenden Autos reflektiert werden. Die Elektronik misst, wie lange ein solcher Laserstrahl von Aussenden bis zum Reflektieren benötigt. Je näher ein herannahender Wagen kommt und je schneller er fährt, desto kürzer wird diese Zeit. Mehrere hundertmal pro Sekunde pulsieren die Laser und machen so eine extrem genaue Messung der Geschwindigkeit möglich.

Die gleiche Technik trägt daneben auch ihren Teil dazu bei, dass es praktisch keine „Gedenksekunde“ mehr zwischen mehreren Auslösungen gibt. Solange ein Auto samt Kennzeichen und Fahrer sichtbar ist, löst die Elektronik des Trailers aus. Ein „Überladen“ des Systems durch zu viele aufeinanderfolgende Raser ist praktisch unmöglich. Die einzige Möglichkeit, den Enforcement Trailer auszutricksen, ist tatsächlich das Anpassen an die jeweils gültige Höchstgeschwindigkeit.

 

Weiterführende Links:

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Blitzer-spielen-Landkreisen-Millionen-Euro-ein,blitzer618.html

https://www.gn-online.de/bentheim/gildehaus-unbekannte-fackeln-blitzer-ab-204097.html

https://www.vitronic.de/fileadmin/user_upload/Verkehrstechnik/Bilder/VITRONIC-ENFORCEMENT-TRAILER-Frankreich.jpg

https://www.antenne.com/niedersachsen/blitzer-an-der-b-401-in-die-luft-gejagt-id18488.html

http://www.radarfalle.de/recht/richtlinien/niedersachsen.php

https://www.bussgeldkatalog-mpu.de/bussgeld/bussgeldkatalog/geschwindigkeit/index.php

http://www.autozeitung.de/blitzer-tempokontrolle-methoden-132691.html

http://www.weltderphysik.de/gebiet/atome/elektromagnetisches-spektrum/infrarotstrahlung/

http://www.htw-mechlab.de/index.php/fachvortrag-umfeldsensorik-mit-dem-lidar-vor-und-nachteile-ggu-radar/

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Ratgeber zu Motoröl – alles, was Sie wissen sollten

 

Der Motor muss immer über eine genügende Schmierung verfügen, da es sonst zu einem vorzeitigen Verschleiß oder zu einer Überhitzung kommen kann. Das Motoröl sorgt hierbei dafür, dass die Reibung der Bauteile im Motor, beispielsweise Zylinder, Kolben und Ventile, minimiert wird. Wenn kein Öl verwendet wird, reiben die einzelnen Komponenten während des Betriebs aneinander, wodurch sie beschädigt werden können. Um dies zu verhindern, ist Öl erforderlich. Im folgenden Ratgeber erfahren Sie alles Wissenswerte rund um das Motoröl.

Welche Funktionen hat das Motoröl?

Das Motoröl erfüllt zahlreiche Aufgaben: Motoren bestehen aus vielen beweglichen Teilen, die ständig aneinander reiben. Die wichtigste Aufgabe des Öls ist die Schmierung, um die mechanische Reibung an den Teilen zu verringern. Der Motor wird somit vor Schäden und einem Verschleiß bewahrt. Zudem ist das Motoröl für die Kühlung der wärmebeanspruchten Teile zuständig, an welche das Kühlmittel nicht herankommt, zum Beispiel der Kolben. Des Weiteren dient es der Feinabdichtung zwischen dem Kolben, den Kolbenringen und Zylinderlaufflächen. Das Motoröl schützt zudem vor Korrosion und sorgt für die Reinigung des Motors, da es Ablagerungen löst und deren Neubildung verhindert. Das Öl kann außerdem den Verbrauch des Kraftstoffs und die damit verbundene Schadstoffemission eindämmen.

Die wichtigsten Vorteile des Motoröls im Überblick:

– Schmieren und gleichzeitiges Kühlen von wichtigen Motorteilen
– Abdichtung von Kolben und Zylinder
– Motorreinigung
– Korrosionsschutz

Passendes Motoröl für Sommer und Winter

Schmieren, kühlen und reinigen – das Motoröl übernimmt viele wichtige Funktionen im Motor. Im Winter sollte das Öl möglichst flüssig sein, damit es schnell an die einzelnen zu ölenden Teile gelangt. Im Sommer wiederum ist es einer großen Hitze ausgesetzt, so dass der Ölfilm aufrechterhalten werden muss. Selbst, wenn es noch so heiß ist, darf er nicht reißen. Sommeröle sind dickflüssiger, denn die warmen Temperaturen sorgen für eine entsprechende Viskosität. Ein Motor muss unter sämtlichen Bedingungen ausreichend geschmiert bleiben. Die große Variantenvielfalt der verschiedenen Motoröle sorgt häufig für Verwirrung. Doch es ist wichtig, das passende Motoröl für die individuellen Zwecke auszuwählen. Daher wird zwischen Sommer-, Winter- und Mehrbereichsölen unterschieden. Mehrbereichsöle können Sie ganzjährig verwenden. Motoröle sind in SAE-Viskositätsklassen unterteilt. Die Viskosität beschreibt die Schmiereigenschaften unter verschiedenen Bedingungen. Bei einer kleinen SAE-Zahl ist das Motoröl dünnflüssiger und besser fließfähig.

