Das erste eigene Auto – auch für Berufseinsteiger kein Problem

Das eigene Auto ist dank unterschiedlicher Finanzierungsmöglichkeiten für den Berufseinsteiger heutzutage kein Problem mehr.

Gerade die jungen Leute streben nach der großen Unabhängigkeit von ihren Eltern und wollen selbst bestimmen können, wo es hingeht. Mit einem eigenen Auto ist das kein Problem. Wie sollen sie sich das aber direkt nach der Schule leisten? Es gibt ein paar Tipps und Tricks, wie der Autokauf auch Berufseinsteigern schon gelingt.

 Der große Traum vom eigenen Auto

Spätestens wenn die ersten Freunde ihre Führerscheinprüfung bestanden haben und endlich fahren dürfen, steigt das große Verlangen nach dem eigenen Auto. Wer träumt nicht davon, endlich nicht mehr die Eltern anflehen müssen, einen doch bitte unbedingt jetzt von A nach B bringen zu müssen. Hinfahren zu können, wo immer man hinwill und vor allem wann man will. Nicht mehr auf die überfüllten Verkehrsmittel angewiesen zu sein. In anderen Worten: Endlich frei zu sein!

Dieses Gefühl muss dem jungen Berufseinsteiger nicht verwehrt bleiben. Auch mit einem geringen Azubi-Gehalt ist es möglich, sich ein eigenes Auto zu finanzieren. Jedoch darf hier die Tatsache nicht aus den Augen gelassen werden, dass es wohl nicht gleich der rote Ferrari werden wird. Vielleicht reicht für den Anfang auch ein Gebrauchtwagen. Aber bitte nicht über’s Ohr ziehen lassen. Wir zeigen dir, woran du einen seriösen Autohändler erkennst.

Die Finanzierungsmöglichkeiten

Bei all den aufkommenden Glücksgefühlen, sich nun auch ein eigenes Auto kaufen zu können, stellt sich aber erst einmal die Frage: Wovon?

Wenn die Eltern nicht jahrelang vorab dafür gespart haben, kann der Auszubildende zu Beginn seiner Ausbildung kaum genügend Geld aufbringen, um sich eben mal schnell ein Auto zuzulegen. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, denn dafür gibt es verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten:

  • Autokredit

oder

  • Leasing
Für Angestellte und Azubis ist der klassische Autokredit die bessere Finanzierungsmöglichkeit.

Der Autokredit kann – sofern du 18 Jahre alt bist und ein festes monatliches Einkommen nachweisen kannst – entweder beim Händler direkt, bei der Hausbank oder einem anderen Geldinstitut im Wert der anfallenden Summe aufgenommen werden. Bei Abschluss eines Kredits werden sodann erst einmal verschiedene Konditionen festgelegt. Diese orientieren sich an der Auszahlungssumme und den Möglichkeiten der monatlichen Ratentilgung.

Abgelehnt werden kann eine Kreditaufnahme allerdings auch. Und zwar im Falle von Schulden und SCHUFA Einträgen. Was ist eigentlich die SCHUFA? Die SCHUFA agiert nach dem „Prinzip der Gegenseitigkeit“. So können die Vertragspartner der SCHUFA Informationen zu einem finanziellen Risiko eines Geschäfts abfragen und von diesem gegebenenfalls zurücktreten. Auch bei einer Kreditaufnahme folgt ein SCHUFA Eintrag. Inzwischen gibt es aber Autokredite auch ohne SCHUFA.

Ein Vorteil hierbei ist, dass die Zinsen derzeit niedriger sind als je zuvor und daher kaum für eine Mehrbelastung sorgen werden. Durch Sondertilgungen kann die Summe zudem auch schneller abbezahlt werden. Wenn dies letztlich erfolgt, besteht der größte Vorteil darin, dass das Auto in den eigenen Besitz übergeht und bei Bedarf auch privat wiederverkauft werden kann.

Vor- und Nachteile der verschiedenen Autofinanzierungsmöglichkeiten

Finanzierungsangebote vom Händler direkt:

  • Sonderkredite mit 0% Jahreszins beim Kauf eines Neuwagens sind möglich.
  • Angebote sind meist von kurzer Dauer und gelten oft nur für hochpreisige oder speziellere Firmenfahrzeuge (ergo: an spezielle Modelle gebunden).
  • Die angesetzte Ratenzahlung ist selten flexibel in ihrer Laufzeit.

Autokredit bei einem Geldinstitut:

  • Der gesamte Betrag steht umgehend zur Verfügung.
  • Durch die einmalige Barzahlung beim Händler können Rabatte abgestaubt werden.
  • Feste Laufzeit mit gleichbleibenden Raten.
  • Die Ratenhöhe richtet sich nach der Vertragslaufzeit, die individuell vereinbar ist.

Bei der Kreditaufnahme lässt sich aber auch noch mehr einsparen:

Wenn der Kredit online abgeschlossen werden kann, fallen in der Regel die Zinsen niedriger aus, weil dabei weniger Arbeitsaufwand für den jeweiligen Anbieter entsteht. Zudem erfolgt die Abwicklung hier deutlich schneller, sodass der Kredit auch recht kurzfristig aufgenommen werden kann. Bevor du einen Kreditvertrag abschließt, solltest du also fragen:

  • Ist der Kredit online abzuschließen?
  • Werden flexible Raten und Laufzeiten angeboten?
  • Ist eine vorzeitige Kredittilgung möglich?

Leasing:

  • Anzahlung
  • Monatliche Leasingrate bis zum Ende der Laufzeit.

Mit dem Leasingvertrag wird ein Auto zunächst mehr oder weniger gemietet. Nach Ablauf der Laufzeit ist es dann dir überlassen, ob du das Auto wieder zurückgibst oder es gegen die Zahlung des oft recht hohen Restwertes auf dich übertragen lässt.

Oftmals sind die Zinsen für diesen Service aber auch sehr hoch. Daher eignet sich dieses Prinzip der Finanzierung mehr für ein Unternehmen als für einen Privatmann.

Wie der Berufseinsteiger auch bei den Unterhaltungskosten langfristig Geld einsparen kann

Es gibt da noch ein paar Tipps und Tricks, wie auch bei den Unterhaltungskosten eines Wagens langfristig gespart werden kann, sodass mehr Geld für die Ratentilgung übrigbleibt.

Beim Fahren allein lässt sich bereits schon einiges an Sprit sparen durch

  • eine vorausschauende Fahrweise,
  • die Reduzierung des zusätzlichen Gewichtes an Bord,
  • möglichst seltenen Transport auf dem Dach des Autos,
  • das Vermeiden von Kurzstrecken,
  • das regelmäßige Überprüfen des Reifendrucks,
  • den Verzicht auf die Klimaanlage (wenn möglich)
  • und die regelmäßige Wartung des Fahrzeugs.

Obendrein lässt sich noch einiges durch die Gründung von Fahrgemeinschaften sparen. Sodass entweder alle immer mit einem Auto fahren und der Fahrer für diesen Service eine Gebühr von allen Mitfahrern erhält. Oder es wird sich kontinuierliche abgewechselt, so dass jedes Auto mal herhalten muss, insgesamt aber deutlich weniger in Anspruch genommen wird. Daneben ist es generell immer ratsam, die Spritpreise verschiedener Tankstellen zu vergleichen.

Auch bei der KFZ-Steuer und -Versicherung für Fahranfänger lässt sich noch einiges einsparen. Während die KFZ-Steuer sich nach dem Alter und dem Schadstoffausstoß des Wagens richtet (umso höher, umso teurer), orientiert sich die Höhe der KFZ-Versicherung an Alter und Fahrerfahrung des Fahrers. Aber auch nach dessen Beruf sowie der voraussichtlich zurücklegenden Kilometeranzahl. Ein Vergleich ist hier absolut empfehlenswert.