Welches Motoröl passt für welches Auto?

Um herauszufinden, welches Motoröl für welchen Hersteller geeignet ist, spielen Angaben zur Fahrzeugmarke und zum Modell eine wichtige Rolle. Die Hersteller-Schlüsselnummer und Typ-Schlüsselnummer liefern die erforderlichen Informationen. Diese sind dem Fahrzeugschein zu entnehmen. Die Herstellerfreigabe sagt aus, welche Ölqualität der Hersteller des Autos fordert. Zwei Spezifikationen sind weit verbreitet: amerikanische API und europäische ACEA. Gleichen Sie die Empfehlung des Herstellers mit denen der Motorölhersteller ab und wählen Sie anhand dessen ein gut geeignetes Motoröl. Damit sichern Sie sich auch gegen einen eventuellen Garantieverlust ab.

Motoröl regelmäßig wechseln

Zu beachten ist nicht nur die passende Auswahl eines geeigneten Motoröls, sondern auch die Angaben, nach wie vielen Kilometern Fahrleistung das Motoröl gewechselt werden sollte, spielen eine wichtige Rolle. Dadurch stellen Sie sicher, dass die volle Funktionsweise gewährleistet ist. Bestenfalls geschieht dies nach jeglichen Wartungsarbeiten. Der Motor sollte vor dem Wechsel warm gefahren werden und die Wassertemperatur bei etwa 80 Grad liegen. Prüfen Sie den Ölstand Ihres Fahrzeugs in regelmäßigen Abständen, wobei er bei modernen Fahrzeugen meist automatisch überwacht wird.

Fazit

Dies waren die wichtigsten Informationen rund um das Motoröl. Moderne Öle bestehen aus unterschiedlichen Basisölen oder Mischungen. Zusätzlich werden Additive eingesetzt. Nur eine ausgewogene Formulierung lässt ein leistungsstarkes Motoröl entstehen. Damit Sie keine Garantieansprüche verlieren, sollten Sie die Auswahl des Motoröls ganz bewusst vornehmen. Die Angaben im Servicescheckheft sollten mit denen des Ölbehälters übereinstimmen.

 

Weiterführende Links:

https://www.adac.de/_mmm/pdf/Motor%C3%B6l%20Klassifikationen_SpezifikationenKB_82_27902.pdf

https://www.autodoc.de/info/motorol-dinge-die-man-dem-etikett-entnehmen-kann

https://de.wikipedia.org/wiki/Motor%C3%B6l

 

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Auto günstig finanzieren: Das sollten Sie beachten

Deutschland ist ein Autoland. Die Anschaffung eines neuen Autos ist jedoch für die meisten Haushalte nicht ohne eine Finanzierung möglich. Rund 75% der Autokäufe sind auf den Abschluss einer Finanzierung zurückzuführen.

Die passende Finanzierung finden

Für Verbraucher, die tatsächlich an dem Erwerb eines Autos und nicht an einem Leasingangebot interessiert sind, bietet sich die Aufnahme eines Autokredits an. Dieser kann entweder über den Händler oder ein unabhängiges Kreditinstitut aufgenommen werden. Um den passenden Kredit zu finden, bietet sich die Nutzung eines Kreditvergleichsportals an. Hier werden verschiedene Angebote unterschiedlicher Banken angezeigt, so dass der Verbraucher ganz bequem den besten Autokredit auswählen kann. Die Zeit für eine lästige Suche nach den günstigsten Finanzierungen und umständliches Vergleichen entfällt somit.

Vorteil von Direktbanken

In der Regel können Direktbanken einen Kredit günstiger anbieten als Filialbanken. Dies hängt einerseits damit zusammen, dass Direktbanken aufgrund des nicht vorhandenen Filialnetzes Kosten gegenüber den Hausbanken einsparen. Andererseits herrscht zwischen den Direktbanken ein größerer Wettbewerbsdruck, der das Angebot niedrigerer Zinsen erfordert. Zum Teil bieten sogar einzelne Banken in Kooperation mit Vergleichsportalen spezielle Exklusiv-Zinsen für Kredite oder andere Sparaktionen an.