Wenn all die aufgeführten Punkte berücksichtigt werden, steht dem Fahrvergnügen eines Berufseinsteigers nichts mehr im Weg.

 

Weiterführende Links:

https://www.autokreditevergleich.de/gebrauchtwagen-finanzierung/

http://www.finanztip.de/kfz-steuer/

https://www.experto.de/geld-sparen/15-tipps-mit-denen-sie-als-autofahrer-bares-geld-sparen.html

https://www.experto.de/geld-sparen/verbrauchertipps/gebrauchtwagenkauf-so-erkennen-sie-serioese-autohaendler.html

http://tanken.de/kfz-versicherung-fuer-fahranfaenger/

Bildquellen:

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Gebrauchtwagen: Das müssen Käufer und Verkäufer beachten

Der Kauf eines Gebrauchtwagens ist für alle Beteiligten mit einem gewissen Nervenkitzel verbunden. Sowohl Verkäufer als auch Käufer möchten den optimalen Preis erzielen – doch besonders als Laie ist es oft nicht einfach, die Tricks mancher Verhandlungspartner zu durchschauen. Der vorliegende Artikel erklärt, was es beim Gebrauchtwagenkauf zu beachten gilt.

Das ist beim Gebrauchtwagenkauf wichtig für Verkäufer

Alles beginnt mit der Entscheidung eines Autobesitzers, seinen PKW verkaufen zu wollen. Beim Verkauf sollte man sich jedoch Zeit lassen und das Auto nicht beim nächstbesten Händler verkaufen. Wer den Wert seines Wagens nicht kennt, befindet sich in einer denkbar ungünstigen Verhandlungsposition. Aus diesem Grund sollte man den Wagen zunächst bewerten lassen, um einen realistischen Verkaufspreis in Erfahrung zu bringen. Der bequemste Weg führt hier zur Online-Fahrzeugbewertung, bei der durch Eingabe der Eckdaten des Gebrauchtwagens eine Preisempfehlung inklusive Verhandlungsspielraum errechnet wird. Dafür werden folgende Informationen benötigt:

  • Marke
  • Erstzulassung
  • Modell
  • Kraftstoff
  • Leistung
  • Getriebe
  • Kilometerstand
  • (Sonder-)Ausstattung

Zusätzlich zur kostenlosen Online-Fahrzeugbewertung kann man die sogenannte Schwacke-Liste, in der alle aktuellen Gebrauchtwagenpreise aufgelistet sind, zu Rate ziehen. Dabei wird jedoch eine Gebühr fällig. Eine weitere Möglichkeit ist ein professionelles Wertgutachten eines freien Kfz-Gutachters, dessen Arbeit aber selbstverständlich bezahlt werden muss.

Wurde der Wert ermittelt, gilt es einen Käufer zu finden. Wer an privat verkaufen möchte, inseriert sein Auto online. Die Anzeige sollte alle wichtigen Informationen und ansprechende Fotos enthalten. Da die Optik für den ersten Eindruck ausschlaggebend ist, sollte das Auto vorher noch einmal in die Waschanlage gefahren werden. Kleinere Lackschäden und Dellen können dank günstiger Smart Repair-Methoden schnell entfernt werden. Unfallschäden dürfen beim Verkauf jedoch keinesfalls verschwiegen werden, da der Kaufvertrag ansonsten im Nachhinein anfechtbar ist. Im Allgemeinen ist im Kaufvertrag außerdem darauf zu achten, dass die Fahrgestellnummer sowie alle Angaben wie Kilometerstand, Erstzulassung und Ausstattungsmerkmalen korrekt sind, um den Vertrag nicht anfechtbar zu machen. Die personenbezogenen Daten von Käufer und Verkäufer sowie die Unterschriften beider Parteien dürfen ebenfalls nicht fehlen.

Das ist beim Gebrauchtwagenkauf wichtig für Käufer

Falsche Angaben des Verkäufers müssen vom Käufer im Ernstfall nachgewiesen werden. Das kann teuer werden und sich in die Länge ziehen. Daher sollte man das Auto vor dem Kauf unbedingt auf Herz und Nieren prüfen. Generell sollte man einen Gebrauchtwagen niemals ohne Probefahrt kaufen. In den allermeisten Kaufverträgen taucht die Floskel „Gekauft wie gesehen“ auf, die den Verkäufer von jeglicher Gewährleistung befreit. Ein solcher Vertrag wird nur durch bewusste Falschangaben anfechtbar.

Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Käufer immer eine Kfz-versierte Person als Begleitung dabei haben. Ist im eigenen Umfeld niemand zu finden, der sich mit Autos auskennt, lohnt sich ein unabhängiger Gutachter, um am Ende nicht von immensen Reparaturkosten überrascht zu werden. Diese Investition rechnet sich jedoch erst bei etwas teureren Modellen. Bei einem Gebrauchtwagenwert von etwa 2.000 Euro sprengen die Gutachterkosten ansonsten womöglich den Rahmen.

Beim Check muss unter anderem auf die nächste Haupt- und Abgasuntersuchung geachtet werden, die mindestens noch ein Jahr entfernt liegen sollte. Wurden Teile ausgetauscht, können Käufer sich die jeweiligen Rechnungen zeigen lassen. Auch bei den Fahrzeugpapieren sollte man genau hinsehen und sichergehen, dass wirklich alle Einträge mit dem Fahrzeug übereinstimmen (Hersteller, Kennzeichen, TÜV-Plakette etc.). Generell sollten sich Käufer nicht zu einem Kauf drängen lassen. Es ist legitim, sich Bedenkzeit einzuräumen und den Vertrag und alle relevanten Unterlagen in Ruhe durchzusehen. Ein Vertragsschluss zwischen Tür und Angel nach flüchtigem Überfliegen kann fatale Folgen haben.

Zusätzliche Informationen:

https://www.autoscout24.de/fahrzeugbewertung/
http://www.pkw.de/ratgeber/auto-verkaufen/auto-verkaufen-tipps
http://www.t-online.de/ratgeber/auto/autokauf/id_50159148/sicherheitstipps-fuer-den-gebrauchtwagenkauf-von-privat.html
https://www.welt.de/finanzen/tipp-des-tages/article13404955/Was-muss-ich-beim-Gebrauchtwagenkauf-beachten.html

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Flexiblere Kredit-Formen zur Finanzierung eines Autos

Die meisten Finanzierungsmöglichkeiten bauen auf gleichbleibende Raten oder unflexible Wege der Abbezahlung auf. Dabei besitzen die Kredite eine Laufzeit von bis zu acht Jahren. In dieser Zeit muss das Auto dann komplett abbezahlt werden und gehört nach Abschluss dann ausschließlich dem Käufer. Vor Aufnahme eines Kredites muss jedoch gut überlegt werden, ob man sich für einen langen oder kurzen Zeitraum der Abbezahlung entscheidet.

Planungssicherheit und Risiken

Wer sicher planen will, muss leider auch mit hohen Zahlungen rechnen. Wer jedoch Risiken eingeht oder über längere Zeit finanziert, kann mit geringeren Kosten rechnen.

Der Vorteil einer Finanzierung über einen langen Zeitraum sind natürlich die geringen Raten, da der Gesamtbetrag in mehr kleinere Stücke unterteilt wird. Jedoch summieren sich die anfallenden Zinsen in der Regel auf eine höhere Summe. Bei einem kurzen Zeitraum ist beides quasi umgedreht: Niedrige Zinsen, dafür jedoch hohe Monatsraten.

In beiden Fällen muss jedoch stetig Geld in die Haushaltskasse fließen, um die Kosten entsprechend zu decken. Man sollte folglich im Voraus genau planen können.

Klassisches Leasing flexibler als Finanzierung?

Ist das klassische Leasing grundsätzlich flexibler als eine Finanzierung? Dies lässt sich nur beantworten, indem man beide Finanzierungsmodelle einmal miteinander vergleicht.

Leasing bedeutet, dass man nicht wie bei der Finanzierung ein Auto in bestimmten Raten in einem gewissen Zeitraum mit X Zinsen abbezahlt und es am Ende zum persönlichen Eigentum wird, sondern, dass man ein Auto lediglich über einen gewissen Zeitraum mietet. Während dieser Zeit und auch nach Ablauf dieser Periode gehört das Fahrzeug noch immer der Bank bzw. dem Leasinggeber. Jedoch haben Sie nach Ablauf der Laufzeit in der Regel die Möglichkeit, das Auto zum Restwert zu kaufen. Dieser orientiert sich an Faktoren wie gelaufene Kilometer, Verschleiß und dem aktuellen Marktwert des Autos. Zwar sind die Monatsraten bei einer Finanzierung deutlich günstiger als bei einem Kredit, jedoch ist die Höhe des Restbetrages nicht immer einheitlich und kann je nach Auto auch nach Ablauf des Leasings noch sehr hoch ausfallen. Wer dann nicht auf ein anderes Fahrzeug mit einem neuen Leasingvertrag umsteigen will, muss Geld für den Kauf des bisher geleasten oder ein anderes Fahrzeug aufbringen.

Ob Leasing also grundsätzlich flexibler ist, als eine Finanzierung, muss jeder für sich selbst entscheiden, da es auf verschiedene persönliche Faktoren, wie ein regelmäßiges Einkommen und die Planungsfähigkeit ankommt.

Drei-Wege-Kredit – die flexible Kombi-Finanzierung

Der Drei-Wege-Kredit ist eine Kombination aus Ratenkredit und Leasing. Hier werden in den ersten Jahren Teile der Kreditsumme zu geringen Zinsen abbezahlt und dann stehen einem drei Wege, wie es weiter gehen soll, zur Verfügung.

  • Vollständige Begleichung der übrigen Raten aus der eigenen Haushaltskasse
  • Weiterführende Finanzierung, jedoch zu höheren Zinsen über die Bank
  • Rückgabe des Fahrzeugs.

Zu beachten ist: Die Fahrzeugrückgabe ist nur möglich, wen Sie die zuvor vereinbarten Bedingungen eingehalten haben. Dies beinhaltet zum Beispiel eine Obergrenze der erreichten Kilometer oder den Fahrzeugzustand.

Sollte man also nicht wissen, was die Zukunft bereit hält, oder bevorzugt man eine eher flexiblere Art der Finanzierung, so stellt der Drei-Wege-Kredit unter Umständen eine sehr gute Möglichkeit für diese Ansprüche dar.

 

Weiterführende Links:

https://www.adac.de/produkte/finanzdienstleistungen/autokredit/fragen-antworten/

https://www.toptarif.de/autokredit/

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/autofinanzierung-die-wichtigsten-finanzierungsmodelle-im-ueberblick-a-827181.html

 

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Autokredit trotz geringem Einkommen: So klappt die PKW-Finanzierung bei Geringverdienern

Die meisten Menschen benötigen einen Kredit, um ein Auto zu kaufen. Für viele ist die Auto-Finanzierung auch kein Problem: Sie leisten eine größere Anzahlung und zahlen dann angemessene monatliche Raten. Wenn Sie nur ein geringes Einkommen haben, wird es jedoch schwieriger, einen Kredit zu erhalten. Die Kreditanbieter haben Angst vor Zahlungsausfällen, sodass sie Geringverdienern den Kredit ungern gewähren. Dennoch müssen Sie auch dann nicht zwangsläufig auf ein neues Auto verzichten, wenn Ihr Monatseinkommen niedrig ist. Wir erklären Ihnen im Folgenden, worauf Sie als Geringverdiener achten müssen, wenn Sie einen Autokredit abschließen möchten, welche Finanzierungsmodelle es für Sie gibt und welche Voraussetzungen Sie erfüllen sollten.

Übliche Voraussetzungen für einen Autokredit

Laut smava.de müssen normalerweise die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein, wenn Sie einen Autokredit aufnehmen wollen:

  • Alter von mindestens 18 Jahren
  • Deutscher Wohnsitz
  • Deutsches Konto
  • Regelmäßiges Einkommen
  • Ungekündigtes Arbeitsverhältnis
  • Ausreichende Bonität

Die Bonität gibt an, ob ein Verbraucher kreditwürdig ist. Sie wird anhand des sogenannten Bonitätsscores ermittelt. Er verdeutlicht, wie hoch die Wahrscheinlichkeit dafür ist, dass eine Person ihre Verbindlichkeiten vertragsgerecht begleicht, also alle Rechnungen vollständig und fristgerecht bezahlt. Über den eigentlichen Kontostand oder das monatliche Einkommen sagt der Bonitätsscore demnach nichts aus.

Das heißt auch, dass eine Person nicht unbedingt kreditunwürdig sein muss, nur weil ihr Einkommen eher gering ist. Die Kreditwürdigkeit nimmt zu, wenn Sie einen Kredit mit niedrigen Monatsraten beantragen und dafür eine längere Laufzeit in Kauf nehmen. Sofern Sie gleichzeitig nur geringe monatliche Ausgaben haben – etwa weil Sie mietfrei im eigenen Haus wohnen –, steigen Ihre Chancen auf einen Autokredit. Allerdings sind bei Krediten keine allgemeinen Aussagen möglich. Die entscheidende Voraussetzung besteht immer darin, dass eine positive Haushaltsrechnung vorliegen muss. Teilweise kann ein Kreditinteressent mit niedrigem Einkommen, der keine oder nur eine geringe finanzielle Belastung hat, eher einen Kredit erhalten als eine Person mit höherem Einkommen, die bereits eine Hypothek und viele monatliche Unterhaltsverpflichtungen hat.

Privatkredite sind für Geringverdiener eine gute Alternative

Natürlich bevorzugen viele Kreditgeber Großverdiener, damit die Rückzahlung gesichert ist. Aber auch Kleinverdiener haben bei vielen Anbietern gute Chancen. Sie müssen jedoch einen höheren Zeitaufwand einplanen, weil die Laufzeit oft länger gewählt wird, damit kleinere Raten möglich sind. Wenn Sie von der Bank keinen Kredit genehmigt bekommen, besteht die Möglichkeit, einen Kredit von Privat zu nehmen. Im Internet finden Sie viele entsprechende Angebote. Bei der Recherche müssen Sie sich Zeit nehmen, um viele Anbieter zu vergleichen und auf ihre Seriosität zu überprüfen. Gerade bei neuen privaten Kreditgebern ist Vorsicht geboten: Hier fehlen die Erfahrungen von anderen Verbrauchern. Bei Ihrer Kreditrecherche sollten Sie insbesondere auf den Zinssatz, die Modalitäten bei einem möglichen Zahlungsausfall und die Rückzahlung achten.

Mögliche Finanzierungsmodelle für Geringverdiener

Egal, ob Sie einen Neu- oder Gebrauchtwagen kaufen möchten, bei Geringverdienern werden oft andere Finanzierungsmodelle eingesetzt als bei Normalverdienern. Insbesondere die folgenden zwei Modelle haben sich in diesem Fall bewährt:

  • Leasing
  • Ballonfinanzierung

Die Lösungen ähneln sich auf den ersten Blick, haben aber einige wesentliche Unterschiede.

Leasing

Beim Leasing handelt es sich nicht um eine klassische Finanzierung. Stattdessen mieten Sie das gewünschte Fahrzeug über einen gewissen Zeitraum. Sie haben jedoch die Möglichkeit, das Fahrzeug zu kaufen, nachdem die Laufzeit abgelaufen ist. Dafür müssen Sie den Restwert bezahlen. Er wird meist passend zum Marktwert des Autos berechnet. Die finanzierende Bank ist während der kompletten Laufzeit im Besitz des Fahrzeugscheins. Sie werden also nie zum Eigentümer des Fahrzeugs. Dafür sind die Monatsraten aber sehr gering.