Von der Autofinanzierung profitieren

Verbraucher sollten bei dem Vergleich der Finanzierungen für das Auto stets einen gesonderten Blick auf die Kreditkonditionen werfen. In der Vergangenheit konnte beispielsweise von 0%-Finanzierungen profitiert werden, die nicht an einen bestimmten Verwendungszweck gebunden waren und entsprechend für den Autokauf oder andere anfallende Investitionen genutzt werden konnten. Aktuell vermittelt das Kreditvergleichsportal smava einen sogenannten Negativzins-Kredit. Mit einem effektiven Jahreszins von -0,45 muss ein Kreditnehmer, weniger Geld zurückzahlen, als er insgesamt geliehen hat. Da der Kredit mit Minuszinsen auf eine Kreditsumme von 1.000 Euro gedeckelt ist, kann der Kredit nicht für die Finanzierung eines Neuwagens genutzt werden. Jedoch lässt sich beispielsweise eine Anzahlung tätigen, ein kleines gebrauchtes Auto kaufen oder eine notwendige Reparatur durchführen.

Weiterführende Links:

https://www.avd.de/gebrauchtwagen/teil-4-finanzielle-fragen/barkauf-leasing-finanzierung/

https://www.smava.de/kredit/

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/autofinanzierung-die-wichtigsten-finanzierungsmodelle-im-ueberblick-a-827181.html

Bildquelle:

Pixabay.com, © andreas160578 (CC0-Lizenz)

Alufelgen vs. Stahlfelgen – Unterschiede im Überblick

Das Thema Reifen und Felgen hat schon zu so manchen erhitzten Gemütern zwischen Autofahrern geführt. Die einen schwören auf Alufelgen und würden gar nicht erst auf die Idee kommen, ihr Auto mit Stahl zu verunstalten. Die anderen winken bei Alufelgen dankend ab und hübschen die Optik des Wagens lieber mit Radkappen auf. Aber warum sind die Felgen immer wieder ein Streitthema und worin unterscheiden sich die Stahl- und Alufelgen überhaupt voneinander? Gibt es vielleicht wirklich nur noch optische Unterschiede oder hat die alte Stahlfelge wirklich ausgesorgt? Dieser Artikel geht den Fragen auf den Grund.

Abbildung 1: Alufelge oder Stahlfelge – diese Frage ist für viele Autofahrer sicherlich interessant.

Stahlfelgen – Vor- und Nachteile im Überblick

Der Name verrät’s: Stahlfelgen bestehen aus Stahl. Sie werden aus gewalzten Stahlblechen hergestellt. Dabei hat die Felge zwei Teile, die fest miteinander verschweißt sind. Der innere Teil, der gerne mit Radkappen abgedeckt wird, ist die Radschüssel. Der äußere Kranz die eigentliche Felge. Und welche Vorteile hat diese Felgenart?

  • Robustheit – Stahlfelgen sind wesentlich robuster als ihre Konkurrenz aus Aluminium. Der Stahl ist so stabil, dass die Felge auch bei näherer und härterer Bekanntschaft mit Bordsteinen keinen oder nur kleine Schäden erleidet, zudem können kleinere Schäden oft ausgebessert werden.
  • Haltbarkeit – mit der Robustheit geht natürlich die Haltbarkeit einher. Sie ist länger, gerade, wenn der Wagen oft bei Eis und Schnee gefahren wird. Das Streusalz greift den Stahl weniger an. Zwar können Stahlfelgen rosten, doch ist die Haltbarkeit durch den Rost erst im sehr vorangeschrittenen Stadium eingeschränkt.
  • Kosten – im Vergleich mit Alufelgen sind Stahlfelgen oft günstiger in der Anschaffung.

Die Nachteile der Stahlfelge beschränken sich in erster Linie auf die Optik. Da die Felge nicht gegossen wird, wirkt sie allgemein gröber und weniger filigran. Mit Radkappen lässt sich das Problem jedoch recht gut kaschieren. Der Spruch, dass Stahlfelgen schwer und somit schlechter sind, trifft heute übrigens nicht mehr unbedingt zu. Hochwertige Stahlfelgen werden aus dünnen Stahlblechen gefertigt, ohne dass die Qualität und Robustheit leidet.

Alufelgen – Vor- und Nachteile im Überblick

Die Alufelge wird aus Aluminium in einem Stück gegossen. Da hierzu eine Gussform genutzt wird, können die einzelnen Streben sehr filigran und optisch ansprechend gefertigt werden. Nach der Aushärtung wird die Felge mit einem speziellen Lack versehen, wodurch sie ihr glänzendes Aussehen erhält. Die Vorteile:

  • Optik – unbestritten, Alufelgen sind optisch schöner und machen etwas her.
  • Auswahl – da Alufelgen gegossen werden, gibt es unzählige Designs, aus denen Fahrer auswählen können.