Ballonfinanzierung

Die Ballonfinanzierung ähnelt dem Leasing-Angebot. Sie zahlen nur geringe Monatsgebühren, weshalb der Restwert hoch angesetzt wird. Der größte Unterschied besteht darin, dass Sie selbst zum Besitz des Fahrzeugs werden, solange Sie das Auto finanzieren. Bei der Ballonfinanzierung können Sie den Restwert entweder bar bezahlen oder weiter finanzieren. Dafür eignet sich dann zum Beispiel der traditionelle Autokredit. Ideal ist, wenn Sie während der Laufzeit Geld sparen, um einen Teil der Restsumme direkt zu begleichen.

Leasing vs. Ballonfinanzierung – Was ist für Geringverdiener die bessere Wahl?

Beide Finanzierungsmodelle eignen sich für Geringverdiener, weil sie niedrige monatliche Raten ermöglichen. Auch mit einem geringen Einkommen sind Sie somit in der Lage, ein Auto zu finanzieren. Im Gegensatz zum normalen Autokredit wird hierbei nicht die volle Summe in Raten aufgeteilt, weil Sie beim Leasing oder der Ballonfinanzierung noch eine Restsumme zahlen. Sie sind jedoch nicht verpflichtet, den Restwert zu begleichen. Stattdessen können Sie bei beiden Finanzierungsmodellen das Fahrzeug beim Händler zurückgeben. Für welche Variante Sie sich entscheiden, hängt von Ihren persönlichen Vorlieben ab und richtet sich vor allem danach, ob Sie das Auto besitzen möchten oder nicht. Gerade beim Leasing ist es wichtig, das Auto gut zu pflegen. Es wird nach der Laufzeit des Leasing-Vertrags einem Gutachten unterzogen, damit der tatsächliche Restwert ermittelt werden kann.

Weiterführende Informationen
http://www.wiwo.de/finanzen/steuern-recht/bonitaet-und-schufa-score-so-funktioniert-die-bonitaetsnote-der-schufa/13992306-2.html
https://www.smava.de/autokredit/
https://www.adac.de/produkte/finanzdienstleistungen/autokredit/ueberblick/

Tipps rund um die Autoversicherung

Mit dem Kauf eines neuen Autos stellt sich auch immer die Frage nach der idealen Versicherung für das Fahrzeug. Eine Kfz-Haftpflicht-Versicherung ist für alle Fahrzeughalter in Deutschland verpflichtend. Eine Kaskoversicherung ist zwar keine Pflicht, aber dennoch dringend ans Herz zu legen. Außerdem gibt es unter anderem die Kfz-Unfallversicherung sowie die Verkehrs-Rechtsschutzversicherung. Welche Versicherung für wen sinnvoll ist, erklärt dieser Artikel.

Kfz-Haftpflichtversicherung: Gesetzlich vorgeschrieben

Für alle Fahrzeughalter in Deutschland ist die Kfz-Haftpflichtversicherung per Gesetz verpflichtend. Auf deutschen Straßen darf kein Fahrzeug ohne gültigen Vertrag geführt werden. Durch die Kfz-Haftpflicht wird garantiert, dass Geschädigte im Straßenverkehr ihren Schadenersatz erhalten. Abgedeckt sind Personen-, Sach- und Vermögensschäden.

Kaskoversicherung: Teil- oder Vollkaskoschutz?

Die nicht verpflichtende Kaskoversicherung deckt Schäden am eigenen Auto ab. Bei einem Teilkaskoschutz übernimmt die Versicherung die Kosten für Schäden am eigenen Auto, für die niemand haftbar gemacht werden kann. Es werden Schäden im Falle eines Brands, einer Explosion, eines Diebstahls, eines Glasbruchs oder eines Kurzschlusses, aber auch im Falle höherer Gewalt wie Sturm, Hagel, Blitzschlag oder Überschwemmung reguliert. Auch Schäden durch Unfälle mit Haarwild wie Wildschweinen oder Rehen sind in aller Regel abgesichert.

Mit dem Vollkaskoschutz bekommen Fahrzeughalter die umfassende Absicherung. Neben den Teilkaskoleistungen sind zudem selbstverschuldete Schäden am eigenen Wagen, mut- und böswillige Beschädigung durch fremde Personen (Vandalismus) sowie Schäden nach Fahrerflucht abgedeckt. In der Regel wird empfohlen, seinen Neuwagen mit dem Vollkaskoschutz abzusichern. Bei älteren Fahrzeugen reicht die Teilkasko aus.

Kfz-Unfallversicherung: Finanzielle Absicherung gegen Unfallfolgen

Die Kfz-Unfallversicherung greift, wenn der Fahrer und die Fahrzeuginsassen bei einem Unfall verletzt werden und niemand haftbar gemacht werden kann. Auch wenn ein langer Rechtsstreit vor Gericht droht, um die Situation zu klären, springt die Kfz-Unfallversicherung ein, um eine finanzielle Notsituation des Versicherten zu vermeiden. Prinzipiell deckt die Kfz-Unfallversicherung Risiken ab, die bereits anderweitig abgesichert sind. Die Mitfahrer sind durch die Kfz-Haftpflicht abgesichert und der Fahrer durch seine Krankenkasse. In den meisten Fällen ist die Kfz-Unfallversicherung deshalb unnötig.

Verkehrs-Rechtsschutzversicherung: Schutz vor Kosten eines Verkehrs-Rechtsstreits

Der Verkehrs-Rechtsschutz gehört für Autofahrer zu den sinnvollen Versicherungen, da Streitigkeiten rund um das Fahrzeug, die vor Gericht landen, schnell teuer werden können. Ist bei einem Unfall nicht klar, wer Verursacher und wer Opfer ist, werden die Fälle oft vor Gericht geklärt. An dieser Stelle ist der Verkehrs-Rechtsschutz eine sinnvolle Absicherung. Auch wenn Fahrzeughalter Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid einlegen möchten, bekommen sie das Anwaltshonorar von der Versicherung erstattet, sollte der Fall vor Gericht landen. Mit einer Verkehrs-Rechtsschutzversicherung fahren Autofahrer schlichtweg sicherer.

Fazit

Die Entscheidung, wie Fahrzeughalter ihren Wagen absichern möchten, müssen sie selbstständig treffen. Alleine durch Kenntnis des Inhalts der einzelnen Versicherungen und durch das Abschätzen der eigenen Bedürfnisse können Autobesitzer urteilen, welche Versicherungen die richtigen für sie sind. Wie bei allen Versicherungen, lohnt sich auch bei Kfz-Versicherungen der Preisvergleich. Oft lässt sich mit einem Wechsel einiges einsparen. Die typische Wechselzeit ist im Herbst, da Fahrzeughalter bis zum 30. November jedes Jahres die Möglichkeit haben, die alte Police zu kündigen und eine neue abzuschließen.

Zusätzliche Informationen:
https://www.welt.de/finanzen/versicherungen/article158844202/In-diesem-Herbst-sparen-nur-die-cleveren-Autofahrer.html
https://www.cosmosdirekt.de/autoversicherung/
http://www.finanzen.de/news/14722/verkehrsrechtsschutz-sinnvoll-oder-blosse-geldverschwendung

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Wann sich Leasing lohnt

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Für Unternehmer ist Leasing fast immer von Vorteil.

Deutschland ist bekanntlich das Auto-Liebhaber-Land. Unabhängig zu sein und sich möglichst unkompliziert von A nach B zu bewegen gehört zu den häufigsten Gründen, sich für ein Auto zu entscheiden. Und dennoch: Nicht jeder Autofahrer muss sein Fahrzeug käuflich erwerben, um mobil zu sein. Car-Sharing und Leasing verbreiten sich immer mehr. Dabei beschränkt sich Leasing oftmals noch auf Unternehmen. Doch der Markt öffnet sich auch immer weiter Richtung Privatpersonen.