Allerdings kommt die Optik sprichwörtlich zu einem Preis – und hiermit ist nicht nur der höhere Kaufpreis gemeint:

  • Haltbarkeit – Aluminium ist wesentlich weicher als Stahl, wodurch die Felge angreifbar wird. Ein harter Aufprall am Bordstein kann schon dazu führen, dass sich die Felge verzieht, oder sich am äußeren Rand ein Stück Aluminium ablöst oder verformt.
  • Pflege – Alufelgen müssen gepflegt werden. Gerade im Winter greift das Streusalz den Lack an und kann die Felge deutlich schädigen. Es gibt aber mittlerweile spezielle für den Winter geeignete Alufelgen, die besonders robust gegen Salze sind. Preislich liegen diese Modelle aber deutlich über den gewöhnlichen Alufelgen.

Für wen sind welche Felgen geeignet?

Tatsächlich ändert die Art der Felge wenig am Fahrverhalten des Autos. Hier spielt die Wahl des Reifens eine wesentlich größere Rolle. Die Größen der gewählten Felgen müssen zum Auto passen und den Angaben im Fahrzeugschein entsprechen. Denn obgleich besonders große Felgen das Auto optisch aufwerten, kann es geschehen, dass die Betriebserlaubnis erlischt, wenn der Reifen über die Karosserie hinausragt. Größtenteils ist die Wahl der Felge eine reine Geschmackssache, wenn es auch einige Tipps gibt:

  • Fahrtwege – wer viel auf schlechten Straßen mit Löchern, Rissen oder schlechten Reparaturen fährt, sollte sich an Stahlfelgen halten. Das Material hält Stöße schlichtweg besser aus und Schäden können höchstens an den Radkappen entstehen.
  • Fahrzeug – für ältere Fahrzeuge reichen Stahlfelgen ebenfalls oft aus. Wer hingegen ein hochwertiges Auto oder einen Neuwagen fährt, erhält Alufelgen oftmals bereits mit dazu. Hier lohnt es sich natürlich nicht, auf eine andere Felge umzusteigen.

Ein guter Kompromiss ist übrigens der Wechsel der Felgen mit den Reifen. Im Sommer eignen sich Alufelgen grundsätzlich mehr, zudem ist der Reinigungsaufwand in den Sommermonaten geringer. Steht der Wechsel auf die Winterreifen an, werden nun auch die Felgen auf Stahlfelgen gewechselt. Sie sind robuster gegenüber dem Streusalz und müssen nicht so oft gereinigt werden. Da die Straßen im Winter durch Regen und Schnee ohnehin recht schmutzig sind, schaden Stahlfelgen der Optik des Wagens auch weniger.

Wer sich grundsätzlich auf Alufelgen festlegt, sollte folgende Punkte beachten:

  • Kontrolle – es geschieht schnell, dass ein Bordstein mitgenommen wird oder die Felge bei der Durchfahrt eines Schlaglochs mit dem Asphalt kollidiert. Nun muss die Felge kontrolliert werden, um sicherzustellen, dass sie sich nicht verzogen hat oder dass sich kein Aluminium in Richtung des Reifens geschoben hat. Schäden an der Felge können sonst dazu führen, dass der Reifen beschädigt wird.
  • Pflege – im Winter sollte die Felge regelmäßig gereinigt werden, damit das Streusalz den Lack nicht angreift. Es gibt spezielle Pflegeprodukte, die eine Schutzschicht auf die Felge legen und verhindern, dass das Salz Schäden verursacht.
  • Reiniger wählen – der Felgenreiniger muss sich für die Art der Felge eignen. Es gibt Mittel auf Säurebasis, die den Klarlack der Felge angreifen. Der Reiniger wird übrigens erst genutzt, wenn der gröbste Schmutz mit dem Wasserschlauch oder dem Hochdruckreiniger entfernt ist. Ansonsten können beim Putzen Kratzer entstehen.
  • Versiegeln – nach dem Reinigen der Felge wird ein Wachsschutz aufgebracht, der sie allgemein schützt und Feuchtigkeit abperlen lässt.
Abbildung 2: Neuwagen werden immer häufiger mit Alufelgen ausgestattet.

Fazit – die Unterschiede in der Optik

Den größten Unterschied zwischen den beiden Felgentypen macht die Optik aus. Hier können Autofahrer bei Stahlfelgen mit Radkappen nachhelfen. Durch neue Fertigungsverfahren sind Stahlfelgen oft nicht mehr schwerer – oder sogar leichter – als Alufelgen. Das Argument, dass sich das Fahrverhalten oder der Spritverbrauch durch das zusätzliche Gewicht verändert, gilt daher nicht mehr.

Weiterführende Links:

http://www.auto-reise-welt.de/stahlfelgen-oder-alufelgen-ein-vergleich.htm

https://www.oponeo.de/alufelgen

http://www.kfz-informationen.de/alufelgen-reinigen-so-werden-die-felgen-beim-kfz-wieder-sauber/

Bildquellen:

Abbildung 1: @ peterscode (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Abbildung 2: @ webandi (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Die richtige Kfz-Versicherung für Ihr Auto

Ein Auto zu kaufen ist schon teuer genug – da müssen nicht auch noch Kosten für etwaige Unfallschäden hinzukommen. Der Abschluss einer guten Versicherung ist deswegen wichtig und auch notwendig, um im Falle eines Unfalls abgesichert zu sein. Im Folgenden erhalten Sie einige Tipps und Wissenswertes, mit dem Sie die richtige Versicherung für sich finden. Es ist sinnvoll, regelmäßig zu vergleichen, ob sich ein Wechsel lohnt.

Die Haftpflichtversicherung

Jeder Fahrzeugbesitzer in Deutschland muss mindestens über eine Haftpflichtversicherung verfügen. Diese muss bei der Zulassung nachgewiesen werden. Alle weiteren Versicherungen sind hingegen freiwillig.

Die Haftpflichtversicherung funktioniert wie folgt:
Wenn Sie dem Fahrzeug eines anderen Fahrers oder gar dem Fahrer selbst Schaden zugefügt haben, kommt Ihre Versicherung für den Schaden auf. Die Mindestdeckungssumme liegt für Personenschäden bei 7,5 Millionen Euro, für Sachschäden bei 1,12 Millionen Euro und für Vermögensschäden bei 50.000 Euro. Wenn jedoch mehrere Personen gleichzeitig zu Schaden kommen, ist die relativ niedrige Deckungssumme schnell erreicht, sodass eine Deckungshöhe von 100 Millionen Euro ratsam sein kann. Die Haftpflicht zahlt für Abschleppkosten, Reparatur, Mietwagen oder Schäden an Gebäuden. Bei Personenschäden übernimmt sie Heilkosten, Schmerzensgeld, Verdienstausfall und im schlimmsten Fall auch eine lebenslange Rente.

Voll- und Teilkaskoversicherung

Ein Schaden am eigenen Auto wird mit einer Teil- oder Vollkaskoversicherung gedeckt.

Die Teilkasko zahlt bei:

  1. Diebstahl
  2. Brand, Explosion
  3. Glasbruch
  4. durch Marderbiss verursachte Schäden
  5. Schäden durch Rehunfälle
  6. Sturm, Blitzschlag, Hagel, Überschwemmung

→ Im Gegensatz zu der Teilkaskoversicherung deckt die Vollkaskoversicherung zusätzlich noch Schäden am eigenen Auto durch Selbstverschuldung und beispielsweise durch Vandalismus ab.

Bei älteren Autos bietet es sich eher an, auf eine Teil- oder Vollkaskoversicherung zu verzichten, da die möglichen Kosten durch oben genannte Schäden meist deutlich niedriger ausfallen.

Individuelles Schadensrisiko

Um das individuelle Schadensrisiko eines Fahrers ausfindig zu machen, erstellen die Versicherungen zunächst ein Risikoprofil. Fahranfänger beispielsweise stellen hierbei eine teurere Gruppe dar, da sie noch unerfahren sind und Statistiken zufolge häufiger in Unfälle verwickelt sind. Sie zahlen daher einen Aufschlag.

Tipps zur Kfz-Versicherung

Mit einigen Tipps kommt man ganz schnell an eine günstige Kfz-Versicherung. Dabei ist bei Vertragsschluss zu achten, dass ggf. eine Selbstbeteiligung abgeschlossen wird, womit Sie sich bereit erklären, kleinere Schäden am Auto selbst zu zahlen. Das spart der Versicherung zunächst Kosten, was mit einem teils deutlichen Beitragsrabatt honoriert wird. Weiterhin ist zu beachten, dass der Fahrerkreis klein gehalten wird. Ehepartner und Partner sind zwar in der Regel mitversichert. Doch je größer der Fahrerkreis wird, desto teurer wird die Versicherung. Der Kauf des Autos entscheidet auch oft über die Beitragshöhe der Versicherung, da Autos mit höherem Wert eine teurere Typklasse besitzen. Deswegen lohnt es sich, die Beiträge für verschiedene Automodelle vor dem Kauf eines Fahrzeuges zu vergleichen. Den Beitrag jährlich zu bezahlen, anstatt viertel- oder halbjährlich, ist ebenso in der Regel günstiger. Die Nutzung dieser Zahlweise spart nach einer Studie im Schnitt mehr als 8 Prozent ein. Am teuersten wird es meistens, wenn man die KFZ Versicherung monatlich bezahlt.

Weitere Kosten können durch sorgfältiges Einschätzen der Fahrleistung gespart werden – wer beispielsweise 25.000 km jährlich fährt, zahlt im Schnitt etwa 28 Prozent mehr als jemand, der nur 10.000 km mit dem Auto zurücklegt. Viele Versicherte haben deutlich höhere Fahrleistungen als nötig vereinbart und verzichten auf eine entsprechende Ersparnis.