Was ist Leasing?

Leasing leitet sich aus dem englischen Begriff „to lease“ ab und bedeutet nichts anderes als „pachten“ oder „mieten“. Beim Auto-Leasing ist der Leasinggeber rechtlicher Eigentümer des Fahrzeugs. Für einen vereinbarten Zeitraum und gegen die Zahlung von Leasingraten vermietet er das Fahrzeug an den Leasingnehmer.

Der Leasingnehmer erhält vom Leasinggeber das Recht auf Nutzung des Fahrzeugs. An dem Besitzverhältnis ändert sich nichts. Nach Ablauf des Leasingvertrages ist das Fahrzeug je nach vertraglicher Vereinbarung zurückzugeben oder kann käuflich erworben werden. Alternativ ist oft auch eine Verlängerung des Leasingvertrags möglich.

Dabei sind beim Leasing die vertraglichen Vereinbarungen zu beachten. Zu den Bestandteilen solcher Verträge gehören oftmals die Verpflichtung zum Unterhalt und der Pflege des Fahrzeugs. Ebenso ist der Leasingnehmer verpflichtet, entsprechende Versicherungen abzuschließen, um das Fahrzeug gegen Beschädigung und Diebstahl abzusichern.

Leasing für Unternehmen

Häufig greifen Unternehmen wie Handwerks- oder Logistikbetriebe auf die Option des Leasings zurück. Das Leasing ist für sie attraktiv, da es aufgrund der Kosten, die abgeschrieben werden können, bilanzneutral ist. Die Leasingraten können zu 100 Prozent als Betriebsausgabe abgeschrieben werden. Zeitgleich ist durch regelmäßige, kleinere Raten die Liquidität gesichert und es müssen keine großen Kredite bei einer Bank aufgenommen werden. Je nach Größe und Bedarf des Unternehmens wird beim Leasing auf zwei Varianten zurückgegriffen:

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Große Unternehmen unterhalten ganze Fuhrparks mit geleasten Fahrzeugen.
  • Leasing des kompletten Fuhrparks

Die häufigere Variante ist das Leasing des gesamten Fuhrparks. Oftmals werden für mehrere Mitarbeiter entsprechende Dienstfahrzeuge benötigt. Da der Überblick über die eigenen Fahrzeuge einiges an Mehraufwand bedeuten kann, gibt es auch Leasinggeber, die den Fuhrpark mit administrieren. Einzelne Tankbelege, Fahrtenbücher oder Scheckheftpflege müssen somit nicht mehr durch den Leasingnehmer organisiert werden. Dieses Full-Service Fuhrparkmanagement übernimmt das Schadensmanagement bei Unfällen, kann auf Rahmenverträge mit Werkstatten zurückgreifen, optimiert die Fahrzeugflotte und übernimmt alle anfallenden administrativen Aufgaben rund um die Fahrzeuge.

  • Leasing eines einzelnen Firmenwagens

Für kleinere Unternehmer und Solo-Selbstständige ist das Leasing eines einzelnen Fahrzeugs vielversprechender. Der administrative Aufwand hält sich hier in Grenzen, da bei einem Fahrzeug leicht der Überblick über Kosten und vorgenommene Fahrten gegeben ist. Die Auswahl an Fahrzeugen ist für einzelne Dienstwagen fast genauso groß wie im Autohandel. Von Ford und VW über BMW bis hin zum Jaguar lassen sich von fast jedem Hersteller einzelne Modelle finden. So lässt sich auch hier das Unternehmen durch ein entsprechendes Auto repräsentieren, ohne dass ein Kauf stattfinden muss.

Die fünf häufigsten Beweggründe von Unternehmen für Leasing sind laut dem Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL):

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Jeder fünfte Privat-PKW ist mittlerweile geleast.
  • Schonung der Liquidität
  • Gleichmäßige und kalkulierbare Kosten
  • Die Bank-Kreditlinie bleibt erhalten
  • Die Betriebsausstattung bleibt auf dem neuesten Stand
  • Investitionen trotz geringem Budget möglich

Leasing für Privatpersonen

Doch auch im privaten Sektor nimmt Leasing einen immer höheren Stellenwert ein. Jeder fünfte Privat-PKW ist geleast. Damit können sich Privatpersonen gegen einige der Alterserscheinungen des Autos absichern. Die Leasingverträge laufen für gewöhnlich zwischen drei und vier Jahre. Größere Reparaturen fallen in dieser Zeit meist nicht an, womit diese Kosten gespart werden können. Nach Ablauf der Leasingzeit muss der Leasingnehmer das Fahrzeug zudem zurücknehmen, so dass auch die aufwendige Suche nach einem Käufer entfällt.

Allerdings sind die Leasingnehmer verpflichtet, das Auto in einem gut gepflegten und sauberen Zustand zurückzugeben. Andernfalls können zusätzliche Kosten anfallen.

Ein anderer wesentlicher Nachteil des Leasings ist, dass der Vertrag nicht vorzeitig beendet werden kann. Einzige Ausnahmen sind ein Totalschaden, ein Diebstahl oder Tod des Leasingnehmers. Gelangt der Leasingnehmer beispielsweise  durch Verlust der Arbeit in Zahlungsschwierigkeiten, kann ihn das teuer zu stehen kommen. Der Leasinggeber ist berechtigt, bei Verzug der Ratenzahlung den Vertrag zu kündigen. Dann müssen die noch ausstehenden Kosten auf einen Schlag getilgt werden. Dies gilt natürlich so auch für Unternehmer. Vor allem Solo-Selbstständige, die nicht wissen wie sich ihre Geschäfte entwickeln, sollten genügend Polster haben, um eventuelle Engpässe überbrücken zu können.

Die Vor- und Nachteile im Überblick

Für einen besseren Überblick werden die Vor- und Nachteile des Leasings für Unternehmer und Privatpersonen noch einmal zusammengefasst.

Vorteile für Unternehmen:

  • Erhöhte Liquidität
  • Kalkulierbare Kosten
  • Bank-Kreditlinie wird nicht durch das Leasing beeinflusst
  • Leasingraten sind steuerlich absetzbar
  • Neuwertige Fahrzeuge

Vorteile für Privatpersonen:

  • Kalkulierbare Kosten
  • Kein Bankkredit notwendig
  • Neuwertiges Fahrzeug (weniger Reparaturkosten)
  • Keine Käufersuche im Anschluss notwendig

Nachteile für Unternehmen:

  • Eventuelle Mehrkosten bei Rückgabe (durch ungenügende Pflege oder kleinere Kratzer im Lack)
  • Es ist kein vorzeitiger Ausstieg aus dem Vertrag möglich (bindende Zahlungsverpflichtung)

Nachteile für Privatpersonen:

  • Eventuelle Mehrkosten bei Rückgabe (durch ungenügende Pflege oder kleinere Kratzer im Lack)
  • Es ist kein vorzeitiger Ausstieg aus dem Vertrag möglich (bindende Zahlungsverpflichtung)
  • Leasingraten sind nicht steuerlich absetzbar

 

Bildquellen:

Abbildung1: Pixabay.com, ©jarmoluk CC-0-Lizenz

Abbildung2: Pixabay.com, ©Muzine4u CC-0-Lizenz

Abbildung3: Pixabay.com, ©JamesDeMers CC-0-Lizenz

 

Quellen und zusätzliche Informationen:

https://www.dmf-leasing.com/fuhrparkmanagement.html

https://bdl.leasingverband.de/leasing/leasing-vorteile/

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/leasing/gefangen-in-der-laufzeit-leasingauto-ist-grosses-finanzielles-risiko/8941534.html

 

 

 

 

 

 

 

Autofahren: Sicher in den Winter

Mit dem Winter kommen auch Beeinträchtigungen wie Schnee, Frost und Glatteis – allesamt potenzielle Unfallrisiken, vor allem für Menschen mit eingeschränkter Sicht. Zum Jahr 2015 ist die Zahl der durch Schnee und Glätte bedingten Verkehrsunfälle mit Personenschäden in Deutschland auf 4.974 angestiegen (knapp 1.500 mehr als noch im Vorjahr). Eine alarmierende Zahl, wenn man bedenkt, wie einfach es ist, sich als Fahrer auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Hier ein paar Tipps, wie man in diesem Winter möglichst sicher durch den Straßenverkehr kommt.