Teilweise kann außerdem, je nach Versicherung, durch eine vereinbarte Werkstattbindung eine Ersparnis möglich sein.

https://www.rv24.de/online/kfz-versicherung/autoversicherung/guenstige-kfz-versicherung.xhtml

http://www.finanztip.de/kfz-versicherung/fahranfaenger/

http://www.gdv.de/zahlen-fakten/kfz-versicherung/

Bild: © istock.com/nd3000

Das erste eigene Auto – auch für Berufseinsteiger kein Problem

Das eigene Auto ist dank unterschiedlicher Finanzierungsmöglichkeiten für den Berufseinsteiger heutzutage kein Problem mehr.

Gerade die jungen Leute streben nach der großen Unabhängigkeit von ihren Eltern und wollen selbst bestimmen können, wo es hingeht. Mit einem eigenen Auto ist das kein Problem. Wie sollen sie sich das aber direkt nach der Schule leisten? Es gibt ein paar Tipps und Tricks, wie der Autokauf auch Berufseinsteigern schon gelingt.

 Der große Traum vom eigenen Auto

Spätestens wenn die ersten Freunde ihre Führerscheinprüfung bestanden haben und endlich fahren dürfen, steigt das große Verlangen nach dem eigenen Auto. Wer träumt nicht davon, endlich nicht mehr die Eltern anflehen müssen, einen doch bitte unbedingt jetzt von A nach B bringen zu müssen. Hinfahren zu können, wo immer man hinwill und vor allem wann man will. Nicht mehr auf die überfüllten Verkehrsmittel angewiesen zu sein. In anderen Worten: Endlich frei zu sein!

Dieses Gefühl muss dem jungen Berufseinsteiger nicht verwehrt bleiben. Auch mit einem geringen Azubi-Gehalt ist es möglich, sich ein eigenes Auto zu finanzieren. Jedoch darf hier die Tatsache nicht aus den Augen gelassen werden, dass es wohl nicht gleich der rote Ferrari werden wird. Vielleicht reicht für den Anfang auch ein Gebrauchtwagen. Aber bitte nicht über’s Ohr ziehen lassen. Wir zeigen dir, woran du einen seriösen Autohändler erkennst.

Die Finanzierungsmöglichkeiten

Bei all den aufkommenden Glücksgefühlen, sich nun auch ein eigenes Auto kaufen zu können, stellt sich aber erst einmal die Frage: Wovon?

Wenn die Eltern nicht jahrelang vorab dafür gespart haben, kann der Auszubildende zu Beginn seiner Ausbildung kaum genügend Geld aufbringen, um sich eben mal schnell ein Auto zuzulegen. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, denn dafür gibt es verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten:

  • Autokredit

oder

  • Leasing
Für Angestellte und Azubis ist der klassische Autokredit die bessere Finanzierungsmöglichkeit.

Der Autokredit kann – sofern du 18 Jahre alt bist und ein festes monatliches Einkommen nachweisen kannst – entweder beim Händler direkt, bei der Hausbank oder einem anderen Geldinstitut im Wert der anfallenden Summe aufgenommen werden. Bei Abschluss eines Kredits werden sodann erst einmal verschiedene Konditionen festgelegt. Diese orientieren sich an der Auszahlungssumme und den Möglichkeiten der monatlichen Ratentilgung.

Abgelehnt werden kann eine Kreditaufnahme allerdings auch. Und zwar im Falle von Schulden und SCHUFA Einträgen. Was ist eigentlich die SCHUFA? Die SCHUFA agiert nach dem „Prinzip der Gegenseitigkeit“. So können die Vertragspartner der SCHUFA Informationen zu einem finanziellen Risiko eines Geschäfts abfragen und von diesem gegebenenfalls zurücktreten. Auch bei einer Kreditaufnahme folgt ein SCHUFA Eintrag. Inzwischen gibt es aber Autokredite auch ohne SCHUFA.

Ein Vorteil hierbei ist, dass die Zinsen derzeit niedriger sind als je zuvor und daher kaum für eine Mehrbelastung sorgen werden. Durch Sondertilgungen kann die Summe zudem auch schneller abbezahlt werden. Wenn dies letztlich erfolgt, besteht der größte Vorteil darin, dass das Auto in den eigenen Besitz übergeht und bei Bedarf auch privat wiederverkauft werden kann.

Vor- und Nachteile der verschiedenen Autofinanzierungsmöglichkeiten

Finanzierungsangebote vom Händler direkt:

  • Sonderkredite mit 0% Jahreszins beim Kauf eines Neuwagens sind möglich.
  • Angebote sind meist von kurzer Dauer und gelten oft nur für hochpreisige oder speziellere Firmenfahrzeuge (ergo: an spezielle Modelle gebunden).
  • Die angesetzte Ratenzahlung ist selten flexibel in ihrer Laufzeit.

Autokredit bei einem Geldinstitut:

  • Der gesamte Betrag steht umgehend zur Verfügung.
  • Durch die einmalige Barzahlung beim Händler können Rabatte abgestaubt werden.
  • Feste Laufzeit mit gleichbleibenden Raten.
  • Die Ratenhöhe richtet sich nach der Vertragslaufzeit, die individuell vereinbar ist.

Bei der Kreditaufnahme lässt sich aber auch noch mehr einsparen:

Wenn der Kredit online abgeschlossen werden kann, fallen in der Regel die Zinsen niedriger aus, weil dabei weniger Arbeitsaufwand für den jeweiligen Anbieter entsteht. Zudem erfolgt die Abwicklung hier deutlich schneller, sodass der Kredit auch recht kurzfristig aufgenommen werden kann. Bevor du einen Kreditvertrag abschließt, solltest du also fragen:

  • Ist der Kredit online abzuschließen?
  • Werden flexible Raten und Laufzeiten angeboten?
  • Ist eine vorzeitige Kredittilgung möglich?

Leasing:

  • Anzahlung
  • Monatliche Leasingrate bis zum Ende der Laufzeit.

Mit dem Leasingvertrag wird ein Auto zunächst mehr oder weniger gemietet. Nach Ablauf der Laufzeit ist es dann dir überlassen, ob du das Auto wieder zurückgibst oder es gegen die Zahlung des oft recht hohen Restwertes auf dich übertragen lässt.

Oftmals sind die Zinsen für diesen Service aber auch sehr hoch. Daher eignet sich dieses Prinzip der Finanzierung mehr für ein Unternehmen als für einen Privatmann.

Wie der Berufseinsteiger auch bei den Unterhaltungskosten langfristig Geld einsparen kann

Es gibt da noch ein paar Tipps und Tricks, wie auch bei den Unterhaltungskosten eines Wagens langfristig gespart werden kann, sodass mehr Geld für die Ratentilgung übrigbleibt.

Beim Fahren allein lässt sich bereits schon einiges an Sprit sparen durch

  • eine vorausschauende Fahrweise,
  • die Reduzierung des zusätzlichen Gewichtes an Bord,
  • möglichst seltenen Transport auf dem Dach des Autos,
  • das Vermeiden von Kurzstrecken,
  • das regelmäßige Überprüfen des Reifendrucks,
  • den Verzicht auf die Klimaanlage (wenn möglich)
  • und die regelmäßige Wartung des Fahrzeugs.

Obendrein lässt sich noch einiges durch die Gründung von Fahrgemeinschaften sparen. Sodass entweder alle immer mit einem Auto fahren und der Fahrer für diesen Service eine Gebühr von allen Mitfahrern erhält. Oder es wird sich kontinuierliche abgewechselt, so dass jedes Auto mal herhalten muss, insgesamt aber deutlich weniger in Anspruch genommen wird. Daneben ist es generell immer ratsam, die Spritpreise verschiedener Tankstellen zu vergleichen.

Auch bei der KFZ-Steuer und -Versicherung für Fahranfänger lässt sich noch einiges einsparen. Während die KFZ-Steuer sich nach dem Alter und dem Schadstoffausstoß des Wagens richtet (umso höher, umso teurer), orientiert sich die Höhe der KFZ-Versicherung an Alter und Fahrerfahrung des Fahrers. Aber auch nach dessen Beruf sowie der voraussichtlich zurücklegenden Kilometeranzahl. Ein Vergleich ist hier absolut empfehlenswert.

Wenn all die aufgeführten Punkte berücksichtigt werden, steht dem Fahrvergnügen eines Berufseinsteigers nichts mehr im Weg.

 

Weiterführende Links:

https://www.autokreditevergleich.de/gebrauchtwagen-finanzierung/

http://www.finanztip.de/kfz-steuer/

https://www.experto.de/geld-sparen/15-tipps-mit-denen-sie-als-autofahrer-bares-geld-sparen.html

https://www.experto.de/geld-sparen/verbrauchertipps/gebrauchtwagenkauf-so-erkennen-sie-serioese-autohaendler.html

http://tanken.de/kfz-versicherung-fuer-fahranfaenger/

Bildquellen:

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Bild2: © Hans (CC0-Lizenz/pixabay.com)

Gebrauchtwagen: Das müssen Käufer und Verkäufer beachten

Der Kauf eines Gebrauchtwagens ist für alle Beteiligten mit einem gewissen Nervenkitzel verbunden. Sowohl Verkäufer als auch Käufer möchten den optimalen Preis erzielen – doch besonders als Laie ist es oft nicht einfach, die Tricks mancher Verhandlungspartner zu durchschauen. Der vorliegende Artikel erklärt, was es beim Gebrauchtwagenkauf zu beachten gilt.