Sehstärke: Das A und O für Fahrsicherheit

Egal, wie gut die technische Ausstattung des eigenen Fahrzeugs ist – in puncto Sicherheit ist das Wichtigste, dass der Fahrer klar und scharf sieht. Er infografik-autofahren-mit-brilleoder sie hat es in der Hand, mit vorausschauendem Fahrstil, wachsamer Verkehrsübersicht und schneller Reaktionsfähigkeit Unfallrisiken für sich und andere Verkehrsteilnehmer einzugrenzen. Hat man als Fahrer Probleme damit, andere Fahrzeuge, Schilder oder bewegte Objekte auf Anhieb zu erkennen, ist es höchste Zeit, die eigene Sehstärke prüfen zu lassen. Je nach Stärke der Sichteinschränkung wird in diesem Fall eine Brille zum Autofahren notwendig. Es empfiehlt sich, Modelle zu wählen, die

  • entspiegelt und Licht absorbierend getönt sind
  • ausreichend UV-Schutz bieten
  • sowie das Sichtfeld möglichst weiträumig einnehmen.

Sehtests sind in Deutschland nur für Fahranfänger vorgeschrieben. Dennoch sollte man seine Sehkraft zum Autofahren etwa alle 2 Jahre freiwillig überprüfen lassen. Ebenfalls wichtig: Wer trotz Verordnung ohne Sehhilfe Auto fährt, riskiert ein Verwarnungsgeld von 25 Euro. Außerdem ist es entscheidend, auch am Fahrzeug selbst gute Sehbedingungen zu schaffen. Wenn Fensterscheiben zufrieren, wird es meist nötig, diese zu enteisen sowie Dreckreste zur besseren Sicht zu entfernen. Dazu sollte keinesfalls heißes Wasser benutzt werden, da die Temperaturdifferenz die Scheibenstabilität gefährden und das Wasser eventuell wieder gefrieren kann. Stattdessen eignen sich Eiskratzer für die äußere und Heizungsluft für die innere Wiederherstellung des Sichtfelds. Bei Bedarf lässt sich auch mit Enteisungsspray oder Frostschutzmittel in der Scheibenwischerflüssigkeit nachhelfen.

Sicherheitsmaßnahmen bei Schnee, Frost oder Glatteis

Vor Einbruch der Minusgrade sollte jeder Autofahrer seine Winterreifen angebracht haben. Empfehlenswert ist dies von Oktober, wenn die Temperaturen noch mild sind, bis etwa April, wenn der Frühling zurückkommt. Dabei sind Winterreifen keine Zusatzoption, sondern absolut notwendig, um bei frostiger Witterung eine Grundsicherheit auf der Straße zu gewährleisten. Der festere Halt qualitativ hochwertiger Winterreifen sorgt mit ausreichender Profiltiefe dafür, dass man auf schneebedeckter Fahrbahn nicht so schnell ins Schleudern kommt. Dennoch sollte man bei schlechten Sichtverhältnissen bei bedeckter oder glatter Fahrbahn einige Sicherheitstipps beachten: Die wichtigsten sind:

  • Immer vorausschauend und mit angemessenem Tempo fahren,
  • ausreichend Abstand zu vorausfahrenden Autos halten
  • abrupte Fahraktionen vermeiden.

Da das Fahrzeug bei Glatteis selbst mit Winterreifen und ABS ins Schlittern kommen kann, ist es wichtig, im Vorfeld die Risiken während der Fahrt möglichst gering zu halten. So trägt man zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer bei.

 

https://www.adac.de/infotestrat/adac-im-einsatz/motorwelt/Glatteis.aspx/
http://bussgeldkatalog.kfz-auskunft.de/bereifung.html
https://www.blickcheck.de/sehhilfen/brillen/im-alltag/im-strassenverkehr/

Stichwort Autoverwertung: Was steckt hinter dem Gang zum Schrottplatz?

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Die Abwrackprämie bescherte einst Berge von Schrott-Autos, von denen vermutlich einige gar nicht hätten verschrottet werden müssen.

Spätestens seitdem die Abwrackprämie ausgerufen wurde, hat der Begriff der Autoverwertung eine Eigendynamik erlebt. Einst kannte man vornehmlich den Weg, den alten Gebrauchten für wenig Geld zu verschleudern. „Bis da ss der TÜV uns scheidet“, stellte hier das Motto der Branche dar. Nach einem kleinen Rückblick in die Bilanz der Abwrackprämie soll der Weg des schrottreifen Gefährts einmal genau nachverfolgt werden.

Rückblick: Was ist aus der Abwrackprämie geworden?

Die Abwrackprämie war im Jahr 2009 der Renner: Geld für den schrottreifen Gebrauchten zu bekommen, um sich anschließend ein neues Gefährt zulegen zu können. Das schmeckte den sparsamen Deutschen, die gerne das eine oder andere Schnäppchen machten. Spannenderweise ist die Abwrack-Lust kein deutsches Phänomen geblieben, sondern wurde sogar international gefeiert. Nachahmer gab es ebenso, doch das ist mittlerweile Vergangenheit. Was nun bleibt, ist der statistische Blick zurück, die Evaluation der Idee, die Automobilbranche seitens des Staates anzukurbeln. Die Wirtschaftswoche kam zu folgendem Ergebnis:

  • Der Automobilmarkt. Bejubelt wurde der Rekordumsatz von 3,8 Millionen Autos, die im Jahr 2009 verkauft wurden. Kein Wunder, gab es doch seitens des Staates 2500 Euro pro verkauften Neuwagen und damit eine großzügige „Spende“ von insgesamt fünf Milliarden Euro. Doch das böse Erwachen ließ nicht lange auf sich warten: Im Jahr 2010 wurden nur noch 2,9 Millionen Fahrzeuge verkauft. Mit Blick auf den Schnitt der Vorjahre (und 3,3 Millionen verkaufte Autos) bescherte die Abwrackprämie der Branche nur einen kurzen Hype. Und schlimmer noch: Bis sich der Markt erholt hat, soll es sogar zwei Jahre dauern. Ähnliche Szenarien ließen sich in anderen Ländern Europas beobachten.
  • Die Automobilbranche. Ausländische Kleinwagen waren die Gewinner der Branche. Fiat setzt 86 Prozent mehr Autos ab. Auch Suzuki, Hyundai und Kia verbuchten ähnliche hohe Traumwerte. Das Nachsehen hatten indes die traditionellen deutschen Marken: Mercedes, BMW und Audi fanden nur schwerlich neue Besitzer.
  • Der Umweltgedanke. Was nur noch die Wenigsten wissen: Einst wurde die Abwrackprämie gar nicht geboren, um die Automobilbranche anzukurbeln, sondern um die alten Stinker aus dem Verkehr zu ziehen. So war zumindest der Grundgedanke hinter der offiziell als „Umweltprämie“ bekannten staatlichen Förderung. Die Crux an der Sache ist allerdings Folgendes: Zwar sind die Neuwagen schadstoffärmer im Betrieb, der Herstellung ist allerdings alles andere als umweltfreundlich. Daher wurde ein positiver Effekt für die Umwelt bei Weitem verfehlt, wenn Autos verschrottet wurden, die eigentlich noch fahrtüchtig gewesen wären.