Das ist beim Gebrauchtwagenkauf wichtig für Verkäufer

Alles beginnt mit der Entscheidung eines Autobesitzers, seinen PKW verkaufen zu wollen. Beim Verkauf sollte man sich jedoch Zeit lassen und das Auto nicht beim nächstbesten Händler verkaufen. Wer den Wert seines Wagens nicht kennt, befindet sich in einer denkbar ungünstigen Verhandlungsposition. Aus diesem Grund sollte man den Wagen zunächst bewerten lassen, um einen realistischen Verkaufspreis in Erfahrung zu bringen. Der bequemste Weg führt hier zur Online-Fahrzeugbewertung, bei der durch Eingabe der Eckdaten des Gebrauchtwagens eine Preisempfehlung inklusive Verhandlungsspielraum errechnet wird. Dafür werden folgende Informationen benötigt:

  • Marke
  • Erstzulassung
  • Modell
  • Kraftstoff
  • Leistung
  • Getriebe
  • Kilometerstand
  • (Sonder-)Ausstattung

Zusätzlich zur kostenlosen Online-Fahrzeugbewertung kann man die sogenannte Schwacke-Liste, in der alle aktuellen Gebrauchtwagenpreise aufgelistet sind, zu Rate ziehen. Dabei wird jedoch eine Gebühr fällig. Eine weitere Möglichkeit ist ein professionelles Wertgutachten eines freien Kfz-Gutachters, dessen Arbeit aber selbstverständlich bezahlt werden muss.

Wurde der Wert ermittelt, gilt es einen Käufer zu finden. Wer an privat verkaufen möchte, inseriert sein Auto online. Die Anzeige sollte alle wichtigen Informationen und ansprechende Fotos enthalten. Da die Optik für den ersten Eindruck ausschlaggebend ist, sollte das Auto vorher noch einmal in die Waschanlage gefahren werden. Kleinere Lackschäden und Dellen können dank günstiger Smart Repair-Methoden schnell entfernt werden. Unfallschäden dürfen beim Verkauf jedoch keinesfalls verschwiegen werden, da der Kaufvertrag ansonsten im Nachhinein anfechtbar ist. Im Allgemeinen ist im Kaufvertrag außerdem darauf zu achten, dass die Fahrgestellnummer sowie alle Angaben wie Kilometerstand, Erstzulassung und Ausstattungsmerkmalen korrekt sind, um den Vertrag nicht anfechtbar zu machen. Die personenbezogenen Daten von Käufer und Verkäufer sowie die Unterschriften beider Parteien dürfen ebenfalls nicht fehlen.

Das ist beim Gebrauchtwagenkauf wichtig für Käufer

Falsche Angaben des Verkäufers müssen vom Käufer im Ernstfall nachgewiesen werden. Das kann teuer werden und sich in die Länge ziehen. Daher sollte man das Auto vor dem Kauf unbedingt auf Herz und Nieren prüfen. Generell sollte man einen Gebrauchtwagen niemals ohne Probefahrt kaufen. In den allermeisten Kaufverträgen taucht die Floskel „Gekauft wie gesehen“ auf, die den Verkäufer von jeglicher Gewährleistung befreit. Ein solcher Vertrag wird nur durch bewusste Falschangaben anfechtbar.

Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Käufer immer eine Kfz-versierte Person als Begleitung dabei haben. Ist im eigenen Umfeld niemand zu finden, der sich mit Autos auskennt, lohnt sich ein unabhängiger Gutachter, um am Ende nicht von immensen Reparaturkosten überrascht zu werden. Diese Investition rechnet sich jedoch erst bei etwas teureren Modellen. Bei einem Gebrauchtwagenwert von etwa 2.000 Euro sprengen die Gutachterkosten ansonsten womöglich den Rahmen.

Beim Check muss unter anderem auf die nächste Haupt- und Abgasuntersuchung geachtet werden, die mindestens noch ein Jahr entfernt liegen sollte. Wurden Teile ausgetauscht, können Käufer sich die jeweiligen Rechnungen zeigen lassen. Auch bei den Fahrzeugpapieren sollte man genau hinsehen und sichergehen, dass wirklich alle Einträge mit dem Fahrzeug übereinstimmen (Hersteller, Kennzeichen, TÜV-Plakette etc.). Generell sollten sich Käufer nicht zu einem Kauf drängen lassen. Es ist legitim, sich Bedenkzeit einzuräumen und den Vertrag und alle relevanten Unterlagen in Ruhe durchzusehen. Ein Vertragsschluss zwischen Tür und Angel nach flüchtigem Überfliegen kann fatale Folgen haben.

Zusätzliche Informationen:

https://www.autoscout24.de/fahrzeugbewertung/
http://www.pkw.de/ratgeber/auto-verkaufen/auto-verkaufen-tipps
http://www.t-online.de/ratgeber/auto/autokauf/id_50159148/sicherheitstipps-fuer-den-gebrauchtwagenkauf-von-privat.html
https://www.welt.de/finanzen/tipp-des-tages/article13404955/Was-muss-ich-beim-Gebrauchtwagenkauf-beachten.html

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