Nach der Abwrackprämie steht die reguläre Autoverwertung

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Schrottautos einfach in der Prärie zu parken, ist verboten. Der Eigentümer muss sich um die Entsorgung kümmern oder einen Autoverwerter damit beauftragen.

Heute sieht man kaum mehr jemanden freudestrahlend umherrennen, wenn das Auto den Geist aufgegeben hat, denn die Zeiten der staatlichen Subventionen sind längst vorbei. Nun muss sich der Fahrzeugbesitzer wieder selbst um die Entsorgung des Fahrzeugs kümmern und bekommt nicht einmal etwas dafür. Die klassische Autoverwertung funktioniert dabei nach einem kundenfreundlichen 3-Schritte-Modell:

  • Abholtermin vereinbaren
  • Auto abholen lassen
  • Verwertungsnachweis erhalten

Die Alternative zur Beauftragung einer Fachfirma für die Autoverwertung ist laut ADAC der Gang zum Hersteller: „Gesetzlich geregelt ist, dass seit dem 1. Januar 2007 sämtliche Hersteller und Importeure verpflichtet sind, Altfahrzeuge ihrer Marke kostenfrei zurückzunehmen. Die Abwicklung erfolgt in der Regel über die Vertragshändler.“ Allerdings erweist sich in der Praxis der Weg über einen professionellen Autoverwerter meist als der schnellere Weg zum Verwertungsnachweis, denn: Eben diese Firmen sind darauf spezialisiert, vom Geschäft mit dem Fahrzeugschrott zu leben. Das heißt sicherlich, dass ein Fahrzeug noch einen Restwert hat, doch wer nicht weiß, wie er einen Haufen Blech und Schrott zu Geld machen kann, investiert viel Zeit und Muße und bekommt das Fahrzeug dennoch nicht aus der Garage.

Auch wartet der Automobilclub mit einem weiteren Praxistipp auf: Das Aushändigen des Fahrzeugbriefs und des Fahrzeugscheins ist nötig, damit der Autoverwerter den Nachweis erstellen kann, dass das Fahrzeug fachgerecht und umweltfreundlich entsorgt wurde. Aber Achtung: „Sollte der Autoverwerter Ihr Fahrzeug als ‚Gebrauchtwagen‘ (also nicht zur Verschrottung) ankaufen, dann unbedingt den üblichen schriftlichen Kaufvertrag (…) abschließen!“

Tipps für die Suche nach einem seriösen Autoverwerter

Wer den komfortablen Weg über den Servicepartner „Autoverwerter“ geht, der sollte auf diese Auswahlkriterien achten:

  • Autoverwerter unterscheiden sich häufig im Service. Wer angibt, das schrottreife Fahrzeug abzuholen, der sollte dem Kunden auch in der Praxis keine Ablieferadresse nennen. Vor diesem Hintergrund ist es immer hilfreich, einen regionalen Autoverwerter auszuwählen.
  • Autoverwerter, die kostenlos das Schrottfahrzeug abholen, sind natürlich denjenigen vorzuziehen, die
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    Nach der Schrottpresse sieht der Berg alter Schrottautos so aus.

    Geld verlangen. Ein schlechtes Gewissen zu haben, ist dabei nicht nötig, denn Autoverwerter machen auch aus Schrott noch Geld und werden sicherlich nicht mit leeren Händen aus dem Deal hervorgehen.

  • Wer besonders serviceorientiert agiert, bietet an, sich um die komplette Abmeldung und Verschrottung des Fahrzeugs zu kümmern. Alternativ muss der Fahrzeughalter selbst die Verschrottung, Abmeldung und alle weiteren bürokratischen Hürden im Alleingang meistern.
  • Fahrzeughalter mit Schrottautos sollten darauf achten, dass der Autoverwerter nach den Grundsätzen der Altautoverordnung arbeitet. Das heißt, dass zunächst Flüssigkeiten und Schadstoffe entfernt werden. Dann werden noch verwendbare Autoteile ausgebaut. Buchstäblich ausgeschlachtet wandert das Fahrzeug dann in die Schrottpresse.

Wer sein Fahrzeug final zum Autoverwerter gebracht hat, kann sich mit diesen Tipps für den Gebrauchtwagenkauf rüsten.

 

Quellen:

http://www.wiwo.de/unternehmen/abwrackpraemie-erschreckende-bilanz-der-autoverschrottung/5707118.html

http://www.autoverwertung-mannheim.org/

https://www.adac.de/infotestrat/fahrzeugkauf-und-verkauf/gebrauchtfahrzeuge/autoverwerter/

 

Abbildung 1: pixabay.com © music4life (CC0 Public Domain)

Abbildung 2: pixabay.com © PublicDomainPictures (CC0 Public Domain)

Abbildung 3: pixabay.com © mermyhh (CC0 Public Domain)

Tipps beim Kauf eines Autos

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Wer ein Auto kauft, sucht in erster Linie nach seinem Wunschfahrzeug zum besten Preis. Während erfahrene Autokäufer bereits über die Tücken und Fallstricke informiert sind, müssen Fahranfänger besonders aufmerksam und umschauend handeln. Denn ohne hinreichende Kenntnisse und die Erfahrung im Handel mit Autohändlern oder Privatverkäufern kann das neue Auto viel teurer als gedacht werden oder aufgrund technischer Probleme zu einer Fehlinvestition führen.

Zusatzkosten beim Autokauf

Der Kaufpreis ist natürlich ein Kriterium, das bei der Entscheidung für ein Fahrzeug eine wichtige Position einnimmt. Doch mit der Anschaffung ist es noch nicht getan, da ein Auto weitere Kosten für:

– die Anmeldung bei der Zulassung und die Kennzeichen
– die Kfz Steuer
– und die Kfz Versicherung

verursacht. Ein günstiger Kaufpreis sagt nichts darüber aus, ob sich das gewählte Fahrzeug in der Unterhaltung als preiswerte Anschaffung auszeichnet. Modelle mit einem großen Hubraum und hoher Leistung sind in der Steuer und Versicherung weitaus teurer als Fahrzeuge, die mit geringeren PS ausgestattet sind. In der Kfz Versicherung spielt auch die Häufigkeit der Verwicklung in Unfälle eine Rolle, sodass seltener auf den Straßen zu findende Autos günstiger als beliebte Fahrzeugmodelle sind. Da die Zusatzkosten einen Großteil der jährlichen Belastung des Fahrzeughalters ausmachen, sollten sie in den Vergleich einbezogen und in Erfahrung gebracht werden. Das gekaufte Fahrzeug sollte über eine gültige Plakette zur Hauptuntersuchung verfügen, da die HU und AU zusätzliche Gebühren erfordern.

Tipps für den Fahrzeugkauf

Es muss nicht immer der Traumwagen sein. Ein zuverlässiges Auto ist gerade für Fahranfänger weitaus effizienter als ein Fahrzeug, das aufgrund seiner umfassenden Technisierung mit hohen Reparaturkosten einhergeht und zu einer Kostenfalle werden kann. Hier empfiehlt sich, einen möglichst mit geringer Kilometerleistung angebotenen Wagen zu bevorzugen und darauf zu achten, dass es sich nicht um ein Unfallfahrzeug handelt. Je weniger Vorbesitzer ein Auto hatte, umso sicherer ist die Anschaffung und umso besser ist in der Regel der Pflegezustand. Beim Kauf von Autos mit Tuning sollten die ABE’s und Eintragungen in der Zulassung vorgelegt werden. Eine Probefahrt ist wichtig, da diese Auskunft über den fahrbereiten Zustand und eventuelle Tücken des Autos gibt. Auch wenn man beim Autokauf sparen möchte, sollte ein zu günstiges Angebot eher abschrecken und zu Fragen animieren. Scheckheftgepflegte Autos verschaffen einen Vorteil und schließen aus, dass man bereits kurz nach dem Kauf eine Werkstatt aufsuchen und versteckte Mängel zu hohen Kosten reparieren lassen muss. Tipp: wer einen erfahrenen Autofahrer zum Kauf mitbringt, beruft sich auf das Vier-Augen-Prinzip und wird vom Verkäufer viel ernster genommen als ein Fahranfänger, der ohne Begleitung kommt und durch mangelnde Kenntnis allen Aussagen des Händlers Glauben schenkt.

Vermeidbare Fehler – Fakten zum Kauf des ersten Autos

Für den Autokauf sollte man sich Zeit nehmen, Vergleiche anstellen und Risikokäufe ohne Garantie vermeiden. Denn die häufigsten Fehler basieren auf großer Eile und dem Wunsch, endlich ein Fahrzeug zu besitzen und den vermeintlichen Traumwagen zum Schnäppchenpreis zu bekommen. Vermeidbare Fehler sind:

– der Autokauf in Eile
– die Aussparung von Vergleichen
– der Kauf ohne Gewährleistung des Anbieters
– der Fokus auf ein Schnäppchen
– die Zusage trotz ungutem Bauchgefühl
– der Ausdruck zu starker Begeisterung.

Wer dem Händler gegenüber hohe Begeisterung zeigt oder im Inneren auftauchende Fragen nicht ausspricht, wird in der Regel kein gutes Geschäft machen und sich zeitnah über sein Auto ärgern. Auch der Schnäppchen-Fokus ist ein Fehler, da ein zu günstiges Angebot meist mit Problemen einhergeht und für Schwächen am Fahrzeug spricht.

Fazit – so günstig kann ein Auto sein!

Die Anschaffung eines Autos kann auch ohne bahnbrechende Schnäppchen und Versprechungen des Händlers günstig sein. Der Markt ist groß und ermöglicht Vergleiche, die sich neben dem Kaufpreis auf die Unterhaltungskosten und Betriebskosten des Autos konzentrieren und so den Gesamtkostenfaktor der Anschaffung beleuchten.

http://www.fahren-lernen.de/Fahrsch%C3%BCler/RundumdenSchein/Details/tabid/342/ArticleId/87/Tipps-zum-Autokauf.aspx

https://www.jungesportal.de/auto/auto-kaufen.php

https://www.vexcash.com/blog/tipps-erstes-eigenes-auto/

Wie wird man Fahrzeugbauer?

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Wer Fahrzeugbauer werden will, muss nicht nur Interesse an schicken Autos haben: Auch Wissen rund um Karosserie und Fahrzeugaufbau sowie Reparaturen sind hier wichtig. Bild: pixabay.com © Noel_Bauza (CC0 1.0)

 

Ohne das technische Verständnis und das handwerkliche Geschick der Fahrzeugbauer wären die Kraftfahrzeuge nicht das, was sie heute sind. Die Ausbildung zu diesem Beruf erfordert mindestens den Hauptschulabschluss und dauert dreieinhalb Jahre. Der angehende Karosserie- und Fahrzeugbauer durchläuft eine duale Ausbildung, abwechselnd in einem Industrie- oder Handwerksbetrieb und in einer Berufsschule. Wer sich für Autos interessiert und gut in Werken, Technik, Physik und Mathematik ist, könnte hier seinem Traumberuf ein Stück näherkommen.
Dieser Beruf hat eine lange und stolze Tradition: Bis ins 15. Jahrhundert lässt sich die Geschichte der Wagenbauer und Schmiede verfolgen. Mit der am Ende des 19. Jahrhunderts einsetzenden Motorisierung wurden aus Kutschen „Benzinkutschen“, ihre Holzstrukturen wurden verblecht und die Speichenräder ersetzt. So entstand allmählich der moderne Beruf des Karosserie- und Fahrzeugbauers.

Ausbildung zum Fahrzeugbauer

Heutzutage kann der/die Auszubildende einen Hauptschulabschluss oder einen mittleren Bildungsabschluss als Voraussetzung für seine Lehre zum Fahrzeugbauer mitbringen. Die Ausbildungsdauer beträgt 3,5 Jahre. Für den Azubi kommt es vor allem darauf an, die duale Ausbildung zum Fahrzeugbauer einerseits in seinem Ausbildungsbetrieb in der Werkhalle oder Werkstatt und andererseits im Unterricht in der Berufsschule als Vorbereitung auf seinen zukünftigen Beruf zu nutzen. Wenn handwerkliche und technische Fähigkeiten und gute Kenntnisse in Naturwissenschaften vorhanden sind, sind schon die wichtigsten Voraussetzungen erfüllt. Denn nur das reine Interesse an schicken Autos reicht für die Berufsausbildung nicht. In diesem Beruf geht es nicht nur um Karosserie und Fahrzeugaufbau, sondern auch um Reparaturen. Der Azubi erhält im ersten Ausbildungsjahr 350-500 Euro, im vierten Jahr laut Ausbildungsverordnung bis zu 660 Euro.

Aufgabenfelder und Spezialisierungen

Der Einsatz des Fahrzeugbauers erfolgt im herstellenden und reparierenden Karosserie- und Fahrzeugbau. Seine beruflichen Tätigkeiten sind darauf ausgerichtet, Fehler und Schäden sowie ihre Ursachen an Fahrzeugen festzustellen und zu dokumentieren. Er führt dann die notwendigen Reparaturen durch. Aber auch die erforderliche Fahrzeugpflege, Konservierungsmaßnahmen und Instandhaltungsarbeiten werden von ihm vorgenommen. In der Kundenberatung gibt er Empfehlungen über Zubehör und Zusatzeinrichtungen für das Fahrzeug und montiert spezielle Aufbauten, Klimaanlagen oder Kühleinrichtungen.

Gehalt und Karrierechancen

Die Ausbildung zum Fahrzeugbauer bietet eine solide berufliche Perspektive, auf dem Arbeitsmarkt ist ein breites Spektrum an Stellenausschreibungen in unterschiedlichsten technischen Bereichen zu finden. Der Verdienst des ausgelernten Fahrzeugbauers richtet sich vor allem nach dem Arbeitsbereich. Wer seiner Beschäftigung in einer kleinen Kfz-Reparaturwerkstatt nachgeht, wird nicht so viel verdienen wie bei einem großen Fahrzeughersteller. Natürlich ist das Einstiegsgehalt als Karosserie- und Fahrzeugbauer niedriger als das der berufserfahrenen Kollegen. In einem kleinen Betrieb liegt das erst Gehalt deshalb bei etwa 1700 Euro brutto, in einem großen Unternehmen kann man dagegen mit ca. 2000 Euro brutto rechnen.

Große Fahrzeugherstellerfirmen zahlen am Jahresende häufig sogar erfolgsabhängige Prämien. Abhängig von der erarbeiteten Position im Betrieb, kann der Fahrzeugbauer nach einigen Jahren zwischen 2000 und 2700 Euro brutto Monatsgehalt bekommen. Nach Weiterbildungen und Qualifizierungen steigt das Gehalt deutlich, dann kann man auch Führungspositionen besetzen. Als Meister kann man einen eigenen Betrieb, eine Karosseriebauerwerkstatt, ein Fuhrunternehmen oder eine Spedition mit Werkstattbereich eröffnen. Das Gehalt ist dann abhängig vom erwirtschafteten Gewinn – eine gute Ausbildung, Kreativität und Unternehmergeist zahlen sich dann besonders aus.

 

 

Hier gibt es weitere nützliche Informationen zur Ausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugbauer:

http://www.berufsinfo.org/Berufe/karosserie-fahrzeugbaumechaniker.html

https://www.stepstone.de/jobs/Ingenieure-und-technische-Berufe.html

https://jobboerse.arbeitsagentur.de/